Diese Aktien können sich lohnen

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 25.11.2020


Mit dem Beginn der neuen Woche gibt es auch immer wieder Hinweise und Übersichten zu verschiedenen Aktien, die derzeit durch einen Kursanstieg oder auch einen Abfall auf sich aufmerksam machen. Wer den Markt stetig beobachtet und sein Aktienortfolio regelmäßig anpassen möchte, der kann auf diese Weise Ausschau nach Signalen halten und hier schnell reagieren. Dabei ist zu beachten, dass schon kleine News in der Weltgeschichte die Tendenz wieder deutlich beeinflussen können.

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BioNTech ist noch immer Thema

Aktiendepot.com Icon VerbrauchertippsIm Kampf um einen Impfstoff gegen Corona stehen sich mehrere Unternehmen gegenüber. Während in den letzten Wochen immer wieder von neuen Erfolgen berichtet wurde, beobachten Anleger mit Spannung den Markt und werfen dabei nicht nur einen Blick auf die Pharma-Unternehmen. Die Entwicklungen an der Börse haben gezeigt, dass auch die Reisebranche oder der nationale und internationale Handel stark auf die News reagieren und es zu unerwarteten Schwankungen kommen kann. Nicht umsonst wurde wieder spekuliert, inwieweit sich ein schneller Impfstoff im kommenden Jahr auf die Fluggesellschaften oder auch die Reiseunternehmen auswirken kann. Von hohen Anstiegen war die Rede.

In dieser Woche kann es sich jedoch lohnen, noch einmal einen Blick auf die Entwicklung der BioNTech-Aktie zu werfen. Grund dafür ist, dass immer mehr von einer zu erwartenden Zulassung in Großbritannien gesprochen wird. So sind die britischen Aufsichtsbehörden damit beschäftigt, eine offizielle Bewertung zu planen, die zu einer schnellen Zulassung führen soll. Ziel ist es, bei der britischen Bevölkerung bereits am den 1. Dezember mit den Impfungen zu beginnen.

Wie es mit der Zulassung in den USA aussieht, ist bisher noch nicht bekannt. Der in Zusammenarbeit zwischen BioNTech und Pfizer hergestellte Impfstoff soll möglicherweise auch in den USA zugelassen werden. Die Anträge wurden bereits gestellt. Die zuständige FDA hat jedoch bisher noch keine Informationen gegeben, wie die Chancen stehen. Neue Informationen werden in der zweiten Dezemberwoche erwartet.

Doch bereits die zu erwartende Zulassung in Großbritannien sorgt für einen Anstieg des Aktienkurses um mehr als 2 %. Wer als Anleger bisher noch unsicher ist, ob die Aktien gehalten oder verkauft werden sollten, der kann möglicherweise in den nächsten Tagen weitere Signale erhalten.

Aktienhinweise

Das Sorgenkind HelloFresh konzentriert sich vor allem auf das US-Geschäft

Der Kochboxen-Anbieter hat vor allem im ersten und zweiten Quartal in diesem Jahr ordentlich an Kursgewinnen zugenommen. Doch mit der Lockerung der Maßnahmen sind die Menschen auch wieder mehr in Restaurants gegangen und wie zu erwarten kam es zu einem Abfall der Aktie. Auch in dieser Woche ist eher wieder ein Abfall des Kurses zu erkennen. Dafür ist HelloFresh jetzt ein wenig auf neue Pfade gegangen und hat sich dafür entschieden, in den USA die Übernahme von Factor75 durchzuführen. Dafür nimmt das Unternehmen immerhin mehr als 270 Millionen US-Dollar in die Hand und möchte die Erfolge in den USA weiter ausbauen. Allerdings gibt es Informationen dazu, dass sich HelloFresh hier ein Stück weit abgesichert hat. Nicht unüblich ist es in den USA, Verträge abzuschließen, die zu Teilen auf den Finanzkennzahlen beruhen, die erreicht werden müssen.

