Header
Header

Erholung bei Kryptowährungen trotz Warnung von Goldman Sachs

ETORO INFORMATIONEN
  • Handel mit Kryptowährungen möglich
  • Mit 400:1 ein hoher maximaler Hebel
  • Trading-Plattform in über 20 Sprachen
Weiter zu etoro: www.etoro.com

Nach den dramatischen Kurseinbrüchen vor einigen Tagen scheinen sich die Kurse der Kryptowährungen wieder zu erholen. Ein Bitcoin ist wieder fast 7.000 Euro wert und auch bei andern Kryptowährungen geht es wieder nach oben. Den Kursanstieg konnte auch eine deutliche Warnung der US-Großbank Goldman Sachs nicht stoppen. Aus einer aktuellen Studie geht hervor, dass Goldman Sachs der Ansicht ist, dass sich einige Kryptowährungen nicht am Markt halten werden. Die Kurse würden letztendlich bis auf Null zurückgehen, da Kryptowährungen keinen Eigenwert haben.

Inhaltsverzeichnis
    Weiter zu eToro: www.etoro.com

    Kryptowährungen legen zu

    Der Kurs von Bitcoins gewann laut Coinmarketingmap am Mittwoch 24 Prozent hinzu und lag teilweise wieder bei mehr als 8.000 Dollar. Bei Bitstamp, der größten Bitcoin-Börse, kostete ein Bitcoin teilweise wieder über 8.500 Dollar und damit zehn Prozent mehr als noch einen Tag zuvor. Am Dienstag lag der Bitcoin-Kurs auf einem Jahrestiefstwert von knapp 6.000 Dollar. Auch für andere Kryptowährungen ging es bergauf. Ethereum gewann 26 Prozent dazu, Ripple 17 Prozent. Einige unbekanntere Kryptowährungen wie Nano oder Tron konnten sogar in nur 24 Stunden um mehr als 40 Prozent zulegen.

    Kursanstieg trotz Warnung von Goldman Sachs

    Damit erlebten die Kryptowährungen zwei Tage in folge einen Kursanstieg. Der Abwärtstrend ist damit wohl vorerst gestoppt, was angesichts der Meldung von Goldman Sachs durchaus eine Überraschung ist. In einer aktuellen Studie schreibt der Steve Strongin, der Chef für Investment Research bei Goldman Sachs, dass ein Großteil der 1.500 Kryptowährungen wohl nicht dauerhaft am Markt bestehen können. Nur wenige wettbewerbsfähige Kryptowährung werden überleben. Die derzeitigen Schwankungen der Kurse wiesen zudem auf eine Preisblase hin. Dies spreche nicht für ein nachhaltiges Kursniveau.

    Korrelation bei Kursschwankungen

    Die häufig gleichzeitig auftretenden Schwankungen der Kurse unterschiedlicher Kryptowährungen bereiten Strongin ebenfalls Sorgen. Dies wird als hohe Korrelation zwischen Kryptowährungen bezeichnet. Zudem schreibt Strongin, dass Kryptowährung im Gegensatz zu beispielsweise Edelmetallen keinen Eigenwert haben. Aus diesem Grund würden die Kurse bis auf null sinken. Stongin bewertet dagegen die Blockchain positiver. Dieses konnte viele Finanzprozesse optimieren, die Geschwindigkeit sei jedoch derzeit noch zu langsam für die meisten Finanzgeschäfte.

    eToro Unternehmen

    eToro revolutioniert die Branche immer wieder mit neuen Innovationen.

    Eine der bekanntesten Banken der Welt

    Goldman Sachs gehört wohl zu den renommiertesten und bekanntesten Banken der Welt. Sie wurde schon 1869 in New York gegründet. Die Bank ist vor allem im Investment-Bereich und im Wertpapierhandel tätig. Zu ihren Kunden gehören vor allem Großunternehmen und institutionelle Investoren, aber auch Staaten und besonders wohlhabende Einzelpersonen. Goldman Sachs gehört zu den 30 Großbanken, die vom Financial Stabilty Board (FSB) als systemrelevant eingestuft werden. Daher muss sich Goldman Sachs einer strengeren Überwachung und besonderen Eigenkapital-Anforderungen unterwerfen.

    Anleger von Warnung unbeeindruckt

    Diese sehr negative Ansicht von Goldman Sachs hat Krypto-Anleger wohl wenig beeindruckt. Viele gehen wohl ohnehin davon aus, dass nicht alle Kryptowährungen überlegen werden. Dies würde eine Marktbereinigung bedeuten. Zudem lösen die Meldungen über Regulierungen in China oder Südkorea derzeit wohl weiterhin mehr Unruhe aus und war auch einer der Gründe, warum die Kurse in den letzten Tagen derart unter Druck gerieten.

