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Besten Discount Broker finden

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Discount Broker ermöglichen Privatanlegern die Verwaltung ihres Portfolios in Eigenregie zu günstigen Konditionen. Anleger, die in 100 verschiedene Wertpapiere investieren, diese regelmäßig umschichten und gelegentlich ihr Aktiendepot absichern fahren günstiger als vollständig passive Fondsanleger.

Discount Broker Test: Eigenverantwortlich und kosteneffizient handeln

  • Ein Discount Broker sollte Zugang zu allen benötigten Anlageklassen ermöglichen
  • Einen pauschalen Discount Broker Vergleich gibt es nicht
  • Das beste Preis/Leistungsverhältnis hängt maßgeblich von den benötigten Leistungen ab
  • Günstige Anbieter ermöglichen Börsenorders für zum Teil unter 10,00 Euro

Ratgeber: Besten Discount Broker finden


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Was sind Discount Broker?

wissenGrundsätzlich ermöglichen Discount Broker – genau wie herkömmliche Broker auch – den Zugang zu den Finanzmärkten. Discount Broker zeichnen sich dabei allerdings durch besonders günstige Konditionen aus. Was genau besonders günstig in der Praxis heißt, ist nicht klar definiert. Teure Anbieter lassen aber allzu gerne verlauten, dass das Serviceangebot bei sogenannten Discount Brokern geringer sei als beim eigenen Unternehmen

Dass das in der Praxis nicht stimmen muss, beweisen zahlreiche Anbieter wie DEGIRO, flatex, die DAB Bank oder die OnVista Bank. Alle Unternehmen bieten einen hervorragenden Service an. Zwar erfolgt die Beratung der Kunden nicht von Angesicht zu Angesicht, doch stehen ausreichend Informationen zur Verfügung, um fundierte Anlageentscheidungen zu treffen. OnVista stellt dazu etwa sein gleichnamiges Finanzportal zur Verfügung. Über das zusätzlich angebundene Forum können sich Trader untereinander beraten und über Neuigkeiten austauschen.

Die Serviceleistungen von flatex

Die Serviceleistungen von flatex

Auch flatex zählt seit Jahren zu den führenden Brokern in Sachen Servicequalität. Trotzdem liegt das Unternehmen auch bei den Konditionen ganz vorne. flatex realisiert seine günstigen Kosten vor allem durch eine hohe Effizienz. Dabei ist das Produktangebot dadurch insgesamt nicht weniger breit und auch kostengünstiger sowie auf die Zielgruppe zugeschnitten.

Discount Broker sind also günstige Anbieter von klassischen Brokerage-Diensten. Zwar ermöglichen die Unternehmen keine persönliche Beratung, stellen aber trotzdem viele Informationen rund um die Finanzmärkte und Schulungsangebote bereit. 

Selbst anlegen kostet weniger

geldboerseAuch fast anderthalb Jahrzehnte nach der Jahrtausendwende hält sich bei vielen Privatanlegern das Gerücht, Investmentfonds ermöglichten eine bessere Diversifikation des Portfolios als die Kombination einzelner Aktien und Transaktionskosten würden die eigenständige Verwaltung des Portfolios unattraktiv machen. Beides entspricht nicht der Wahrheit.

Sind 100.000 Euro in durchschnittlichen Investmentfonds angelegt summieren sich die laufenden Kosten auf 1.500 Euro pro Jahr: 1,50 Prozent des verwalteten Vermögens werden bei den meisten Fonds für Verwaltung, Management und Co. fällig. Der Ausgabeaufschlag beim Erwerb schlägt mit rund 2.500 Euro zu Buche.

Werden 100.000 Euro auf 100 verschiedene Aktien verteilt und werden 30 Prozent dieser Aktien einmal pro Jahr in andere Titel umgeschichtet sind bei der Aufstellung des Portfolios 100 und jedes Jahr weitere 60 Transaktionen erforderlich. Um im Hinblick auf die Kosten den „Break Even“ im Vergleich zum Fondsportfolio zu erreichen müssen Anleger somit einen Broker finden, der für eine Order über 1.000 Euro maximal 25,00 Euro in Rechnung stellt.

Wie können Discount Broker gefunden werden?

usabilityDie spezielle Suche nach Discount Brokern im eigentlichen Sinne ist wenig sinnvoll. Vielmehr gilt es, den grundsätzlich günstigsten Broker zu finden – unabhängig von dessen Bezeichnung. Ob dieser dann wirklich ein geringes Serviceangebot und wenige Schulungsmöglichkeiten anbietet, ist zweitrangig.
Die Suche nach dem Broker mit den besten Konditionen erfolgt nicht manuell, sondern kann bequem über einen Vergleichsrechner durchgeführt werden. Dazu müssen Trader lediglich folgende 6 Schritte durchführen:

Anlegerprofil

Der Kostenvergleich von Brokern ist nur dann aussagekräftig, wenn Trader ihre Handelsaktivitäten abschätzen können. Zunächst muss dazu ermittelt werden, wie viele Trades pro Monat durchgeführt werden. Auch die durchschnittliche Höhe der jeweiligen Positionen ist von Bedeutung. Das gehaltene Depotvolumen ist beim Vergleich ebenfalls anzugeben, da einige Anbieter noch immer Depotführungsgebühren erheben.

