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Euro Stoxx 50 ETF: Investition in europäischen Leitindex

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Die Bezeichnung als europäischer Leitindex kommt beim Euro Stoxx 50 nicht von ungefähr. So umfasst der Index von Eurostoxx aktuell 50 große, börsennotierte Unternehmen des Euro-Währungsgebiets. Abgedeckt werden dabei alle wichtigen Branchen, so dass der Index zu den führenden Börsenbarometern Europas gehört. Eine Investition in den Index ist beispielsweise über börsengehandelte Fonds (ETFs) möglich. Online-Broker bieten in dieser Hinsicht eine große Auswahl.

Nachfolgend stellen wir den Euro Stoxx 50 im Detail vor. Sowohl die enthaltenen Basiswerte als auch die Anlageform „ETF“ werden beleuchtet. Eines der Hauptthemen sind außerdem die EUROSTOXX Kurse der Vergangenheit, die einen Einblick in die Performance des Index ermöglich.

  • EURO STOXX 50 enthält 50 große europäische Unternehmen
  • Index gilt als eines der führenden Börsenbarometer Europas
  • In der Vergangenheit durch Finanzkrisen stark beeinflusst
  • Anleger können über EURO STOXX 50 investieren.
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So setzt sich der EURO STOXX 50 Index zusammen

Sämtliche Angaben in diesem Abschnitt beruhen auf einem von STOXX herausgegebenem Factsheet vom 31. Juli 2018. Da sich die Zusammensetzung des Index von Zeit zu Zeit ändert, muss diese Darstellung zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr der aktuellen Zusammenstellung entsprechen. Da es sich dabei jedoch meist um keine gravierenden Änderungen handelt, erhalten Interessierte nachfolgend einen Überblick über wichtige Eckdaten des EUROSTOXX 50.

Französische und deutsche Unternehmen am stärksten Vertreten

Der Index besteht zu jedem Zeitpunkt aus den 50 anhand der Marktkapitalisierung gemessenen größten Unternehmen aus 19 sogenannten Supersektoren. Berücksichtigt werden Unternehmen aus elf Ländern der Eurozone. Jedoch müssen nicht alle Länder ständig auch im Index vertreten sein. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Übersicht stellte sich die prozentuale Verteilung im Index wie folgt dar:

  • Frankreich: 38,3%
  • Deutschland: 31,8%
  • Niederlande: 11%
  • Spanien: 9,3%
  • Italien: 4,8%
  • Belgien: 2,7%
  • Finnland: 1,1%
  • Belgien: 1%

Unternehmen werden anhand der Marktkapitalisierung gewichtet

Bei diesem Index von Eurostoxx handelt es sich um einen sogenannten Blue Chip Index. Dies bedeutet, dass sich der Aktienindex vollständig aus Standardwerten zusammensetzt. Dabei handelt es sich um besonders umsatzstarke Aktien von Großunternehmen.  Die nachfolgende Auflistung zeigt die zehn Unternehmen mit der größten Gewichtung im Index.

NameGewichtungSupersektor
Total6,11%Öl und Gas
SAP4,44%Technologie
Siemens4,22%Industriegüter und -dienstleistungen
Bayer3,65%Chemie
Sanofi3,46%Gesundheit
Allianz3,42%Versicherungen
LVMH3,31%Privat- und Haushaltsgüter
ASML3,26%Technologie
Banco Santander3,20%Banken
BASF3,10%Chemie
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Auf diese Art und Weise wird der Index berechnet

Die Einführung des EUROSTOXX 50 Performance Index erfolgte am 26. Februar 1998. Geführt wird er von der in Zürich, Schweiz ansässigen STOXX Ltd., die wiederum ein Unternehmen der Deutschen Börse ist. Als Indexbasis wird der 31. Dezember 1991 mit einem Wert von 1.000 Punkten angenommen. Da zusätzlich eine Rückrechnung des Index bis in das Jahr 1986 vorgenommen wurde, datieren einige Höchststände aus der Zeit vor Einführung des EURO STOXX 50.

Der Aktienindex wird als europäischer Leitindex angesehen, von dem sich zusätzlich zahlreiche weitere Finanzprodukte ableiten. Hierzu gehört unter anderem eine große Zahl börsengehandelter Fonds (ETFs).

