Erfolgreicher Snowflake-Börsengang

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 20.08.2021


Der Börsengang von Snowflake an der Wall Street war sehr erfolgreich und der bisher größte Börsengang des Jahres in den USA. Auch Warren Buffett, der in der Regel bei Börsengängen eher zurückhalten ist, interessiert sich für den Softwarehersteller. US-Aktien können bei XTB ohne Provision gehandelt werden.

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Aktie bei Anlegern interessant

Die Anleger waren zum Handelsstart begeistert und kauften zahlreiche Wertpapiere des Software-Experten aus San Mateo in Kalifornien. Snowflake punktet mit Cloud-Angeboten und anderen IT-Dienstleistungen und will sich als Konkurrenz von Amazon und Microsoft etablieren. Unter anderem gehören cloudbasierte Data-Warehouse-Dienste und Unternehmenssoftware zur Datenanalyse zu den Angeboten von Snowflake.

Zum Börsenstart lag der Einstandskurs bei 245 Dollar und war damit schon mehr als doppelt so hoch wie der Ausgabepreis von 120 Dollar. Zum Handelsschluss erreichte das Wertpapier einen Preis von fast 254 Dollar, was ein Plus von 111 Prozent bedeutete. Das Unternehmen wird derzeit mit etwa 70 Milliarden Dollar bewertet. Noch im Februar lag die Bewertung nur bei etwa 13 Milliarden Dollar. Am zweiten Handelstag konsolidierte sich der Aktienkurs und die Aktie verlor rund zehn Prozent auf etwa 227 Dollar.

Erfolgreicher Snowflake-Börsengang

3,36 Milliarden Dollar durch Börsengang

An der Wall Street wird Snowflake unter dem Tickerkürzel SNOW gehandelt. Das Unternehmen sammelte durch den Börsengang 3,36 Milliarden Dollar ein. Die Banken, die den Börsengang begleitenden, haben das Interesse an Snowflake wohl unterschätzt, denn noch mehr Einnahmen waren durchaus möglich.

Auch die Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway von Warren Buffet beteiligte sich wohl mit mindestens 250 Millionen Dollar am Börsengang von Snowflake. Laut den IPO-Unterlagen hat Buffet wohl Interessante daran, weitere vier Millionen Anteile zu kaufen. Dabei soll es sich um Aktien handeln, die der ehemalige Snowflake-Vorstandschef Bob Muglia abstoßen will. Laut CNBC hat sich Buffet zuletzt 1956 an einem Börsengang beteiligt – und zwar am Autobauer Ford. Zuletzt war darüber spekuliert worden, wie die aktuelle Strategie von Berkshire Hathaway aussieht. Wahrscheinlich waren die Portfolio-Manager Todd Combs und Ted Weschler für den Einstieg bei Snowflake verantwortlich.

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Unternehmen 2012 gegründet

Snowflake ist ein cloudbasiertes Unternehmen und wurde 2012 gegründet. Der Service des Unternehmens kam zwei Jahre später auf den Markt. Dabei handelt es sich um einen cloudbasierten Dienst zur Datenspeicherung und -analyse, der als Data Warehouse-as-a-Service bezeichnet wird. Unternehmen können Daten mit einer cloudbasierten Hard- und Software speichern und analysieren. Der Dienst läuft seit 2014 auf Amazon Web Services und seit zwei Jahren auf Microsoft Azure. Zudem wurde der Dienst im letzten Jahr auch auf der Google Cloud Plattform eingeführt.

Im Februar waren 3.400 Kunden, darunter auch einige große Unternehmen, bei Snowflake aktiv und das Unternehmen besitzt Standorte in zwölf Ländern. In Deutschland gibt es Büros in München und Berlin. Der Name Snowflake soll an die Begeisterung der Gründer für Wintersport angelehnt sein.

 Snowflake Aktie

Cloud Data Warehouse seit 2015 am Markt

Das Cloud Data Warehouse kam im Juni 2015 auf den Markt und wurde damals von 80 Organisationen verwendet. Etwa zur gleichen Zeit erhielt das Unternehmen 45 Millionen Dollar Kapital von Investoren. Anfang 2018 gab es erneut eine Investitionsrunde, bei der das Unternehmen 263 Millionen Dollar einsammelte. Die Folge war eine Einhornbewertung in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar. Unter einem Einhorn versteht man ein Startup, dass schon vor dem Börsengang eine Marktbewertung von mehr als einer Milliarde Dollar aufweisen kann.

Nach einer weiteren Finanzierungsrunde im Herbst 2018, bei der 450 Millionen Dollar zusammenkamen, stiegt die Bewertung auf 3,5 Milliarden Dollar. Im Oktober letzten Jahres kündigte der CEO des Unternehmens, Frank Slootman, an, dass es 2020 eine Börsengang geben könnte. Vor dem nun erfolgten Börsengang gab es Anfang Februar nochmals eine Finanzierungsrunde, nach der die Bewertung des Unternehmens auf über zwölf Milliarden Dollar stieg.

