Facebook will sich weiter im Mediengeschäft engagieren

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 17.08.2021


Facebook will sein Mediengeschäft ausweiten und bald auch in Deutschland mit Verlagen zusammenarbeiten. So sollen Nachrichteninhalte besser präsentiert werden. Innerhalb der kommenden sechs bis zwölf Monate werden zudem Facebook News auch außerhalb der USA eingeführt. Geplant ist, das Feature in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Indien und Brasilien einzuführen, wie Facebook-Managerin Campbell Brown in einem Blogeintrag schrieb. Die Facebook-Aktie gehört übrigens zu den beliebtesten Aktienwerten bei XTB.

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Bekannte Partner in den USA

Die Höhe der Vergütung für die Nachrichtenquellen gab Facebook bislang nicht bekannt. In aktuellen Medienberichten zu Facebook News in den USA ist von bis zu drei Millionen Dollar im Jahr die Rede. Schon jetzt arbeiten in den USA unter anderem die Washington Post, der Finanzdienstleister Bloomberg, das Wall Street Journal und CBS News mit Facebook zusammen. Wer in Deutschland ein möglicher Partner sein könnte, ist noch nicht bekannt. Auch ob und mit welchen Quellen das Unternehmen womöglich bereits im Gespräch ist, wurde bisher nicht öffentlich.

Laut Brown unterscheiden sich sowohl die Mediennutzung wie auch die Nachrichteninhalte von Land zu Land. Daher will das Unternehmen eng mit Medienpartnern in den einzelnen Ländern zusammenarbeiten und testen, was der beste Weg ist, um den Nutzern verlässliche und aktuelle Nachrichten bieten zu können. Dabei sollen auch die Geschäftsmodelle der einzelnen Verlage berücksichtigt werden.

Umgang mit Medieninhalten bei Facebook hat sich verändert

Die Strategie von Facebook im Umgang mit Medieninhalten hat sich in den letzten Jahren immer wieder verändert. Vor einigen Jahren war das Netzwerk für viele Medienunternehmen eine wichtige Plattform, um die eigenen Leserinnen und Leser und Nutzer anzusprechen. Massive Kritik an Facebook wurde aber im Präsidentschaftswahlkampf 2016 in den USA laut. Damals wurde das Netzwerk zur massenhaften Verbreitung gefälschter Nachrichten missbraucht.

Als Reaktion darauf veränderte das Unternehmen seinen Schwerpunkt. Anfang 2018 gab Mark Zuckerberg bekannt, dass Beiträge von Familie und Freunden im Newsfeed stärker gewichtet werden sollen. Bei vielen Unternehmen gingen in der Folge die über Jahre mit viel Mühe aufgebauten Traffic-Ströme aus Facebook vieler Medienunternehmen zurück. Zuletzt gab es erneut viel Kritik am Umgang von Facebook mit Fake News und Hate Speech. Zahlreiche Großunternehmen beteiligten sich daher an einem Werbeboykott.

Online-Werbung bei Facebook

Facebook engagiert sich zudem weiter im Geschäft mit Online-Werbung. Viele Anzeigenerlöse, die früher von Medienunternehmen erwirtschaftet worden wären, gehen nun auf das Konto von Facebook. Nun will Facebook laut Brown Verlage und Redaktionen dabei unterstützten, neue Zielgruppen zu erreichen. Dabei seinen die ersten Ergebnisse vielversprechend. Man habe festgestellt, dass 95 Prozent der Zugriffe über Facebook News zusätzlich zu dem Traffic aus dem News Feed erreicht werden.

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Aktie von Facebook entwickelt sich gut

Auch die Facebook-Aktie entwickelt sich derzeit gut. Nach anderen Technik-Unternehmen erreichte nun auch die Aktie des sozialen Netzwerks einen neuen Rekord und stieg an der Technologie-Börse Nasdaq auf 279,70 Dollar. Damit lag die Social Media Aktie zeitweise mit 2,3 Prozent im Plus. Schon Ende Juli machte die Aktie einen großen Sprung, der in der überraschend guten Entwicklung der Umsätze begründet war. Damals stieg die Aktie zunächst auf 255 Dollar und danach innerhalb weniger Tage auf 278,89 Dollar. Danach schwächte sich der Kurs wieder leicht ab.

Im März ging es zu Beginn der Corona-Pandemie auch für die Facebook-Aktie nach unten. Das Tief lag Mitte März bei 137,10 Dollar. Danach ging es für die Aktie aber wieder deutlich nach oben. Schon am 30. April war der Abwärtstrend beendet. Am 20. Mai wurde ein neues Allzeithoch erreicht und das bisherige Allzeithoch auch dem Januar dieses Jahres bei 224,20 Dollar verbessert.

Die Aufwärtsbewegung für die Facebook-Aktie könnte weitergehen. Denkbar ist ein Anstieg auf etwa 305 Euro. Analysten, beispielsweise von der Schweizer Großbank USB, hoben zuletzt ihr Kursziel für die Facebook-Aktie nochmals an und sehen weiter Luft nach oben. Unter Umständen profitiert die Aktie weiter von der zunehmenden Bedeutung des Onlinehandels.

