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ETF Monat Februar: Dow Jones Industrial

ETF des Monats

Der Dow Jones Industrial ist der wohl bekannteste Index der Welt. Die Entwicklung des Index, der bereits seit 1884 berechnet wird, ist fester Bestandteil der Wirtschaftsnachrichten auf der gesamten Welt. Verliert er deutlich an Wert, wirkt sich dies durch die veränderte Marktstimmung weltweit auf die Aktienmärkte aus. Enthalten sind einige der größten und traditionsreichsten Unternehmen auf dem US-Markt, also genau die Konzerne, deren Wertpapiere wohl jeder Anleger gerne im Portfolio hätte. Wir informieren über die genaue Zusammensetzung, welche ETFs auf den Dow Jones Industrial angeboten werden und für wen sich ein Investment lohnt.

  • Einer der ältesten Indizes der Welt
  • Enthält die 30 bedeutendsten US-Unternehmen
  • Weißt zahlreiche Eigenheiten auf
  • 4 ETFs auf den Dow Jones Industrial auf dem Markt
Inhaltsverzeichnis
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    Was ist der Dow Jones?

    Der Dow Jones Industrial ist einer der ältesten und möglicherweise der wichtigste Indizes der Welt. Er wurde mit dem Ziel gegründet, die Entwicklung des US-Amerikanischen Aktienmarktes abzubilden. Er bildet dafür die größten US-Unternehmen ab und wird sogar als Maßstab genutzt, um zu entscheiden, wann der Handel ausgesetzt wird.

    Der Index wurde von Charles Dow entwickelt. Er suchte nach einer Methode, um den Trend von Aktien und Wirtschaft abzubilden. Nach seiner Theorie war die Börse eine Art Barometer, das auch die allgemeinen Verhältnisse repräsentierte. Dementsprechend wäre ein Instrument, das die Aktientrends abbildet, auch dazu in der Lage, die allgemeine Wirtschaftslage abzubilden. Zusammen mit seinem Mitgesellschafter Edward Jones entschied er sich deswegen dazu, einen solchen Index zu berechnen.

    ETF des Monats Februar

    Der erste Dow Jones wurde aus 12 Aktien berechnet und erschien 1884. Charles Dow addierte die Kurse und dividierte sie durch 12. Auch heute noch ist die Berechnung ähnlich, auch wenn inzwischen 30 Aktien in dem Index enthalten sind. Um Aktiensplits und Dividendenzahlungen besser abzubilden, wurde allerdings ein Divisor hinzugefügt.

    Die Art der Berechnung ist vergleichsweise einzigartig, gerade unter den großen Aktienindizes. Die meisten nutzen eine Gewichtung der einzelnen Aktien und nutzen dafür in der Regel die Marktkapitalisierung. Bei Dow Jones fehlt eine derartige Schwerpunktsetzung, es handelt sich um einen rein preisgewichteten Kursindex. Es gibt zudem keine eindeutigen objektiven Kriterien, nach denen die Mitglieder bestimmt werden. Dementsprechend handelt es sich um einen recht ungewöhnlichen Index.

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    Kritik am Dow Jones: Zusammensetzung wird durch Zeitung festgelegt

    Der Dow Jones wird aufgrund seiner Eigenschaften immer wieder kritisiert. Letztlich ist es kein Zufall, dass es kaum preisgewichtete Kursindizes gibt, um die Entwicklung anderer Aktienmärkte zu messen. Dadurch, dass sich der Index nicht nach der Marktkapitalisierung richtet, haben manche Aktien mit hohen Preisen einen deutlich größeren Einfluss als die Aktien, die von den tatsächlich größten Unternehmen stammen. So wurde beispielsweise Apple als nach der Marktkapitalisierung größte Aktiengesellschaft der USA erst März 2015 in den Index aufgenommen, obwohl das Unternehmen diesen Status bereits zwei Jahre zuvor erreicht hatte. Auch Google fehlt weiterhin im Index, stattdessen werden viele deutlich kleinere, aber traditionsreicherer Unternehmen abgebildet.

    Zudem werden nicht alle Aktien an der gleichen Börse gehandelt, was mit unterschiedlichen Handelsbeginn einhergeht. Es ist also nicht problemlos möglich, jederzeit den richtigen Stand der Aktien anzugeben, sodass der Dow Jones oftmals etwas „hinterherhinkt“.

