Girokonto Prämie – Alles zu den Aktionen, Boni und Bonusbedingungen im Detail!

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 30.05.2020


Einige Girokonto-Anbieter werben mit Gutschriften (andere Bezeichnungen dafür sind: Startguthaben, Eröffnungsprämie, Wechselprämie, Bonus) von bis zu 250 Euro. Allerdings gibt es diese Prämien zumeist nur, wenn das Girokonto als Gehaltskonto genutzt wird. Das heißt, dass Sie die Girokonto Prämie nur dann erhalten, wenn Sie bestimmte Bedingungen wie einen regelmäßigen Geld- bzw. Gehaltseingang erfüllen. Ein Girokonto Vergleich lohnt sich. Denn neben kostenpflichtigen gibt es auch kostenlose Bankkonten, die deutlich attraktivere Einsparpotenziale bieten als die alleinige Prämie. In diesem Artikel erfahren Sie, was Sie bei Ihrer Suche nach einem geeigneten Konto beachten sollten und wie Sie sich einen Bonus sichern können.

  • Viele Banken werben heutzutage für ihre Konten mit einer Girokonto Prämie.
  • Die Höhe der Gutschrift kann je nach Kreditinstitut variieren.
  • Die Auszahlung der Eröffnungs- bzw. Wechselprämie ist zumeist an bestimmte Bedingungen geknüpft.
  • Abgesehen von der Prämie sollten Bankkunden stets auch die übrigen Konditionen des neuen Girokontos überprüfen und mit denen des alten Kontos vergleichen.

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Girokonto mit Prämie: Zweck und Vorteile

Ein neues Girokonto bei einer namhaften Bank, die eine Prämie zwischen 50 und 250 Euro verschenkt? Wer könnte da Nein sagen? Was sollten Interessierte bei der Inanspruchnahme beachten und gibt es hier einen Haken? Wir klären auf.

Banken erwirtschaften Gewinn über Zinsen

Die erste Frage, die im Raum steht, ist, warum Kreditinstitute ihre Girokonten überhaupt mit einer Prämie anbieten. Dafür gibt es eine einfache Erklärung: Für eine Bank ist ein Girokonto ein lohnenswertes Produkt, vor allem dann, wenn der Kunde monatlich möglichst hohe und regelmäßige Einnahmen hat und über das Konto somit beachtliche Geldsummen fließen. Die Bank kann mit dem Kapital auf dem Konto arbeiten. Sie erwirtschaftet Zinsen, was für das Kreditinstitut der erwünschte Gewinn ist.

So ist es kaum verwunderlich, dass die Banken hinsichtlich des immer größer werdenden Wettbewerbs um jeden Bankkunden kämpfen müssen. Prämien, die auf die Eröffnung eines Bankkontos gezahlt werden, sind ein geeignetes Mittel, um interessierte Personen vom eigenen Produkt zu überzeugen.

Girokonto mit Prämie

Die Vorteile von Prämien

Durch die Inanspruchnahme eines Kontos und der entsprechenden Prämie bekommt der neue Kunde einen finanziellen Vorteil. Für die Eröffnung und Nutzung des Girokontos erhält er zum Beispiel 100 Euro gutgeschrieben. Der Neukunde kann sich durch die Nutzung des Angebots mit der damit verbundenen Gutschrift sogar mehrere Vorteile sichern: Er bekommt einen finanziellen Vorteil und kann bei einer klugen Girokonto-Wahl möglicherweise sogar Kosten gegenüber dem alten Girokonto sparen. Ein genauer Vergleich der Konditionen und Bedingungen ist hier aber sehr wichtig.

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Girokonto Prämie: Worauf sollten Kunden achten?

Die Angebote in Bezug auf ein Girokonto mit Prämie klingen natürlich verlockend: Ein neues Girokonto eröffnen und eine attraktive Prämie erhalten. In den meisten Fällen ist es jedoch nicht so einfach, wie es klingt. Nicht grundlos knüpfen die Anbieter die Auszahlung der Gutschrift an bestimmte Bedingungen. Letztlich sollen Prämien-Touristen keine Möglichkeit haben, das Geld „abzugreifen“ und dann zur nächsten Bank zu wechseln.

