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ETORO COPYPORTFOLIOS ALTERNATIVEN – GIBT ES SOWAS?

ETORO INFORMATIONEN
  • Handel mit Kryptowährungen möglich
  • Mit 400:1 ein hoher maximaler Hebel
  • Trading-Plattform in über 20 Sprachen
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Der ohnehin als innovativ bekannte Broker eToro hat ein neues Finanzinstrument auf den Markt gebracht: CopyPortfolios. Wie schon der Name unschwer vermuten lässt, ist das Finanzprodukt herkömmlichen Portfolios nachempfunden, setzt dabei aber auch auf Social bzw. Copy Trading. Doch für welche Anleger lohnt sich das Investment wirklich? Und gibt es eine gute CopyPortfolios Alternative? Wir klären auf.

Inhaltsverzeichnis
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    CopyPortfolios Alternative – das Wichtigste im Überblick

    • Keine direkte CopyPortfolios Alternative vorhanden
    • Insbesondere ETFs eignen sich zur langfristigen Geldanlage
    • Investmentfonds sind vergleichsweise teuer
    • Mit Social Trading eigenen CopyPortfolios erstellen
    • Selbst CFD-Positionen eröffnen als Alternative für erfahrene Trader

    So funktionieren CopyPortfolios

    Um Alternativen zu den CopyPortfolios vorstellen zu können, müssen die Finanzinstrumente an sich zunächst näher erläutert werden. Nur auf dieser Basis lässt sich letztlich beurteilen, ob anderweitige Investments aus Sicht des Anlegers Sinn ergeben würden. Der Ablauf einer Investition in die CopyPortfolios kurz erklärt

    • Über die Handelsplattform von eToro erwerben Anleger Anteile an den CopyPortfolios , wobei sie mindestens 5.000 US-Dollar investieren müssen.
    • Wie ein herkömmlicher Fonds auch, streut das CopyPortfolios das Kapital anschließend gleich auf eine ganze Reihe unterschiedlicher Basiswerte.
    • Dabei handelt es sich allerdings nicht um Aktien, Anleihen oder Rohstoffe, sondern um CFD-Positionen.

    Zu beachten gilt es, dass es bei eToro zwei unterschiedliche Arten von CopyPortfolios gibt. Die sogenannten Market Portfolios wurden entweder vom Broker selbst oder einem strategischen Partner konzipiert und zielen darauf ab, eine bestimmte Strategie zu verfolgen. So eröffnen einige der Portfolios etwa bevorzugt Positionen im Bereich Big Tech, andere fokussieren sich auf Finanzdienstleister und wieder andere auf die europäischen Märkte.

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    Hingegen nutzen sogenannte Top Trader Portfolios das Prinzip des Social Trading. Mit einer einzigen Investition kopieren Anleger damit die Positionen dieser Signalgeber, die allerdings nicht der Follower, sondern eToro ausgewählt hat.

    Fazit: eToro CopyPortfolios verbinden das Grundprinzip klassischer Investmentfonds und ETFs mit dem des Social Tradings. Über ein einzelnes Investment kopieren Anleger praktisch die Positionseröffnungen einer ganzen Reihe von Top Tradern, so dass sie von einem recht hohen Maß an Diversifikation im Portfolio profitieren sollen.

    CopyPortfolios : Kein anderer Anbieter in Sicht

    Zunächst soll die naheliegendste Alternative zu CopyPortfolios vorgestellt werden: andere Anbieter des Social Tradings. Allerdings gilt eToro in diesem Bereich als absoluter Marktführer und konnte bereits mehr als 4 Millionen Kunden für sich gewinnen. Insofern gibt es kaum Konkurrenz, die ähnliche Finanzinstrumente wie CopyPortfolios entwerfen könnte.

    Und auch ein direkter Blick auf den Markt bestätigt diese erste Annahme. Es gibt derzeit keine direkt vergleichbaren Finanzinstrumente, die ebenfalls auf einen Mix aus Social Trading und klassischem Portfolios setzen würden. Am ehesten zu nennen wären hier noch wikifolios, die ebenfalls nicht von Fondsgesellschaften, sondern praktisch unabhängigen Tradern erstellt werden. Allerdings gleichen sie herkömmlichen Fonds und lassen das Social Trading nicht direkt mit einfließen.

