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Ein Rückblick auf das Börsenjahr 2015 – Das Währungspaar EUR/CHF im Fokus!

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Heute ist der erste Handelstag im neuen Kalenderjahr. An dieser Stelle bietet sich ein Innehalten an, um einmal auf das hinter uns liegende Börsenjahr zurückzublicken. Was für Trends zeichneten sich da ab – denn vielleicht setzen sich diese 2016 fort? Was spricht dafür, was dagegen, oder sind überhaupt keine belastbaren Trends erkennbar gewesen? Hier der Blick auf die Details:

Erinnern Sie sich noch daran? Zu Beginn des letzten Jahres gab es einen richtigen Paukenschlag am Devisenmarkt. Und zwar ging es um den Schweizer Franken (CHF). Bei dem bestand gegenüber dem Euro Aufwertungsdruck. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hatte dazu eine durchaus glaubwürdige Erklärung abgegeben. Der Euro sollte gegenüber dem Schweizer Franken nicht unter 1,20 fallen – falls das doch drohen würde, dann würde die SNB Schweizer Franken verkaufen und Euro kaufen. Im Klartext bedeutete das: Die SNB gab so etwas wie eine Garantie dafür ab, dass das Währungspaar EUR/CHF (Euro in Schweizer Franken) nicht unter 1,20 fallen würde.

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Im Januar 2015 Turbulenzen beim Währungspaar EUR/CHF

Das war zunächst einmal etwas ungewöhnlich. Denn der andere Fall (eine Zentralbank möchte die eigene Währung stützen) war historisch weitaus häufiger. Dabei hieß es: Wenn eine Zentralbank ihre eigene Währung auf dem Devisenmarkt kaufen möchte, muss sie mit Devisen bezahlen. Und eben diese Devisenreserven von Zentralbanken sind üblicherweise nicht unendlich (es sei denn, man ist die Fed und kann US-Dollar selber drucken). Anders sieht es aus, wenn eine Zentralbank wie eben die SNB die eigene Währung schwächen will. Dazu kann sie die eigene Währung verkaufen, also in dem Fall den Schweizer Franken. Von dem hat die SNB schließlich mehr als genug, im Zweifel wird einfach selber gedruckt. Deshalb hielten viele Marktteilnehmer die „Untergrenze“ von 1,20 beim Währungspaar EUR/CHF offensichtlich durchaus für eine „sichere Sache“. Doch dann geschah dies:

Januar 2015: Euro bricht zwischenzeitlich um rund 30% gegenüber CHF ein!

Im Januar 2015 erklärt die SNB dann, dass sie diese 1,20 beim Währungspaar EUR/CHF eben nicht mehr garantieren würde – es würden keine automatischen Interventionen erfolgen. Rumms, daraufhin gab es einen Knall bei diesem Währungspaar. Der Euro verlor an einem einzigen Handelstag zwischenzeitlich rund 30% gegenüber dem Schweizer Franken. Damit war also ein extrem unwahrscheinliches Ereignis eingetreten – das, was Nassim Taleb wohl einen „schwarzen Schwan“ nennen würde. Wer hatte schon damit gerechnet? Zig Trader wurden auf dem falschen Fuß erwischt, und es gab auch den Meldungen zufolge hohe Nachschussforderungen.

Vorsicht: Möglichkeit von Nachschusspflicht nicht vernachlässigen!

Dies zeigte, dass man auch beim CFD-Trading höllisch aufpassen muss, und Sie sollten genau hinschauen, wie das mit den Nachschusspflichten geregelt ist. Denn sonst können Sie im schlimmsten Fall nicht nur den Einsatz komplett verlieren, sondern es drohen dann noch hohe Zahlungen darüber hinaus. Es soll so einige Trader auf dem falschen Fuß erwischt haben, aus einigen Tausend Euro Einsatz wurde ein Totalverlust und dann gab es noch eine Forderung in Höhe des Vielfachen des Einsatzes obendrauf. Es erwischte wohl nicht nur einige Trader, sondern auch der Broker Alpari meldete Insolvenz an. Das ist eine weitere Lehre aus diesen Ereignissen: Schauen Sie bei der Auswahl Ihres Brokers nicht nur auf die Höhe der Gebühren, sondern auch auf die Kapitalausstattung, Solvenz und Solidität des Brokers.

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Klarstellung

Und auch hier gilt: Dies ist meine rein subjektive Einschätzung und keine Aufforderung an Sie, diese Aktien zu handeln. Betrachten Sie meine Zeilen als Gedankenanstoß, nicht mehr und nicht weniger. Es geht um Ihr Geld – verantwortlich dafür sind Sie ganz alleine. Wir recherchieren nach bestem Wissen und Gewissen, übernehmen aber keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

 

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