    Anhörung vor dem US-Senat

    In diesem Zusammenhang wurde vor allem eine Anhörung der in den USA für die Futures- und Optionsmärkte zuständigen CFTC und der Börsenaufsicht SEC vor dem Kongress mit Spannung erwartet. Beide Behörden sollten den Senatoren berichten, wie sie sich die Regulierung des Krypto-Marktes vorstellen. In der Anhörung forderten beide Behörden mehr Befugnisse. Ein Verbot oder wesentlich strengere Gesetze wurde jedoch nicht gefordert. Anleger reagierten darauf erleichtert.

    Beide Behörden streben wohl an, die amerikanischen Kryptobörsen zu regulieren. Die SEC möchte zudem ICOs stärker kontrollieren. Anleger waren durchaus besorgt, dass die SEC und die CFTC härtere Forderungen stellen könnten. Doch ihre Aussagen vor dem Senat decken sich weitergehend mit ihren bisherigen Aussagen und Schritten. Dies könnte nun sogar einige Unternehmen, die mit Kryptowährungen arbeiten, dazu veranlassen, von China in die USA zu wechseln.

    Weiter zu eToro: www.etoro.com

    Deutliche Aussagen der BIZ

    Neben Goldman Sachs äußerte sich auch der Generaldirektor der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), Agustin Cartens, sehr deutlich über Kryptowährungen. Seine Aussagen blieben ebenfalls weitgehend folgenlos. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich wurde bereits 1930 gegründet und ist damit die älteste internationale Finanzorganisation. Oftmals wird sie auch als „Bank der Zentralbanken“ bezeichnet. Als Dachorganisation für Zentralbanken können nur diese oder ähnlich Institutionen Mitglied werden. Heute sind 60 Mitglieder in der BIZ vertreten, darunter die Bundesbank, die Fed und die Chinesische Volksbank.

    Zu den Aufgaben der BIZ gehört es, die Kooperation mit den Mitgliedsbanken sowie anderen Institutionen aus der Finanzwelt zu fördern. Zudem werden dort die Währungsreserven der Mitgliedsbanken verwaltet. Auf regelmäßigen Sitzungen erörtert man auch Fragen zu Konjunktur und Finanzmärkten. Das Financial Stability Board (FSB) hat sein Sekretariat ebenfalls bei der BIZ in Basel.

    Cartens fordert härteres Vorgehen gegen Kryptowährungen

    Agustin Cartens, der ehemalige Chef der mexikanischen Notenbank, ist erst seit kurzem Chef der BIZ. Er forderte nun ein härteres Vorgehen gegen Kryptowährungen. Zentralbanken müssten in der Lage sein, wenn nötig, einzugreifen. Kryptowährungen würden die institutionelle Infrastruktur des etablierten Finanzsystems nutzen. Dies gebe ihnen Glaubwürdigkeit. Allerdings sei es die Aufgabe der Notenbanken, glaubwürdiges Geld bereitzustellen. Aus diesem Grund sollten sie vermeiden, dass die Beziehungen von Kryptowährungen und herkömmlichen Währungen „parasitär“ würden. Kryptowährungen sollten das etablierte System nicht ausnutzen. Zudem sollte auch für sie das Prinzip „gleiches Risiko, gleiche Regulierung“ gelten.

    Kryptowährungen könnten Vertrauen in Finanzsystem schwächen

    Digitalwährungen könnten aus Sicht von Cartens das Vertrauen in das etablierte Finanzsystem schwächen. Für ihn sind Bitcoins eine Kombination aus Blase, Schneeballsystem und Umweltkatastrophe. Die starken Schwankungen bei Kryptowährungen machen diese für Anleger ungeeignet und würden lediglich Kriminellen zugutekommen. Aus diesem Grund dürften Zentralbanken ihre Infrastruktur nicht für Kryptowährungen zur Verfügung stellen. Die Zentralbanken müssten zwar vorbereitet sein, dennoch sind für Cartens Kryptowährungen derzeit kein systemisches Risiko.

    eToro CopyPortfolio

    eToro bietet CopyPortfolios

    Aktienkurs der Bitcoin Group steigt

    In Deutschland gab es dagegen positive Nachrichten von der Bitcoin Group. Am Mittwoch stieg die Aktie des Unternehmens um bis zu 33 Prozent und erreichte damit das größte Plus seit fünf Monaten. Die Bitcoin Group profitierte im letzten Jahr enorm vom Hype um Kryptowährungen. Das Unternehmen konnte seinen Umsatz um das zehnfache auf 12,6 Millionen erhöhen. Die Bitcoin Group ist auch für die bekannte Handelsplattform Bitcoin.de verantwortlich. Im Verlauf des letzten Jahres stieg die Nutzerzahl auf über 715.000. Nun soll das Angebot weiter ausgeweitet werden.

