Erneute Kapitalerhöhung bei Tesla

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 17.08.2021


Bei Tesla steht eine weitere Kapitalerhöhung im Volumen von fünf Milliarden Dollar an. Dazu werden über zehn große Banken Anteilsscheine verkauft. Dieses zusätzliche Kapital soll Tesla dabei helfen, seine Schulden zu verringern und neue Modelle auf den Markt zu bringen. Das weltweit am höchsten bewertete Autounternehmen gehört auch bei XTB zu den beliebtesten Anlagen. Die Aktien des Unternehmens, das derzeit mit mehr als 600 Milliarden Dollar bewertet wird, stiegen um 1,3 Prozent.

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Musk zieht nach Texas um

Aktiendepot.com Icon VerbrauchertippsDie nun angekündigte Kapitalerhöhung ist die zweite innerhalb von drei Monaten. Des Weiteren gab Elon Musk bekannt, dass er von Kalifornien nach Texas umziehen will. Bei einer Konferenz des Wall Street Journals bestätigte Musk seinen Umzug nach Texas. Immer mehr Unternehmen verlassen derzeit das Silicon Valley. Musk begründete den Umzug mit den Geschäftsaktivitäten seiner Unternehmen in Texas. So entwickelt SpaceX dort Raketen und Tesla arbeitet an einer großen Produktionsstätte in der Nähe der texanischen Hauptstadt Austin.

Spekuliert wird, ob es sich bei dem Umzug um eine Art Rache an den Behörden in Kalifornien handelt. Im Mai kam es zu einem Streit zwischen Musk und den Behörden über Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie. Aufgrund der Pandemie musste Tesla eines seiner Werke für mehrere Wochen schließen.

Tesla News Kapitalerhöhung Dezember

Unternehmen verlassen Silicon Valley

Aktiendepot.com Icon ChecklisteMusk sagte kürzlich, Kalifornien sei großartig, habe sich aber zu sehr an seinen Erfolg gewöhnt. Das Silicon Valley habe zu viel Einfluss auf die Welt. In einem Interview mit der Welt sagte Musk dass auch ein Votum seiner Mitarbeiter den Ausschlag gegeben. Diese hätten auf die Frage, wo sie am liebsten leben würden, Austin an die erste Stelle gesetzt.

Schon vor Musk hatten andere Unternehmen wie Palantir oder Hewlett Packard Enterprise das Silicon Vally verlassen und die Unternehmenssitze in andere US-Bundesstaaten verlegt. Auch Drew Houston, der CEO von Dropbox, zieht nach Austin um. Wie so oft geht es ums Geld. Aufgrund des langjährigen Erfolgs des Silcon Valleys stiegen dort die Preise enorm, nicht nur die Lebenshaltungskosten und Mieten. In Kalifornien müssen Unternehmen vergleichsweise hohe Steuern zahlen. Daher sind andere Standorte in den USA attraktiver. In den USA herrscht derzeit eine Art Steuerwettbewerb, von dem viele Unternehmen profitieren wollen. Darüber hinaus erhebt Texas keine Einkommensteuer. Daher müssen auch Einzelpersonen in Kalifornien mehr zahlen.

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Musk offen für Fusionen

Darüber hinaus ist zu hören, dass sich Elon Musk offen für Fusionen zeigt. Welche Unternehmen allerdings bereit wären, mit Tesla zu fusionieren, ist offen. Musk war zu Besuch in Berlin, wo er mit dem Axel Springer Award ausgezeichnet wurde. Dort zeigte er sich offen für Gespräch, falls es Interesse eines Unternehmens an einer Fusion geben. Allerdings schloss Musk aus, dass sein Unternehmen in dieser Hinsicht selbst aktiv wird.

Das Geld für eine Übernahme wäre wohl da. Tesla könnte unter Umständen sogar einen großen Autobauer wie VW übernehmen, der aktuell hohe Einbußen erlebt. Allein mit Blick auf den Börsenwert ist Tesla, laut dem aktuellen Ergebnis, der Konkurrenz längst enteilt. In Euro umgerechnet wird Tesla mit 450 Millionen Euro bewertet, was mehr ist als die Autobauer aus Deutschland gemeinsam. VW ist derzeit 78 Milliarden Euro wert und Daimler 60 Milliarden Euro. Musk hat damit derzeit einigen Spielraum, um die Aktien seines Unternehmens als Akquisitionswährung einzusetzen.

Kapitalerhöhung bei Tesla

Autobranche hat sich verändert

Aktiendepot.com Icon FAQsDie Verhältnisse in der Autobranche haben sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Noch vor elf Jahren war Tesla ein kaum bekanntes Start-up und war kurz vor der Insolvenz. Damals griff dem Unternehmen ausgerechnet Daimler unter die Arme und rettete das junge Unternehmen. Daimler investierte 2009 50 Millionen Euro in Tesla und erhielt im Gegenzug gut neun Prozent der Anteile an dem Unternehmen. Damals war diese Summe für Daimler kaum mehr als ein Griff in die Kaffeekasse. Allerdings erhielt das Stuttgarter Unternehmen damals einen Einblick in die Arbeit von Tesla.

