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Ebay: Abspaltung von Paypal abgeschlossen

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Dies ist erledigt: Ebay hat seine Tochter Paypal abgespaltet. Inzwischen werden die Aktien von Paypal an der Börse gehandelt. War diese Abspaltung für Ebay eine gute Entscheidung? Und was ist nun mit den separat von der Mutter Ebay handelbaren Paypal-Aktien? Hier einige Hintergründe.

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Das Börsenkürzel von Paypal an der Nasdaq lautet PYPL. Gestern ging der Kurs der Aktie dort mit einem leichten Plus von rund 0,8% auf 39,27 Dollar aus dem Handel. Damit errechnete sich für Paypal eine Marktkapitalisierung von immerhin 47,91 Mrd. Dollar

Marktkapitalisierung
Die Zahl der Aktien multipliziert mit dem aktuellen Kurs ergibt die Höhe der Marktkapitalisierung einer Aktiengesellschaft

Paypal – was für ein Unternehmen ist das? Sofern Sie öfter im Internet etwas kaufen, dann kennen Sie dieses Unternehmen wahrscheinlich. Denn PayPal ist ein Online-Bezahldienst, welcher derzeit relativ sichere (was ist im Internet schon absolut sicher) und vergleichsweise komfortable Bezahltransaktionen für Endkunden anbietet.

Börsengang von Paypal: Ebay-Großaktionär war dafür

Die Entscheidung zur Abspaltung Paypals von Ebay war meiner Ansicht nach durchaus etwas sprunghaft verlaufen. Der Ebay CEO (chief executive officer), der die Entscheidung getroffen hatte – John Donahoe – hatte zuvor des Öfteren betont, wie gut Ebay und Paypal seiner Ansicht nach zusammenpassen. Doch es gab von Seite einiger Großinvestoren offensichtlich Druck, Paypal abzuspalten. Durch die separate Kursbildung sollte der fundamentale Wert dieses Geschäftsbereich offensichtlicher sein. Aus Sicht der (Groß-)Aktionäre besser. Der Druck der Investoren war augenscheinlich zu groß, denn der Ebay-CEO ist umgeschwenkt und wie wir sehen wird nun nach dem Börsengang der Tochter Paypal diese an der Nasdaq gehandelt. Damit erfolgte der Börsengang wie geplant im zweiten Halbjahr 2015.

Ich hatte oben erwähnt, dass Paypal derzeit eine Marktkapitalisierung von 47,91 Mrd. Dollar hat. Um das einzuordnen: Ebay hatte Paypal im Jahr 2002 gekauft, und damals relativ bequem mit eigenen Aktien bezahlt. Für jede Paypal-Aktie gab es 0,39 Ebay-Aktien. Das entsprach damals einem Kaufvolumen von rund 1,5 Mrd. US-Dollar.

Von 1,5 Mrd. Dollar im Jahr 2002 auf 47,91 Mrd. Dollar im Jahr 2015. Nicht schlecht, nicht schlecht. Da Ebay weiterhin plant, mit Paypal zusammenzuarbeiten, könnte das durchaus die richtige Entscheidung gewesen sein. Die Frage ist natürlich, was mit den Einnahmen aus dem Börsengang geschieht.

Ebay-Aktie: Derzeit sehe ich eine relativ faire Bewertung

Und was ist mit Ebay selbst? Das letzte Mal, als ich nachgerechnet hatte, hatte ich für Ebay ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 18,6 errechnet. Angesichts von Wachstumsraten im Bereich 9% beim Gewinn pro Aktie ist das einerseits nicht billig. Andererseits ist es angesichts eines Shiller-KGVs für den US-Aktienmarkt von derzeit deutlich über 20 auch nicht teuer. Sollte Ebay auch in diesem Jahr wieder einen Zuwachs beim Gewinn pro Aktie von 9% schaffen, dann würde das KGV bei rund 17 stehen.

Es bleibt abzuwarten, wie sich der Börsengang von Paypal auf die Bilanz von Ebay auswirken wird, z.B. in Form eines hohen außerordentlichen Gewinns. Die Zahlen dazu wird es dann voraussichtlich mit der Veröffentlichung der Zahlen zum laufenden Quartal geben.

Klarstellung

Und auch hier gilt: Dies ist meine rein subjektive Einschätzung und keine Aufforderung an Sie, diese Aktien zu handeln. Betrachten Sie meine Zeilen als Gedankenanstoß, nicht mehr und nicht weniger. Es geht um Ihr Geld – verantwortlich dafür sind Sie ganz alleine. Wir recherchieren nach bestem Wissen und Gewissen, übernehmen aber keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

 

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