Exporte brechen dramatisch ein

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 18.06.2020


Die Exporte in Deutschland sind in den letzten Wochen massiv zurückgegangen. Dies war der größte Rückgang seit 1950. Damit zeigt sich die Corona-Krise auch bei den Exporten immer deutlicher. Produkte aus Deutschland sind derzeit im Ausland weniger gefragt. Anleger sollten derzeit verstärkt auf derartige Nachrichten achten, da dies Auswirkungen auf ihre Handelsentscheidungen haben kann. Mit CFDs sind Trader derzeit sehr flexibel und können beispielsweise Aktien aus einer weniger vom Export abhängen Branche handeln.

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30 Prozent weniger Exporte als im Vorjahresmonat

Im Vergleich zum Vorjahresmonat gingen die Ausfuhren laut dem Statistischen Bundesamt um 31,7 Prozent auf 75,7 Milliarden Euro zurück. Dies war der größte Rückgang in einem Monat seitdem die Außenhandelsstatistik 1950 eingeführt wurde. Im März lagen die Exporte noch um 24 Prozent höher.

Die Gründe für den massiven Rückgang der Ausfuhren liegen vor allem darin, dass die Grenzen in Europa aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen wurden. Weltweit wurden Beschränkungen für Reisen und Handel eingeführt. Dazu kamen Störungen bei der See- und Luftfracht. Auch die Importe nach Deutschland gingen um 21,6 Prozent auf 72,2 Milliarden Euro im Vergleich zum April 2020 zurück.

Die Unterschiede waren je nach Land aber groß. So gingen beispielsweise die Exporte nach China im April nur um 12,6 Prozent nach unten. Dies waren 7,2 Milliarden Euro weniger. Die Exporte nach Frankreich gingen um 48,3 Prozent, nach Italien um rund 40 Prozent und in die USA um 35,8 Prozent zurück. Alle drei Ländern sind vom Coronavirus stark betroffen.

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Welthandel wird wohl 2020 einbrechen

Derzeit gehen sowohl der Deutsche Industrie- und Handelskammertag wie auch der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) davon aus, dass die Exporte in diesem Jahr um mindestens 15 Prozent einbrechen werden. Zudem wird in vielen Ländern das Wirtschaftswachstum massiv einbrechen, was die Nachfrage nach Produkten aus Deutschland nochmals sinken lassen wird.

Die Welthandelsorganisation WTO geht aktuell davon aus, dass der Welthandel um 13 bis 32 Prozent einbrechen wird. Dies hängt aber auch davon ab, wie sich das Coronavirus weiter verbreitet. Schon 2019 war die internationale Konjunktur unter anderem durch den Handelskonflikt mit den USA stark belastet.

Sorgen um die Konjunktur belasten derzeit Menschen in aller Welt und betreffen auch die Märkte. Anleger sind daher auf der Suche nach alternativen Anlageformen. CFDs bringen hier den Vorteil mit sich, das Anleger insbesondere aufgrund der breiten Auswahl an Basiswerten sehr flexibel sind. Während von der schwachen Exportlage beispielsweise der Maschinenbau stark betroffen ist, könnten andere Branchen besser durch die Krise kommen. Unter Umständen lohnt es sich derzeit, bei der Bewertung von Aktien genauer auf die Branche zu schauen.

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Genaue Analyse sinnvoll

Im Rahmen der Fundamentalanalyse blicken Anleger oft auf die gesamte Volkswirtschaft und einzelnen Branchen und erst im letzten Schritt auf ein einzelnes Unternehmen. Zahlreiche Kennzahlen und Indikatoren geben Aufschluss darüber, ob sich der Kauf oder Verkauf einer Aktie oder eines anderen Finanzinstruments lohnt. Die Branchenanalyse könnte derzeit sehr wichtig sein. Unter Umständen werden Branchen, die weniger vom Export und der internationalen Konjunktur abhängen, für Anleger interessanter.

