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DKB Depot Aktion: Kostenlose ETF Sparpläne

DKB ETF Sparplan kostenlos

Die DKB ist eine Bank über die wir relativ selten im Rahmen der Aktiendepot News berichten. Die DKB (Deutsche Kreditbank) ist vor allem bekannt für ihr hervorragendes Angebot im Girokonto- und Kreditkartenbereich. Generell zählt sie mit zu den 20 größten Banken Deutschlands. Weniger bekannt ist hingegen das DKB Depot, welches ebenfalls gute Konditionen bietet. Wir hatten in letzter Zeit darüber berichtet, dass einige Broker nicht mehr mit ComStage als Emittentin von ETFs kooperieren. Die Kooperation bestand darin, dass Anleger eine ganze Reihe von ComStage ETFs kostenlos besparen konnten. Natürlich bieten auch weiterhin fast alle Broker den Kauf von ComStage ETFs an, aber eben nicht mehr kostenfrei. Wer jedoch insbesondere weiterhin auf diese ETFs setzen möchte, könnte mit der DKB genau den richtigen Partner gefunden haben. Denn dort gibt es kostenlose ETF Sparpläne von ComStage.

WEITER ZUR DKB: www.dkb.de

DKB bietet kostenlose ETF Sparpläne mit ComStage

ComStage ist eine Marke der Commerzbank. Unter dieser Marke verwaltet sie ETFs unter anderem für private Anleger. Bis letztes Jahr war es möglich, bei der comdirect bank kostenlos ComStage ETFs zu besparen. In diesem Jahr wurden jedoch die Partner ausgetauscht. Stattdessen gibt es gratis Lyxor ETF Sparpläne. Dasselbe gilt auch bei anderen Anbietern. Wer jedoch weiterhin ETFs von ComStage kostenfrei besparen möchte, muss sich nun nach einem anderen Broker umschauen, in dem Fall die DKB.

Die Rahmenbedingungen zum kostenfreien ComStage ETF Kauf

  • Gültig vom 02. Januar bis 31. Dezember 2018 (Verlängerung möglich)
  • Nur gültig im Rahmen eines Sparplans
  • ETF-Sparplan von ComStage ohne Ausführungsentgelt
  • Gültig für verfügbare ComStage ETFs bei der DKB (circa 60)
  • Monatliche Sparpläne ab 50 Euro
  • Verkäufe unterliegen den regulären Gebühren
  • Einrichten, ändern oder löschen vom ETF-Sparplänen ist gratis
dkb depot test

Über 60 ETFs bei der DKB kostenlos besparen.

Die hier genannten Aktionsbedingungen der DKB sind in jedem Fall machbar. Die generelle Mindestsparrate für Wertpapiere beträgt bei der DKB 50 Euro monatlich. In unserem Aktiendepot Vergleich haben wir zwar auch Anbieter, bei denen die Mindestsumme bei 25 Euro liegt, wie zum Beispiel die comdirect oder Consorsbank. Aber 50 Euro sind durchaus akzeptabel. Zunächst ist die Aktion bis Ende diesen Jahres beschränkt. Allerdings behält sich der Broker und der Emittent vor, diese Aktion auch zu verlängern. Wir gehen davon aus, dass bei einer positiven Resonanz Kunden auch nächstes Jahr davon profitieren werden. Sollte die Aktion nicht verlängert werden, so fallen danach die regulären Gebühren gemäß Preisverzeichnis an.

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Was spar ich mir dadurch?

Interessant ist natürlich auch die Frage, was sich denn ein Anleger durch die kostenfreien ETF Sparpläne überhaupt spart. Dazu müssen wir uns die regulären Kosten anschauen. Im DKB Preisverzeichnis finden wir die Aussage, dass eine ETF Sparplanausführung pauschal 1,50 Euro kostet. Je nachdem also in wie viele ComStage ETFs ein Anleger regelmäßig investiert desto mehr spart er an Gebühren. Gehen wir einfach mal davon aus, dass ein Anleger 250 Euro monatlich bei der DKB in ComStage ETFs spart. Er splittet sein Kapital dabei auf 5 verschiedene ETFs auf, d.h. 50 Euro je ETF. Das allein ergibt eine Ersparnis von 7,50 Euro pro Monat und 90 Euro pro Jahr, also fast 2 monatliche Mindest-Sparraten. Bezogen auf die jährliche Investition ergibt das sogar einen Betrag von 3 Prozent, die ja erstmal durch eine entsprechende Rendite erwirtschaftet werden müssten. Anleger sparen sich damit Monat für Monat bares Geld, was sich nicht nur im Portemonnaie sondern auch in der Rendite bemerkbar macht.

  • Sparpläne kosten pauschal 1,50 Euro je Ausführung unabhängig vom Volumen
  • Mindestsparrate 50 Euro
  • Für Verkäufe müssen reguläre Gebühren gezahlt werden
Die Aktionsdetails der DKB ComStage ETF Aktion

Die Aktionsdetails der DKB ComStage ETF Aktion

ETF Sparpläne nur nach Gebühren auswählen?

ETF sind bei Anlegern nicht nur aufgrund der einfachen Diversifikation äußerst beliebt, sondern auch weil sie einen enormen Kostenvorteil im Gegensatz zu aktiv gemanagten Fonds aufweisen. Diese „Kostenbewusstheit" geht bei einigen so weit, dass sie die Auswahl der ETFs vor allem nach den Gebühren richten. Dabei spielen die laufenden Kosten, die sogenannte TER eine Rolle, als auch die Kosten in Verbindung mit dem Kauf des ETFs.