Bedingungen für den Erhalt der Prämie

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Erhalt der Gutschrift ist, dass das Girokonto über einen gewissen Zeitraum aktiv genutzt wird, also regelmäßig Zahlungsein- und -ausgänge stattfinden. Einige Kreditinstitute setzen auch monatliche Mindestgeldeingänge voraus, damit die Prämie ausgezahlt wird. Ein Betrag von 1.000 Euro pro Monat ist gängig. Andere Banken bieten aber auch die Girokonto Prämie ohne Gehaltseingang an. Es ist also wichtig, zu überlegen, ob Sie die von den Banken gesetzten Anforderungen auch erfüllen können.

Girokonto Prämie ohne Gehaltseingang

Auszahlung der Prämie

Die Prämie für die Kontoeröffnung wird in der Regel nach Erfüllung der von dem Kreditinstitut festgesetzten Bedingungen unmittelbar dem Konto des Kunden gutgeschrieben. Die Gutschrift erfolgt in den meisten Fällen per Überweisung. In einigen Fällen bieten die Banken aber auch an, die Girokonto Prämie in Form von Gutscheinen oder in bar auszuzahlen. Es ist wiederum wichtig, dabei auf die damit verbundenen Bedingungen zu achten. Die Gutscheine sind zum Teil nur an bestimmten Stellen einlösbar, zum Beispiel bei festgelegten Händlern oder bei Reiseveranstaltern. Sie sollten also von Vornherein wissen, ob Sie eben diese Prämie wirklich erhalten möchten.

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Lohnt sich ein Girokonto mit Prämie?

Sofern die Voraussetzungen erfüllt sind, erhalten Sie die von der Bank angebotenen Prämie in jedem Fall. Einen Girokonto-Wechsel sollten Sie jedoch nicht allein von einer möglichen Prämie abhängig machen. Ob kostenpflichtiges oder kostenloses Konto – es gilt, vorab die Konditionen zu vergleichen. Beachten Sie auch, dass kostenlos nicht gleich kostenlos ist. Bei einem kostenfreien Konto werden zumeist keine Kontoführungsgebühren berechnet. Jedoch können durchaus Kosten für andere Dienstleistungen anfallen. Dies gilt etwa für die Nutzung von EC-Karten oder Kreditkarten, für die Gebühren oder Transaktionskosten berechnet werden.

Konditionen vergleichen

An dieser Stelle lohnt ein gründlicher Vergleich. Ziehen Sie hierzu die Kosten des bestehenden Bankkontos heran und vergleichen Sie diese mit den Konditionen des neuen Girokontos. Konzentrieren Sie sich auf die Bereiche, die für Sie zutreffen. Wenn Sie beispielsweise häufig Ihre Kreditkarte nutzen, sollten Sie einen besonderen Blick auf die Kosten für die Kartennutzung werfen. Kreditkarten können hohe Gebühren verursachen, wenn der durch den Einsatz entstehende Minus-Saldo nicht fristgemäß ausgeglichen wird. Somit ist es ratsam, auch die Verzugszinsen der Kreditkarte des alten Girokontos mit denen der neuen Karte zu vergleichen.

In einigen Fällen wird die Prämie für die Eröffnung eines Girokontos nicht in Form einer finanziellen Gutschrift, sondern als Sachprämie ausgeschüttet. Zwar sind derartige Angebote heute selten. Es gibt aber Kreditinstitute, die für die Kontoeröffnung zum Beispiel ein Mobiltelefon oder einen Fernseher als Prämien anbieten. Hier sollten Sie zunächst den Wert der Sachprämie ermitteln und überlegen, ob sich ein Kontowechsel lohnt.

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Das Girokonto: Darum macht es den Alltag einfacher

In der heutigen Zeit geht kaum noch etwas ohne ein Girokonto. Die Bezeichnung „Giro“ steht für den bargeldlosen Zahlungsverkehr, der inzwischen weltweit gängig ist. Zwar gibt es noch immer Menschen, die lieber mit Geldscheinen oder Münzen bezahlen. Aber auch diese sind zumeist Besitzer eines Girokontos. Und dies ist kaum verwunderlich, da das Girokonto den Alltag einfacher macht. Das fängt bereits bei der Überweisung des Gehalts bzw. des Arbeitslohns an. Früher wurden diese in der sogenannten Lohntüte überreicht, also in bar an die Arbeitnehmer ausgezahlt. Die bargeldlose Auszahlung von Arbeitslöhnen auf ein Girokonto etablierte sich erst nach dem Zweiten Weltkrieg.