Daimler war damals allerdings nicht von der Zukunft von Elektroautos überzeugt. Nachdem Börsengang von Tesla 2014 stieg Daimler wieder bei Tesla aus. Dies war aus heutiger Sicht womöglich ein Irrtum, denn der damalige Anteil ist heute fast so viel Wert wie der gesamte Daimler-Konzern. Noch im letzten Jahr sagte der ehemalige Daimler-Chef Dieter Zetsche, dass er den Ausstieg bei Tesla nicht bereue. Daimler habe den Anteil damals als Finanzbeteiligung gesehen und in einer Übernahme keinen Sinn gesehen.

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Musk in der stärkeren Postition

Heute ist Elon Musk in der stärkeren Position und kann sich daher auch Fusionen gegenüber offen zeigen. Hintergrund ist bei solchen Aussagen sicher auch, dass Musk weiß, dass zurzeit keiner der etablierten Autobauer das Geld aufbringen kann, um Tesla zu übernehmen. Allerdings wird sich auch Musk darüber bewusst sein, dass die hohe Bewertung von Tesla sehr fragil ist.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg veröffentlichte kürzlich interne Mails, in denen Musk auch mit Blick auf den Aktienkurs seine Mitarbeiter zur Sparsamkeit aufrief. Musk betonte darin auch, dass Tesla weiter seinen Gewinn über den Verkauf von CO2-Emissionsrechten aufbessert, das Kerngeschäft aber weiter zu wenig Geld einbringt.

Musk schrieb weiter, dass die Anleger Tesla einen Vorschuss auf eine zukünftige Profitabilität geben. Würden die Anleger aber der Auffassung sein, dass diese nicht kommen werden, würde die Aktie „zerquetscht“. Darüber hinaus müssten die Tesla-Autos günstiger gemacht werden und sein Unternehmen müsse bei den Ausgaben „smarter“ werden. Vor einigen Monaten kündigte Tesla an, dass in drei Jahren ein Auto für 25.000 Dollar gekauft werden könnte.

Tesla News Kapitalerhöhung

Fortschritte in Grünheide

Aktiendepot.com Icon MustervorlageAußerdem kündigte Musk an, dass er nach der Fertigstellung der neuen Fabrik in Grünheide bei Berlin mehr Zeit in Deutschland verbringen will. Ab Sommer sollen dort bis zu 500.000 Elektroautos im Jahr gebaut werden. Außerdem könnte auf lange Sicht die Fabrik auch ein Teil der weltgrößten Batteriefertigung sein. Die Entscheidung, das europäische Tesla-Werk in der Nähe von Berlin zu bauen, habe auch damit zu tun gehabt, dass dort Wohnraum verhältnismäßig günstig sei. Bald sollen in der neuen Fabrik 12.000 Menschen arbeiten.

Trotz der weiteren Kapitalerhöhung stiegen die Tesla-Aktien nach ersten Verlusten um über ein Prozent und waren erstmals über 650 Dollar wert. Im XETRA-Handel ging es für die Tesla-Aktie zuletzt um 3,5 auf 532,30 Euro nach oben. Am 8. Dezember wurde zudem ein 52-Wochen-Hoch bei 552,00 Euro erreicht. Damit ist die Tesla-Aktie weit von ihrem 52-Wochen-Tief von 60,79 Euro von vor einem Jahr entfernt. Weiterhin geben Analysten aber ein durchschnittliches Kursziel von 372,09 Dollar aus. Für das kommende Jahr erwarten Experten einen Gewinn von 3,69 Dollar pro Aktie.

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Tesla breit aufgestellt

Tesla stellt sich immer breiter auf und ist nicht nur ein führender Elektroautobauer, sondern bietet auch Solarenergiesysteme und Energiespeicherlösungen an. Derzeit werden Elektroautos in verschiedenen Preisklassen entwickelt und verkauft. Dazu kommen elektrische Antriebskomponenten.

Die Automodelle lassen sich mittlerweile in mehrere Klassen einteilen. Das Model S gilt eher als Luxuslimousine, während das Model X und das Model Y SUVs sind. Das Model 3 gehört zur Kompaktklasse. Derzeit arbeitet Tesla an weiteren Modellen, darunter auch Nutzfahrzeuge. Des Weiteren stellt Tesla Ladestationen her, mit denen die Autos in kurzer Zeit komplett aufgeladen werden können, und arbeitet an der Entwicklung von Batteriesystemen und Antrieben.

Die Energiesparte beschäftigt sich mit Produkten und Dienstleistungen rund um die Erzeugung, Speicherung und den Verbrauch grüner Energien. Beispielsweise hat Tesla mit dem Stromspeichersystem Powerwall einen Energiespeicher für den Haushalt im Angebot, der wie ein Akku funktioniert. Solarstrom oder Nachtstrom werden darüber gespeichert und später abgegeben. Dazu kommen Batteriefabriken von Tesla sowie Solaranlagen und Solardachziegel.