    Der Dow Jones Industrial Index ist zudem nicht dafür geeignet, die Performance der Aktiengesellschaften über einen längeren Zeitraum zu bewerten, da der Dividendenabschlag nicht in die Berechnung einfließt.

    All dies führt allerdings auch dazu, dass der Dow Jones einer der Indizes mit der geringsten Volatilität ist. Zusammen mit der großen internationalen Bedeutung ist der Index deswegen für Anleger nach wie vor interessant.

    Wie ist die derzeitige Zusammensetzung des Dow Jones Industrial?

    Der Dow Jones besteht aua den angesehensten Firmen der USA. Dabei ist nicht unbedingt die Größe entscheidend, stattdessen spielen auch Tradition und Ansehen eine Rolle. So ist beispielsweise Google, bzw. Alphabet bis heute nicht im Index vertreten.

    Dies liegt jedoch nicht daran, dass in den letzten Jahren keine Wechsel vorgenommen wurden. So ersetzte Walgreens Boots Alliance 2018 General Electric und somit das letzte bereits seit 1896 im Index vorhandene Aktienunternehmen. Ältestes Mitglied ist seitdem ExxonMobil, das schon seit Oktober 1928 im Dow Jones enthalten ist. Die Gewichtung schwankt natürlich deutlich. Derzeit sind die folgenden Aktienunternehmen besonders stark gewichtet:

    • Apple mit 12,05 %
    • Microsoft mit 11,74 %
    • Johnson & Johnson mit 5,14 %
    • JP Morgan Chase, Exxon Mobil, Wal-Mart (Jeweils 4-5 %)

    Derzeit stammt ein Großteil des Werts aus der Branche Elektronik, Hardware und Software. Boeing und Caterpillar sorgen allerdings für einen weiteren Schwerpunkt auf Maschinenbau, Verkehr und Logistik. Natürlich ist auch die Finanzbranche stark vertreten. Neben den beiden Schwergewichten tragen dazu auch Intel, IBM, Verizon und Cisco Systems bei. Energie und Rohstoffe werden durch Chevron und Exxon Mobil abgedeckt, Handel und Konsum durch Nike, Procter & Gamble, Wal-Mart und Home Depot. Neben der Chemie- und Pharma-Branche rund um Johnson & Johnson, Merck, Pfizer und Walgreens Boots Alliance komplettieren die drei Mischkonzerne Dow-Dupont, 3M und United Technologies den Index derzeit.

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    Rendite und Verluste des Dow Jones Industrial: Rekordjahre und Krisen

    Der Dow Jones Industrial steht wie kaum ein anderer Index für einen florierenden Aktienmarkt – aber auch die größten Wirtschaftskrisen der Welt. So sorgte der Black Thursday (hierzulande aufgrund der Zeitverschiebung als „Schwarzer Freitag“ bekannt) als Auslöser einer der größten Weltwirtschaftskrisen. Der Dow Jones fiel vom 24. Oktober 1929 bis zum Juli 1932 um knapp 90 %. Es dauerte 25 Jahre, bis er seinen Verlust wieder aufgeholt hatte.

    Unvergessen ist auch der Börsenkrach von 1987 am Schwarzen Montag. Am 19. Oktober sank der Wert des DJ-Index um ein Viertel im Tagesverlauf und schloss schließlich mit einem Minus von 22,6 Prozent. Hier dauerte es nur 15 Monate, bis sich der Dow Jones wieder erholt hatte. Der Vorfall führt dazu, dass die Rule 80 B zur Aussetzung des Handels bei ungewöhnlicher Marktvolatilität verabschiedet wurde.

    ETF des Monats

    Demgegenüber gibt es natürlich auch bedeutende Steigerungen, auch wenn die Krisen oftmals deutlich heftiger ausfallen. Die größten Wertsteigerungen sind:

    • 15. März 1933: 15,34 %
    • 6. Oktober 1931: 14,87 %
    • 30. Oktober 1929: 12,34 %
    • 21. September 1932: 11,36 %
    • 13. Oktober 2008: 11,08 %

    Die durchschnittliche Rendite wird je nach Berechnungsart unterschiedlich angegeben. Es ist sicherlich sinnvoll, den Dow Jones Total Return Index heranzuziehen, bei dem die Dividendenzahlungen berücksichtigt wurden. Hier zeigt sich laut des DQYDJ eine durchschnittliche Rendite von 10 % im Jahr seit 1897.