Kostenloses Girokonto mit Prämie

Etablierung des Giroverkehrs

Der bargeldlose Zahlungsverkehr wird auch als Giroverkehr bezeichnet. Die Anfänge des Giroverkehrs sind in Deutschland im 17. Jahrhundert zu finden, und gingen mit der Gründung der Hamburger Bank einher. Diese blieb über fast zwei Jahrhunderte hinweg die einzige Bank, die das Zahlungsmodell anwandte. Weitere Kreditinstitute führten erst gegen Anfang des 19. Jahrhunderts den Giroverkehr ein. Dieser blieb zunächst aber nur reichen Bürger und Kaufleuten vorbehalten. Der bargeldlose Zahlungsverkehr erlebte den endgültigen Durchbruch, wie bereits erwähnt, dann erst nach Ende des Zweiten Weltkrieges, genauer gesagt in der Zeit des Wirtschaftswunders. In der heutigen Zeit ist in den meisten Ländern das Girokonto Standard. Es wird nicht nur für die bargeldlose Auszahlung von Gehältern und Löhnen eingesetzt, sondern ermöglicht auch alltägliche Geldgeschäfte, wie zum Beispiel das Bezahlen von Versicherungen und Mieten oder das Erledigen von Einkäufen.

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Aktueller Trend: Das kostenlose Girokonto

Heute sind die Menschen deutlich anspruchsvoller, als noch vor einigen Jahrzehnten. Dienstleistungen zu günstigen Konditionen und in großem Umfang zu bekommen, ist praktisch Normalität. Dies gilt auch für den Service der Banken. Die Kunden erwarten heutzutage wesentlich mehr, als nur die Möglichkeit zur Teilnahme am bargeldlosen Zahlungsverkehr. So gehört zum Beispiel die herkömmliche EC-Karte zum Girokonto dazu. Aber auch eine Kreditkarte ist nicht unüblich. Doch damit nicht genug. Wer heute ein Girokonto besitzt, der möchte den Zahlungsverkehr natürlich möglichst einfach abwickeln. Dazu gehört unter anderem, dass der Kunde nicht für jede Überweisung in eine Bankfiliale gehen muss. Fast jedes moderne Girokonto bietet deshalb die Möglichkeit, Transaktionen per Telefon oder über das Internet abzuwickeln.

Die Direktbank

Vor allem Direktbanken haben sich seit einigen Jahren auf diesen Trend eingestellt. Sie verfügen über keine eigenen Filialen, sondern ermöglichen es den Bankkunden, die Geldautomaten anderer Banken mitzunutzen. Alle übrigen Geldgeschäfte werden per Telefon oder/und Internet abgewickelt. Bei eben diesen Direktbanken finden Sie heute vielfach kostenlose Konten oder sogar ein kostenloses Girokonto mit Prämie, für die Sie als Kunde nichts bezahlen müssen und die dennoch alle wichtigen Funktionen bieten.

Die Tatsache, dass ein Kreditinstitut keine monatlichen Gebühren für das Konto erhebt, bedeutet nicht zwangsläufig, dass es vollständig kostenlos ist. Einige Banken bieten ihre Konten etwa nur für einen begrenzten Zeitraum kostenfrei an. Weiterhin können für die Transaktionen, die über das Girokonto abgewickelt werden, Kosten entstehen. Auch bei den Zinsen, zum Beispiel für einen Dispokredit, kann es teuer werden.

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Die wichtigsten Unterschiede zwischen kostenpflichtigen und kostenlosen Girokonten

Wie Sie bereits erfahren haben, gibt es kostenpflichtige und kostenfreie Konten, sowohl mit als auch ohne Girokonto Prämie. An dieser Stelle wollen wir noch einen genaueren Blick auf die größten Unterschiede werfen. In der Regel bedeutet jedes zusätzliche Feature bei einem Bankkonto eine Kostenposition für die kontoführende Bank. Der Dispositionskredit ist dafür ein gutes Beispiel. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass er bei vielen kostenlosen Girokonten nicht angeboten wird. Vielmehr werden diese als Guthabenkonten angeboten. Das bedeutet, dass ein Überziehen des Kontos nicht möglich ist. Auch sind eine zusätzliche Kreditkarte oder Kontoauszüge in Papierform bei einigen kostenlosen Konten nicht verfügbar.

