Die Deutschen sparen mehr

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 22.06.2020


Die Menschen in Deutschland befinden sich wohl weiterhin im Krisenmodus und sparen Bargeld. Ohnehin gilt Deutschland als Land der Sparer. Konservative Geldanlagen sind nicht nur in Krisenzeiten beliebter als spekulative Finanzinstrumente, auch wenn es auf Spareinlagen kaum noch Zinsen gibt. Diese Einstellung hat sich in der Corona-Krise wohl nochmals verstärkt. Dennoch könnten auch CFDs für viele Menschen eine Alternative sein, die auf der Suche nach neuen Anlageformen sind.

Jetzt zum Testsieger eToro!62% der Konten von Privatinvestoren verlieren beim Trading von CFDs bei diesem Anbieter Geld

100 Milliarden Euro mehr unter dem Kopfkissen

Die Direktbank ING kam in einer Studie zu dem Ergebnis, dass allein im März 100 Milliarden Euro mehr „gehortet“ wurden als im Monat zuvor. Dies war ein Plus von acht Prozent. In den Folgemonaten gaben die Menschen in Deutschland einen Teil dieser Bargeldreserven allerdings auch wieder aus. Dennoch scheinen die Menschen derzeit eher auf Nummer sicher zu gehen. In den letzten Wochen ist aufgrund der vielen geschlossenen Geschäfte und Restaurants der private Konsum eingebrochen. Dazu kommen Einnahmeausfälle aufgrund der Corona-Krise. Auch bei der DZ Bank glaubt man laut einer Studie, dass die Deutschen vermehrt sparen werden.

Die Deutschen sparen mehr

Noch Ende des letzten Jahres lagen die Bargeldbestände bei 253 Milliarden Euro bzw. statistisch gesehen bei 3.000 Euro für jeden Bürger. Dies waren bereits 15 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Seit 2013 haben sich laut der Bundesbank die Bargeldbestände verdoppelt. Damit gibt es schon länger einen Trend, Bargeld zu sparen. Allerdings liegt die Inflationsrate bei einem bis zwei Prozent und die Zinsen weiterhin bei null. Dies hat zur Folge, dass das Geld unter dem Kopfkissen im Laufe der Jahre an Kaufkraft verliert. Anlagen wie CFDs könnten daher lukrativer sein.

Jetzt zum Testsieger eToro!62% der Konten von Privatinvestoren verlieren beim Trading von CFDs bei diesem Anbieter Geld

Sparquote steigt

Im ersten Quartal 2020 stieg die Sparquote nochmals auf 16,7 Prozent an, wie aus Berechnungen der Unternehmensberatung BCG hervorgeht. Im zweiten Quartal könnten sogar 20 Prozent der Einkommen gespart werden. Auch in anderen Ländern werden Reserven angespart. In den USA könnte die Sparquote sogar auf 30 Prozent steigen. Menschen haben Angst um ihren Arbeitsplatz und die wirtschaftliche Situation und haben daher vermehrt das Bedürfnis, Rücklagen zu bilden.

Auch das Vertrauen in Aktien sank nochmals. Dies wurde schon in den letzten Krisen deutlich. Schon nach dem Platzen der Dotcom-Blase und der Finanzkrise 2008/09 ging das Vertrauen in Aktien und Anleihen zurück. In der Niedrigzinsphase der letzten Jahre wurden Fonds immer beliebter, doch in der Corona-Krise ging auch in dieses Finanzinstrument zunehmend das Vertrauen verloren. Viele Anleger sind derzeit aber auf der Suche nach neuen Anlageformen. In diesem Fall könnte es sinnvoll sein, auch den CFD-Handel in Betracht zu ziehen. Wer bereits Vorwissen aus einem anderen Handelsbereich, beispielsweise Aktien, mitbringt, kann dies auch im Handel mit CFDs einsetzen.

Die Deutschen sparen

Bareinlagen in Deutschland besonders wichtig

In Deutschland sind seit 20 Jahren Bankeinlagen das wichtigste Element bei der Vermögensanlage. Immer weniger Menschen investieren allerdings in Aktien. Trotz kaum noch vorhandener Zinsen stieg das Geldvermögen der Menschen in Deutschland in den letzten beiden Jahrzehnten um drei Prozent im Jahr, in den letzten fünf Jahren sogar um mehr als vier Prozent. Dies zeigt eine Statistik des europäischen Statistikamts Eurostat. Die Ursache liegt in der sehr guten konjunkturellen Entwicklung der letzten Jahre. Die Arbeitslosenzahl war gering und Löhne und Gehälter stiegen.

