Ermittlungen bei Wirecard

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 26.06.2020


Wirecard muss sich wohl auf weitere Ermittlungen einstellen. Die Staatsanwaltschaft in München prüft derzeit alle Straftaten, die im Zusammenhang mit den jüngsten Vorfällen in Betracht kommen. Ob konkrete Ermittlungen wegen Bilanzmanipulation eingeleitet werden, wurde zunächst nicht bekannt. In der Nacht zum Montag wurde öffentlich, dass 1,9 Milliarden Euro, die auf Treuhandkonten verbucht wurden, wohl nicht existieren. Dies musste das Unternehmen in einer Stellungnahme einräumen.

Jetzt zum Testsieger eToro!62% der Konten von Privatinvestoren verlieren beim Trading von CFDs bei diesem Anbieter Geld

Ermittlungen gegen Führungskräfte

Die Münchner Staatsanwaltschaft hatte bereits Ermittlungen gegen Markus Braun, den ehemalige Wirecard-Vorstandsvorsitzenden, eingeleitet. Braun trat bereits am Freitag zurück. Auch gegen drei weitere Manager des Unternehmens wird wegen des Verdachts der Falschinformation von Anlegern in zwei Börsen-Pflichtmitteilungen ermittelt. Wirecard selbst prüft aufgrund der jüngsten Vorfälle nun die Bilanzen der letzten Jahre und ob hier Korrekturen vorgenommen werden müssen. Zuvor wurde der Jahresabschluss schon zum vierten Mal verschoben und die Anleger an der Börse reagierten bereits in der letzten Wochen geschockt auf die Vorkommnisse bei Wirecard.

Die fraglichen 1,9 Milliarden Euro sollten eigentlich auf Konten auf den Philippinen liegen. Wirecard ging nach eigenen Angaben bisher davon aus, dass die Bankguthaben auf Treuhandkonten existieren. Daher wurden sie auch in der Rechnungslegung als Aktivposten ausgewiesen. Die fragliche Summe umfasst letztendlich etwa ein Viertel der Konzernbilanzsumme.

Jahresabschluss verschoben

Wirecard muss zudem seine Einschätzungen zum vorläufigen Ergebnis für das Geschäftsjahr 2019 sowie für das erste Quartal 2020 zurücknehmen. Das Geld stamme aus einem Drittpartnergeschäft, daher will das Unternehmen nun prüfen, ob und in welcher Höhe das Geld wirklich zugunsten des Unternehmens geführt wurde. Nach Angaben von Wirecard wies die Beratungsfirma EY bei ihrer Prüfung des Jahresabschlusses darauf hin, dass für das Bankguthaben über 1,9 Milliarden Euro bei zwei asiatischen Banken keine ausreichenden Belege vorlägen. Die Banken teilten mit, dass die Kontonummern nicht zugeordnet werden konnten.

Die Wirecard-Aktie fällt nach den jüngsten Enthüllungen immer weiter. Nach den Entwicklungen in der Nacht zu Montag verlor das Papier mehr als 40 Prozent und war nur noch 13 Euro wert. Die Börsenkapitalisierung sank auf weniger als zwei Milliarden Euro. Dies ist weniger als viele Unternehmen im MDax. Auch Felix Hufeld, der Präsident der BaFin, äußerte sich besorgt und reagierte mit deutlichen Worten auf die Vorfälle bei Wirecard. Diese seien eine „Schande“ und öffentliche Institutionen und Behörden, auch seine eigene, seien nicht effektiv genug gewesen, um solche Entwicklungen zu verhindern.

Wirecard Ermittlungen

Wirecard könnte Platz im DAX verlieren

Denkbar ist, dass es nun bald erneut zu einem Wechsel im DAX kommt, nachdem erst vor kurzem die Lufthansa ihren Platz im DAX verloren hatte. Die nächste Überprüfung des Indexes ist aber erst für den 3. September geplant. Veränderungen würden dann erst ab dem 21. September in Kraft treten. Erst im September 2018 hatte Wirecard die Commerzbank im DAX ersetzt.

