Fed-Sitzung erwartet

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 17.09.2020


Anfang des Monats signalisierte der Fed-Chef Jerome Powell nach dem letzten Arbeitsmarktbericht, dass die Zinsen in den USA noch jahrelang niedrig bleiben könnten. Die Konjunktur benötigt aus seiner Sicht für einen längeren Zeitraum niedrige Zinsen, damit die wirtschaftliche Aktivität unterstützen wird. Nun steht eine weitere Sitzung der Fed an. Um stets über solche Entwicklungen informiert zu sein, bietet eToro zahlreiche Tools wie Marktnachrichten oder einen Wirtschaftskalender an.

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Zinsen bleiben niedrig

Zuletzt senkte die Fed die Zinsen auf eine Marge von null bis 0,25 Prozent. Diese Werte dürfte die Fed noch eine Weile beibehalten. Hinweise darauf, welche Strategie die Fed in Zukunft verfolgen wird, könnte die Sitzung am Mittwoch liefern. Viele Notenbanken entschieden sich zuletzt, die Wirtschaft in der Corona-Krise mit billigem Geld zu unterstützen. Die letzten Entscheidungen der Fed deuten darauf hin, dass das Niedrigzinsumfeld weiter bestehen bleibt.

Die Sitzung in dieser Woche wird auch an den Märkten mit Spannung erwartet, da es die erste nach dem Strategiewechsel der Notenbank ist. Die Fed will in Zukunft mehr Spielraum bei ihrem Inflationsziel einplanen. Die Inflationsrate kann damit auch über einen längeren Zeitraum über der Zwei-Prozent-Marke blieben, wenn die Inflation zuvor längere Zeit niedriger war.

Fed-Sitzung erwartet

Flexibilität bei Zinsentscheidungen

Dies führt bei der Fed zu mehr Flexibilität bei Entscheidungen zum Leitzins. Auch wenn ein wirtschaftlicher Aufschwung vorherrscht, kann die Notenbank nun die Zinsen länger niedrig halten, auch wenn die Inflationsrate über zwei Prozent steigt. Dies soll sich, so die Hoffnung der Fed, vor allem auf dem Arbeitsmarkt positiv auswirken, der von der Corona-Krise stark belastet wurde.

Das Ziel der Vollbeschäftigung hat für die Fed nun oberste Priorität. Eine längere Niedrigzinsphase trotz höherer Inflation kann zur Folge haben, dass die Notenbank nicht inmitten eines Aufschwungs die Zinsen erhöhen muss und so den Aufschwung verfrüht bremst. Wird die Konjunktur zu früh abgebremst, kann dies den Arbeitsmarkt erneut belasten.

Laut Jerome Powell hat die Notenbank bei diesem Kurswechsel vor allem sozial Benachteiligte in Regionen mit ohnehin schwachem Einkommen im Blick. Einen Vorteil durch die wohl langfristig ultralockere Geldpolitik der Fed haben auch die Finanzmärkte. Die Notenbank sorgt dafür, dass es immer wieder Nachschub an finanziellen Mitteln gibt, die angelegt werden können. Ein großer Teil der Gelder wird daher in den Aktienmarkt fließen.

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Weitere geldpolitische Maßnahmen nicht erwartet

Weitere geldpolitische Maßnahmen sind damit in der nächsten Zeit nicht zu erwarten. Die Fed wird die Zinsen wohl zunächst unverändert niedrig halten. Unter Umständen betont die Fed nach ihrer Sitzung in dieser Woche, dass es erst dann zu einer Zinserhöhung kommen wird, wenn das durchschnittliche Zwei-Prozent-Ziel bei der Inflation nachhaltig erreicht wurde. Ein langfristig niedriges Zinsniveau würde so beibehalten.

Der Kurswechsel der Fed setzt auch die EZB unter Druck. Als Folge der dauerhaft niedrigen Zinsen in den USA wird der Dollar im Vergleich zum Euro wahrscheinlich weiter abgewertet. Exporte aus der Eurozone würden damit außerhalb des Währungsraums teurer und Importe in die Eurozone billiger. Dies können einen Vorteil für die exportierende US-Wirtschaft darstellen und indirekt wie ein Konjunkturpaket wirken.

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Auch EZB arbeitet an neuer Strategie

Diese Folgen sind der EZB durchaus bewusst. EZB-Chefvolkswird Philip Lane warnte bereits vor Auswirkungen auf die Wirtschaft bei einem starken Euro-Wechselkurs. Auch für EZB-Vizepräsident Luis de Guindos ist der Wechselkurs wichtig für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung.

EZB-Präsidentin Christine Lagarde hingegen stärkte mit ihren Aussagen zuletzt den Euro weiter. Nach der EZB-Ratssitzung in der letzten Woche sagte sie, man habe zwar über den Euro gesprochen, verfolge jedoch kein Kurziel. Allerdings arbeitet auch die EZB an einer neuen Strategie und wird die Entwicklungen in den USA sicher genau verfolgen. Auch in der Eurozone ist davon auszugehen, dass die Zinsen noch lange niedrig bleiben, insbesondere, wenn die Fed ihren nun eingeschlagenen Weg weitergeht.

