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Jeder spricht von Fonds, viele besitzen sie, doch was sind Fonds genau? Und warum gibt es Index-Fonds und Index-Zertifikate? Sind ETFs auch Fonds? Und wann ist ein Fonds geschlossen und wann offen? All das wird in diesem Beitrag leicht verständlich erklärt.

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Beispielbild Fonds Erklärung

Manche Fonds werden nur gegründet um ein einzelnes Projekt wie den Bau eines Hauses zu finanzieren. Sie werden nach einer bestimmten Zeit wieder aufgelöst. Foto: Flickr @ Jérémy Binard

Die Fonds Erklärung in Stichpunkten

  • Fonds sind Sondervermögen
  • Verschiedene Arten, z.B. Aktienfonds, Immobilienfonds…
  • Offene und geschlossene Fonds
  • Passiv und aktiv gemanagte Fonds
  • Teilweise börsengehandelt

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Was sind Fonds? Kurze & verständliche Fonds Erklärung

Was sind Fonds? Fonds sind Sondervermögen, die für einen bestimmten Zweck angelegt wurden. Sondervermögen bedeutet, dass die Gelder getrennt vom übrigen Vermögen des Fondsverwalters geführt werden. Es gibt für sie eine eigene Einnahmen- und Ausgabenrechnung und der Verwalter hat nur begrenzten Zugriff auf die Gelder. Dadurch bleibt das Geld auch im Fall einer Pleite der Fondsgesellschaft geschützt, der Fonds wird fast wie ein eigenes Unternehmen geführt. Tatsächlich sind manche Fonds rechtlich als eigene GmbH konzipiert, vor allem offene Fonds werden aber meist als gesondert verwaltetes Vermögen innerhalb eines Unternehmens geführt.

Diese Trennung vom Vermögen des Emittenten unterscheidet Fonds beispielsweise von Zertifikaten, bei denen der Herausgeber das eingenommene Geld frei verwenden kann. Im Falle seiner Insolvenz ist das Zertifikat deshalb meist wertlos oder wird nur teilweise zurückgezahlt. Fonds bleiben von einer Pleite des Fondsverwalters dagegen relativ unberührt.

Die Gelder eines Fonds werden getrennt von den übrigen Aktivitäten des Fondsverwalters geführt und bestehen deshalb auch im Fall von dessen Pleite weiter.

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Welche Arten von Fonds gibt es?

Fonds haben stets einen bestimmen Zweck. Am bekanntesten dürften Aktienfonds sein, die Geld für die Investition in Aktien einsammeln. Das Geld der Anleger wird dann gemeinsam verwaltet, dafür erhalten die Investoren Anteile am Fonds. Rentenfonds kaufen dagegen verzinsliche Wertpapiere, also beispielsweise Staats- oder Unternehmensanleihen. Grundsätzlich sind die meisten Fonds selbsterklärend, Schiffsfonds kaufen beispielsweise Schiffe und Immobilienfonds Immobilien. Der Gesetzgeber schreibt vor, wie viel Prozent mindestens in einen bestimmten Bereich investiert werden müssen, also wie viel Prozent des Vermögens ein Aktienfonds in Aktien investieren muss. Mischfonds unterliegen diesen Beschränkungen dagegen nicht, sie können also beispielsweise Anleihen und Aktien beliebig mischen.

Eine Besonderheit sind Dachfonds, die wiederum in mehrere andere Fonds investieren umso Chancen und Risiken noch breiter zu streuen. Bekannt sind auch die Hedgefonds, die meist den Einsatz mit geliehenem Geld hebeln und hochspekulative Geschäfte tätigen, beispielsweise Leerverkäufe, also Verkäufe von Aktien die sie nicht besitzen in der Hoffnung, dass der Kurs fällt und sie die Aktien später billiger ankaufen können.

Fonds können in verschiedene Anlagegüter investieren. Meist haben sie sich auf einen Bereich spezialisiert, etwa Aktien oder Immobilien.

Offene und geschlossene Fonds

Aktien- und Rentenfonds werden im Regelfall als offene Fonds geführt, das bedeutet Anleger können jederzeit einzahlen und ihr Geld auch wieder auszahlen lassen. Immobilienfonds werden dagegen sowohl als geschlossene als auch als offene Fonds geführt. Bei einem offenen Immobilienfonds kann ebenfalls ständig ein- und ausgezahlt werden. Zahlen viele neue Kunden ein, kauft er neue Wohnungen oder Büros, wollen viele ihr Geld auszahlen lassen muss er Immobilien verkaufen.