Letztendlich gelten für jeden Teil des Finanzmarkts andere Gesetze. Die Kurse von Währungen werden vor allem durch die Wirtschaft und die Politik eines Landes bzw. im Fall des Euros von einem Währungsraum bestimmt. Verändert die Notenbank eines Landes beispielsweise den Leitzins, hat dies oft Auswirkungen auf Währungskurse.

Die Rohstoffmärkte hängen sehr stark von Angebot und Nachfrage ab, was derzeit sehr gut zu beobachten ist. In Folge der Corona-Pandemie wurde weniger Öl benötigt, also fielen die Preise. Aktienkurse sagen nicht nur viel über ein Unternehmen aus, sondern können auch ein Indikator für die gesamte Wirtschaft eines Landes sein. Die Kurse von Aktien werden durch zahlreiche Faktoren beeinflusst.

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Unternehmen vor Handelsentscheidung bewerten

Mit Blick auf ein Unternehmen ist im Rahmen einer Analyse zunächst der Umsatz interessant. Je mehr ein Unternehmen einnimmt, umso höher sollte der Aktienkurs sein. Zusätzliche Einnahmen können aber auch in Form von Dividenden an die Aktionäre zurückgegeben werden. Allerdings kann auch der Fall eintreten, dass der Aktienkurs zwar hoch ist, die Einnahmen aber gering. In diesem Fall gehen Anleger oft davon aus, dass das Unternehmen in Zukunft Gewinne einfahren werden.

Geht man aber von erster Annahme – hohe Einnahmen bedeuten hohe Aktienkurse – aus, so ist es durchaus denkbar, dass die Aktienkurse fallen werden. Nimmt ein Unternehmen beispielsweise aufgrund fallender Exportzahlen weniger ein, müsste auch der Aktienkurs fallen. Anleger sollten daher derzeit vor der Entscheidung, ob sie eine Aktie oder ein Aktien-CFD kaufen oder verkaufen wollen, die aktuelle Situation des Unternehmens gut prüfen. Geht ein Anleger von fallenden Kurse aus, bieten CFDs in jedem Fall einen Vorteil. Wie Sie mit CFDs von fallenden Kursen profitieren können, erfahren Sie in unserem Ratgeber.

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Finanzielle Situation im Auge behalten

Ein Blick auf die aktuelle finanzielle Situation eines Unternehmens kann ebenfalls sinnvoll sein. Wie wir am Beispiel der Lufthansa gesehen haben, sind aufgrund der Corona-Krise auch einige große und bekannte Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten geraten und benötigten staatliche Unterstützung. Der Kurs der Lufthansa-Aktie fiel drastisch und mittlerweile wurde bekannt, dass die Aktie ihren Platz im DAX verlieren wird. Deutet sich eine finanzielle Krise bei einem Unternehmen an, könnte dies also zu fallenden Kursen führen und auch in diesem Fall sind CFDs eine Alternative zu Aktien.

Situation der Branche beachten

Wie bereits gesagt, ist derzeit auch der Blick auf die Branche sehr wichtig. Einige Branchen sind von der Corona-Krise besonders stark betroffen, während andere von der Situation profitieren können. Gastronomie oder Tourismus leiden stark, während beispielsweise einige Onlinehändler mit steigenden Einnahmen rechnen könnten. Anleger sind daher mit kurzfristigen Investments in CFDs auf Aktien womöglich flexibel als beim direkten Aktienkauf, der oft mit längerfristigen Anlagestrategien verbunden ist. Abzuwarten bleibt auch, welche Auswirkungen beispielsweise das jüngste Konjunkturpaket der Bundesregierung haben wird.

Die Kurse von Aktien hängen aber nicht nur vom Unternehmen selbst ab, sondern auch von den gesamtwirtschaftlichen Bedingungen. Wir stecken mitten in einer Rezession. In diesem Jahr werden nicht nur die Exporte, sondern auch das Bruttoinlandsprodukt massiv zurückgehen. Auch dies kann fallende Aktienkurse zur Folge haben.