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    Wann wird der Handel ausgesetzt?

    Der Dow Jones ist im Vergleich zu anderen Indizes wenig volatil. Dementsprechend weist eine unüblich hohe Volatilität daraufhin, dass eine besondere Marktsituation vorliegt. Die US-amerikanische Börsenaufsicht United States Securities and Exchange Commission orientiert sich deswegen am Dow-Jones-Index, wenn es um die Frage geht, ob der Handel ausgesetzt werden soll oder nicht. Ziel des Aussetzen des Handels ist üblicherweise, das Publikum zu schützen oder aber den ordnungsgemäßen Börsenhandel sicherzustellen. Der Markt bekommt Zeit, um sich wieder zu beruhigen, sich die notwendigen Informationen zu beschaffen und so ein Informationsgleichgewicht herzustellen.

    Zur Aussetzung des Handels an der NYSE wurden verschiedene Regeln aufgestellt:

    • Sinkt der Index im Vergleich zum letzten Schlusskurs um zehn Prozent bis 14:00 Uhr Ortszeit, wird der Handel für eine Stunde ausgesetzt.
    • Sinkt der Index zwischen 14:00 Uhr und 14:30 Uhr um zehn Prozent, wird der Handel um eine halbe Stunde ausgesetzt.
    • Fallen die Kurse nach 14:30 Uhr um zehn Prozent, wird der Handel nicht unterbrochen
    • Betragen die Verluste bis 13:00 Uhr mehr als 20 Prozent, wird der Handel für zwei Stunden unterbrochen, zwischen 13:00 Uhr und 14 Uhr wird der Handel für eine Stunde unterbrochen, nach 14 Uhr schließt die NYSE für den Rest des Tages.
    • Mehr als 30 Prozent Verlust führen dazu, dass die Börse geschlossen wird.

    Für welche Anleger eignet sich ein Investment in den Dow Jones Industrial?

    Der Dow Jones Industrial ist einer der wichtigsten Indizes der USA und letztlich sogar eine Art Taktgeber für viele weitere großen Indizes in der westlichen Welt. Kaum ein Index repräsentiert somit die wirtschaftliche Entwicklung und die Aussicht auf die weitere Entwicklung so stark wie der Dow Jones.

    Ein Investment ist dementsprechend für alle Anleger und Kleinanleger geeignet, die die Kurssteigerungen der größten und bekanntesten Unternehmen der USA abdecken möchten. Der Index besteht aus Blue Chips und verspricht dementsprechend eine langsame aber stetige Entwicklung. Anleger müssen allerdings beachten, dass der Dow-Jones-Index kein Performanceindex ist und es deswegen je nach Indexstruktur möglich sein kann, dass sie von Dividendenzahlungen nicht profitieren. Dies wäre für langfristige Investments sehr bedauerlich, da hier sicherlich eine Stärke der Vermögensanlage liegt.

    Interessenten sollten allerdings auch beachten, dass der Dow Jones zwar Vorbild für viele globale Marktentwicklungen ist, dabei jedoch nur über beschränkte Aussagekraft verfügt. So sind nicht immer die größten Konzerne Teil des Index und er bewegt sich bei der Auswahl der Teilnehmer auch vergleichsweise langsam. Dementsprechend müssen Anleger sich auf eine vergleichsweise subjektive Auswahl verlassen.

    Mäßig geeignet ist der Dow Jones für Anleger, die über ETFs möglichst breit streuen möchten und dabei nur zwei oder drei ETFs kaufen möchten. Durch den starken Fokus auf den US-Markt und nur 30 Unternehmen gibt es viele Indizes auf dem Markt, die aufgrund breiterer Diversifikation deutlich besser für diesen Zweck geeignet sind.

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    Welche ETFs auf den Dow Jones Industrial gibt es?