Die Vorteile eines kostenlosen Girokontos

Auf der anderen Seite können Sie sich auch zahlreiche Vorteile sichern, wenn sie ein kostenloses Girokonto eröffnen. Ein Vorteil ist zum Beispiel zu erkennen, wenn Sie sich die Kosten für die einzelnen Buchungspositionen ansehen. Klassische Filialbanken verlangen hier zum Teil hohe Gebühren, die sich vor allem dann zu einer hohen Summe addieren, wenn ein Kunde im Monat viele Einzelbuchungen durchgeführt hat. Bei vielen kostenlosen Konten sind die Buchungen (Daueraufträge, Geldein- und ausgänge) hingegen bereits im Service enthalten. Die Abrechnung erfolgt pauschal, so dass sich hier durchaus bares Geld sparen lässt.

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Ist ein kostenloses Girokonto wirklich gebührenfrei?

Kostenlose Bankkonten mit allen gängigen Extras scheinen für viele Verbraucher mittlerweile Standard zu sein. Und auch die Kreditinstitute erwecken mit ihren Werbeversprechen den Eindruck, die Kunden könnten das vollständige Leistungsportfolio eines heutigen Girokontos genießen, ohne dafür einen einzigen Cent ausgeben zu müssen.

Nicht alles ist kostenlos

Wenn man sich die Angebote vieler Banken aber etwas genauer anschaut, kommt doch Ernüchterung auf. So erweist sich so manches vermeintlich kostenlose Konto nicht als komplett gebührenfrei. An dieser Stelle sollte sich jeder Verbraucher klarmachen, dass auch die Bank an den Kunden Geld verdienen will. Hinsichtlich des harten Wettbewerbs in der Branche kann es sich kein Kreditinstitut leisten, Girokonten vollständig kostenlos zu vergeben. Nicht zuletzt entsteht einer Bank durch ein solches Konto immer auch ein großer Verwaltungsaufwand.

Girokonto Prämie

Bestimmte Einschränkungen hinnehmen

Aufgrund der genannten Aspekte müssen Sie davon ausgehen, dass so gut wie jedes kostenlos angepriesene Konto über bestimmte Einschränkungen verfügt. Unter anderem sind folgende Szenarien denkbar: Die Bank reduziert in dem kostenlosen Kontomodell entweder den Leistungsumfang oder es ist nur zum Teil kostenlos, zum Beispiel über einen gewissen Zeitraum oder nur für Neukunden. Natürlich muss dies grundsätzlich nichts Schlechtes sein. Es ist nur wichtig, dass Sie als Kunde darüber entsprechend informiert werden, was einige Banken jedoch nicht in ausreichendem Maße tun.

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Girokonto eröffnen: Filialbank oder Direktbank?

Verbraucher stellen sich vor der Eröffnung eines neuen Kontos dann häufig die Frage, ob sie bei einer Direktbank oder bei einer Filialbank besser aufgehoben sind.

1. Filialbanken

In Deutschland gibt es die klassische Filialbank seit vielen Jahrhunderten. Hierunter ist ein Kreditinstitut mit einem eigenen Filialnetz zu verstehen. Die Kunden haben die Bank also direkt vor Ort. Bei den Filialbanken können alle Geldgeschäfte in der Filiale vorgenommen werden. Fast alle Banken bieten heute aber auch die Möglichkeit, die Geldgeschäfte per Telefon oder Internet abzuwickeln.

2. Direktbanken

Direktbanken erfreuen sich bei Bankkunden großer Beliebtheit. Ebenso wie bei den Filialbanken, handelt es sich um vollwertige Kreditinstitute, die jedoch nicht über eigene Filialnetze verfügen. Für die Kunden heißt das, dass sie ihre Bankgeschäfte über den Postweg oder Kommunikationsmittel wie Telefon und Internet abwickeln müssen. Für Auszahlungen können die Kunden zumeist die Geldautomaten ausgewählter Filialbanken mitnutzen. Auch Einzahlungen sind zum Teil über die Automaten möglich. Die Filialbanken haben sich zu diesem Zweck mit anderen Banken zusammengeschlossen.

