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Ethereum Mining – was Miner beachten sollten

  • Attraktivität von Mining ist abhängig von der Kursentwicklung
  • Für das Mining ist leistungsstarke Hardware erforderlich
  • Mining wird mit einem Ethereum Mining Pool lukrativer
  • Mining kann nicht über unbegrenzte Zeit betrieben werden
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Die Aussichten für das Ethereum Mining

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Die Aussichten für das Mining von Ethereum sind ungefähr vergleichbar mit denen für das Bitcoin Mining. Der Unterschied liegt darin, dass die Zahl der Bitcoins auf 21 Millionen begrenzt ist. Wenn diese Zahl erreicht ist, kann kein Bitcoin Mining mehr betrieben werden. Beim Ethereum werden verschiedene Entwicklungsphasen unterschieden. Gegenwärtig wird die digitale Währung noch durch den Proof-of-Work-Algorithmus erschaffen, der jedoch irgendwann durch den Proof-of-Stake-Algorithmus abgelöst werden soll. Ist dieser Punkt erreicht, kann kein Krypto Mining mehr erfolgen.
Um einen Ausblick zu erhalten, wie lange das Mining noch möglich sein könnte, lohnt sich ein kleiner Exkurs in die Geschichte und in die voraussichtliche Entwicklung des Ether. Die digitale Devise wurde von Vitalik Buterin herausgebracht und erschien erstmals 2015. Ethereum soll in vier Phasen entwickelt werden: Im Juli 2015 wurde die erste Phase, Frontier, herausgebracht; sie enthielt noch einige Fehler. Im März 2016 wurde Frontier durch Homestead abgelöst. Diese Phase ist noch immer aktuell. Auf Homestead soll Metropolis folgen. Die letzte Phase ist Serenity. Ist diese Phase erreicht, wird von Proof-of-Work auf Proof-of-Stake gewechselt. Die Entwickler hinken gegenwärtig ihrem Zeitplan hinterher, sodass es noch etwas dauern wird, bis die Erzeugung von Ether durch Proof-of-Stake erfolgt. Die Umstellung auf Proof-of-Stake hätte schon längst erfolgen sollen. Wie lange das Mining noch möglich ist, darüber kann nur spekuliert werden.

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So funktioniert das Mining

Ähnlich wie der Bitcoin basiert Ethereum auf einer Blockchain, in der jede Transaktion erfasst wird. Die Erzeugung des Ether erfolgt dezentral in einem Netzwerk, das mit dem Mining am Laufen gehalten wird. Die Ethereum Miner spüren einen Block auf und wählen Transaktionen aus dem Speicherpool aus, die sie in ihren Block schreiben. Dieser Block wird an das dezentrale Netzwerk übermittelt, wo er verarbeitet wird. Jeder Block wird an die Blockchain gehängt, die nicht verändert werden kann. Das erfolgt alle fünf Sekunden. Transaktionen im Netzwerk von Ethereum sind daher sicher vor Manipulationen. Gäbe es keine Ethereum Miner, würde das dezentrale Netzwerk von Ethereum in sich zusammenbrechen. Für ihre Tätigkeit werden die Miner mit Ether belohnt.
Wird auf Proof-of-Stake umgestellt, werden keine Miner mehr benötigt. Deren Aufgabe wird dann von den Knoten im Netzwerk übernommen. Beim Proof-of-Stake wird deutlich weniger Energie benötigt als beim Proof-of-Work; es ist deshalb deutlich umweltschonender.
Das Mining muss für die Miner einen Gewinn bringen. Ihre Tätigkeit ist nur dann gewinnbringend, wenn sich die Ethereum Mining Hardware innerhalb kurzer Zeit amortisiert. Das ist dann der Fall, wenn der Ether hoch im Kurs steht und noch an Kurs gewinnt. Die Kosten für die Hardware sind dann schnell wieder erarbeitet. War es gegen Ende 2017 aufgrund des hohen Kurses des Ether noch innerhalb von sechs Wochen möglich, mit einer GPU einen Ether zu schürfen, so dauert das Mitte 2018 aufgrund des gefallenen Kurses fast schon sieben Monate.

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Voraussetzungen für das Mining

Wer Mining betreiben möchte, muss in Ethereum Mining Hardware und auch in Software investieren. Zusätzlich wird eine Wallet benötigt, auf der die digitale Devise gespeichert wird.
An Ethereum Mining Hardware werden benötigt:

  • Leistungsstarker Rechner, Ethereum Mining Rig genannt
  • Grafikkarte, als GPU bezeichnet
  • Kühlung durch einen Lüfter oder Ventilator