Wie die Entwicklung weitergeht, bleibt aber abzuwarten. Eine der großen Fragen der nächsten Wochen wird wohl auch, ob die Menschen ihr Geld weiter horten oder wieder beginnen, mehr zu konsumieren. Falls die Menschen weiter sparen, könnte sich die Erholung der Wirtschaft hinauszögern und viele der von der Bundesregierung angestoßenen Konjunkturmaßnahmen wie die Einmalzahlung an Familien mit Kindern ergebnislos bleiben.

Jetzt zum Testsieger eToro!62% der Konten von Privatinvestoren verlieren beim Trading von CFDs bei diesem Anbieter Geld

Konsum in den letzten Wochen deutlich eingeschränkt

Viele Menschen in Deutschland verzichteten aufgrund der Corona-Pandemie in den letzten Wochen auf Reisen, Besuche im Restaurant, Kinobesuche und andere Freizeitaktivitäten. Auch der Kauf von Kleidung und anderen alltäglichen Dingen wurde zurückgestellt. Vieles davon wird sich auch in den nächsten Monaten nicht mehr nachholen lassen. Daher könnte der private Konsum in diesem Jahr laut der DZ Bank um 2,8 Prozent sinken. Die Sparquote könnte laut der DZ Bank auf 12,5 Prozent und damit auf den höchsten Wert seit der Wiedervereinigung steigen.

Allerdings wird wohl das Vertrauen in Aktien nicht so leicht aufgebaut werden, obwohl hier durchschnittlich sechs bis acht Prozent Rendite möglich sind. Die Corona-Krise könnte bei diesem Thema zu einem weiteren Rückschlag beigetragen haben. Auch der Einbruch am Aktienmarkt zu Beginn der Krise könnte das Vertrauen in Aktien weiter geschmälert haben.

Bei vielen Aktien sanken die Kurse, was eigentlich interessante Einstiegspunkte zu günstigen Preisen eröffnet würde. Dennoch zogen viele Anleger ihre Gelder ab und „parken“ sie wohl auf Giro- oder Tagesgeldkonten. Der Anteil an Sichteinlagen und Bargeld könnte bis Jahresende auf 30 Prozent des privaten Geldvermögens steigen.

Die Deutschen sparen mit CFDs

CFDs als interessante Alternative

CFDs könnten für viele Anleger eine interessante Alternative zu Aktien und Spareinlagen sein. Das sich viele Menschen nach Alternativen umsehen, spiegelt sich auch in aktuellen Meldungen von Brokern wider. In den letzten Wochen stiegen bei vielen Brokern die Kundenzahlen. Hier kam sicher auch der Aspekt dazu, dass viele Menschen mehr Freizeit hatten und sich Gedanken über ihre finanzielle Situation machen konnten.

Allerdings wirkte sich hier die Corona-Krise teilweise auch auf die Preise aus und die Stärken und Schwächen des Kundenservices wurden bei einigen Brokern deutlich. Daher könnte sich ein genauer Brokervergleich mehr den je auszahlen. Auch das Eröffnen eines Demokontos ist nicht nur sinnvoll, um den CFD-Handel kennenzulernen, sondern auch, um mehr über den Broker zu erfahren. Für Trader, die mit ihrem aktuellen Anbieter unzufrieden sind, lohnt sich ebenfalls ein Anbietervergleich.

Jetzt zum Testsieger eToro!62% der Konten von Privatinvestoren verlieren beim Trading von CFDs bei diesem Anbieter Geld

CFDs auch für Privatanleger interessant

Galten CFDs bis vor einigen Jahren noch als sehr riskant für Privatanleger, wurden in den letzten Jahren die Regeln so verändert, dass diese erheblich eingedämmt wurden. Unter anderem entfiel die sogenannte Nachschusspflicht, die Verluste in unbegrenzter Höhe zur Folge haben konnte. Zudem wurden die Hebel für private Anleger je nach Volatilität des Basiswertes auf 1:30 beschränkt. Mehr zu Hebeln und wie Sie diese nutzen können, erfahren Sie in unserem Ratgeber.