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Börsengang übertraf Erwartungen des Unternehmens

Das Unternehmen übertraf mit dem Börsengang seine Erwartungen. Das Ziel war es, mit dem Gang an die Börse etwa 2,4 Milliarden Dollar einzunehmen. Beim Aktienpreis war eine Summe von 75 bis 85 Dollar vorgesehen. Mit dem Erfolgt des Börsengangs übertraf Snowflake mit Royalty Pharma und Warner Music zwei Unternehmen, die in diesem Jahr mit 2,5 bzw. 2,2 Milliarden Dollar die bisher größten Börsengänge des Jahres waren.

Der Börsengang von Snowflake zeigt erneut, dass Technologie-Unternehmen und Cloud-Anbieter derzeit sehr gefragt sind. Auch bei XTB sind zahlreiche Tech-Aktien aus den USA und Europa handelbar. Da diese oft jedoch sehr teuer sind, ist es eine Option, nur Bruchteile einer Aktie zu kaufen. Zuletzt sind nochmals einige interessante Aktien aus diesem Bereich, beispielsweise die Aktie von Zoom, zum Angebot von XTB hinzugekommen.

Snowflake Börsengang

Interessante Tech-Unternehmen

Auch Snowflake gehört zu den für Anleger interessanten Unternehmen der Branche. Das Angebot von Snowflake wird als Software as a Service, also mit einem Abo-Modell, angeboten. Allerdings ist die Konkurrenz im Cloud-Bereich groß und Snowflake schreibt bisher noch rote Zahlen. Dennoch bietet auch XTB für den Technologie- und Cloud-Bereich interessante Anlagen.

Das Unternehmen bemüht sich, sein Aktienangebot immer weiter auszubauen und weiterzuentwickeln. XTB wurde 2002 gegründet und möchte Anlegern einen einfachen Marktzugang bieten. Damit spricht der Broker insbesondere Anfänger an. Erfahrene Trader finden jedoch zahlreiche zusätzliche Funktionen, beispielsweise zur Analyse von Aktien.

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XTB Handelsmöglichkeiten

Aktien, Kryptowährungen oder CFDs können bei XTB gehandelt werden. Aktien sind eher für langfristig orientierte Händler interessant. Da es zahlreiche Anlagemöglichkeiten gibt, könnten Trader ein sehr diversifiziertes Portfolio aufbauen. Auch mit Blick auf die eigene Risikoneigung können Trader für sie passende Anlagen auswählen.

Viele Informationen zu den einzelnen Handelsinstrumenten finden Trader direkt auf der Handelsplattform, die damit am PC oder Smartphone frei zugänglich sind. Abgerundet wird das Angebot des Brokers durch zahlreiche Innovativen wie den interaktiven News Feed. Damit finden Trader bei dem Anbieter viele Anlagemöglichkeiten und können so ihr Portfolio umfassend erweitern.

Snowflake Börsengang

Risikomanagement-Tools im Angebot

Für die Regulierung sind die FCA, KNF, CySEC und IFSC zuständig. Insbesondere Anfänger finden viele Hilfestellungen vor dem Einstieg in den Handel und können auch ein kostenloses Demokonto nutzen. Auch Funktionen zum Risikomanagement sind Teil des Angebots von XTB. Bei Fragen können sich Trader jederzeit an den Kundenservice wenden, der an fünf Tagen in der Woche rund um die Uhr erreichbar ist. Darüber hinaus sind alle Kosten und Gebühren übersichtlich dargestellt. Viele Gebühren wie Aufschläge entfallen. Bei Aktien müssen zudem keine Übernachtfinanzierungsgebühren gezahlt werden. Allerdings fallen für Auszeichnung Kosten an.

Dazu kommen zahlreiche Analysen und Finanznachrichten, damit Trader stets gut informiert sind. XTB bietet darüber hinaus viele Trading-Tools und Kurse an, die Trader bei der Ausbildung unterstützten. Der Broker bemüht sich um größtmögliche Transparenz. Jeder Kunde soll alle wichtigen Informationen für den Handel bekommen und die Vorteile der interaktiven Funktionen nutzen können.

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Fazit: Snowflake übertrifft eigene Erwartungen

Der Software-Hersteller Snowflake aus Kalifornien schaffte den bisher größten US-Börsengang in diesem Jahr. Die Anleger an der Wall Street zeigten großes Interesse an der Aktie und das Unternehmen nahm durch den Börsengang 3,36 Milliarden Euro ein. Auch Star-Investor Warren Buffet beteiligte sich am Börsengang und möchte weitere Snowflake-Aktien erwerben.

Viele US-Aktien sind bei XTB provisionsfrei handelbar, beispielsweise auch die Palantir-Aktie.  Insbesondere Tech-Aktien sind auch bei den Tradern von XTB sehr beliebt. Zuletzt reagierte der Broker auf die aktuellen Entwicklungen und nahm beispielsweise die Aktie von Zoom in sein Angebot auf.

Bilderquelle: shutterstock.com