Gutschrift für die Kontoeröffnung

Die Vor- und Nachteile im Überblick

Die Vor- und Nachteile, die eine Filialbank im Vergleich zu einer Direktbank aufweist, lassen sich aus den vorstehenden Informationen schnell ausmachen: Kunden, die nicht alle Bankgeschäfte über Telefon oder Internet abwickeln können und die vor Ort gerne einen persönlichen Ansprechpartner haben, sind mit einer klassischen Bank gut beraten. Wer ohnehin alles am Telefon oder im Internet erledigt und keine Bankfiliale vor Ort benötigt, der kann das Angebot einer Direktbank in Anspruch nehmen und somit durchaus Geld sparen.

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Zusätzliche Kontoleistungen: Die Kreditkarte

Ob Girokonto mit Prämie oder ohne Bonus – wer in der heutigen Zeit ein Bankkonto eröffnet, erhält für gewöhnlich sowohl eine klassische EC-Karte als auch eine Kreditkarte mit vielen Extras dazu. Die Geldkarten sollen den täglichen Zahlungsverkehr erleichtern. Um welche Extras es sich handelt und ob diese wirklich sinnvoll sind, schauen wir uns einmal an.

Für wen lohnt sich eine Kreditkarte?

Eine häufige Zusatzleistung bei einem Girokonto ist die Kreditkarte. Der Besitz einer solchen Karte ist heutzutage zwar nicht unbedingt nötig, in einigen Situationen macht sie aber durchaus Sinn. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn Sie häufiger im Ausland unterwegs bzw. auf Reisen sind. Das Bezahlen mittels Kreditkarte ist hierzulande mittlerweile Standard. Inzwischen werden alle gängigen Kreditkarten fast weltweit akzeptiert, im Gegensatz zur klassischen EC-Karte. Wer also keine Kreditkarte besitzt, der muss sich mit Bargeld behelfen, was im Ausland aber risikoreich und umständlich sein kann.

Girokonto Bonus

Verschiedene Arten von Kreditkarten

Mittlerweile gibt es diverse Ausführungen von Kreditkarten. Die klassische Kreditkarte, die die meisten Kunden zu ihrem Konto bekommen, bieten einen bestimmten finanziellen Verfügungsrahmen, der von den Einkommensverhältnissen und der Bonität des Kontoinhabers abhängt, und den dieser nach Belieben verwenden kann. Daneben gibt es aber auch sogenannte Prepaid Kreditkarten. Diese Karte kann der Bankkunde zuvor mit einem bestimmten Guthaben ausstatten, über das er anschließend verfügen kann. Für den Urlaub kann die Nutzung einer solchen Karte sinnvoll sein.

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Weitere Extras zum Girokonto: Das Tagesgeldkonto

Viele Girokonten verfügen zudem über weitere Extras, die die Kunden entweder im Zuge der Kontoeröffnung dazubekommen, oder die sie gegen einen Aufpreis hinzubuchen können. Das Tagesgeldkonto ist ein gutes Beispiel dafür. Es ist für jene Kunden geeignet, die zwar Geld zum Sparen übrig haben, aber auf dieses Kapital trotzdem täglich zugreifen wollen. Im Vergleich zu Festgeldanlagen bieten Tagesgeldkonten zwar geringere Zinssätze. Diese liegen aber dennoch höher als bei einem Sparkonto oder einem Girokonto. Die Kunden können – anders als beim Festgeldkonto – täglich nach Belieben auf ihr Kapital in voller Höhe zugreifen.

Die sogenannte Prepaid Kreditkarte bekommen jene Bankkunden, deren Bonität eher schlecht ausfällt. Es handelt sich dabei um ein Kartenmodell, das dem Bankkunden keinen Kredit gewährt. In diesem Zusammenhang kann die Bezeichnung Kreditkarte etwas verwirrend sein. Um die Prepaid Karte nutzen zu können, muss diese zuvor mit einem Guthaben aufgeladen werden. Anschließend kann der Kunde sie zum Bezahlen einsetzen. Der Vorteil hierbei ist, dass diese Kreditkarte aufgrund des geringeren bürokratischen Aufwands für gewöhnlich für die Kreditinstitute günstiger zu bekommen sind. Wer also im Ausland eher selten unterwegs ist oder weniger auf Reisen geht, für den kann eine solche Kreditkarte ausreichend sein.