    Kryptowährungen Thema bei Koalitionsverhandlungen

    Kryptowährungen waren wohl auch bei den Koalitionsverhandlungen Thema. Erstmals finden sich im Koalitionsvertrag Aussagen zu Digitalwährungen. Die wohl zukünftige Regierung schrieb darin, dass man eine Blockchain-Strategie entwickeln will und so das Potential dieser Technik erschließen möchte. Auch ein Missbrauch soll so verhindern werden. In Bezug auf Kryptowährungen will man sich auf nationaler und internationaler Ebene für einen angemessenen Rechtsrahmen einsetzen. In der Blockchain sieht man damit wohl ebenfalls einen wichtigen Baustein für die Zukunft der Finanzwelt.

    Vorschlag für staatliche Kryptowährung aus China

    Die chinesische Zentralbank beschäftigt sich gerade ebenfalls mit der Blockchain und der Technik von Kryptowährungen. Forscher der regierungsnahen Academy School of Science stellten Vorschläge zu einer eigenen Kryptowährung vor. Kryptowährungen könnten im internationalen Zahlungsverkehr für Zentralbanken sinnvoll sein. Transaktionen würden schneller und kostengünstiger erfolgen. Noch immer dauert es bei internationalen Überweisungen drei bis fünf Tage, bis das Geld beim Empfänger ankommt. Mit der Unterstützung von Kryptowährungen könnte dies in weniger als 24 Stunden geschehen. Kryptowährungen könnten zudem Schwellenländern dabei helfen, einfacher und fairer Zugang zu Dienstleistungen zu erhalten.

    Die Forscher sind der Ansicht, dass der IWF und / oder einzelne Staaten sogar selbst Kryptowährungen auf den Weg bringen könnten. Dies wäre jedoch eine klare Konkurrenz für das internationale Zahlungsabwicklungssystem Swift. Staaten wie China und Russland sind der Ansicht, dass Swift vom Westen dominiert wird.

    Weiter zu eToro: www.etoro.com

    Kryptowährungen konnten nicht von Crash profitieren

    Übrigens konnten Kryptowährungen nicht vom Crash an der Wall Street profitieren. Dort fielen am Montag die Kurse massiv und der Dow Jones musste ebenso wie andere Indizes deutliche Verluste einstecken. Noch vor kurzer Zeit ging es auch an der Wall Street nur von Rekord zu Rekord. Anleger zogen wohl Kapital aus risikoreichen Anlagen ab und nutzen Bitcoin nicht als sicheren Hafen. Derzeit ist noch unklar, ob die Erholung bei den Kursen von Kryptowährungen eine nachhaltige Erholung darstellen oder nur eine kurze Unterbrechung eines längerfristigen Abwärtstrends sind. Allerdings ist zu beobachten, dass sich wieder mehr Käufer auf den Markt trauen.

    Weitere Entwicklung schwer vorherzusagen

    Im letzten Jahr stieg das Interesse an Kryptowährungen rasant an. Die größere Nachfrage mündete in steigenden Kurse. Eine rationale Erklärung für das große Interesse gibt es wohl nicht. Dagegen stehen die jüngsten Kursabfälle wohl in enger Verbindung zu den vielen Negativschlagzeilen der vergangenen Wochen. Dennoch ist die weitere Entwicklung derzeit schwer vorherzusagen. Es könnte dazu kommen, dass sich der Markt gesundschrumpft. Einige Kryptowährungen können gestärkt und stabilisiert daraus hervorgehen. In diesem Fall könnte der Markt in Zukunft ruhiger werden.

    Fazit

    Eine dramatische Warnung von Goldman Sachs und Regulierungsforderungen der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich konnten die Erholung der Kurse von Kryptowährungen nicht stoppen. Ein Bitcoin ist nun wieder etwa 7.000 Euro wert. Auch die Kurse von anderen Kryptowährungen wie Ethereum und Ripple erholten sich deutlich. Dazu trug womöglich auch das Ergebnis einer Anhörung der US-Aufsichtsbehörden CFTC und SEC vor dem US-Kongress bei. Ein Verbot von Kryptowährung wurden nicht gefordert, man möchte jedoch weitere Zuständigkeiten hinsichtlich der Regulierung bekommen.

    0
    0