    Das Angebot auf den Dow Jones Industrial ist vergleichsweise beschränkt. Auf dem deutschen Markt sind aktuell nur vier verschiedene ETFs relevant, während auf den MSCI USA und den S&P 500 drei- bis viermal so viele ETFs angeboten werden. Das macht den Markt allerdings natürlich überschaubar. Derzeit sind die folgenden ETFs an deutschen Börsen zu finden:

    • ComStage Dow Jones Industrial Average UCIS ETF
    • iShares Dow Jones Industrial Average UCITS ETF (Acc)
    • iShares Dow Jones Industrial Average UCITS ETF (DE)
    • Lyxor Dow Jones Industrial Average UCITS ETF D-EUR

    Der größte und zugleich günstigste ETF ist dabei der iShares-ETF (Acc), der ein Fondsvolumen von mehr als 467 Millionen Euro und nur 0,33 % TER aufweist. Im Gegensatz zum anderen ETF von iShares ist dieser thesaurierend. Beide ETFs sind physisch replizierend und bilden den Dow Jones per vollständiger Replikation ab.

    Der einzige ETF, der in Euro notiert, ist der von Lyxor. Das Währungsrisiko ist auch hier jedoch nicht gesichert. Er bildet den Index synthetisch über einen Unfunded Swap ab und schüttet die Erträge jährlich aus. Eine ähnliche Replikationsmethode nutzt auch der Lyxor Dow Jones Industrial Average. Hier findet die Ausschüttung halbjährlich statt.

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    Der richtige ETF auf den Dow Jones Industrial: Darauf sollten Anleger achten

    Beim Dow Jones Industrial ergibt sich vor allem die Herausforderung, dass es sich um einen Kursindex handelt. Entsprechend interessant ist der Index deswegen vor allem auch für Produkte, die nicht den reinen Kursverlauf mitgehen, sondern durch physische Replikation mit Hebelnutzung deutlich stärkere Verluste und Gewinnmöglichkeiten bieten. Es ist also von großer Wichtigkeit für Anleger, die Funktionsweise des ETF zu verstehen und nicht aus Versehen bei einem Finanzprodukt zu landen, das eher einem Spekulationsobjekt gleicht.

    Natürlich sollten Anleger auch darauf achten, ob sie ein zusätzliches Emittentenrisiko eingehen möchten, und auf synthetisch replizierende ETFs setzen, oder aber auf die etwas teurere physische Replikation bestehen.

    Anleger sollten zudem natürlich auch darauf achten, dass der ETF die empfohlenen Qualitätskriterien erfüllt. Hierunter fällt die Größe und das Alter des ETFs. Der ETF sollte mindestens 5 Jahre alt sein und so bereits unter Beweis gestellt haben, den Index aussagekräftig abzubilden. Je größer der ETF, umso liquider ist der Handel mit ihm in der Regel.

    Auch die TER ist entscheidend für günstiges Anlegen. Bei den derzeitigen Angeboten müssen Anleger mit einer TER zwischen 0,30 und 0,55 % rechnen.

    Als weniger relevant gilt hingegen die Währung des Fonds. Durch den Fokus auf den US-Markt sind Währungsrisiken so oder so enthalten, die natürlich auch nur die Kehrseite von möglichen Währungsgewinnen sind. Dementsprechend ist es vergleichsweise unnötig, zusätzliche Gebühren für eine Währungsabsicherung zu zahlen.

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    Welche Alternativen zum Dow Jones gibt es?

    Im Vergleich zum Dow Jones gibt es für den US-Markt durchaus einige Indizes, die breiter gestreut sind und bei denen auch eine größere Aussagekraft angenommen wird.

    Dazu zählt vor allem auch der S&P 500. Hierüber investieren Anleger in die 500 größten Unternehmen der USA. Der Index ist also deutlich breiter diversifiziert und ermöglicht es zudem auch, vom Wachstum wesentlich kleinerer Unternehmen zu profitieren. Zudem gibt es mit dem Kriterium „Marktkapitalisierung“ ein sehr eindeutiges Entscheidungsmerkmal, bei Aufnahme und Gewichtung im Index. Gerade bei ETFs ist ein derartiges Kriterium oftmals im Vergleich zu einem nach subjektiven Kriterien erstellten Index nur folgerichtig. Dies gilt umso mehr, da in Deutschland die meisten ETFs auf den S&P 500 angeboten werden und es so deutlich leichter ist, einen sehr guten ETF zu finden, der den eigenen Ansprüchen genügt.