Während der Handelszeit der STOXX Ltd. (09:00 bis 17:30 Uhr MEZ) wird die Berechnung des Index im Sekundentakt aktualisiert. Die beiden folgenden Arten werden berechnet:

  • Kursindex (ohne Berücksichtigung von Dividenden)
  • Performanceindex (mit Berücksichtigung von Dividenden)

Der EUROSTOXX 50 Performance Index trägt die ISIN EU0009658152, wohingegen der Kursindex die ISIN EU0009658145 innehat. In der Regel ist von Letzterem die Rede, wenn es um den Euro Stoxx 50 geht. Anleger sollten sich zuvor jedoch stets rückversichern, um nicht versehentlich Daten des falschen Index abzurufen. So liegt beispielsweise der Höchststand des Kursindex auf Schlusskursbasis bei 5464,63 Punkten (06. März 2000), während der Höchststand des Performanceindex auf Schlusskursbasis bei 7411,00 Punkten notierte (04. November 2017). Weiterhin sollte der Index nicht mit dem ähnlich benannten STOXX Europe 50 verwechselt werden, der zusätzlich auch europäische Unternehmen außerhalb der Eurozone erfasst.

Die jährliche Entwicklung des EURO STOXX 50 seit 1986

Die Darstellung der historischen Entwicklung des EURO STOXX 50 ist möglich, da eine Rückberechnung des Index in die Zeit vor seiner Einführung stattgefunden hat. Wenngleich die vergangene Entwicklung kein Indiz für die zukünftige Entwicklung darstellt, können interessierte Anleger aus diesen Daten Erkenntnisse gewinnen. Auffällig ist insbesondere der wechselhafte Verlauf des EUROSTOXX Kurs.

Wie bereits zuvor dargestellt, wurde der bisherige Höchststand im Jahr 2000 erreicht. Von der Einführung des Index bis zu diesem Zeitpunkt ist eine kontinuierlich aufsteigende Entwicklung festzustellen. Doch das Platzen der Spekulationsblase im Technologiesektor (Dotcom-Blase) und die internationale Finanzkrise im Sommer 2007 hatten zur Folge, dass in beiden Fällen Tiefstände von unter 1.900 Punkten erreicht wurden. Von diesen konnte sich der Index jedoch stets erholen. Zwischen 2010 und 2017 ist eine jährliche Veränderung zwischen -17,05 und 17,95 Prozentpunkten zu verzeichnen.

Gut zu wissen

Im Index werden Unternehmen aus 19 Supersektoren berücksichtigt. Dabei handelt es sich um eine von Dow Jones STOXX und FTSE eingeführte Gruppierung börsengehandelter Unternehmen, die die Vergleichbarkeit einzelner Branchen (u.a. Banken, Technologie, Öl und Gas) erleichtern soll. Supersektoren sind Teil dieser Branchen und gliedern sich weiter in Sektoren und Untersektoren auf. Diese Klassifizierung steht unter anderem in Konkurrenz mit der, die von Standard & Poor’s und MSCI verwendet wird.

Börsengehandelte Fonds auf den Euro Stoxx 50 Index

Anleger können auf unterschiedliche Art und Weise an der Wertentwicklung des Eurostoxx 50 partizipieren. Wie bereits zuvor dargelegt, gehören hierzu unter anderem ETFs (börsengehandelte Fonds). Weitere Möglichkeiten stellen beispielsweise Optionen oder Futures dar. Über einen ETF wird der zugrundeliegende Index möglichst genau abgebildet. Dadurch profitieren Anleger sowohl von den Kursgewinnen als auch von der Dividende. Interessenten haben eine recht große Auswahl und können aus über 20 Euro Stoxx 50 ETF auswählen.

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ETFs sind passiv gemanagt und weisen geringe TER auf

Die Zusammensetzung des EURO STOXX 50 wird jährlich im September überprüft und bei Bedarf angepasst. Ein Grund für eine Änderung können beispielsweise die Insolvenz eines enthaltenen Unternehmens oder die Fusion zweier Unternehmen sein. Die Auswahl wird anhand der Streubesitz-Marktkapitalisierung großer Unternehmen aus elf europäischen Ländern vollzogen. Für die Gewichtung im Index sind demnach die frei am Markt handelbaren Unternehmensanteile relevant.

Eine Änderung findet jedoch nicht nur im Index statt, sondern gleichzeitig auch im ETF. Da dies nicht aktiv durch einen Fondsmanager geschieht, sondern es sich bei ETFs um passives Fondsmanagement handelt, können Anleger von einem erheblichen Kostenvorteil profitieren. Dadurch liegt die TER (Gesamtkostenquote) bei nur 0,05% p. a. bis 0,20% p. a. und damit deutlich unter der TER aktiv gemanagter Fonds.

