Header
Header

Google verbietet 2018 Werbung für Kryptowährungen

ETORO INFORMATIONEN
  • Handel mit Kryptowährungen möglich
  • Mit 400:1 ein hoher maximaler Hebel
  • Trading-Plattform in über 20 Sprachen
Weiter zu etoro: www.etoro.com

Nach Facebook verbietet nun auch Google Werbung für Kryptowährungen. Das Verbot gilt für Bitcoin und andere nicht regulierte Kryptowährungen, aber auch für andere Produkte, die damit in Verbindung stehen. In diesem Zusammenhang veröffentlichte das Unternehmen ein Update, wie Finanzprodukte in Zukunft auf den Seiten der Suchmaschine beworben werden dürfen. Werbung für Kryptowährungen oder Produkte, die mit diesen in Verbindung stehen, sind damit ab Juni verboten.

Inhaltsverzeichnis
    Weiter zu eToro: www.etoro.com

    Schon seit einer Woche Gerüchte um mögliches Werbeverbot

    Schon in der letzten Woche hatte sich ein solches Verbot bei Google angedeutet. Ein komplettes Verbot wurde jedoch nicht erwartet. Einige Werbetreibende aus der Krypto-Branche sollen in den letzten Tagen sich über Problem bei der Nutzung von Goolge Ads beklagt haben. Auch bei YouTube gab es wohl Probleme mit der Einbindung von Werbeanzeigen. Dies deutete wohl schon darauf hin, dass Google mit dem Blockieren von Werbeinhalten mit Bezug zu Kryptowährungen begonnen hatte. Zwei Unternehmen sagten auch, dass ihre Google-Ads-Accounts komplett gesperrt wurden.

    Schon vor einigen Tagen war zu hören, dass es womöglich Gespräche zwischen Goolge und der Binary Options Taskforce aus Kanada sowie dem FBI gab. Die Behörden baten Google demnach wohl, ähnlich wie Facebook Werbung für Kryptowährungen zu blockieren. Die Binary Options Taskforce wurde 2016 in Kanada gegründet, um Betrug im Zusammenhang mit binären Optionen zu vermeiden (Handelsart wird in der EU nicht mehr angeboten).

    Verbot auch für andere Produkte

    Vor einer Woche ging man noch davon aus, dass Google wohl keine Suchergebnisse rund um Kryptowährungen zensieren wolle. Der Aspekt, zweifelhafte und unseriöse Werbeanzeigen zu vermeiden, stand klar im Vordergrund. Der Direktor für nachhaltige Werbung bei Google, Scott Spencer, sagte nun, das Verbot gelte auch für Krypto-Börsen, ICOs, Wallets und Trading-Beratung. Darüber hinaus gibt es Beschränkungen für Werbeanzeigen für Finanzprodukte mit CFDs. Scott Spencer sagte zudem, dass man nicht wisse, wohin es in Zukunft mit Kryptowährungen gehen wird. Dennoch habe man bereits genug Schäden für Verbraucher oder Potenzial dafür gesehen. Daher will Google bei diesem Thema vorsichtig sein.

    eToro Unternehmen

    eToro revolutioniert die Branche immer wieder mit neuen Innovationen.

    Google geht gegen riskante Finanzprodukte vor

    Google möchte auf diesem Weg verstärkt gegen riskante Finanzprodukte vorgehen. Daher beschränkt man sich nicht nur auf Kryptowährungen. Derzeit gelangt man bei einer Suche zum Thema Kryptowährungen vor allem auf Werbeanzeigen. Die Suchanfragen zu Bitcoins sind in der letzten Zeit etwas gesunken. Dies wurde auch als Anzeigen dafür gewertet, dass der Hype um Bitcoins nun vorüber sein könnte.

    Laut Google Trends gingen die Suchanfragen für Bitcoins zurück und liegen auf dem niedrigsten Stand seit Monaten. Dies zeigt wohl, dass das öffentliche und mediale Interesse an Bitcoins zurückgeht. Mitte Dezember, als der Bitcoin-Kurs auf einem absoluten Höhenflug war, waren auch die Suchanfragen bei Google sehr hoch. Nun aber, da die Kurse sinken, geht wohl auch das Interesse der Internet-Nutzer an der Kryptowährung zurück.

    Werbeverbot betrifft alle Anbieter

    Das Werbeverbot von Google betrifft wohl alle Anbieter. Auch seriöse Anbieter von Produkten und Projekten, die mit der Blockchain-Technologie in Verbindung stehen und technologisch anspruchsvolle Kryptowährungen sind davon betroffen. Derzeit wird befürchtet, dass unter der Entscheidung von Google die gesamte Branche leiden könnte. Das Verbot von Google könnte jedoch zur Folge haben, dass nicht nur betrügerischen Anbieter darunter leiden, sondern auch allgemeine und seriöse Inhalte rund um die Blockchain-Technologie oder Kryptowährungen.

    Betrüger gefährden Glaubwürdigkeit

    Darüber hinaus könnten sogenannte Scams dafür sorgen, dass die Glaubwürdigkeit der Krypto-Branche weiter leidet. Die deutsche Übersetzung für Scam lautet Vorschussbetrug. Darunter versteht man eine Form des Betrugs, bei dem Verbraucher unter Vorspiegelung falscher Tatsachen beispielsweise an einem Schneeballsystem teilnehmen. Bei anderen Formen soll der Verbraucher dazu verleitet werden, als Vorschuss eine Vermittlungsprovision an die Betrüger zu zahlen. Häufig erfolgt diese Form des Betrugs über Emails. Dem Opfer wird versprochen, viel Geld zu verdienen. Allerdings warten die Opfer vergeblich auf das Geld oder die Waren, die ihnen versprochen wurden.