Das ist für die Anleger ein interessanter Aspekt. So zahlt das Unternehmen erst einmal nur einen Anteil von 177 Millionen US-Dollar. Damit Factor75 auch den restlichen Anteil ausgezahlt bekommt, müssen bestimmte Kennzahlen innerhalb eines festgelegten Zeitraumes erreicht werden. Sollte dies nicht der Fall sein, ist HelloFresh nicht zur weiteren Zahlung verpflichtet.

Aber wer ist Factor75 eigentlich? Während HelloFresh hier in Deutschland inzwischen einen hohen Bekanntheitsgrad in Bezug auf die Kochboxen erreicht hat, kennen die wenigsten Anleger das Unternehmen Factor75, das jedoch in den USA einen recht großen Marktanteil hat. Das Unternehmen bietet frisch zubereitete Mahlzeiten an, die direkt gegessen werden können.

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Die Auswirkungen auf die HelloFresh-Aktie

Aktiendepot.com Icon KündigungWer als Anleger jetzt denkt, dass diese Informationen doch eine positive Auswirkung auf die Entwicklung der Wertpapiere haben müssen, der ist möglicherweise enttäuscht. So hat sich gezeigt, dass die Aktie weiter nach unten geht und zwar über 4 %. Experten sehen bei diesem Phänomen vor allem den Fakt, dass HelloFresh es nicht geschafft hat, sich über die Zeit der steigenden Bestellungen auch dauerhaft Kunden zu sichern. Viele Nutzer wollten die Kochboxen probieren und haben dann möglicherweise entschieden, dass es dauerhaft nichts für sie ist.

Gerade die Stammkunden sind es jedoch, die eine besondere Auswirkung auf den dauerhaften Gewinn und damit auch auf die Entwicklung der Aktie haben. Wer als Anleger bereit ist, ein gewisses Risiko zu tragen, der kann die Wertpapiere noch halten und schauen, welche Entwicklungen jetzt durch die Übernahme von Factor75 zu erwarten sind.

Ebenfalls negativ auf die Entwicklung der Aktie wirken sich die Informationen rund um einen möglichen Impfstoff aus. Die Menschen haben die Hoffnung, auf die Dauer wieder Restaurants aufsuchen oder sich Essen spontan liefern lassen zu können. Diese Aussichten sorgen dafür, dass genau abgewogen wird, ob sich ein Abo der Kochboxen dauerhaft lohnt.

Aktienhinweise Anstieg und Fall

Die Bayer-Aktie als echtes Sorgenkind der Anleger

Das Unternehmen Bayer stand einmal für starke Gewinne und beeindruckende Anstiege bei den Kursen. Doch dann kam alles ganz anders. Schon seit mehreren Jahren müssen die Aktionäre dabei zusehen, wie das Wertpapier immer mehr an Wert verliert und sich in eine Richtung bewegt, die nicht nach oben geht. Das Tief war Ende Oktober erreicht. Doch in dieser Woche sind erstmals wieder positive Nachrichten zu lesen. Ein Blick auf die Charts zeigt, dass es hier deutliche Verbesserungen gibt, die dafür sorgen, dass sich Hoffnungen gemacht werden.

Doch Anleger sollten bei ihrer Strategie bedenken, dass das gesamte Konzept des Unternehmens gesehen werden muss. Unter anderem sorgen die Produkte für einen recht hohen Verlust, die zur Agrar-Wirtschaft gehören. Bayer vertreibt unter anderem Pflanzschutzmittel. Das dürfte keine Überraschung sein Spätestens seit dem Skandal rund um Glyphosat und die hier noch zu erwartenden Zahlungen an die Kläger dürfte klar sein, dass es für Bayer schwer wird, an dieser Stelle die Füße wieder auf den Boden zu bekommen.

Experten gehen dennoch davon aus, dass die Aktie erst einmal weiter nach oben gehen wird, es sich hierbei aber nicht um einen dauerhaften Zustand handelt. Daher raten Experten eher dazu, sich auf einen Verkauf einzustellen oder sich darauf einzurichten, mit den Wertpapieren von Bayer keinen großen Gewinner mehr im Portfolio zu haben.