Ein geschlossener Immobilienfonds wird dagegen meistens zur Finanzierung eines einzelnen Hauses oder eines Projektes aufgelegt. Er sammelt das für dessen Bau und sobald der Betrag erreicht wurde, wird der Fonds geschlossen. Es kann dann kein weiteres Geld mehr eingezahlt werden, auch Auszahlungen sind nicht möglich. Dafür erhalten die Anleger regelmäßig eine Beteiligung am Gewinn. Meist wird der Fonds nach einer festgelegten Zeit aufgelöst, beispielsweise nach 20 Jahren. Das Gebäude wird dann verkauft und der Erlöst wird ebenfalls an die Anleger ausgeschüttet.

Da Aktien und Anleihen problemlos ge- und verkauft werden können, gibt es das Modell des geschlossenen Fonds hier kaum. Schiffe, Filme oder Windkraftwerke werden dagegen überwiegend als geschlossener Fonds geführt.

Bei offenen Fonds können Anteile regelmäßig gekauft oder zurückgegeben werden, bei geschlossenen Fonds sind nach Erreichen des nötigen Betrags keine Einzahlungen mehr möglich. Bei Aktienfonds gibt es das Modell des geschlossenen Fonds aber kaum.

Aktiv oder passiv verwaltet?

Es stellt sich häufig nicht nur die Frage „Was sind Fonds?" Bei Aktien- und Rentenfonds stellt sich auch die Frage, ob der Fonds aktiv oder passiv verwaltet werden soll. Bei einem aktiv gemanagten Fonds wählen Spezialisten nach verschiedenen Kriterien Wertpapiere aus. Sie versuchen besonders zukunftsträchtige Firmen zu identifizieren und so besser abzuschneiden als der Markt.

Allerdings gelingt ihnen das oft nicht, weil die übrigen Marktteilnehmer ebenfalls viel Aufwand in die Auswahl der Wertpapiere investieren. Auch dass ein Fonds in der Vergangenheit gut abgeschnitten hat ist kein Garant für künftige Erträge, gleichzeitig verursacht das Fondsmanagement hohe Kosten. Einige Fonds sind deshalb dazu übergegangen nur noch einen Index abzubilden, also ihr Geld im gleichen Verhältnis zu investieren wie Unternehmen im DAX vertreten sind. So erzielt der Fonds die gleiche Rendite wie der Index, er schneidet nicht besser ab, aber eben auch nicht schlechter und spart viel Geld für das Fondsmanagement.

Bei aktiv verwalteten Fonds suchen Händler gezielt nach aussichtsreichen Aktien oder Anleihen. Oft sind sie aber auch nicht erfolgreicher als der Markt, die hohen Kosten drücken zudem die Gewinne. Passive Fonds bilden deshalb oft einen Index nach und sind weitaus billiger.

Fonds an der Börse kaufen

Der Kauf von Fondsanteilen über die Fondsgesellschaften ist oft teuer. Teilweise werden 5,0 Prozent Ausgabeaufschlag fällig, der Fonds muss also erst einmal um rund 5,3 Prozent steigen, ehe nur die Verkaufsgebühr wieder verdient ist. Sonstige Kosten sind hier noch nicht berücksichtigt. Aus dem Aufschlag wird üblicherweise die Provision für den Vermittler gezahlt, also die Bank oder den Vermögensberater.

Allerdings lassen sich Fonds auch über die Börse kaufen und verkaufen. Die Börse in Hamburg hat sich auf den sogenannten Zweitmarkt spezialisiert, den Handel mit Fonds. Hier lassen sich nicht nur offene Fonds, sondern auch Anteile an geschlossenen Fonds kaufen und verkaufen.

Noch einfacher und meist auch billiger ist der Handel mit sogenannten Exchange Traded Funds, besser bekannt unter dem Kürzel ETF. Diese werden an der regulären Wertpapierbörse wie Aktien oder Anleihen gehandelt. Weil die Transaktionsgebühren der Broker meist deutlich günstiger sind als die Gebühren der Fondsgesellschaften nutzen immer mehr Anleger diesen Weg. Auch gegenüber dem Zweitmarkt ist dieser Weg meist billiger. Oft sind ETFs auch passive Fonds und damit auch in Bezug auf die Verwaltungsgebühr sehr günstig. Außerdem eignen sich Indexfonds für den Börsenhandel besonders gut, weil ihr Wert einfach zu bestimmen ist, er orientiert sich schließlich am Aktienindex. Einen Einstieg in das Thema Fonds bietet unter anderem auch die Plattform fondsweb.

ETFs können regulär über die Börse ge- und verkauft werden, für die übrigen Fonds gibt es den Zweitmarkt.

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Fazit

Die Auswahl an Fonds ist vielfältig, von offenen, börsengehandelten und passiv gemanagten Aktienfonds bis zu geschlossenen, nicht börsengehandelten und aktiv verwalteten Filmfonds. Vor allem Index-ETFS sind in der letzten Zeit sehr beliebt geworden, weil die Kosten gering sind und sie einfach über den Broker gekauft werden können.

Bilderquelle: shutterstock.com

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