Exporte brechen ein

Viele Faktoren bei Handelsentscheidung beachten

Für die Bewertung von Aktien und damit auch für passende Handelsentscheidungen spielen daher eine ganze Reihe an Faktoren eine Rolle. Anleger analysieren Aktien vor der Entscheidung für einen Kauf daher umfassend. Diese Analyse sowie das Verfolgen aktueller Nachrichten könnte derzeit aktueller denn je sein. Anleger sollten zudem versuchen, so genau wie möglich zu prüfen, ob sie von steigenden oder fallenden Kurse ausgehen. Wie Sie CFDs auf steigende und fallende Kurse handeln, erfahren Sie in unserem Ratgeber.

Aufgrund der Möglichkeit, mit CFDs auf steigende und fallende Kurse zu setzen, spielt dieses Finanzinstrument in der aktuellen Krise womöglich seine Flexibilität voll aus. Mit diesem Finanzinstrument können Anleger Kursschwankungen in beide Richtungen voll ausnutzen. Weitere Vorteile bietet der Einsatz von Hebeln von bis zu 1:5, der aber auch mit Risiken verbunden ist. Anfänger sollten sich hier sehr gut informieren und nach Möglichkeit zunächst ein Demokonto eröffnen.

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Geringe Gebühren im CFD-Handel

CFDs bilden den zugrundeliegenden Basiswert, also beispielsweise den Aktienkurs, genau ab. Allerdings wird der Basiswert nicht direkt gekauft. Trader profitieren aber dennoch von den Vorteilen des Aktienhandels und können an diesem teilhaben, ohne die Aktie direkt zu kaufen. Die Gebühren im CFD-Handel sind jedoch oft deutlich geringer als beim direkten Handel mit Aktien.

Da jedoch aufgrund der Unruhe an den Märkten in den letzten Wochen auch einige Broker ihre Preise erhöhen mussten, ist gerade in der aktuellen Situation ein genauer Brokervergleich wichtig. Dabei sollten Trader aber nicht nur auf die Kosten achten, sondern auch, ob der Kundenservice auch in angespannten Zeiten zuverlässig ist. Darüber hinaus könnte eine möglichst breite Auswahl an Basiswerten derzeit für viele Trader interessant sein. Stellen sie beispielsweise fest, dass sich amerikanische Aktien besser entwickeln als europäische, so sollte der Anbieter genug Spielraum für den Wechsel auf andere Basiswerte geben.

Vielen Tradern sind zudem aktuelle Informationen, beispielsweise in Webinaren, derzeit sehr wichtig. Hier sind die Angebote der einzelnen Broker ebenfalls sehr unterschiedlich. Ein Brokervergleich gibt aber einen ersten Überblick. Zudem sollte die Handelsplattform auch in Krisenzeiten sicher und stabil sein. Diese lässt sich im Übrigen ebenfalls über ein Demokonto testen.

Exporte brechen dramatisch ein

Fazit: Bei Aktien-CFDs genau hinschauen

Die Exporte in Deutschland sind in den letzten Wochen so stark zurückgegangen wie seit Beginn der Außenhandelsstatistik 1950 noch nicht. Allerdings gab es klare Unterschiede nach Land. So sind beispielsweise die Ausfuhren nach China deutlich geringer gesunken als beispielsweise nach Frankreich.

Nicht jede Branche ist von der aktuellen Situation gleich stark betroffen. Im Rahmen einer gründlichen Analyse sollten Trader daher derzeit einen genauen Blick auf die einzelnen Branchen werfen. Unter Umständen sind CFDs auf Aktien aus Branchen, die weniger vom Export betroffen sind, derzeit sicherer zu handeln.

Neben einer genauen Analyse und dem Verfolgen von Nachrichten ist ein gründlicher Brokervergleich derzeit besonders wichtig. Dabei sollten Trader auch darauf achten, ob der Kundenservice und die Handelsplattform gut zu erreichen sind. Auch aktuelle Informationen, beispielsweise in Webinaren, sind hilfreich. Kennen sich Trader mit CFDs noch nicht aus, sollte der Broker auch ein Demokonto anbieten.

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