Allerdings stand Wirecard in den letzten Jahren immer wieder in der Kritik und machte mit Negativschlagzeilen auf sich aufmerksam. Schon 2008 kam erstmals der Vorwurf einer irreführenden Bilanzierung auf. Danach wurde Ernst & Young mit einem Sondergutachten beauftragt. Zwei Jahre später verlor die Aktie über 30 Prozent nach einer Falschmeldung des Nachrichtendienstes Goldman, Morgenstern & Partners (GoMoPa) und die BaFin leitete Ermittlungen ein.

2017 folge erneut ein Medienbericht zu intransparenten Bilanzierungspraktiken und zwei Jahre später erregte ein Bericht der Financial Times zu Geschäftspraktiken von Wirecard in Singapur aufsehen. Ein Verbot von Leerverkäufen durch die BaFin sowie Ermittlungen gegen die Financial Times folgten. Nun scheint auch eine Insolvenz von Wirecard nicht ausgeschlossen. Auch die Deutsche Börse muss womöglich vor September reagieren.

Jetzt zum Testsieger eToro!62% der Konten von Privatinvestoren verlieren beim Trading von CFDs bei diesem Anbieter Geld

Anleger auf der Suche nach neuen Anlageoptionen

Wer die Wirecard-Aktie handelt, muss womöglich ebenfalls bald reagieren oder hat dies schon getan. Wer derzeit auf der Suche nach neuen Aktien oder CFDs ist, könnte bei eToro richtig sein. Der Broker, der sich auf Social Trading spezialisiert hat, bietet beide Anlageformen an. Beim direkten Handel mit Aktien fallen keine Provisionen an. Der Broker verzichtet auf Aufschläge oder Verwaltungsgebühren. Trader müssen lediglich Spreads bezahlen. Wer Aktien direkt besitzt, kann zudem Dividenden erhalten. Die Mindesthandelssumme liegt bei 50 Dollar pro Trade. Handelbar sind über 2.000 Aktien von 17 Börsen.

Möchten Anleger CFDs auf Aktien handeln, so wird ein Spread in Höhe von 0,09 Prozent fällig. Auch Übernacht- und Wochenend-Rollover-Gebühren fallen an. Auf Einzahlungen erhebt eToro ebenfalls keine Gebühren. Als Zahlungswege bietet der Anbieter unter anderem

  • Überweisungen
  • Kreditkarten und
  • Zahlungsdienstleister wie PayPal

Während Zahlungen mit PayPal sofort erfolgen, dauert eine Überweisung deutlich länger. Für Auszahlungen fallen jedoch Gebühren von bis zu fünf Dollar an. Zudem beträgt die Mindestauszahlungssumme 30 Euro. Bei der Kontoeröffnung müssen Trader mindestens 200 Dollar einzahlen.

Social Trading im Aktienhandel

Interessant ist bei eToro, dass Trader auch das Social Trading für den Aktienhandel nutzen können. Letztendlich ist Social Trading eine Kombination zwischen dem Handel und sozialen Netzwerken. Trader können sich untereinander austauschen, anderen Tradern folgen und Trades erfahrener Trader übernehmen. In einem Newsfeed werden aktuelle Statements zusammengefasst. Dies ist auch für Anfänger interessant, denn so können sie von der Performance von erfahrenen Tradern profitieren.

Im Aktienhandel sollten Trader gezielt Trader suchen, die sich auf den Aktienhandel konzentriert haben. Dabei sind auch verschiedene Einstellungen zum Risikomanagement möglich. Mit nur wenigen Klicks lassen sich dann dessen Trades kopieren. Wer selbst schon einige Erfahrungen im Handel vorweisen kann, kann sich auch selbst kopieren lassen. Damit ist eToro für Anfänger und erfahrene Trader interessant. Trader können sich aber auch dafür entscheiden, bei eToro selbstständig Aktien oder CFDs zu handeln, ohne am Social Trading teilzunehmen.

