EZB weitet Anleihenkaufprogramm aus

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 12.06.2020


Die EZB weitet ihr Anleihenkaufprogramm aus, belässt aber den Leitzins weiter bei null Prozent. Schon zuvor hatte die Zentralbank angekündigt, aufgrund der Corona-Krise bis Jahresende weitere Anleihen im Umfang von 750 Milliarden Euro zu kaufen. Zu diesen kommen nun nochmals Anleihen im Wert von 600 Milliarden Euro hinzu.

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Anleihenkaufprogramm auf 1,35 Billionen Euro erweitert

Das Corona-Notkaufprogramm umfasst nun insgesamt 1,35 Billionen Euro. Die Mindestlaufzeit des Pandemic Emergency Purchase Programme (PEPP) wurde um weitere sechs Monate bis Ende Juni 2021 verlängert. Schon zuvor hatte EZB-Präsidentin Christine Lagarde gesagt, dass die EZB die Anleihenkäufe notfalls so lange wie möglich fortzuführen und auch den Umfang anzupassen.

Mit Blick auf die Zinsen ist der Spielraum der EZB sehr gering, da der Leitzins nun schon seit vier Jahren bei null Prozent liegt. Zudem hält die Zentralbank weiter an ihrem Ziel einer Inflationsrate von knapp unter zwei Prozent fest. Dieses Ziel wird aber schon seit Jahren weit verfehlt. Nun könnte die Teuerungsrate aufgrund der Corona-Krise weiterhin niedrig bleiben.

Fallen die Preise weiter oder stagnieren, kann dies dazu führen, dass Verbraucher und Unternehmen Investitionen aufschieben, da sie auf noch günstigere Preise hoffen. Dieser Mechanismus kann jedoch dazu führen, dass die Konjunktur noch weiter geschwächt wird. Unter Umständen geht die Konjunktur in diesem Jahr acht bis zwölf Prozent nach unten. Die EZB bleibt damit weiter im Krisenmodus. Mittlerweile umfassen die Anleihenkaufprogramme der Notenbank eine Summe von rund 2,8 Billionen Euro.

EZB weitet Anleihenkaufprogramm aus

Nachrichten im Rahmen der Fundamentalanalyse verfolgen

Nachrichten rund um die EZB interessieren Anleger im Rahmen der Fundamentalanalyse. Dabei konzentrieren sich Trader nicht auf Charts mit Kursverläufen, sondern auf aktuelle Meldungen und Kennzahlen. So können beispielsweise Zinsveränderungen zu veränderten Kursen bei Währungen beitragen.

CFDs sind nicht nur in einer Krise, wie wir sie aktuell sehen, für Anleger interessant. Ein wichtiger Faktor, der die Beliebtheit von CFDs erklärt, sind die verhältnismäßig geringen Kosten. Aufgrund einer Hebelwirkung können auch Investments mit vergleichsweise wenig Kapital umgesetzt werden. Je nach angegebenem Hebel muss eine bestimmte Margin hinterlegt werden. Auch für Kleinanleger können CFDs daher interessant sein.

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Transaktionskosten oft sehr gering

Bei vielen Broker sind auch die Transaktionskosten sehr gering. Viele verzichten zudem auf Kontoführungsgebühren. Welche Broker die günstigsten Preise anbieten, erfahren Sie in unserem Brokervergleich. Im Idealfall sind alle anfallenden Kosten transparent aufgelistet. Darüber hinaus kann bei vielen Brokern auch ein Demokonto eröffnet werden, um ohne eigenes Geld Erfahrungen zu machen und die ersten Schritte im Handel zu lernen.

Darüber hinaus lassen sich CFDs auf zahlreiche Basiswerte von Aktien bis Rohstoff handeln. Auf diesem Weg erhalten auch Privatanleger Zugang zu Märkten, die ihnen sonst verschlossen bleiben würden. Auf dem Aktienparkett der vielen Börsen in aller Welt dürfen nur professionelle Händler aktiv werden. Ein Broker ist jedoch das Bindeglied zwischen Anleger und Börse, der auch Privatpersonen den Zugang zur Börse ermöglicht.

