Header
Header

Nachschusspflicht bei GKFX abgeschafft

anbieterbox_gkfx

GKFX schafft die Nachschusspflicht für CFDs früher als vorgesehen ab. Schon seit dem 26. Juni gelten bei dem Anbieter neue Regelungen. Damit erfüllt der Broker vorzeitig die Vorgaben der BaFin, die im Mai mit einer Allgemeinverfügung CFDs mit Nachschusspflicht verboten hatte, und kann seine Produkte auch weiterhin auf dem deutschen Markt anbieten. Für Trader wird das Risiko negativer Kontosalden minimiert. Die maximalen Verluste von Traden beschränken sich damit auf die Summe, die sich auf dem Handelskonto befindet. Alle GKFX-Kunden im deutschsprachigen Raum sind von der Änderung betroffen.

Inhaltsverzeichnis

    WEITER ZU GKFX: www.gkfx.de

    Vorgaben der BaFin erfüllt

    Der Broker will jedoch nicht nur die Vorgaben der BaFin erfüllen, sondern auch den CFD-Handel attraktiver machen. Bislang scheuten viele Trader aufgrund des Risikos, mehr Geld zu verlieren als sie investiert haben, den Handel mit CFDs und setzten eher auf Derivate. Da CFDs jedoch viele Vorteile im Vergleich zu binären Optionen, Optionsscheinen und Zertifikaten bieten, könnten CFDs nach der Abschaffung der Nachschusspflicht auch für Trader, die bislang das Risiko gescheut haben, interessant werden.

    Nachschusspflicht mit hohem Risiko verbunden

    Die Nachschusspflicht entsteht bei einem negativen Kontosaldo und ist letztlich eine Forderung eines Brokers gegenüber seinem Kunden. Bei der Eröffnung einer Position muss eine vom Broker festgelegt Initial Margin entrichtet werden. Zur Aufrechterhaltung der Position ist eine Maintenance Margin erforderlich. Wenn sich nun der Kurs des Basiswerts, auf den der Trader mittels eines Differenzkontrakts gesetzt hat, zu Ungunsten des Traders entwickelt, kann die Maintenance Margin unter den festgelegten Wert fallen. In diesem Fall ist bereits eine Nachschusspflicht fällig. Wird diese nicht umgehend bereitgestellt, hat der Broker das Recht, die Position zu schließen.

    Kosten für den Trader

    Problematisch wird es dann, wenn sich auf dem Konto des Traders nicht ausreichend Guthaben befindet, um die Position aufrecht zu erhalten. Wenn also das Kapital auf dem Handelskonto aufgebraucht ist und alle Positionen des Traders geschossen sind, weil er die erforderliche Sicherheitsleistung nicht mehr aufbringen konnte, stellt der Broker eine Forderung an den Trader. Der Trader ist dazu verpflichtet, sein Konto auszugleichen, und alle entstandenen Kosten zu begleichen.

    Hohe Verluste möglich

    Daher besteht hier die Gefahr, dass der Trader weitaus mehr Kapital verlieren kann als er eingesetzt hat. Auch ein Totalverlust, der unter Umständen das gesamte Vermögen des Traders betrifft, ist möglich. Viele Broker bieten daher Funktionen zur Risikobegrenzung wie Stop-Loss-Orders an. Doch auch diese sind nicht immer ein Schutz: Als zu Beginn des Jahres 2015 die Schweizer Notenbank überraschend die Wechselkursbindung des Franken zum Euro aufgab, kam es zu einigen Turbulenzen an den Märkten und bei Brokern. Viele Trader hatten mit hohen Nachschusspflichten zu kämpfen und in der Folge mussten sogar einige Broker Insolvenz anmelden. Unter extremen Marktbedingungen funktionieren damit auch derartige Schutzmechanismen nicht.

    Der Broker GKFX wurde bereits mehrfach ausgezeichnet

    Der Broker GKFX wurde bereits mehrfach ausgezeichnet

    Gefahren bei Hebelprodukten

    Dieses Beispiel zeigt sehr deutlich die Gefahren beim Handel mit Hebelprodukten. Nach diesen Vorfällen im Januar 2015 gingen darüber hinaus zahlreiche Beschwerden bei Verbraucherschützern ein. Im Mai 2017 reagierte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und Verbot den Verkauf von CFDs mit Nachschusspflicht an Privatanleger. Aufgrund neuer Kompetenzen m Bereich Verbraucherschutz konnte die BaFin erstmals bei einem Produkt intervenieren. Die Begründung der BaFin für das Verbot von CFDs mit Nachschusspflicht ist, dass Privatanleger die finanziellen Risiken von derartigen Hebelprodukte nicht abschätzen könnten.