  • enthält größtenteils deutsche und französische Unternehmen
  • Zusammenstellung anhand der Streubesitz-Marktkapitalisierung
  • Berechnung im Sekundentakt als Kurs- und Performanceindex
  • Kostengünstige ETFs auf EURO STOXX 50 dank passivem Fondsmanagement

Von diesen Faktoren wird die Wahl des ETFs beeinflusst

Wie bereits zuvor erwähnt, gibt es nicht die eine Möglichkeit, in einen EUROSTOXX 50 ETF zu investieren. Wer sich hierfür interessiert, wird an der Zahl 21 entsprechende ETFs finden (Stand: 04. September 2018). Zu den Anbietern gehören unter anderen iShares, Lycor, Source, Unieurostoxx, Deka oder HSBC. Welcher der beste ETF auf den EUROSTOXX 50 aktuell ist, lässt sich hingegen nicht so einfach beantworten. Da die ETF-Anbieter ihre Produkte nach eigenem Ermessen ausgestalten können, sind zwischen einzelnen börsengehandelten Fonds auf den Euro Stoxx 50 oft erhebliche Unterschiede festzustellen. Diese beziehen sich in erster Linie auf folgende Punkte:

  • Fondsvolumen
  • Gesamtkostenquote (TER)
  • Ertragsverwendung (ausschüttend oder thesaurierend)
  • Fondsdomizil
  • Replikationsmethode.

Was sagt die Gesamtkostenquote (TER) aus?

Unabhängig von der Geldanlage sollten Anleger den Kosten stets eine übergeordnete Bedeutung beimessen. Die Rendite soll schließlich möglichst hoch ausfallen, sinkt jedoch mit jeder Gebühr und jeder Provision. Alle laufenden Kosten eines ETFs werden in der Gesamtkostenquote (engl. Total Expense Ratio, kurz: TER) zusammengefasst.

Unterschiede zwischen ausschüttenden und thesaurierenden ETFs

Der Unterschied zwischen ausschüttenden und thesaurierenden ETFs liegt in der Ertragsverwendung. Über die Wahl der ETF-Art können Anleger entscheiden, wie der Fondsverwalter mit Dividenden umgehen soll. Bei thesaurierenden ETFs wird die Dividende umgehend wieder angelegt. Im Gegensatz dazu wird diese den Anlegern bei der Wahl eines ausschüttenden ETFs ausgezahlt.

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EURO STOXX 50 Statistiken und Entwicklungen

Im Vorfeld jeder Geldanlage lohnt sich für Anleger ein ausführlicher Vergleich. Nur so kann ermittelt werden, ob die Geldanlage auch tatsächlich zum Anleger passt. Zu Vergleichszwecken haben wir die Eurostoxx 50 Chart der vergangenen Jahre eingehend analysiert. Die Ergebnisse geben wir in diesem Abschnitt wieder. Interessierte erhalten so einen Einblick in die Renditeverteilung der vergangenen Jahre und die Performance des Index in den besten und schlechtesten Jahren. Zu beachten ist jedoch, dass anhand vergangener Entwicklungen keine verlässliche Euro Stoxx 50 Prognose für die Zukunft möglich ist.

Zur Einführung des Index kam es zwar erst im Februar 1998. Da dieser aber bis in das Jahr 1986 zurückberechnet wurde, sind in den folgenden Angaben auch Jahreszahlen vorzufinden, in denen eine Investition in den Euro Stoxx 50 noch nicht möglich war. Dies trifft insbesondere auf die Jahre mit der besten Performance des Index zu. Das seit dem 31. Dezember 1986 beste Jahr war 1999 mit einer Performance von +46,74%. Auf den weiteren Plätzen folgen 1993 (38,69%), 1997 (36,84%), 1988 (32,90%) und 1998 (32,00%).

Die schlechtesten Jahre sind geprägt durch Wirtschafts- und Finanzkrisen. Es verwundert daher kaum, dass auf den ersten beiden Plätzen die Jahre 2008 (-44,28%) und 2002 (-37,30%) liegen.