Ein weiterer Vorteil von CFDs ist, dass diese auch außerbörslich gehandelt werden können. Damit sind Anleger nicht nur an die Öffnungszeiten von Börsen gebunden, sondern können rund um die Uhr eine Order aufgeben. Auch im außerbörslichen Handel sind Anleger abgesichert, da auch hier hohe Vorgaben und Standards gelten.

EZB Anleihenkaufprogramm

CFDs als Alternative zu Aktien

CFDs sind nicht nur in Krisenzeiten eine Alternative zu Aktien, sie sind häufig auch günstiger. Dieses Handelsinstrument bringt daher viele Vorteile mit sich, aber auch die Risiken sollten nicht unerwähnt bleiben. CFDs sind sehr spekulative Handelsprodukte, insbesondere, wenn Hebel eingesetzt werden. Ebenso wie es gute Aussichten auf hohe Gewinne gibt, sind auch die Gefahren hoher Verluste vorhanden.

Daher gehört zum CFD-Handel immer auch ein gutes Risikomanagement. Hierzu gehört neben Mittel wie Stop Loss, die von vielen Brokern angeboten werden, auch immer über die aktuellsten Entwicklungen an den Märkten informiert zu sein. CFDs eignen sich für viele Anlegertypen. Auch eher konservative Anlagen lassen sich mit CFDs umsetzen. Dies ist oftmals mit einem längeren Anlagehorizont verbunden. Oftmals handeln Trader CFDs aber nur für eine sehr kurze Zeit, oft sogar nur wenige Minuten.

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Vertrauenswürdigen Broker finden

Die ersten Schritte hin zum erfolgreichen CFD-Handel sind ein vertrauenswürdiger Broker und erstes Wissen über die Märkte sowie den Handel mit diesem Finanzinstrument. Unter Umständen möchten Anleger in der aktuellen Krise auch vom klassischen Aktienhandel zu CFDs wechseln. Bei CFDs kaufen Anleger die Aktie nicht direkt, sondern handeln lediglich deren Wertveränderung. Dies ist auch bei anderen Basiswerten der Fall.

Mit CFDs auf Aktien erwerben Anleger keinen Anteil an einem Unternehmen, haben aber über ihren Broker ebenfalls Anspruch auf Dividenden. Beim Handel mit CFDs müssen Anleger meist nur einen Teil der im direkten Aktienhandel anfallenden Kosten zahlen. Damit können auch Anleger ohne großes Kapital im Rücken in den Handel einsteigen. Mit dem richtigen Risikomanagement und dem geschickten Einsatz von Hebeln können dennoch große Renditen erzielt werden.

EZB weitet Anleihenkaufprogramm aus

CFDs einfach zu verstehen

Ein weiterer Vorteil von CFDs sind ihre einfache Struktur. Meist verstehen Anleger die Funktionsweise von CFDs, die auch in unseren Ratgebern umfassend erklärt werden, in kurzer Zeit. Der Kursverlauf eines Basiswerts wird 1-1 nachgebildet, was auch eine transparente Preisbildung erlaubt. Die Hauptkosten machen die sogenannten Spreads aus, die den Unterschied zwischen Kaufs- und Verkaufskurse abbilden und bei vielen Brokern je nach Handelszeit variieren. Insbesondere während der Haupthandelszeiten sind diese oft besonders niedrig.

Insbesondere in Krisenzeiten sind CFDs auch aus dem Grund attraktiv, da sie die Möglichkeit geben, auch auf fallende Kurse zu setzen. Damit können Anleger über CFDs von der Volatilität an den Märkten und von vielen Marktentwicklungen profitieren. Geht ein Trader eine Short-Postion ein und die Kurse fallen in der Tat, so erhält ein Trader auch in diesem Fall einen Gewinn.

CFDs richten sich in erster Linie an Anleger, die bereit sind, ein gewisses Risiko einzugehen. Auch für Trader mit recht kurzem Anlagehorizont sind sie gut geeignet. Wer ein CFDs einige Monate halten will, muss oft mit hohen Kosten rechnen. Bei einigen Brokern fallen sogar dann Kosten an, wenn ein CFD über Nacht gehalten wird. Jede zu zahlende Gebühr wirkt sich nachteilig auf den Gewinn aus.