    Fazit: Derzeit gibt es am Markt kaum eine CopyPortfolios Alternative, die tatsächlich mit dem innovativen Finanzinstrument zu vergleichen wäre. Denn eToro gilt als absoluter Marktführer im Bereich des Social Tradings, der sein ganzes Know-how dazu genutzt hat, Social Trading mit einem klassischen Finanzinstrument zu kreuzen. In Abstrichen könnten lediglich wikifolios mit CopyPortfolios verglichen werden, wobei diese deutlich mehr Ähnlichkeit mit klassischen Fonds haben.

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    Social Trading: Eigenen CopyPortfolios aufbauen

    Die erste, echte CopyPortfolios Alternative ist naheliegend: Selbst Social Trading zu betreiben. Denn vor allem die Top Trader Portfolios basieren auf dem Grundprinzip der neuartigen Handelsart, die maßgeblich von eToro entwickelt worden ist:

    1. Anleger suchen über die eToro Handelsplattform nach Signalgebern, die sie für besonders rentabel halten.
    2. Per einfachem Mausklick wird das System angewiesen, diesen Trader zu kopieren.
    3. Ab sofort eröffnet eToro alle Handelspositionen des Top Traders auch im eigenen Konto, so dass der Follower direkt von dessen Fachwissen profitieren kann.

    Eine Alternative ist dieses Verfahren auch deshalb, weil der Follower selbst entscheiden kann, welcher Trader seinem persönlichen CopyPortfolios hinzugefügt wird. So können ganz unterschiedliche, individuelle Handelsstrategien verfolgt werden. Beispielsweise konzipieren sicherheitsorientierte Trader ein Portfolio, das aus solchen Signalgebern besteht, die besonders wenig Volatilität aufweisen. Hingegen setzen risikobewusste Follower auf Anleger, die für riskante, aber auch renditestarke Positionseröffnungen bekannt sind.

    eToro Social Trading Webseite

    Die Webseite des Social Trading Brokers eToro

    Zu beachten gilt es dabei, dass die Investition in einen CopyPortfolios und das „manuelle Kopieren“ genauso hohe bzw. niedrige Kosten verursachen. In beiden Fällen rechnet der Broker ausschließlich über den Spread, also die Differenz aus An- und Verkaufskurs einer Position ab. Somit können Trader, wenn sie in den CopyPortfolios investieren, vom Fachwissen des Brokers eToro profitieren und dabei praktisch dieselbe Investitionsart durchführen wie beim „manuellen Trading“ auch.

    Fazit: Wer lieber selbst die Kontrolle über sein Portfolio behält, kann bei eToro auch herkömmliches Social Trading betreiben. Dann erstellt der Anleger praktisch seinen eigenen CopyPortfolios zusammen und kann so deutlich effizienter auf individuelle Präferenzen eingehen. Allerdings ergeben sich hieraus keine Kostenvorteile, weil eToro sowohl beim Social Trading als auch den CopyPortfolios ausschließlich über den Spread abrechnet.

    CFD- und Forex-Trading: Mehr Risiko

    Die eToro CopyPortfolios sind keine herkömmlichen Investmentfonds, sie setzen voll und ganz auf CFDs. Beim Broker und auch bei vielen anderen Anbietern ist es schon seit einigen Jahren möglich, CFD-Positionen selbst zu eröffnen. Dadurch haben die Trader einen deutlich höheren Einfluss auf Risiken und mögliche Renditen, sollten aber im Gegenzug auch über viel Fachwissen verfügen. Denn binnen Sekunden können sich beim CFD-Trading durch die eingesetzten Hebel sowohl hohe Gewinne als auch drastische Verluste ergeben.

    Wer beispielsweise schon im eToro Demokonto mit den Finanzinstrumenten gehandelt hat, der kann aber durchaus erste Gehversuche an den CFD- und Forex-Märkten wagen – beispielsweise unterstützend zum Investment in die CopyPortfolios. Ein Vorteil besteht dabei auch darin, dass Anleger allein bei Broker eToro aus hunderten Basiswerten für Positionseröffnungen wählen können:

    • Aktien: Allein in dieser Kategorie umfasst das Produktangebot einige hundert Underlyings. Dazu gehören neben Google, Amazon und Co. auch Werte aus Europa oder dem asiatischen Raum. So können Trader etwa mit fast allen großen DAX-Aktien handeln, gleichzeitig aber auch auf japanische Märkte ausweichen, wenn dies aktuell attraktive Marktchancen bietet.
    • Währungen: Mit rund 50 Währungspaaren ist das Sortiment in dieser Kategorie ebenfalls vielfältig. Dabei setzt eToro insbesondere auf bekannte Majors, also Kombinationen aus Euro, US-Dollar, Britischem Pfund oder Japanischem Yen. Mit dem Russischen Rubel oder der Türkischen Lira haben Anleger aber auch Zugriff auf weniger stark frequentierte Währungsmärkte.
    • Indizes: Indizes entwickeln sich meist etwas weniger volatil als einzelne Aktien. Im Produktangebot von eToro stehen unter anderem Dow Jones, DAX und Nikkei zur Verfügung, aber auch in dieser Kategorie sind ebenfalls wieder kleinere Werte vertreten.
    • ETFs: Die Indexfonds erweitern das Produktangebot der Kategorie der Indizes. So haben Trader unter anderem auch die Möglichkeit, CFD-Positionen auf die Entwicklung der Emerging Markets wie etwa Brasilien abzuschließen.
    • Rohstoffe: Abgerundet wird das Sortiment bei eToro von Rohstoffen, wobei sich der Anbieter hier auf die am stärksten nachgefragten Werte fokussiert. Neben Gold, Öl und Silber gehören hierzu auch Kupfer, Palladium oder Gas.

    Fazit: Wer bereits über erste Erfahrungen im Umgang mit CFDs bzw. Finanzderivaten im Allgemeinen verfügt, der kann bei eToro auch eigenständig mit diesen Finanzinstrumenten traden. Zu beachten gilt es dabei aber, dass das Anlagerisiko nicht unerheblich ist und Trader tatsächlich über viel Fachwissen verfügen sollten, um keine bösen Überraschungen erleben zu müssen.

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    ETFs: Langfristige, kostengünstige Geldanlage

    Spätestens seit der Finanzkrise 2008 erfreuen sich sogenannte Exchange Traded Funds (ETFs) großer Beliebtheit. Denn diese Finanzinstrumente wollen nicht etwa den Markt schlagen, sondern dessen Entwicklung möglichst genau abbilden. Ein Beispiel:

    • Von zahlreichen Emissionsgesellschaften gibt es beispielsweise DAX-ETFs.
    • Ein solcher ETF nimmt Aktien aller DAX-Konzerne ins Portfolio auf und gewichtet diese möglichst so, wie sie auch tatsächlich im DAX vorkommen.
    • Nur wenn sich die Zusammensetzung des deutschen Aktienindex ändert, wird auch im ETF umgeschichtet.

    Dadurch sollen Anleger insbesondere auf lange Sicht hohe Vermögen aufbauen können. Zwar schwanken auch DAX, Dow Jones und Co., über einen Zeitraum von 10 oder 15 Jahren ist die Volatilität aber als vergleichsweise gering zu bezeichnen.

    Ein weiterer Pluspunkt der ETFs ist, dass sie das Kapital der Anleger immer relativ stark streuen. Um im Beispiel des DAX-ETFs zu bleiben, haben Trader hier bei einer Investition gleich 30 Basiswerte im Portfolio. Wer sich für einen ETF entscheidet, der die Wertentwicklung des MSCI World Index abbildet, nimmt so sogar über 1.500 Basiswerte ins Portfolio auf. Kommt es zu branchen- oder länderspezifischen Krisen, werden diese durch die Entwicklung der übrigen Werte ausgeglichen.

    eToro Sicherheit

    eToro legt großen Wert auf Sicherheit

    Aber auch auf Kostenseite wissen die Indexfonds zu überzeugen. Denn ETFs werden eben nicht aktiv verwaltet, sondern nur dann angepasst, wenn sich der zugrunde liegende Aktienindex verändert. Somit ergeben sich meist Kosten, die bei rund 0,05 bis 0,7 Prozent der Investitionssumme liegen. Vor allem gegenüber herkömmlichen Investmentfonds lassen sich so hohe Kostenvorteile erzielen, ein Vergleich mit CopyPortfolios ist vergleichsweise schwierig. Denn hier wird rein über den Spread, also die Differenz aus An- und Verkaufskurs einer Position, abgerechnet.

    Tipp: ETFs lassen sich bei vielen Brokern an Sparpläne binden. Dann zahlt der Investor über einen längerfristigen Zeitraum einen monatlichen Beitrag auf sein Depot ein, woraufhin der Broker dann automatisch Fondsanteile für eben diesen Betrag kauft. So lässt sich kontinuierlich Vermögen aufbauen und dieses wird dann auch noch renditestark angelegt.