Tesla News Dezember

Auch Rückschläge bei Tesla

Aktiendepot.com Icon ErfahrungenEs gibt aber auch Rückschläge für Tesla. So gibt es noch keine endgültige Genehmigung für den Bau der neuen Fabrik in Grünheide, deren Bau aber dennoch mit großen Schritten voranschreitet. Gegen eine beantragte und mittlerweile genehmigte Rodung liegt ein Eilantrag vor, über den aber noch nicht endgültig entschieden wurde. Daraufhin muss Tesla die Rodung zunächst unterbrechen, da vom Verwaltungsgericht Frankfurt/Oder ein vorläufiger Rodungsstopp verhängt wurde.

Der Naturschutzbund Nabu Brandenburg und die Grüne Liga hatten einen Eilantrag zum Stopp der Rodung von fast 83 Hektar Wald eingereicht, wo die Tesla-Fabrik gebaut werden soll. Erst Ende November wurde die Genehmigung erteilt, dass Tesla weitere Waldflächen roden darf, um Leitungssysteme und Lagerflächen zu errichten. Laut dem Nabu seine die Schlingnatter und die Zauneidechse durch die Abholzung gefährdet. Tesla wollte sich bisher gegenüber von Medien nicht äußern. Das Umweltamt war mit Verweis auf das laufende Verfahren ebenfalls zu keiner Stellungnahme bereit.

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Tesla-Aktie bei XTB handeln

Die Aktie von Tesla ist auch bei XTB handelbar. Dazu kommen zahlreiche weitere US-Aktien und Technologiewerte. Viele davon sind ohne Provision handelbar. Der Broker ermöglicht den eigenständigen Handel und bietet dazu zahlreiche Marktinformationen und Analysetools an. Für viele Aktien, insbesondere US-Aktien, sind auch Expertenanalysen verfügbar. Dazu kommen hilfreiche Funktionen wie ein Wirtschaftskalender oder Statistiken.

Kaufen Trader eine Aktie bei XTB, gehen sie eine ungehebelte Kaufen-Position ein. Hebel lassen sich jedoch im CFD-Handel, wo ebenfalls viele Aktien als Basiswerte zu finden sind, einsetzen. Beim Aktienkauf entfallen während der gesamten Haltedauer Übernachtfinanzierungsgebühren.

Kapitalerhöhung bei Tesla

Handel über nur eine Plattform

Aktiendepot.com Icon KündigungÜber die Plattform des Brokers können Anleger über nur ein Konto mit allen angebotenen Handelsprodukten handeln. Beim Kauf einer Aktie erwerben Trader kein Aktienemissionszertifikat oder Stimmrechte, können aber dennoch Dividenden erhalten. Schüttet ein Unternehmen Dividenden aus, werden diese direkt auf das Handelskonto gutgeschrieben. Auch im CFD-Handel können Trader in den Genuss von Dividenden kommen, wenn sie zum Zeitpunkt der Ausschüttung eine Kaufen-Position auf die Aktie halten.

Da der Broker viele Aktien aus aller Welt und den unterschiedlichsten Branchen anbietet, ist eine breite Diversifikation möglich. Die handelbaren Aktien sind übersichtlichen auf der Webseite aufgelistet.

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Keine Mindesteinzahlung

Um bei XTB ein Konto zu eröffnen, ist keine Mindesteinzahlung notwendig. Eine Einzahlung ist unter anderem per Kreditkarte möglich. Zahlungsdienstleister wie PayPal und Sofort können ebenfalls genutzt werden. Einzahlungen per Überweisung lohnt sich ebenfalls. Auszahlungen unter 200 Euro sind mit Gebühren verbunden. Alle Angebote können auch vorab über ein Demokonto getestet werden. Der Broker hat seinen Sitz in Warschau, wird aber von verschiedenen Aufsichtsbehörden wie FCA, KNF, CySEC und IFSC reguliert. Darüber hinaus ist XTB mittlerweile international gut aufgestellt und bietet seine Produkte in zahlreichen Ländern an.

Kapitalerhöhung bei Tesla

Fazit: Tesla-Aktie steigt erneu

Aktiendepot.com Icon FazitTesla strebt zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate eine Kapitalerhöhung an. Darüber hinaus kündigte Elon Musk an, Kalifornien zu verlassen und nach Texas, wo derzeit eine neue Tesla-Fabrik gebaut wird, umzuziehen. Musk zeigte sich bei einer Preisverleihung in Berlin zudem offen für Fusionen. Allerdings erleidet Tesla auch Rückschläge und muss beispielsweise nach einem Eilantrag die Rodungsarbeiten in Grünheide zunächst abbrechen.

Damit gibt es erneut viele Neuigkeiten bei Tesla. Anleger bei XTB können die Entwicklung der Aktie auch über eine Marktanalyse verfolgen. Bei der Kaufentscheidung helfen zudem Tools und Werkzeuge weiter. Viele US-Aktien sind bei XTB provisionsfrei handelbar. Dazu kommen bei vielen amerikanischen Wertpapieren Expertenanalysen.

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