Viele Anleger in der EU haben sich in den letzten Jahren auch mit Blick auf Themen wie Datenschutz und die Sicherheit ihrer Plattformen sehr zuverlässig und seriös aufgestellt. Zudem sind seriöse Anbieter von den Finanzaufsichtsbehörden der jeweiligen Länder reguliert und verfügen über entsprechende Lizenzen. Aus diesem Grund gelten im Falle einer Insolvenz weitreichende Rechte für Trader. Darüber hinaus bieten vielen Broker auch für Einsteiger umfangreiche Hilfen und Schulungsmaterialien.

Die Deutschen sparen mehr

Broker mit Innovationen

Zahlreiche Broker zeichnen sich zudem durch Innovationen aus und brachten in den letzten Jahren beispielsweise eigene Apps oder besondere Tools für ihre Plattformen heraus. Auch die Zahl der Basiswerte wurde sukzessive erweitert. Bei vielen Brokern können Trader beispielsweise mittlerweile auch Bitcoins handeln. Dies ist damit nicht mehr nur an Kryptobörsen, sondern auch bei zertifizierten Anbietern möglich. Einige Broker haben beispielsweise Aktien aus bestimmten Branchen im Angebot oder eine Art Musterportfolio mit beliebten Aktien erstellt.

An den Märkten ist teilweise eine sehr hohe Volatilität zu verzeichnen. Dies zeigte sich zu Beginn der Corona-Pandemie besonders deutlich. Hohe Schwankungen bedeuten aber auch interessante Anlagechancen. Mit CFDs lassen sich Schwankungen sehr gut nutzen, da Trader auf steigende und fallende Kurse setzen können. Die breite Auswahl an Basiswerten ist für viele Anleger ebenfalls interessant. Besonders beliebt ist der DAX. Auf diesem Weg können Anleger über ein Index-CFD gleich in mehrere Aktien investieren. Wie dies genau möglich ist, erklären wir in unserem Ratgeber.

Jetzt zum Testsieger eToro!62% der Konten von Privatinvestoren verlieren beim Trading von CFDs bei diesem Anbieter Geld

Broker gut aufgestellt

Darüber hinaus sind die Handelsplattformen vieler Broker so gut aufgestellt, dass eine Position sehr schneller eröffnet und geschlossen werden kann. Damit können Trader mit CFDs sehr kurzfristig auf Marktveränderungen reagieren. Dies ist bei langfristigen Handelsinstrumenten wie Aktien oft nicht in dieser Form möglich. Der Handel mit CFDs ist zudem oftmals rund um die Uhr möglich. Anleger sind damit nicht unbedingt an Börsenöffnungszeiten gebunden.

Gerade in der aktuellen Krise zeichnen sich viele Broker auch durch ihren gut zu erreichenden Kundenservice aus. In Webinaren oder über tagesaktuelle Informationen sind Trader zudem stets gut über alle aktuellen Entwicklungen informiert. Alle Angebote eines Brokers lassen sich über ein Demokonto testen.

Die Deutschen sparen mehr

Fazit: CFDs als Alternative zu Sparanlagen

In der Corona-Krise zeigt sich erneut, dass Deutschland das Land der Sparer ist. In den letzten Wochen legten die Menschen erneut Geld zur Seite. Die Sparquote könnte sich nochmals deutlich erhöhen. Auch der private Konsum ist in den letzten Wochen eingebrochen. In den nächsten Wochen wird sich zeigen, ob die Menschen in Deutschland wieder bereit sind, mehr Geld auszugeben und damit auch die Konjunktur anzukurbeln.

Die Corona-Krise hat zudem das Vertrauen in Aktien erneut geschwächt. Zu Beginn der Krise zogen viele Anleger ihre Gelder von den Aktienmärkten ab. Die steigenden Kundenzahlen von Brokern zeigen aber auch, dass das Interesse am Handel weiterhin da ist. CFDs könnten für viele Menschen gerade in der aktuellen Situation eine Alternative sein. Wer sich bereits mit anderen Handelsinstrumenten auskennt, kann dieses Wissen auch im CFD-Handel nutzen. Zudem könnten die Vorteile dieses Handelsinstruments gerade jetzt ein entscheidender Pluspunkt sein.

Bilderquelle:

  • www.shutterstock.com