    Verbot aus Verbraucherschutzgründen

    Die Behörde könne aus Verbraucherschutzgründen nicht akzeptieren, dass das Verlustrisiko für Kunden nicht nur auf den Kapitaleinsatz beschränkt ist, sondern das gesamte Vermögen des Anlegers betreffen könne. Schon rund ein halbes Jahr zuvor hatte die BaFin diesen Schritt angekündigt. Den betroffenen Anbietern wurde eine dreimonatige Übergangsfrist eingeräumt, um ihre Geschäftsmodelle anzupassen. CFDs ohne Nachschusspflicht sind nicht von diesem Verbot betroffen und dürfen daher weiter wie bisher angeboten werden. Einige Broker reagierten bereits vor dem endgültigen Verbot durch die BaFin und kündigten neuen Modelle für ihre CFD-Produkte an.

    WEITER ZU GKFX: www.gkfx.de

    GKFX – ein britischer Broker mit Niederlassung in Frankfurt

    Der international tätige Forex- und CFD-Broker GKFX hat seinen Hauptsitz in London, betreibt aber auch eine Niederlassung in Frankfurt am Main, von wo aus die deutschsprachigen Kunden auch mit einem kompetenten Kundendienst betreut werden. Der Handel mit zahlreichen Basiswerten erfolgt über eine hauseigene Plattform oder den MetaTrader 4, der über MyFX mit zahlreichen Erweiterungen ergänzt werden kann.

    Erweiterungen für den MetaTrader

    MyFx kann jedoch erst ab einem Kontostand von 2.000 Euro genutzt werden. Hier gibt es dann Funktionen wie das One-Klick-Trading und frei wählbare Layouts. Nach der Freischaltung müssen die Trader, die MyFX weiterhin nutzen möchte, in den ersten drei Monaten mindestens 50 FX-Lots handeln. Geschieht dies nicht, verfällt die Lizenz. Einsteiger nutzen zudem gerne den Webtrader, der sehr leicht zu bedienen ist. Wer Strategien im automatisierten Handel nutzen möchte, kann dies über die Funktionen des Expert Advisors.

    Kommissionsfreier Handel und attraktive Hebel

    Die Konditionen von GKFX umfassen unter anderem maximale Hebel von bis zu 1:400 und den kommissionsfreien Handel. Kosten entstehen alleine durch die Spreads, die je nach Basiswert variieren. Die Basiswerte für CFDs sind aus einer breiten Auswahl an Aktien, Indizes, Rohstoffen und Währungen auswählbar. Auf den DAX30 können auch Futures gehandelt werden.

    Während das CFD-Trading, da es sich hier um eine Form des außerbörslichen Handels handelt, bei GKFX mittlerweile fast rund um die Uhr gehandelt werden können, können die Futures nur zwischen 8 und 22 Uhr gehandelt werden. In dieser Zeit können Trader auch verschiedene Assets wie den US-Dollarindex als Spots handeln. Im März 2017 wurden die Handelszeiten für CFDs auf den DAX 30 ausgeweitet. Diese sind nun von Montag bis Freitag, abgesehen von kurzen Pausen, fast rund um die Uhr handelbar.

    Bei GKFX stehen verschiedene Plattformen zur Verfügung

    Bei GKFX stehen verschiedene Plattformen zur Verfügung

    Flexible Kontomodelle und umfangreiches Schulungsmaterial

    Insgesamt bietet GKFX vier Kontomodelle an, von den zwei ohne Mindesteinzahlung eröffnet werden können. Zur Kontoeröffnung müssen neben den persönlichen Daten auch Angaben zum Beruf, zum Einkommen, zum Vermögen und zur bisherigen Handelserfahrung gemacht werden. Dies sehen die Vorgaben der zuständigen Regulierungsbehörde vor.

    GKFX bietet vor allem für Trading-Neulinge zahlreiche interessante Schulungsmaterialien von Videos über Tutorials bis zu Webinaren. Darüber hinaus steht ein umfangreicher Research- und Analysebereich mit Wirtschaftskalendern, Realtimekursen, aktuellen Informationen und Marktkommentaren von Experten zur Verfügung. Das Highlight ist für viele Trader aber das sogenannte Live-Trading, bei dem man regelmäßig erfahrenen Tradern beim Handel zuschauen kann und so viel Wissen und Tipps vermittelt bekommt.

    Fazit: Britischer Broker schafft Nachschusspflicht vorzeitig ab

    GKFX reagiert vorzeitig auf das Verbot von CFDs mit Nachschusspflicht durch die BaFin. Ende Juni wurde das Geschäftsmodell umgestellt. Damit kann GKFX auch weiterhin seinen Kunden in Deutschland CFDs anbieten. Da das Risiko eines Gesamtverlustes deutlich reduziert wurde, könnten CFDs nun auch für Anleger, die zuvor das Risiko gescheut haben, interessant werden.

    anbieterbox_gkfx

    0
    0