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Vereinbarung mit dem Broker

Letztendlich sind CFDs eine Vereinbarung zum Austausch der Differenz zwischen dem Eröffnungs- und Schließungskurs einer Position. Dies macht CFDs flexibler als andere Handelsprodukte, nicht nur, da steigende und fallende Märkte gehandelt werden können. Mittlerweile können über 17.000 Märkte mit CFDs gehandelt werden. Viele Plattformen decken gleich mehrere Märkte ab und bei vielen Brokern können einige Tausend Basiswerte gehandelt werden. Auf vielen Plattformen, die heute oft auch als App verfügbar sind, wird der Kaufs- und Verkaufskurs angezeigt.

Wichtig ist dabei ein seröser Broker. Vor der Entscheidung für oder gegen einen Anbieter sollten Trader die einzelnen Konditionen gut vergleichen, denn insbesondere bei den Gebühren sind die Unterschiede groß. Zudem bietet nicht jeder Broker die gleichen Basiswerte an. Wollen Anleger beispielsweise verstärkt mit US-Aktien handeln, sollte ein Broker gewählt werden, der hier eine angemessene Auswahl anbietet.

Auch ein Blick auf die Handelsplattform, die über ein Demokonto getestet werden kann, ist sinnvoll. Zudem sollte Anleger Schulungsangebote und weitere Serviceleistungen des Brokers prüfen und dabei auch die Kompetenz des Kundenservices nicht außer Acht lassen.

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Long- oder Short-Position eingehen

Gehen Anleger davon aus, dass der Kurs eines Basiswerts steigen wird, können sie eine Long-Position eingehen, im umgekehrten Fall eine Short-Postion. In Krisenzeiten eignen sich CFDs auch, um andere Anlagen aus dem Portfolio zu hedgen. Halten Anleger beispielsweise langfristig eine Aktie oder einen ETF in ihrem Depot und möchten mögliche Verluste abfedern, so kann es sinnvoll sein, auf die gleiche Anlage ein CFD zu nutzen und eine Short-Postion einzugehen. Die Aktie oder der ETF im Depot verliert in diesem Fall zwar an Wert, die Verluste werden aber über den CFD aufgefangen.

Eine weitere Alternative in Krisenzeiten ist Gold. CFDs können auch auf Rohstoffe gehandelt werden. Hier liegen meist Futures-Kontrakte zugrunde, der Rohstoff selbst muss also nicht direkt gekauft werden. Anleger profitieren dennoch von möglichen Kurssteigerungen. Gold gilt als sicherer Hafen und steigt insbesondere in Krisen oft im Wert. Auch Währungen wie der Schweizer Franken gelten als sehr krisensicher. Anleger haben daher in unsicheren Zeiten bei CFDs eine große Auswahl und können je nach aktueller Marktlage auch neue Anlageklassen austesten. Auch hierfür empfiehlt sich ein Demokonto.

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Fazit: CFD-Handel in Krisenzeiten sinnvoll

Die EZB weitet ihr Anleihenkaufprogramm aus. Insgesamt hat das Corona-Programm der Notenbank nun einen Wert von 1,35 Billionen Euro. Viele Anleger sehen sich in Krisenzeiten nach Alternativen zu ihren bisherigen Anlagen ab oder wollen diese absichern. CFDs sind hier sehr flexibel. Anleger können nicht nur aus zahlreichen Basiswerten wählen, sondern auch auf fallende Kurse setzen.

Darüber hinaus ist es auch möglich, auf Kursanstiege bei Gold zu setzen oder bestehende Anlagen über CFDs abzusichern, um hier mögliche Verluste abzufedern. Voraussetzung ist jedoch ein vertrauenswürdiger Broker, den Anleger im Idealfall über einen Vergleich finden. Unter Umständen sind Anleger in der derzeit schwierigen Situation auf der Suche nach neuen Anlageformen oder Anlageklassen. CFDs decken hier ein breites Spektrum ab.

Bilderquelle:

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