    Eine Alternative zum S&P 500 ist der MSCI USA, der ähnlich beliebt unter den ETF-Anbietern ist. Hier können Anleger in mehr als 600 Unternehmen investieren. Als Kriterium gelten Größe und Umsatzstärke. Die Diversifizierung ist also noch einmal etwas größer.

    Eine weitere Möglichkeit ist das Investment in den MSCI North America ETF. Hier streuen Anleger noch breiter und decken die gesamte Region Nordamerika ab. Dementsprechend sind auch kanadischen Unternehmen im Index enthalten. Insgesamt investieren Anleger in über 700 Werte aus Nordamerika.

    Wer hingegen die Dividendenstärke der Dow Jones-Teilnehmer nutzen möchte, hat hierfür die Möglichkeit, dies mit speziellen ETFs umzusetzen. Möglicher internationaler Index wäre der STOXX Global Select Dividend 100.

    Investment in den US-Markt: Risiken und Chancen

    Die US-Wirtschaft ist zusammen mit der chinesischen die wohl wichtigste Volkswirtschaft der Welt und gilt vor allem in der westlichen Welt noch als wichtigster Markt. Der US-Markt gilt als robust und wachstumsstark. Dennoch sehen Marktbeobachter vor allem derzeit einige Risiken. Die Banken sind nicht ausreichend reguliert und viele stellen ein Sicherheitsrisiko dar – was nicht erst seit der letzten Finanzkrise bekannt ist.

    Zudem gilt die Infrastruktur in den USA als vergleichsweise marode. Auch wenn sich die zusätzlichen Ausgaben bereits in den Aktienkursen der Unternehmen widerspiegeln, die davon vermutlich profitieren werden können, wurden viele notwendige Modernisierungen noch nicht umgesetzt. Dies wird mit größere Wahrscheinlichkeit dazu führen, dass bestimmte Investitionen nicht getätigt werden und so gerade bestimmte Konjunkturzweige ausgebremst werden.

    Spannend ist der US-Aktienmarkt derzeit natürlich auch deswegen, weil die Zinserhöhungen durch die Notenbank natürlich ein interessanter Wendepunkt erreicht ist. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass Anleger durchaus nervös auf weitere Zinserhöhungen reagieren. Dementsprechend eignet sich der Dow Jones Industrial derzeit möglicherwiese nur eingeschränkt für mittelfristige Investments, auch wenn diese von den meisten ETF-Anbietern durchaus als empfohlener Anlagehorizont anvisiert werden. Im aktuellen Marktumfeld scheint es hingegen durchaus als wahrscheinlich, dass der Trend sich umkehrt und Anleger mittelfristig mit Kursverlusten rechnen müssen.

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    Fazit: Dow Jones Industrial per ETF durchaus attraktiv

    Der Dow Jones gilt als Taktgeber für weltweite Börsen. Viele der größten, bekanntesten und umsatzstärksten Unternehmen der Welt sind in ihm enthalten. Als einer der ältesten Indizes ist der Dow Jones fast schon eine Legende. Dies gilt umso mehr, da er als reiner Kursindex eine Realität darstellt. Auch die Zusammensetzung erfolgt nicht nach rein objektiven Maßstäben, sondern wird auch heute noch durch das Wall Street Journal festgelegt. Dies ist vergleichsweise ungewöhnlich in der Index-Welt. Auch wenn dem Index aufgrund dieser Eigenschaften oft vorgeworfen wird, nicht aussagekräftig genug zu sein, ist der Dow Jones der bekannteste und wichtigste Index der Welt.

    Entsprechend attraktiv ist der Index auch deswegen für Anleger auf der ganzen Welt. In Deutschland werden dennoch aktuell nur vier relevante ETFs auf den Dow Jones Industrial angeboten. Sie stammen von den größten ETF-Anbietern und decken die wichtigsten unterschiedlichen Eigenschaften ab. Dass das Angebot vergleichsweise schmal ist, liegt sicherlich auch daran, dass nur 30 Unternehmen im Index enthalten sind und sich eine von ETF-Anlegern in der Regel gewünschte breite Diversifizierung mit anderen Indizes auf den US-Markt besser erreichen lässt.

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