    Fazit: ETFs sind eine echte CopyPortfolios Alternative für alle Anleger, die langfristig Vermögen aufbauen möchten. Denn Indexfonds sind äußerst kostengünstig, können auf mittlere bis lange Sicht aber durchaus für Renditen im zweistelligen Bereich sorgen. Als besonders vorteilhaft empfinden viele Anleger die Möglichkeit, die Indexfonds an einen Sparplan zu binden. Dann fließt monatlich ein bestimmter Betrag vom eigenen Girokonto in die Fonds.

    Investmentfonds: Vor allem teuer

    ETFs und Investmentfonds unterscheiden sich vor allem in Bezug auf einen Punkt voneinander: die Verwaltung. Wo ETFs passiv verwaltet werden, findet bei klassischen Investmentfonds eine klare, aktive Verwaltung statt. Der Gedanke: Durch stetiges Umschichten kann der Fondsmanager immer genau die Wertpapiere ins Portfolio holen, die den Markt für eine Zeit outperformen werden. Ein Beispiel:

    • Aktuell wachse der DAX recht stetig um 5 Prozentpunkte pro Halbjahr an.
    • Für diese Performance sind vor allem die Aktien großer Autobauer verantwortlich, wohingegen die Finanzdienstleister etwas schwächeln.
    • Folglich nimmt der Fondsmanager vor allem die Wertpapiere der Autoproduzenten in den Fonds auf, er verzichtet dafür auf Finanzdienstleister.

    Allerdings ist dieses einfache Prinzip in der Praxis nur unter äußerst glücklichen Umständen wirklich erfolgsversprechend. Längst haben Wirtschaftswissenschaftler gezeigt, dass kein Fondsmanager bzw. Marktteilnehmer den Markt auf Dauer schlagen kann. Insofern bieten die Investmentfonds vor allem auf lange Sicht keine wirklichen Vorteile gegenüber ETFs.

    Aber: Für ihre Tätigkeit möchten die Fondsgesellschaften bzw. die Fondsmanager trotzdem entlohnt werden. Schon allein für den Ankauf der Fondsanteile zahlen Anleger schnell zwischen 1 und 5 Prozent der Investitionssumme an Gebühren. Zudem verlangen die Fondsgesellschaften eine laufende Provision, die nicht selten bei 1 bis 3 Prozent liegt. Bis alleine die Kosten für das erste Jahr wieder erwirtschaftet worden sind, können schnell mehrere Monate oder Jahre vergehen. Genau deshalb raten auch Verbraucherportale wie etwa Stiftung Warentest oder finanztip davon ab, für die langfristige Geldanlage auf teure Investmentfonds zu setzen.

    Fazit: Investmentfonds sind ein vergleichsweise teures Finanzprodukt. Allein der Ausgabeaufschlag liegt oft bei 1 bis 5 Prozent der Investitionssumme, hinzukommen laufende Gebühren von bis zu 3 Prozent pro Jahr. Dafür erwirtschaften die Fondsmanager auf Dauer aber keinen wirklichen Mehrwert in Form hoher Renditen, langfristig lässt sich der Markt nicht schlagen. Insofern empfehlen auch große Verbraucherportale, beim dauerhaften Vermögensaufbau auf ETFs statt Investmentfonds zu setzen.

    Fazit: CopyPortfolios Alternative abhängig von Präferenzen des Traders

    Eine tatsächliche eToro CopyPortfolios Alternative gibt es derzeit nicht. Denn der Broker ist der Marktführer im Bereich des Social Tradings und hat als eines der wenigen Unternehmen die Möglichkeit, das neuartige Handelsprinzip mit Investmentfonds zu kreuzen. Dennoch gibt es gerade im Sektor der klassischen Finanzinstrumente durchaus Alternativen, deren Sinnhaftigkeit aber auch immer von den Vorstellungen des Investors an sich abhängen. Wer beispielsweise langfristig Vermögen aufbauen möchte, für den empfehlen sich Investitionen in ETFs. Schließlich sind die Finanzprodukte äußerst kostengünstig und zielen darauf ab, die Marktentwicklung möglichst genau widerzuspiegeln. Wer risikobewusster ist, kann jedoch auch selbst zum CFD– und Forex-Trader werden.

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    65% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.