Unilever Aktien Kurs Prognose

Handel über ein Demokonto testen

Der Handel kann auch über ein Demokonto getestet werden. Dieses ist kostenlos und ohne Zeitbeschränkung nutzbar. So können Tradern den Aktienhandel oder das Social Trading kennenlernen, aber auch den Broker auf Herz und Nieren prüfen. Unter anderem kann so die Handelsplattform ausführlich getestet werden. Erst wenn sich ein Trader beim Handel über das Demokonto wirklich sicher fühlt, sollte er zum Handel mit echtem Geld wechseln.

Etoro bietet zudem zahlreiche Schulungsangebote an, die sich auch mit der Übungsphase auf dem Demokonto kombinieren lassen. So können Trader das in der Theorie gelernte gleich in der Praxis testen. Das Demokonto eignet sich zudem, um neue Handelsstrategien und Märkte kennenlernen. Das Schulungsangebot des Brokers ist aber auch für die regelmäßige Weiterbildung interessant. Unter anderem werden Schulungsvideos und Webinare angeboten.

Jetzt zum Testsieger eToro!62% der Konten von Privatinvestoren verlieren beim Trading von CFDs bei diesem Anbieter Geld

Seit 2013 Aktien handelbar

Etoro ist schon seit 2007 am Markt. 2013 wurden Aktien zum Handelsangebot hinzugefügt. Auch Bitcoins gehören schon lange zum Handelsangebot. Der Handel ist über eine Webplattform oder eine App möglich. Dort können über 2.000 Vermögenswerte gehandelt werden. Neben dem One-Click-Trading finden Trader zahlreiche hilfreiche Funktionen für den Handel. Beispielsweise stellt eTor mit ProCharts ein modernes Analysetool zur Verfügung. Auch mit Blick auf das Risikomanagement ist der Broker mit Orderfunktionen wie Stop Loss gut aufgestellt.

Neben dem Copy Trading hat eToro mit CopyPortfolios eine weitere innovative Handelsmöglichkeit im Angebot. Hier werden Investmentstrategien vorgestellt, die thematische Investitionen beinhalten und gleich übernommen werden können. Anlagen aus einer bestimmten Branche können damit mit nur wenigen Klicks gemeinsam gehandelt werden.

Anbieter über Brokervergleich prüfen

Etoro bieten zwar interessante Anlagechancen, doch nicht jeder Broker ist für jeden Trader die beste Wahl. Ein Brokervergleich ist in jeden Fall sinnvoll. Etoro konnte bereits mit einigen Auszeichnungen auf sich aufmerksam machen. Um jedoch den für sich persönlich besten Broker zu finden, sollten sich Trader über ihre Ziele, die sie mit dem Trading erreichen wollen, klar werden.

Daraus kann dann auch die Frage abgeleitet werden, mit welchen Handelsinstrumenten sie diese am besten erreichen können. Diese sollte der Broker der Wahl auch anbieten. Außerdem sollten Trader wissen, mit wie viel Kapital sie in den Handel starten wollen und wie viele Trades im Monat geplant sind. Beide Angaben helfen dabei, die Handelskosten, die auf sie zukommen, besser einschätzen zu können. Zudem können sie prüfen, welcher Broker im individuellen Fall für sie günstiger ist.

Admiral Markets Konditionen

Fazit: Wirecard mitten in Bilanzskandal

Erneut macht der Finanzdienstleister Wirecard mit Negativschlagzeilen auf sich aufmerksam. Für Gelder auf Bankkonten in Höhe von 1,9 Milliarden Euro gibt es keine ausreichenden Belege für deren Existenz. Schon Ende letzter Woche trat Unternehmenschef Markus Braun zurück. Die Staatsanwaltschaft München prüft nun Ermittlungen gegen Wirecard. Auch ein Ausscheiden aus dem DAX ist denkbar.

An der Börse lösten die jüngsten Entwicklungen rund um Wirecard Unsicherheit aus. Trader, die derzeit auf der Suche nach neuen Anlagechancen sind, könnten bei eToro fündig werden. Der Anbieter ist insbesondere für sein Social-Trading-Angebot bekannt, Anleger können aber auch selbstständig mit CFDs oder Aktien handeln. Das vollständige Angebot kann über ein Demokonto getestet werden.

Bilderquelle:

  • www.shutterstock.com
  • www.wirecard.com/de