Daten eintragen

Im zweiten Schritt wird der kostenlose und anonyme Vergleichsrechner dann aufgerufen. Alle zuvor erhobenen Daten werden in die entsprechenden Eingabefelder eingetragen. Weitere Angaben muss der Trader nicht machen. Verlangt ein Vergleichsrechner etwa, dass persönliche Daten angegeben werden müssen, sollte Abstand von der Software genommen werden.

Start des Vergleichs

Der Vergleich lässt sich per Mausklick starten. Binnen weniger Sekunden listet die Software – basierend auf den individuellen Anlagegewohnheiten – automatisch die günstigsten Broker auf. 

Mögliche Wiederholung

Unter Umständen kann es Sinn machen, den Vergleich erneut durchzuführen. Besonders Anfänger sollten mit den in Schritt 1 erhobenen Daten experimentieren und insgesamt drei Vergleiche durchführen. Nummer ein für den Minimalfall, Nummer zwei für den prognostizierten Standardfall und Nummer drei für das maximale Handelsvolumen. Landet jedes Mal derselbe Broker auf dem ersten oder einem der vorderen Plätze, sollte dieser notiert werden. Auch ein oder zwei andere Anbieter, die tendenziell zu den günstigsten Unternehmen gehören, sollten näher betrachtet werden.

Zusätzliche Informationseinholung

Der günstigste Broker muss nicht immer der beste sein. Wie angesprochen bieten einige Discount Broker nur einen geringen Serviceumfang an. Stört das den Trader erheblich, so kann es Sinn machen, auf die Kostenvorteile zu verzichten. Informationen über Produktangebot, Servicequalität und weitere wichtige Kriterien sind ebenfalls dem Vergleichsrechner zu entnehmen. Dieser verlinkt dazu etwa auf Testberichte oder Bewertungen. Grundsätzlich gilt allerdings, dass die Wahl für den Broker vor allem auf Basis der Kosten getroffen werden sollte. Nur bei geringen Unterschieden können die anderen genannten Faktoren eine wichtige Rolle spielen.

Kontoeröffnung

Den Abschluss des Vergleichs bildet die Kontoeröffnung. Der professionelle Vergleichsrechner liefert zu diesem Zweck einen Link, der direkt zum Portal des jeweiligen Brokers führt.

Der Vergleich von Brokern kann essenziell für den künftigen Trading-Erfolg sein. Neben den Kosten sollten Trader auch andere Faktoren wie Produktangebot, Servicequalität und Trading-Software im Blick haben. Diese Aspekte müssen bei Discount Brokern nicht unbedingt schlechter sein, als bei herkömmlichen Anbietern.

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Depotgebühren und Orderentgelte vergleichen

handelsplattformJeder handelsübliche Wertpapierdepot Rechner verrät: Börsliche Orders in dieser Größenordnung sind bereits ab ca. 5,00 Euro pro Order möglich – zumindest im Inland. Entfällt ein größerer Teil des Portfolios auf andere Märkte kann das Depot ggf. auf zwei Broker aufgesplittet werden: Günstige Orders an ausländischen Börsenplätzen und im Inlandshandel sind selten bei einem einzigen Broker zu finden, weil die Unternehmen sich auf bestimmte Zielgruppen fokussieren.

Für einen zielführenden Vergleich ist eine möglichst exakte Definition der anstehenden Transaktionen elementar wichtig. Es bringt wenig bis gar nichts, wahllos ein Depot bei einem Anbieter zu eröffnen, der bei einem Discount Broker Test einer Fachzeitschrift etc. gut abgeschnitten hat – dazu sind diese Tests viel zu standardisiert.

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Ein Wertpapierdepot Preisvergleich sollte auch pauschale Depotführungsentgelte einbeziehen, auch wenn diese mit steigender Handelsaktivität für die Gesamtkosten immer weniger ausschlaggebend sind. Ferner sollten die weiteren Bestandteile des Preisverzeichnisses auf Relevanz überprüft bzw. durch einen Vergleichsrechner sortiert werden: Guthabenverzinsung auf Verrechnungs- und Fremdwährungskonten, Konditionen für Lombardkredite, Realtime-Kursversorgung und Chartingtools bestätigen im besten Fall den Vergleich. Mittlerweile ermöglichen einige Broker Interessenten einen Test ihrer Handelsplattform über ein Demokonto – es empfiehlt sich ggf. davon Gebrauch zu machen.

Bestandskunden sollten ihren Broker auf den Prüfstand stellen

Anleger sollten ihren Broker von Zeit zu Zeit durch einen aktualisierten Vergleich mit der Konkurrenz auf den Prüfstand stellen. Die übergeordnete Entwicklung des deutschen Brokermarktes spielt Privatkunden in die Hände: Tendenziell sinken die Gebühren für Orders, Depotführung und Co.