Facebook-Aktie bei XTB sehr beliebt

Die Aktie von Facebook ist auch bei XTB sehr beliebt. Der Aktienmarkt ist ohnehin sehr dynamisch und bietet Tradern viele Möglichkeiten für mittel- bis langfristige Investitionen. Dabei unterliegt jede Aktie Marktereignissen. So kann eine Aktie nach der Bekanntgabe von Quartalsberichten oder der Ankündigung, neue Produkte einzuführen, rasch steigen oder fallen, vor allem, wenn zuvor am Markt ein anderes Ergebnis erwartet wurde.

XTB unterstützt seine Trader daher mit Marktberichten und Marktanalysen. Einmal am Tag erhalten Trader aktuelle Analysen per E-Mail. Auch ein Wirtschaftskalender sowie die Möglichkeit, interessante Aktien zu beobachten, gehören zudem Möglichkeiten bei XTB. Hier sind mittlerweile auch viele Aktientrader aus aller Welt aktiv.

Direkter Kauf ohne Hebel

Bei XTB kaufen Trader eine Aktie im direkten Handel ohne Hebel. Trader investieren damit direkt in den Basiswert und können auch Dividenden erhalten. Der Handel über die Multi-Asset-Plattform, auf der auch beispielsweise CFDs gehandelt werden können, erfolgt dabei ganz ähnlich wie an einer Börse. Allerdings ist es zum Beispiel nicht möglich, Aktien direkt an einen anderen Trader zu verkaufen. Trader können zwar eine Order rund um die Uhr aufgeben und bearbeiten, müssen aber die Börsenöffnungszeiten beachten. Wird eine Order aufgeben, wenn die Börse geschlossen hat, wird sie erst später ausgeführt. Hier spielen auch Zeitverschiebungen eine Rolle. Eine Auflistung der relevanten Börsenöffnungszeiten ist auf der Webseite von XTB vorhanden.

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Weitere Aktien im CFD-Handel

Obwohl XTB sein Angebot an Aktien stetig ausbaut, finden Trader auch im CFD-Handel weitere Aktien als Basiswert. Hier können Trader auch Hebel einsetzen und Verkauf-Positionen eingehen. Beispielsweise finden Trader auch die Aktien von Tesla oder Amazon auf der Plattform. Bei US-Aktien entfallen Provisionen. Darüber hinaus müssen Trader während der gesamten Haltedauer keine Übernachtfinanzierungsgebühren zahlen. Bei der Kontoeröffnung wird keine Mindesteinzahlung fällig.

Auch in den USA aktiv

XTB ist auch auf dem amerikanischen Markt aktiv. Mittlerweile gehören mehrere 100.000 Trader in aller Welt zu den Kunden des Brokers. Auf dem US-Markt war geplant, die Angebote von XTB nach und nach einzuführen.

Immer wieder neue Aktien im Angebot

XTB führt immer wieder neue Aktie ein, teilweise auch auf Wunsch der Kunden. Beispielsweise wird das Portfolio aus verschiedenen wirtschaftlichen Branchen von Dienstleistungen bis Finanzunternehmen erweitert. Neben den Schwergewichten wie Facebook sind darunter auch einige hierzulande eher unbekannte Unternehmen.

XTB reagierte auf die Folgen der Corona-Pandemie und nahm unter anderem die Aktie von Zoom in sein Angebot auf. Die Beliebtheit des Videokonferenz-Anbieters stieg im Frühjahr enorm.

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Diversifikation des Portfolios möglich

Der Broker ist bestrebt, sein Angebot weiter auszubauen, damit die Trader ein diversifiziertes Portfolio erstellen und Anlagen mehrerer Branchen und Börsen in ihr Portfolio aufnehmen können. Zudem möchte der Broker die Hürden für Einsteiger senken. Daher ist es auch gut möglich, ab 50 Dollar einen Teil einer Aktie, die beispielsweise 1.000 Dollar kostet, zu kaufen. Auch das verständliche Preismodell und die Handelsplattform sind für Anfänger in der Regel gut zu verstehen.

Mit Blick auf die Diversifikationsmöglichkeiten können Trader Aktien von 17 Börsen wählen. Dabei sind Aktien aus aller Welt und den unterschiedlichsten Branchen. Einen Überblick erhalten Trader auch über das Demokonto, mit dem sie auch den CFD-Handel und das Social Trading testen können.

Fazit: Facebook erweitert Mediengeschäft

Facebook will Facebook News auch in Deutschland einführen und dazu mit Verlagen und Redaktionen zusammenarbeiten. Bislang ist Facebook News in den USA verfügbar, wo das Unternehmen beispielsweise mit der Washington Post zusammenarbeitet. Zudem präsentiert sich auch die Aktie von Facebook sehr gut und erreichte kürzlich ein neues Allzeithoch. Die Aktie von Facebook gehört auch bei XTB zu den beliebtesten Anlagen.

Bilderquelle: shutterstock.com