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Welche Sonderformen von Girokonten gibt es?

Neben dem Girokonto mit Prämie stehen heute weitere Formen von Girokonten zur Auswahl. Denn in einigen Fällen ist ein klassisches Konto unpassend oder schlichtweg nicht ausreichend.

1. Kinder- und Jugendkonto

So gibt es für Kinder und junge Erwachsene heute ebenfalls Bankkonten. Diese Junior-Konten ähneln zwar dem klassischen Girokonto für Erwachsene, im Detail unterscheiden sie sich aber in einigen Punkten. So können diese Konten zum Beispiel nicht überzogen werden. Darüber hinaus wird keine Kreditkarte zur Verfügung gestellt. Weitere Unterschiede kann es auch bei der EC-Karte geben. Oftmals kann diese nicht ohne Zustimmung der Erziehungsberechtigten zum Erhalt von Geld genutzt werden.

Bonus für die Kontoeröffnung

2. Mietkautionskonto

Eine weitere Sonderform des Girokontos ist das Mietkautionskonto. Wie der Name es bereits vermuten lässt, wird dieses für Kautionen, zum Beispiel für die Mietkaution, eingesetzt. In der Regel sind diese Konten nicht mit einer EC-Karte verknüpft. Zumeist wird festgelegt, dass nur der Vermieter und der Mieter gemeinsam in einer Bankfiliale Zugriff auf das Konto haben können.

3. Treuhandkonto

Ein solches Konto kommt immer dann zum Einsatz, wenn zwei Parteien ein Geschäft abwickeln und dafür eine dritte Partei als Beaufsichtigungsperson bzw. Verwalter eingesetzt wird. Die Funktionsweise ist simpel: Sobald das Geschäft abgeschlossen ist, zahlt eine Partei Geld auf das Konto ein. Der Verwalter (Treuhänder) hält den Geldeingang dokumentarisch fest und informiert die zweite Partei darüber. Diese kann dann eine vereinbarte Leistung ausführen, die zahlende Partei kann dies überprüfen. Der Treuhänder gibt das Geld auf dem Konto frei, sofern alles korrekt ist.

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Fazit: Girokonto Prämie ohne Gehaltseingang? Ein Vergleich lohnt!

Der Wettbewerb im Bereich der Bankkonten wird zunehmend härter, vor allem seitdem die Direktbanken ihre Dienstleistungen anbieten. Die Kreditinstitute müssen sich deshalb immer mehr einfallen lassen, um die Bestandskunden an sich zu binden oder neue Kunden von ihren Leistungen zu überzeugen. Die Girokonto Prämie ist hierfür ein probates Mittel, die auf die Eröffnung des Girokontos gezahlt wird.

Einige Banken bieten mittlerweile solche Gutschriften an, die zumeist von 25 Euro bis etwa 250 Euro reichen. Allerdings ist Vorsicht geboten: Wer sich eine Prämie sichern möchte, sollte sich mit den dazugehörigen Bedingungen im Vorfeld gut vertraut machen. Denn der Bonus wird in der Regel erst nach einem gewissen Zeitraum ausgezahlt, zum Beispiel nach zwei bis sechs Monaten, in denen das Girokonto besteht. Für die Auszahlung der Prämie können zudem Zahlungseingänge vorausgesetzt werden. So müssen bei einigen Banken beispielsweise pro Monat mindestens 1.000 Euro über einen Zeitraum von zwei, drei Monaten hintereinander auf dem Konto eingezahlt werden, damit der Kunde die Eröffnungsprämie erhält. Es gibt aber durchaus auch eine Girokonto Prämie ohne Gehaltseingang. Deshalb lohnt es sich, einen Blick auf die Konto-Konditionen zu werfen.

Wenn Sie Ihr Girokonto wechseln möchten, sollte eine solche Prämie aber nicht ausschlaggebend sein. Es ist grundsätzlich wichtig, auch alle anderen Konditionen des neuen Girokontos mit denen des alten Kontos zu vergleichen. Es ist zum Beispiel wenig hilfreich, wenn eine Prämie in Höhe von 100 Euro gezahlt wird, die Konditionen des neuen Kontos aber deutlich schlechter sind als beim alten Girokonto.

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