Gut zu wissen  

Ein Performance-Vergleich kann natürlich nicht nur beim Index durchgeführt werden. Wer in einen börsengehandelten Fonds investieren will, dem der Euro Stoxx 50 zugrunde liegt, sollte diesen Vergleich ebenfalls durchführen. Eine Betrachtung der ETFs auf den Eurostoxx in Realtime ist dabei ebenso möglich wie ein Vergleich historischer Entwicklungen. Denn obwohl sich die Wertentwicklung der ETFs an der Kursentwicklung des Basiswertes orientiert, können einzelne ETFs Unterschiede aufweisen.

Euro Stoxx 50 ETF Sparplan: Langfristiger Vermögensaufbau möglich

Nicht jeder Anleger gleicht dem anderen. Aus diesem Grund bietet der Eurostoxx 50 aktuell zahlreiche Möglichkeiten, über Derivate und Zertifikate an dessen Wertentwicklung zu partizipieren. Nachfolgend eine Übersicht der Anlagemöglichkeiten:

  • Euro Stoxx 50 Optionsscheine: Kauf- & Verkaufs-Optionsscheine
  • Euro Stoxx 50 Hebelzertifikate: Long- & Short-Hebelzertifikate
  • Euro Stoxx 50 Eurex Optionen: Calls & Puts
  • Euro Stoxx 50 Zertifikate: bspw. Sprint-Zertifikate, ETCs und ETNs

Dabei handelt es sich in der Regel um kurz- bis mittelfristige Anlagemöglichkeiten mit unterschiedlich hohem Risiko. Eine Anlageform mit langfristiger Ausrichtung stellen hingegen Euro Stoxx 50 ETF Sparpläne dar. Diese werden mittlerweile von zahlreichen Online-Brokern angeboten und geben Anlegern die Möglichkeit zum regelmäßigen Sparen. So können Sparpläne auf den EURO STOXX 50 Index beispielsweise zur Altersvorsorge abgeschlossen werden.

Wer sich für ein solches Sparplan-Angebot interessiert, sollte sich bei seinem Broker über die Möglichkeiten informieren. Auch in diesem Fall lohnt sich selbstverständlich ein Vergleich, sowohl im Hinblick auf die Broker als auch auf die verschiedenen ETFs. So können regelmäßig Aktionsangebote wahrgenommen werden, durch die Anleger von besonders günstigen Konditionen profitieren. Ordergebühren von 0,00 Euro sind dabei ebenso möglich wie keine Depotgebühren. Auch dadurch zählen ETF-Sparpläne zu den kostengünstigsten langfristigen Anlageformen. Da das Besparen zusätzlich bereits ab einem monatlichen Betrag von 25 Euro möglich ist, spricht diese Form eine breite Masse an Privatanlegern an.

  • ETFs (börsengehandelte Indexfonds) auf Euro Stoxx 50 Index möglich
  • ETFs weisen in der Regel nur geringer Kosten auf
  • Vergleich der ETFs anhand verschiedener Faktoren empfehlenswert
  • Langfristiger Vermögensaufbau über Euro Stoxx 50 ETF-Sparplan
Die DEGIRO Preise schneiden im Vergleich sehr gut ab

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Fazit: Diversifiziertes Portfolio mit Euro Stoxx 50 ETF

Da der Euro Stoxx 50 Unternehmen aus allen wichtigen Branchen enthält, kann der Index als Grundlage für ein breit aufgestelltes Portfolio genutzt werden. Durch dessen Diversifikation ist es Anlegern möglich, Verluste eines Unternehmens durch Gewinne eines anderen auszugleichen. Marktschwankungen haben dadurch deutlich weniger Einfluss auf das Portfolio als bei einer Investition in Einzelaktien. Darüber hinaus bietet der Eurostoxx aktuell zahlreiche Möglichkeiten, über ETFs oder andere Derivate in den Index zu investieren.

Vor einer Investition in einen ETF auf den Euro Stoxx 50 sollten Interessenten jedoch einen ausführlichen Vergleich durchführen. Hierbei kann neben der Gesamtkostenquote (TER) auch auf zahlreiche andere Eigenschaften geachtet werden. ETFs orientieren sich zwar grundsätzlich an der Zusammensetzung des Basiswertes, können jedoch leichte Unterschiede zu diesem aufweisen. So erklärt sich, warum ETFs sowohl untereinander als auch im Vergleich zum Basiswert gelegentlich eine unterschiedliche Performance aufweisen. Zu guter Letzt können in einem Vergleich der Anlagemöglichkeiten auch ETF-Sparpläne berücksichtigt werden. Diese bieten ab einem Mindestbetrag von monatlich 25 Euro die Möglichkeit zum regelmäßig sparen.

 

 

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