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Griechenland: Rate an IWF nicht bezahlt – Alles zu den Reaktionen auf die Nicht-Zahlung!

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Nun hat also Griechenland die für Ende Juni fällige Rate an den IWF (rund 1,55 Mrd. Euro) nicht bezahlt. Weltuntergang, Zeter und Mordio?

Mitnichten. Der IWF bezeichnete dies sachlich neutral als „Nicht-Zahlung“, es sei keine unmittelbare „Eskalation“ geplant. Griechenland selbst bat um eine Stundung – keine große Sache demnach, so wie man es beim Finanzamt handhaben könnte, wenn es um ein Individuum geht.

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Reaktionen auf die „Nicht-Zahlung"

Auch die großen Rating-Agenturen bleiben relativ gelassen. Das sei nicht als „Default“ zu werten, als Staatspleite. Das wäre erst der Fall, wenn eine Zahlung an einen privaten Gläubiger nicht geleistet würde – wenn also z.B. eine Zinszahlung auf eine griechische Staatsanleihe nicht überwiesen würde. Eine Zahlungsverzögerung an eine internationale Institution hingegen sei noch keine Staatspleite.

Nun, sonst wären z.B. die USA schon längst in der Staatspleite – ich erinnere mich, dass diese gelegentlich an die UNO fällige Zahlungen nicht leisteten und diese dann ihrem Geld hinterher rennen musste.

Insofern sieht es so aus, als ob es auch hier nicht so heiß gegessen wird, wie es zuvor gekocht wurde. Zumal in deutschen Medien wurde in den letzten Wochen ein regelrechter Hype um das Thema „Griechenland“ veranstaltet, mit „Live-Ticker“ und minütlich aktualisierten Nachrichten-Blogs. Nun hat also Griechenland die Rate an den IWF nicht überwiesen – und ganz offensichtlich dreht sich die Welt auch weiter.

Vergleich mit den USA

Warum auch nicht? Ich verweise derzeit gerne auf den US-Bundesstaat Minnesota. Denn so wie Griechenland ein wirtschaftlich eher gering bedeutender Teilstaat der Europäischen Union ist, so ist Minnesota ein wirtschaftlich eher gering bedeutender Bundesstaat der USA. Doch während die drohende Zahlungsunfähigkeit Griechenlands hierzulande DAS Thema in den Medien ist…

…wird die Zahlungsunfähigkeit von Minnesota nicht annähernd so oft/eindringlich thematisiert. Dies ist zumindest mein Eindruck.

Dabei musste Minnesota 2011 die Zahlungsunfähigkeit erklären. Es folgten massive Ausgabenkürzungen und Verhandlungen mit den Schuldnern. So ist das nun einmal.

Übrigens, in dem Zusammenhang höchst interessant: Obwohl die USA ja ein viel stärkerer Zusammenschluss sind als die Europäische Union – die US-Bundesstaaten sind politisch stärker verbunden als die Mitgliedsstaaten der EU – kam im Fall von Minnesota kein anderer Bundesstaat auf die Idee, „Minnesota zu retten“. Auch die US-Bundesregierung hielt sich vornehm zurück. Die Schulden habt ihr selbst gemacht, nun lebt mit den Konsequenzen, so die Haltung dort. Und offensichtlich ist auch in den USA die Welt nicht zusammengebrochen, sondern nach einigen harten Jahren wird es hoffentlich auch für Minnesota auch wieder aufwärts gehen. Und die dortigen Lokalpolitiker haben hoffentlich gelernt, dass zu viele Schulden in „normalen Zeiten“ ganz einfach keine gute Idee sind.

Klarstellung

Und auch hier gilt: Dies ist meine rein subjektive Einschätzung und keine Aufforderung an Sie, mit diesem Basiswert zu handeln. Betrachten Sie meine Zeilen als Gedankenanstoß, nicht mehr und nicht weniger. Es geht um Ihr Geld – verantwortlich dafür sind Sie ganz alleine. Wir recherchieren nach bestem Wissen und Gewissen, übernehmen aber keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

 

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