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Durch den Depotwechsel profitieren

Bei einem Depot sind die grundsätzlichen Konditionen, die der Broker bietet, natürlich der elementarste Bestandteil. Wichtig sind hierbei die jährlich anfallenden Gebühren wie auch die Buchungsgebühren. Zusätzlich dazu kann es der Fall sein, dass weiterhin Börsenplatzgebühren berechnet werden. Wie in vielen anderen Bereichen auch sind die Broker jedoch auch daran interessiert, möglichst viele Neukunden für sich zu begeistern. Entsprechend kann es hier auch der Fall sein, dass Anleger, die bei einem Broker noch über kein Depot verfügen, bevorzugt behandelt werden. Bei einigen Anbietern betrifft das beispielsweise die zu leistende Jahresgebühr.

Ersparnisse bei Onlinebrokern möglich

Zunächst steht jedoch die grundsätzliche Frage im Raum, welche der vorhandenen Optionen die beste ist. Soll eine Filialbank als Ansprechpartner dienen oder stattdessen lieber ein Onlinebroker gewählt werden? Vor allem in finanzieller Hinsicht fällt die Antwort vergleichsweise leicht. Schließlich handelt es sich bei Onlinebrokern um Anbieter, die in der Regel über keine eigenen Filialen verfügen. Stattdessen können Fragen und Serviceleistungen vorwiegend per Telefon oder Internet in Anspruch genommen werden. Einige Anleger könnten die schwierigere Greifbarkeit oder aber die weniger persönliche Betreuung als weniger angenehm empfinden. Der Vorteil hierdurch ist jedoch recht eindeutig: Durch die zentrale Betreuung und die wesentlich niedrigeren Fixkosten der Onlinebroker sind die Angebote vor allem im Bereich der Transaktionsgebühren wesentlich besser. Das kann einen Unterschied von mehreren Hundert Euro im Jahr ausmachen.

Hohe Zinsen oder Prämien durch den Depotwechsel erhalten

Doch auch der Wechsel von einem Onlinebroker zu einem anderen kann sich durchaus lohnen. Wie bereits erwähnt, profitieren Neukunden häufig von günstigeren Konditionen, als diese für Bestandskunden angeboten werden. Außerdem haben fast alle Anbieter in diesem Segment besondere Boni kreiert, die beim Wechsel des Depots in Anspruch genommen werden können. Neben den möglichen Ersparnissen über die besseren Konditionen sind so zusätzlich beispielsweise recht hohe Zinsen auf ein zugehöriges Tagesgeldkonto möglich. Normalerweise sind diese Zinsen für ein halbes bis ein Jahr festgelegt. Je nach Anbieter belaufen diese sich auf etwa 2,5 bis 3,5 Prozent.

Eine weitere mögliche Vergütung ist in Form einer Wechselprämie möglich. Auch hier ist die Höhe vom entsprechenden Onlinebroker abhängig. Im Einzelfall kann diese jedoch bei bis zu 2.500 Euro liegen. Entsprechend kann es sich für Anleger um eine äußerst attraktive Option handeln, das Depot zu wechseln.

Natürlich gibt es auch hierbei einige Dinge zu beachten. Einen relevanten Ratgeber mit zwölf der am häufigsten gestellten Fragen zu diesem Thema haben wir auf Brokervergleich.de gefunden. Hier wird beispielsweise erläutert, wie genau der Depotwechsel funktioniert, welche Kosten zu erwarten sind und welche steuerlichen Auswirkungen zu berücksichtigen sind. Zusätzlich dazu ist hier auch eine PDF-Vorlage zu finden, mittels der in ausgefüllter Form der Brokerwechsel ganz leicht vonstattengeht. Entsprechend handelt es sich hierbei ebenfalls um ein möglicherweise sehr interessantes Hilfsmittel für Anleger. Auf der Vorlage können beispielsweise altes und neues Depot, Umfang des Depotwechsels sowie Art der Übertragung eingetragen werden. Besonders hilfreich kann auch die Option sein, über das Formular die Auflösung des bisherigen Kontos beziehungsweise des bisherigen Depots direkt mit zu beantragen. Schließlich können auch ohne Aktien beziehungsweise Kontoaktivität nach wie vor Kosten anfallen.

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