    Auch Wallets und ICOs betroffen

    Im Gegensatz zu Facebook, wo schon im Januar mit dem Verweis auf Risiken für Betrug Werbung für Kryptowährungen verboten wurden, betrifft das Verbot von Google auch mit Kryptowährungen verwandte Produkte wie Wallets oder ICOs. Twitter erwägt möglicherweise ähnliche Maßnahmen. Die Hintergründe der Werbeverbote sind zum einen Verbraucherschutzgründe, zum anderen sehen sie ihre eigene Seriosität gefährdet. Ein weiterer Grund ist wohl, dass Google, Facebook und andere Internetunternehmen in Blockchain-Unternehmen eine neue, dezentral organisierte Konkurrenz sehen. In Zukunft wird es daher also auf den größten und bekanntesten Plattformen im Internet keine Werbung mehr für Kryptowährungen geben.

    Weiter zu eToro: www.etoro.com

    Kurse sinken

    Als Folge der Entscheidung von Google sanken die Kurse der Kryptowährungen, allen voran Bitcoin. Der Bitcoin-Kurs sank unter die 8.000-Dollar-Marke. Auf einigen Handelsplatzformen war ein Bitcoin nur noch 7.600 Dollar wert. Damit verlor Bitcoin innerhalb von kurzer Zeit rund 15 Prozent. Die Gründe für diese Kursverluste liegen aber auch in strengeren Vorgehensweisen der amerikanischen und japanischen Behörden.

    Vorgehen bei Google nicht ungewöhnlich

    Die Vorgehensweise von Google könnte nun langfristige Folgen haben, ist jedoch nicht ungewöhnlich für das Unternehmen. Google filtert schon seit langem Werbeanzeigen heraus, die gegen die Regeln des Unternehmens verstoßen. 2017 wurden nach eigenen Angaben so mehr als drei Milliarden Anzeigen gelöscht. Dies waren mehr als doppelt so viele wie ein Jahr zuvor und über 100 Anzeigen pro Sekunde.

    Unter anderem werden Anzeigen gelöscht, die Nutzer auf mit Viren befallene Webseiten weiterleiten sollen. Auch Anzeigen, wo User unerwünschte Software herunterladen sollen, wurden gelöscht. Google will nun wohl verstärkt gegen aus Sicht des Unternehmens zweifelhafte Werbeanzeigen vorgehen.

    Google verschärft Regeln

    Nun verschärft Google auch seine Regeln für Finanzprodukte. Auch Werbung für CFDs und ausländische Devisenmärkte sind davon betroffen. Die neuen Regeln wurden zeitgleich mit dem aktuellen „Bad Ads“-Report verkündet. Das Unternehmen erzielt allerdings den Großteil seiner Einnahmen über Werbung. Dennoch stehen Internetkonzerne vermehrt unter Druck, gegen unangemessene Inhalte vorzugehen. Diesem Druck beugt sich Google wohl nun auch mit seinem Vorgehen gegenüber Kryptowährungen.

    eToro Starteite

    Traden Sie bei der Nummer 1 – traden Sie bei eToro

    Werbung über Google AdWords

    Google bietet Werbetreibenden an, über Google AdWords Werbung direkt in den Ergebnissen der Suchmaschine zu schalten. Mittlerweile werden diese häufig ähnlich wie andere Einträge in der Ergebnis-Liste gestaltet. Das Werbesystem von Google ist schon seit 2000 nutzbar. Beliebt ist bei Anbietern auch aus dem Grund, dass man mit Klicks auf seine Anzeige selbst Geld verdienen kann. In den ersten Jahren erfolgte die Abrechnung meist per Pay-per-Click, heute gibt es auch andere Abrechnungsverfahren.

    Veränderungen bei Google AdWords sind nicht ungewöhnlich und kommen immer wieder vor. In der Regel informiert Google hierüber in seinem Blog. 2012 wurde Google AdWords auch bei YouTube integriert und auch bei Google Maps kann man Anzeigen schalten. Mittlerweile gibt es viele Optionen und Funktionen, die Werbetreibende für ihre Anzeigen nutzen können.

    Fazit: Werbeverbot könnte nachhaltige Folgen haben

    Nach Facebook verbietet nun auch Google Werbung für Kryptowährungen. Die neuen Regelungen treten im Juni in Kraft. Gerüchte um ein solches Werbeverbot bei Google gab es schon seit einigen Tagen. Von dem Werbeverbot sind nicht nur Bitcoins und andere unregulierte Kryptowährungen betroffen, sondern auch zahlreiche Produkte, die mit der Blockchain-Technologie in Verbindung stehen. Auch für CFDs wurden die Regeln verschärft. Damit geht Google verstärkt gegen aus sich des Unternehmens unseriöse Angebote, aber auch gegen riskante Finanzprodukte, vor.

    Die Entscheidung könnte langfristige Folgen für die gesamte Krypto-Branche haben, da zahlreiche Anbieter betroffen sind. Betrügerische Angebote wie Scams belasten damit die Glaubwürdigkeit der ganzen Branche. Die Ankündigung von Google führte dazu, dass die Kurse der Kryptowährungen weiter sanken. Hierzu trugen jedoch vor allem die Meldungen aus den USA und Asien bezüglich verschärfter Regulierungen bei.

    0
    0