Der eigene PC kann für das Mining genutzt werden, wenn er entsprechend gut ausgestattet ist und über einen schnellen Prozessor verfügt. Das kann ein Windows-PC ebenso sein wie ein Mac aus dem Hause Apple. Viele Miner stellen einen Ethereum Mining Rig zusammen, indem sie die Zentraleinheit, eine GPU, einen Arbeitsspeicher und weitere Komponenten in einem Gehäuse verbauen.
Das Herzstück bei einem Ethereum Mining Rechner ist die Grafikkarte. Eine einfache Grafikkarte reicht dafür nicht aus. Empfohlen werden Radeon RX 580 oder Geforce GTX 1070. Ist die Grafikkarte ständig im Einsatz, wird sie warm. Daher ist eine gute Kühlung wichtig. In welcher Menge der Ether mit einer Grafikkarte erzeugt werden kann, hängt einerseits von der Leistung der Grafikkarte und andererseits vom aktuellen Kurs ab.
Da das Mining nur über eine begrenzte Zeit möglich ist, werden sich viele Miner fragen, ob sie ihren Ethereum Mining Rechner auch danach noch verwenden können. Die spätere Verwendung ist selbstverständlich möglich. Der Ethereum Mining Rig kann wieder umgebaut und als Spiele-PC oder zum Arbeiten genutzt werden. Auch die GPU lässt sich noch zum Spielen, für Grafiken und zum Arbeiten verwenden.

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Geth – die Software für das Mining

Eine weitere Voraussetzung für das Mining der digitalen Devise ist die Software Geth. Diese ist problemlos auf der Website von Ethereum erhältlich und kann direkt heruntergeladen werden. Es handelt sich dabei um einen Ethereum-Client, der einen Kontakt zum Netzwerk herstellen kann. Zusätzlich ist die Software Eth-Miner erforderlich. Hier muss auf der Kommandozeile gearbeitet werden. Für alle Fragen zur Arbeit mit der Software ist bei Geth und bei Eth-Miner ein Hilfebereich vorhanden. Er enthält eine Befehlsübersicht für die Programme.
Für Geth ist ein Account erforderlich, der über den Befehl „Geth Account New“ erzeugt werden kann. Es folgt eine Passwortabfrage. Das Passwort muss zur Sicherheit wiederholt werden. Anschließend erfolgt die Synchronisation der Blockchain. Das nimmt einige Zeit in Anspruch. Sollte Geth durch eine Firewall blockiert werden, muss die Nutzung von Geth zugelassen werden. Ist die Synchronisation erledigt, kann der Start von Eth-Miner erfolgen.
Die Software ist kostenlos erhältlich und kann auf dem Ethereum Mining Rig auf der Festplatte hinterlegt werden. Sinnvoll ist jedoch eine externe Festplatte, wenn die Software irgendwann nicht mehr benötigt wird. Die externe Festplatte kann darüber hinaus vom Ethereum Mining Rechner getrennt und an einen anderen Rechner angeschlossen werden. Die Softwares Geth und Eth-Miner werden auch von Minern benötigt, die das Mining nicht allein, sondern über einen Ethereum Mining Pool betreiben möchten.

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Mining betreiben: allein oder in einem Ethereum Mining Pool?

Wer das Mining von Ethereum betreiben möchte, hat mehrere Möglichkeiten:

  • Ethereum selbst minen
  • Pool Mining
  • Cloud Mining

Es ist möglich, das Mining von zu Hause aus selbst zu betreiben, ohne einem Mining Pool beizutreten. Soll sich das Mining tatsächlich lohnen, kostet das sehr viel Strom. Miner müssen abwägen, ob es sich lohnt, das Mining allein zu betreiben. Der Rechner müsste dann 24 Stunden am Tag in Betrieb sein. Das rechnet sich nur, wenn die erzielten Erträge deutlich höher als die Stromkosten sind und wenn sich die Hardware nach relativ kurzer Zeit amortisiert. Angesichts der Tatsache, dass das Mining nur noch über eine begrenzte Zeit möglich ist, sollten potenzielle Miner überlegen, ob es überhaupt sinnvoll ist, in die Hard- und Software zu investieren, oder ob das Mining mit einem Mining Pool effizienter ist.
Das Mining in einem Ethereum Mining Pool kann deutlich einfacher und profitabler sein. Ethereum Miner müssen nicht in teure Hardware investieren, so wie es der Fall ist, wenn sie das Mining selbst betreiben wollen. Hardware ist auch beim Pool Mining erforderlich, doch kann sie wesentlich einfacher ausfallen. Adressen von Mining Pools sind im Internet zu finden. Der größte Mining Pool ist Ethermine. Der entscheidende Vorteil von Pool Mining gegenüber dem Mining allein von zu Hause aus: Die Hashrate, also die Zahl der erzeugten Ether, ist deutlich höher. Beim Pool Mining kann wesentlich schneller ein Block gefunden werden, da mehrere Miner aktiv sind. Die Erträge sind beim Pool Mining viel stabiler. Sie werden entsprechend der Hashrate unter den Pool-Mitgliedern aufgeteilt.