Wird ein Depot gewechselt oder neu eröffnet kann sich der Blick auf Incentives für Neukunden lohnen – das entscheidende Vergleichskriterium dürfen quersubventionierte Tagesgeldkonten, Tankgutscheine etc. aber nicht sein.

Discount Broker oder herkömmlicher Anbieter? – ein beispielhafter Vergleich

geldscheineEs wurde bereits deutlich, dass der Broker hauptsächlich aufgrund der Kosten gewählt werden sollte. Wie stark die Auswirkungen der Wahl des Brokers in der Praxis sein können, soll ein Beispiel zeigen.

Der Discount Broker sei in diesem Fall ein reines Online-Unternehmen. Beim herkömmlichen Broker handle es sich um eine klassische Filialbank. Zudem soll ein beispielhafter Anleger den Vergleich vereinfachen. Dieser kauft zwei Aktien mit einem Volumen von 5.000 Euro, drei Wertpapiere für jeweils 2.500 Euro und fünf Aktien mit einem Volumen von jeweils 4.000 Euro. und erwirbt zwei Fondsanteile zu je 2.500 Euro.

Discount BrokerFilialbank
ProduktangebotZugang zu allen deutschen und 25 internationalen HandelsplätzenZugang zu allen bekannten Börsen der Welt
DepotführungsgebührenKeineKeine
Kosten für AktienkaufFlatrate für 5 Euro0,25 % vor Ordervolumen, mindestens 9,95 Euro
Kosten für Fondskauf1,5 % vom Handelsvolumen3 % vom Handelsvolumen
Individuelle VermögensberatungNicht möglichJederzeit in einer Filiale möglich
SupportBörsentäglich von 08:00 bis 22:00 Uhr telefonisch erreichbar, am Wochenende von 10:00 bis 14:00 UhrZu den gängige Geschäftszeiten werktags von 08:00 bis 18:00 Uhr
SchulungsangebotUmfangreiches Videomaterial, regelmäßige Live-Webinare, Texte zu allen Themen des TradingKurzes FAQ auf der Homepage

Fall 1: Depot beim Discount Broker

Der beispielhafte Anleger kauft Aktien im Wert von insgesamt 37.500 Euro. Beim Discount Broker werden dafür insgesamt aber nur 10 * 5 Euro fällig, da das Unternehmen ein Faltrate-Modell anbietet. Hinzukommen die Ausgabeaufschläge für die Fonds, die insgesamt mit 75 Euro zu Buche fallen. Dadurch entstehen beim Discount Broker Kosten von 125 Euro.

Fall 2: Depot bei der Filialbank

Bei der Filialbank sind die Kosten abhängig vom Handelsvolumen. Die beiden Aktienkäufe über 5.000 Euro werden mit Kosten von jeweils 12,5 Euro abgebucht und für die Transaktionen über 4.000 Euro werden je 10 Euro fällig. Die drei Wertpapiere, in die jeweils 2.500 Euro investiert werden, würden eigentlich jeweils 6,25 Euro kosten. Aufgrund der Mindestkosten von 9,95 Euro muss aber eben dieser Betrag aufgebracht werden. Für die beiden Fondskäufe muss der Trader 150 Euro bezahlen. Dadurch entstehen bei der Filialbank insgesamt Kosten von 254,85 Euro.

Insgesamt muss der Anleger bei der Filialbank also mehr als das Doppelte zahlen. Dafür erhält er lediglich die Möglichkeit, eine individuelle Anlageberatung in Anspruch zu nehmen. Nutzt er diese nicht, steht der Wechsel außer Frage. Doch selbst wenn die Beratung genutzt wird, kann der Discount Broker aus rein finanzieller Sicht vorteilhaft sein. Nur wenn der Berater es schafft, solche Anlagemöglichkeiten zu finden, die eine zusätzliche Rendite von mindestens 129,85 Euro im Vergleich erwirtschaften, lohnt sich die Beratung de facto.

Zudem bieten viele Discount Broker umfangreiche Möglichkeiten zur Selbsthilfe und Fortbildung an. Filialbanken sind in der Regel nicht daran interessiert, dass ihre Kunden allzu kompetent im Umgang mit den Finanzmärkten werden. Andernfalls würde der Anlageberater und dessen Tätigkeit überflüssig werden.

Grundsätzlich sollte also immer der Broker gewählt werden, der die günstigsten Konditionen anbietet. Selbst wenn ein Unternehmen mit deutlich bessere Service wirbt, muss das für den Trader noch keine höhere Rendite bedeuten – und darauf kommt es schließlich an.

Fazit: Discount Broker grundsätzlich zu empfehlen

ausrufezeichenMit dem richtigen Discount Broker ist Anlegen in Eigenregie kostengünstig und einfach. Der Markt bietet genügend günstige Anbieter für fast jede Anlagestrategie. Wenn im Vergleich gezielt die jeweiligen Gebühren für das eigene Vorhaben verglichen werden ist ein günstiges Depot schnell Realität.

Der Service muss dabei nicht unbedingt leiden. Einige renommierte Unternehmen wie die OnVista Bank, die Consorsbank oder flatex schaffen den Spagat zwischen niedrigen Kosten und hoher Servicequalität.

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