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Etoro bietet seinen Tradern zahlreiche Handelsinstrumente wie Aktien oder Währungen an. Letztere werden ebenso wie Indizes über CFDs gehandelt. Alle Handelsinstrumente können über nur eine Plattform gehandelt werden. Trader sind daher sehr flexibel und können sich ein diversifiziertes Portfolio aufbauen. Allerdings ist es wichtig, sich mit jeder Anlageklasse gut vertraut zu machen. Nicht nur haben die einzelnen Anlageklassen individuelle Vor- und Nachteile, sondern auch unterschiedliche Einflussfaktoren, beispielsweise wirken sich Entscheidungen von Notenbanken oft auf Währungen, aber auch auf Aktien aus.

Trader müssen daher steig über Meldungen aus Politik und Wirtschaft informiert sein. So können sich Zinsentscheidungen der wichtigen Notenbanken rasch auf Aktienkurse auswirken. Ein Hilfsmittel ist hierbei ein Wirtschaftskalender, wie er auch von eToro angeboten wird. Bei eToro erhalten Trader zudem tägliche Marktanalysen per E-Mail und finden aktuelle Finanznachrichten auf der Webseite.

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Wichtige Termine im Wirtschaftskalender

Im Wirtschaftskalender von eToro werden alle wichtigen Ereignisse zusammengefasst. Zudem finden Trader hier Hinweise, wie wichtig das Ereignisse ist und wie es sich insbesondere auf Währungen auswirken kann. Aber auch für den Aktienhandel ist es sinnvoll, stets über aktuelle Termine informiert zu sein. Trader können oftmals erkennen, ob sich rund um ein bestimmtes Ereignis ein Investment lohnt oder ob eine Anlage verkauft werden sollte.

Im Wirtschaftskalender von eToro können Trader die Zeitzone und die für sie relevanten Termine festlegen. Die eigene Zeitzone und die aktuelle Woche sind als Standard eingestellt. Danach können Trader prüfen, welche Ereignisse Auswirkungen auf die gehandelten Finanzinstrumente haben und ihre Strategie anhand dieser Informationen planen.

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Marktanalysen bei eToro

Hilfreich ist auch das Analyse-Tab der Experten von TipRanks. Hier finden Trader unter anderem zu US-Aktien hilfreiche Zusatzinformationen. Dazu gehören

  • Empfehlungen von Analysten
  • Kursziele
  • Sentiment-Analysen von Hedge-Fonds sowie
  • weitere Aktivitäten.

Auf der Basis dieser Informationen können Trader dann datenbasierte Handelsentscheidungen treffen. Hinter den Daten steht mit TipRanks ein führendes Unternehmen für Finanzanalyse. Die Experten sammeln Finanzinformationen von wichtigen Marktteilnehmern und verfolge Informationen führender Top-Investoren aus aller Welt.

Das Analyse-Tab können Trader bei mehreren Vermögenswerten, vor allem aber bei amerikanischen Aktien, nutzen. Allerdings ist diese Funktion nicht in Kombination mit dem Demokonto von eToro verfügbar, sondern erst nach einer ersten Einzahlung auf das Live-Konto. Das Analyse-Tab ist direkt bei dem jeweiligen Finanzinstrument unter dem Button „Analyse“ zu finden.

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Charts für viele Finanzinstrumente

Jedes Finanzinstrument verfügt zudem über eigene Charts. Auch auf diesem Weg erhalten Trader viele Informationen über die Anlage. In den Charts von eToro werden jedoch standardmäßig nur Verkaufspreise angezeigt. Dem Verkaufspreis erfahren Trader, indem sie den Spread hinzurechnen. Die Standardansicht zeigt den Kursverlauf als Kerze.

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Fazit: Erste Fed-Sitzung nach Strategiewechsel

Die Fed-Sitzung in dieser Woche wird an den Märkten mit Spannung erwartet, das es sich um die erste Sitzung nach dem Kurswechsel der Fed handelt. Die Notenbank änderte kürzlich ihre Vorgaben zum Erreichen des Zwei-Prozent-Ziels bei der Inflation und kann somit längerfristig die Zinsen niedrig halten. Dies soll sich insbesondere am Arbeitsmarkt positiv auswirken.

Oft kann es durch solche Termine Unruhe am Aktienmarkt geben. Etoro bietet daher zahlreiche Finanznachrichten und Analysen an. Eine große Hilfe ist oft auch der Wirtschaftskalender. Der Broker bietet zudem zahlreiche Chartoptionen und technische Analysetools an. Auf diesem Weg können Trader vor einem Investment das Handelsinstrument genau prüfen.

Bilderquelle:

  • shutterstock.com