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Cloud Mining als Alternative

Eine Alternative zum Mining daheim und zum Pool Mining ist das Cloud Mining. Wer Cloud Mining betreiben möchte, muss nicht in Ethereum Mining Hardware investieren und benötigt auch keine Software. Teilnehmer an Cloud Mining müssen sich nicht um die entsprechenden Räumlichkeiten und um die Wartung der Hardware kümmern. Nicht zu vergessen ist der Zeitaufwand, der beim Cloud Mining eingespart wird. Hier kommt es nur darauf an, einen geeigneten Anbieter zu finden und einen Anteil für die Hashleistung zu bezahlen. Das Cloud Mining ist nicht kostenlos, denn der Anbieter erbringt eine Leistung, für die er bezahlt werden möchte.
Cloud Mining lohnt sich für diejenigen, die den Aufwand mit der Hardware, der Installation der Software und die Arbeit beim Mining fürchten. Es eignet sich für alle, die mit kleinen Hashmengen zufrieden sind. Beim Cloud Mining kauft der Teilnehmer praktisch Anteile von Ether. Alle wichtigen Aufgaben, die beim Mining anfallen, erledigt der Cloud Miner. Er ist für die Hardware, die Software, die Wartung und das eigentliche Mining verantwortlich.
Genau wie beim Mining daheim und beim Pool Mining ist für das Cloud Mining eine Wallet erforderlich, auf der die digitale Devise hinterlegt wird. Um das Cloud Mining zu betreiben, muss zuerst die Wallet eingerichtet werden. Ist der Cloud Miner gefunden, kann der Teilnehmer langfristig von Ethereum profitieren. Die Auszahlungen der Krypto-Devise erfolgen in regelmäßigen Abständen.

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Lohnt sich das Ethereum Mining?

Noch lohnt sich das Mining, da die Umstellung von Proof-of-Work auf Proof-of-Stake noch nicht erfolgt ist. Wie lange es dauert, bis diese Umstellung vollzogen ist, kann nicht gesagt werden. Es hängt von der Kursentwicklung ab, wie lohnend das Mining tatsächlich ist. Ab der zweiten Jahreshälfte 2017 erlebte der Ether einen wahren Boom: Der Kurs entwickelte sich nahezu parallel zum Bitcoin-Kurs. Seinen Höchststand erreichte der Ether im Januar 2018. Kurze Zeit später, als der Kurs des Bitcoin einbrach, kam es auch zu Kurseinbrüchen beim Ether. Kurz darauf erholte sich der Kurs wieder, doch konnte er keine neuen Rekorde mehr aufstellen. Kurseinbrüche waren vorrangig in Gewinnmitnahmen begründet. Inzwischen weist der Kurs Höhen und Tiefen auf, doch sind keine gravierenden Einbrüche zu verzeichnen. Wie sich der Kurs in den kommenden Jahren entwickeln wird, darüber kann nur spekuliert werden. Da Ethereum aufgrund seiner Eigenschaft, Smart Contracts zu ermöglichen, auch bei Geschäftsleuten beliebt ist, ist davon auszugehen, dass die digitale Devise auch künftig durch Kurssteigerungen geprägt sein wird. Das Mining könnte also noch über einige Zeit attraktiv sein. Kommt es zu Kurseinbrüchen, müssen Miner entscheiden, ob sie das Mining weiterhin betreiben wollen. Das hängt ganz davon ab, wie weit die Entwicklung der Krypto-Devise fortgeschritten ist und ob der Proof-of-Stake bald in Aussicht ist.

Fazit: Ethereum Mining mit viel Aufwand verbunden

Ethereum ist eine digitale Devise und ein Zahlungssystem. Genau wie Bitcoin basiert Ethereum auf einer Blockchain, in der alle Transaktionen erfasst werden. Die Transaktionen erfolgen bei Ethereum jedoch deutlich schneller als beim Bitcoin. Ethereum wird dezentral erzeugt. Um das dezentrale Netzwerk aufrechtzuerhalten, muss Mining erfolgen. Das Mining endet dann, wenn der Proof-of-Work-Algorithmus durch den Proof-of-Stake-Algorithmus abgelöst wird. Das ist dann der Fall, wenn Ethereum seine vierte und letzte Stufe erreicht hat. Es kann nur spekuliert werden, wann das soweit sein wird. Die Aufgabe der Miner wird dann durch die Knoten im Netzwerk übernommen. Wer Mining betreiben möchte, kann das allein zu Hause, doch kann er ebenso einem Mining-Pool beitreten. Für das Krypto Rechner Mining ist die entsprechende Hardware mit einer oder mehreren Grafikkarten erforderlich. Zusätzlich wird die Software Geth und die Software Eth-Miner benötigt. Das Mining verbraucht viel Energie. Pool Mining ist effizienter, da eine höhere Hashrate erreicht wird. Eine Alternative zum Pool Mining und zum Mining daheim ist das Cloud Mining. Teilnehmer können indirekt vom Ether profitieren und zahlen eine Gebühr an den Cloud Miner. Wie lohnend das Mining ist, hängt von der Kursentwicklung ab.

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