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Auch bei diesen Aktien lohnt sich die Kontrolle der Investition

Aktiendepot.com Icon ChecklisteEine stetige Kontrolle der Aktien, die sich aktuell im Portfolio befinden, ist unbedingt zu empfehlen. So gibt es immer wieder neue Einschätzungen zu den Entwicklungen der Wertpapiere und teilweise stabile Aktien können mi einer neuen Einschätzung durch die Investmentbanken versehen werden. Dazu gehört in dieser Woche auch easyJet. Durch die starken Verluste in diesem Jahr handelt es sich hierbei um ein Wertpapier, bei dem sich die Anleger fragen, ob sich aktuell ein Einstieg lohnen kann, um von späteren Gewinnen zu profitieren. Die Analyse geht davon aus, dass sich am Kurs erst einmal nicht viel ändern wird. Wer also noch nicht sicher ist, ob er halten oder verkaufen möchte, der kann sich noch ein wenig Luft lassen.

Positive Entwicklungen zeigt das Unternehmen Hapag-Lloyd, dessen Kurs sich derzeit langsam wieder auf dem Anstieg befindet. Dennoch geht Warburg Research davon aus, dass es lohnenswert ist, sich für den Verkauf zu entscheiden. Es ist lohnenswert, sich die aktuellen Entwicklungen zum Unternehmen anzusehen und dann abzuschätzen, ob der Anleger auf Risiko gehen möchte.

Sorgen bereitet in der letzten Zeit den Anlegern vor allem die Entwicklung von thyssenkrupp. Auch wenn die Aktien hier langsam wieder steigen, kann es sich hierbei vor allem um eine Momentaufnahme handeln, die durch zwei verschiedene Punkte beeinflusst wird. So gibt es einmal die mögliche Veräußerung des Stahl-Geschäfts, die derzeit immer wieder aufgegriffen wird. Gleichzeitig ist aber auch eine staatliche Hilfe im Gespräch. Beide Optionen könnten das stark angeschlagene Unternehmen schnell wieder in eine andere Richtung lenken und es deutlich stärken. Da es bisher jedoch noch keinerlei Informationen dazu gibt, inwieweit es sich hierbei um Pläne handelt, deren Umsetzung auch erfolgt, sind zu erwartende Kursgewinne erst einmal noch überschaubar.

Aktienhinweise

CFDs werden immer mehr als Ergänzung oder Alternative gesehen

Aktiendepot.com Icon FazitUnsicherheiten bei den Anlegern in Bezug auf die derzeitige Lage bei den Aktien sorgen dafür, dass immer mehr nach möglichen Alternativen oder Ergänzungen für die Investitionen geschaut wird. Bereits im Frühjahr haben die Broker die Informationen herausgegeben, dass sie einen erhöhten Zulauf an Kunden haben. Die schnellen und nicht immer abzusehenden Änderungen beim Wechsel der Kursrichtungen bieten eine sehr gute Grundlage für den Handel mit CFDs.

Der CFD-Handel ist mit einem umfangreichen Risiko verbunden, kann aber auch innerhalb einer kurzen Zeit hohe Gewinne mit sich bringen. Hier haben Trader unter anderem die Möglichkeit, mit einem Hebel zu arbeiten und die Investitionen so zu erhöhen. Gleichzeitig wird der Handel schnell durchgeführt.

Die Investitionen erfolgen nicht in die Wertpapiere direkt, sondern lediglich in deren Kursentwicklungen. Wer bereits einige Erfahrungen damit hat, den Markt zu lesen und Signale zu erkennen, der dürfte auch beim Trading mit CFDs möglicherweise Erfolg haben. Aber auch Einsteiger können durchstarten. Dafür stellen die Broker in der Regel Demokonten zur Verfügung, auf die zurückgegriffen werden kann. Die CFD Demokonten ermöglichen es, sich mit der Funktionsweise von CFDs zu beschäftigen und in diesem Zusammenhang auch die Tools kennenzulernen. Das verringert das Risiko, wenn schließlich mit dem eigenen Guthaben eingestiegen wird.

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