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Dieser Sparkassenverband legt sich fest: Keine Strafzinsen!

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In Zeiten, in denen selbst manche Anleihen mit Negativ-Rendite gekauft werden, gibt es auch schon für Privatkunden bei Banken „Negativ-Zinsen“. So haben sich einige Institute dazu entschlossen, bei großen Summen von Privatanlegern Strafzinsen zu verlangen. Ein Beispiel:

Die Deutsche Skatbank vermeldete letzten Herbst, ab geparkten Summen von 500.000 Euro einen Strafzins von 0,25% zu verlangen.
Quelle: Der Spiegel „Negativzinsen – Skatbank verlangt Geld für Sparguthaben"

Das Beispiel fand Nachahmer – für Geschäftskunden. Als erste deutsche Großbank teilte die Commerzbank mit, dass für „einzelne Geschäftskunden“ mit hohen Guthaben eine „Guthabengebühr“ erhoben werde. Im Klartext: Wer als Geschäftskunde bzw. institutioneller Anleger bei der Commerzbank „hohe Guthaben“ auf dem Verrechnungskonto bunkert, muss dafür Zinsen zahlen. Übrigens nannte die Commerzbank keine konkrete Höhe der „Guthabengebühr“ – die Höhe solle im Einzelfall verhandelt werden.

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Sparkassenverband Hessen-Thüringen: Keine Negativzinsen für Privatkunden

Gestern dann eine Stellungnahme des Sparkassenverbandes Hessen-Thüringen. Der geschäftsführende Präsident des Verbands, Gerhard Grandke, betonte: “Wir Sparkassen sollten von negativen Einlagenzinsen tunlichst die Finger lassen”, so eine Onvista-Meldung zu dem Thema.

Hauptaufgabe der Sparkassen bleibe es, den Menschen im Geschäftsgebiet eine sichere Anlage zu bieten. Eine staatliche Sparprämie sei nicht notwendig.

Das hatte zuvor Georg Fahrenschon, der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), etwas anders gesehen. Fahrenschon hatte eine staatliche Förderung für Kleinsparer ins Gespräch gebracht, damit sich für diese Sparen im Hinblick auf einen Ertrag lohne. Denn die Zinsen seien für diese Zielgruppe auf dem aktuellen Niedrigstniveau entsprechend uninteressant geworden.

Staatliche Förderung: Und wer soll das bezahlen?

Natürlich – aus Sicht des DSGV und auch der Kleinanleger wünschenswert. Angesichts eines Geschäftsvolumens von 2.880 Mrd. Euro ist allerdings fraglich, wieviel den Staat = Steuerzahler eine solche „staatliche Förderung für Kleinanleger“ kosten würde.

Gerhard Grandke, der oben zitierte geschäftsführende Präsident des Sparkassenverbandes Hessen-Thüringen, sieht eine andere Lösung: Wenn „im europäischen Kontext“ die Wachstumsimpulse gestärkt werden, würde das Zinsniveau ohnehin wieder steigen und das Problem der Negativzinsen hätte sich erledigt.

DSGV
Der DSGV (Deutsche Sparkassen- und Giroverband e. V.) mit Sitz in Berlin und Bonn ist der Dachverband der Sparkassen-Finanzgruppe. Laut Wikipedia repräsentiert der DSGV damit 417 Sparkassen mit 15.095 Geschäftsstellen und 244.038 Mitarbeitern. Insgesamt arbeiten demzufolge für die Sparkassen-Finanzgruppe 349.500 Mitarbeiter.

Klarstellung

Und auch hier gilt: Dies ist meine rein subjektive Einschätzung und keine Aufforderung an Sie, Sparkassen zu bevorzugen oder zu meiden. Betrachten Sie meine Zeilen als Gedankenanstoß, nicht mehr und nicht weniger. Es geht um Ihr Geld – verantwortlich dafür sind Sie ganz alleine. Wir recherchieren nach bestem Wissen und Gewissen, übernehmen aber keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

 

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