Es wäre jedoch fatal lediglich auf die Gebühren zu achten. Im oben genannten Beispiel haben wir zwar gesehen, dass Kosten nicht vernachlässigt werden dürfen und sich das in der Rendite bemerkbar machen kann. Allerdings sind die 3 Prozent „Rendite-Vorteil" im obigen Beispiel nur auf das eine Jahr bezogen. Sobald das Geld investiert ist, fallen keine Kosten (außer die laufenden Gebühren) mehr an. Die Ausführungsgebühren für Sparpläne werden nur einmalig bei Kauf fällig. Im Mittelpunkt der Anlageentscheidung sollten vielmehr die persönliche Zielrichtung stehen, das heißt die Risikoneigung und in welche Länder, Branchen, Themen usw. der Anleger investieren möchte.

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Tipps für diejenigen, die wenig Geld haben

Im DKB Depot herrscht ein Gebührenmodell, bei dem eine pauschale Gebühr in Höhe von 1,50 Euro je Ausführung anfällt. Unerheblich ist es dabei, mit welcher Sparrate der ETF bespart wird (mindestens 50 Euro). Im Folgenden wollen wir einige Tipps besprechen, wie Anleger dabei noch Gebühren sparen können.

Ausführungsintervalle ändern

Es kann durchaus auch vorkommen, dass mehrere ETFs bespart werden sollen und dann das nötige Kapital die vorhandenen Ressourcen übersteigt. Wer nur 100 Euro im Monat zur Verfügung hat, kann nicht in 10 ETFs gleichzeitig investieren. Wie sieht die Lösung aus? Ein Beispiel:

Ein Anleger möchte gern in 6 verschiedene ETFs sparen. Er hat allerdings nur 100 Euro monatlich zur Verfügung, die Mindestsparrate beträgt 50 Euro. Die Lösung sieht so aus, dass er die Ausführungsintervalle auf vierteljährlich stellt. Im ersten Monat werden 2 ETFs zu je 50 Euro bespart. Im zweiten die nächsten beiden ETFs wieder zu 50 Euro und im dritten Monat die letzten beiden ETFs zu je 50 Euro. Danach fängt wieder die erste Tranche an usw. Damit spart der Anleger mit nur 100 Euro in 6 verschiedene ETFs.
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Das DKB Depot ist auch abseits von Girokonto und Kreditkarte eine Empfehlung.

Sparraten bündeln

Wem die 50 Euro im Monat zu viel sind, der könnte das Ausführungsintervall generell auf Quartalsweise umstellen und sich in den 3 Monaten das Geld zusammensparen. Obwohl wir an dieser Stelle sagen müssen, dass eine Sparrate von 50 Euro monatlich machbar sein sollten. Doch das Ansammeln der Sparrate – egal in welcher Höhe – hat noch einen weiteren Vorteil. Es fallen nur quartalsweise Gebühren an.

Wer in andere ETFs investieren möchte außer von ComStage, kann sich Gebühren dadurch sparen, dass er die Sparrate bündelt und nur einmal im Quartal ausführt. Zum Beispiel spart ein Anleger jeden Monat auf dem DKB Tagesgeldkonto 100 Euro. Nach 3 Monaten kauft er mit dem Geld im Rahmen eines Sparplans 2 ETFs zu je 150 Euro. Damit hat er Gebühren in Höhe von 6 Euro gespart. Bezogen auf die Investitionssumme sind das 2 Prozent. Er investiert die gleiche Summe aber zu besseren Konditionen.

Das Ausführungsintervall noch länger zu wählen würde zwar noch mehr Gebühren sparen, ist aber nicht empfehlenswert. Denn dadurch wird der Cost-Average-Effekt verzerrt. Es könnte dann durchaus sein, dass die Ausführungen zu ungünstigen Zeitpunkten stattfinden.

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DKB auch ohne ETF Sparpläne interessant?

Das der Anbieter ein hervorragendes DKB Girokonto bietet, ist hinlänglich bekannt. Doch aus das DKB Depot konnte im Depot Vergleich überzeugen, wenn es auch keine Spitzenplatzierung erreicht. Im Folgenden unsere kurze Einschätzung zu den Stärken und Schwächen des Brokers.

  • Kostenloses Depot inkl. kostenfreiem Verrechnungskonto
  • Über 200 Fonds kostenlos kaufen
  • Über 60 ETFs gratis besparen
  • Konkurrenzfähige Ordergebühren (10 Euro fix je Order bis 10.000 Euro)
  • Einfache und transparente Preisstruktur
  • Alles unter einem Dach
  • Limits kostenlos einreichen, ändern oder löschen
  • Unbegrenzte Einlagensicherung
  • Keine Anlageberatung
  • Keine Aktiensparpläne
Generell können Anleger im DKB Wertpapierdepot über 2.000 Wertpapiere besparen.

Generell können Anleger im DKB Wertpapierdepot über 2.000 Wertpapiere besparen.

Fazit: DKB auch abseits von Girokonto und Kreditkarte interessant

Wer sich überlegt, seine komplette Bankverbindung zu wechseln, ist mit der DKB auf jeden Fall gut beraten. Nicht nur das Girokonto und die DKB Kreditkarte ist eine Empfehlung, sondern auch das Wertpapierdepot. Der Anbieter überzeugt dabei mit konkurrenzfähigen Preisen und einem klaren Gebührenmodell. Inlandsorder bis 10.000 Euro kosten pauschal 10 Euro. Eine ganze Reihe von Fonds und ETFs können kostenlos bespart werden. Dieses Jahr stehen dabei über 60 ComStage ETFs zur Auswahl.

Ruben Wunderlich

Ruben Wunderlich

Ruben Wunderlich war nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann und einem BWL-Studium 6 Jahre lang im Finanzsektor tätig. Dieses Wissen nutzt er seit einigen Jahren nun für seine freiberufliche Tätigkeit als Finanzredakteur
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