Deutscher Nachhaltigkeitskodex – Verantwortung tragen im Unternehmen

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 15.04.2020


Ein Jahrzehnt im Zeichen gesamtgesellschaftlicher Verantwortung und nachhaltigen Umgangs mit Mensch und Natur findet seinen Ausdruck in einem Dokument, das als deutscher Nachhaltigkeitskodex erstmals Unternehmen die Möglichkeit gibt, die eigene Verantwortung zu prüfen, zu dokumentieren und nachzuweisen. Eine Anforderung, die zunehmend nicht nur rechtsverbindlich ist, sondern kaufmännisch sind macht. Unternehmen, Beschäftigte und Kunden schaffen einen nichtmonetären Mehrwert, der zukunftsweisend ist. Was steckt hinter dem Nachhaltigkeitskodex? Ist Nachhaltigkeit dasselbe wie CSR? Warum sind ethische, ökologische und soziale Belange für Unternehmen zunehmend von Bedeutung? Mehr dazu in diesem Ratgeber.

  • Deutscher Nachhaltigkeitskodex als Standard für Unternehmen
  • Europaweit verbindliche Offenlegung nichtfinanzieller Informationen
  • DNK Deutscher Nachhaltigkeitskodex als Ergebnis jahrelanger Arbeit
  • Einbeziehung von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik
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DNK Deutscher Nachhaltigkeitskodex: die Entstehungsgeschichte

Der Kodex, der die Nachhaltigkeit in führenden Unternehmen messbar und dokumentierbar machen soll, ist nicht vom Himmel gefallen, sondern ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit. Der Anstoß kam aus den Unternehmen selbst, aus der Zivilgesellschaft, aber auch aus den Reihen von Politikern oder Finanzanalysten. Schon vor 2010 kristallisierte sich in Gesprächen und Expertenrunden heraus: Nachhaltigkeit macht Sinn! Das mit dem Thema beauftragte Gremium, der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE), konnte im November 2010 einen ersten Entwurf für den Kodex vorlegen und zum öffentlichen Dialog einladen. Innerhalb von drei Monaten konnte der Rat jede Menge Interesse und konkrete Rückmeldungen verbuchen – all dies sowie ein Arbeitskreis mit Vertretern der Unternehmen und ein „Testlauf“ zur Dokumentation von Nachhaltigkeit wurde in die Ausarbeitung des Nachhaltigkeitskodex mit einbezogen. Ein Meilenstein war ein umfassendes Forum vielfältiger Beteiligter, das Frankfurter Multistakeholderforum im September 2011. Nach mehreren Überarbeitungen wurde im Juli 2017 die vierte, überarbeitete Fassung des Kodex vorgelegt. Zugleich müssen große Unternehmen europaweit seit dem Geschäftsjahr 2017 die nichtfinanziellen Informationen über die sozialen und ökologischen Auswirkungen ihrer Tätigkeit offenlegen. Der deutsche Nachhaltigkeitskodex ist ein anerkannter Leitfaden für die Konformität mit den Anforderungen an die Unternehmen.

Nachhaltigkeit und CSR – ist das dasselbe?

Das Kürzel CSR steht für „corporate social responsibility“, auf Deutsch die soziale Verantwortung des Unternehmens. Damit ist auch schon der Geltungsbereich umrissen – CSR ist auf betriebswirtschaftlicher Ebene entwickelte Strategie oder ein Bündel von Strategien, die das Unternehmen im sozialen und gesellschaftlichen Kontext Verantwortung tragen lassen – etwa für die Mitarbeitergesundheit, für die Interaktion des Unternehmens mit der Gemeinschaft bzw. Stadt, in der es ansässig ist, natürlich auch im weiteren Sinne für ein Engagement zugunsten von Umwelt und Natur. Dabei werden die geschäftlichen Ziele des Unternehmens mit einer sozialen Verantwortung zum Vorteil aller Beteiligten verbunden. CSR führt somit letztlich zu einem nachhaltigen oder nachhaltigeren Handeln des Unternehmens.

Nachhaltigkeit ist gesamtgesellschaftlich oder global zu sehen. Der Begriff steht für den schonenden Umgang mit den Ressourcen des Planeten, die für kommende Generationen bewahrt werden sollen. Nachhaltigkeit im weiteren Sinne ist mit dem Konzept des CSR natürlich eng verwoben, auch wenn es begrifflich davon abzugrenzen ist.

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Berichtspflicht ab 2017

Der deutsche Nachhaltigkeitskodex als Leitfaden dazu, welche Kriterien ein Unternehmen erfüllen muss, ist deshalb so wichtig, weil in der EU ab 2017 Unternehmen ab einer bestimmten Mindestgröße einer Berichtspflicht unterliegen. Das führt dazu, dass die Nachfrage nach dem Kodex, seinen Inhalten und seiner Umsetzung im Unternehmen stark ansteigt. Dabei beschränkt sich das Interesse nicht nur auf Großkonzerne, auch kleine und mittelgroße Unternehmen möchten bereits jetzt mehr über den Kodex und seine praktische Umsetzung wissen. Sogar Kommunen bekunden Interesse. Allein in Deutschland sind mehr als 500 Unternehmen verbindlich dazu angehalten, ihre nichtfinanziellen Informationen entsprechend dem DNK offenzulegen. Aber dabei bleibt es nicht: Firmen oder Organisationen, die mithilfe des Kodex überprüfen konnten, dass ihre Geschäftstätigkeit den Nachhaltigkeitsanforderungen entspricht, veröffentlichen das gern. Schon jetzt haben mehr als 200 Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsbericht in die Datenbank eingestellt, die dem Deutschen Nachhaltigkeitscodex angeschlossen und öffentlich einsehbar ist. Neben deutschen Konzernen finden sich hier auch Unternehmen aus anderen europäischen Staaten, in denen der „Sustainability Code“ ebenfalls als Leitfaden verwendet wird.

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Worum geht es in den Berichten?

Bei den für Unternehmen verbindlichen Berichten über nichtfinanzielle Informationen werden fünf Bereiche abgedeckt. Berichtet werden soll über die Nachhaltigkeit der Geschäftstätigkeit, den Umgang mit Umweltschutz, die Wahrung von Arbeitnehmerrechten und die Förderung der Mitarbeiter, aber auch soziale Belange – etwa bei der Bekämpfung von Korruption. Insgesamt zwanzig Teilbereiche enthält der Nachhaltigkeitskodex. Unternehmen werden dazu angehalten, Verantwortung zu übernehmen, ihre Geschäftspraktiken zu überprüfen und nachweislich zu belegen, dass sie den Kriterien des deutschen Nachhaltigkeitskodex tatsächlich entsprechen. Die zwanzig DNK-Kriterien sind die folgenden:

Strategie

  1. Strategische Analyse und Maßnahmen
  2. Wesentlichkeit
  3. Ziele
  4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Prozessmanagement

  1. Verantwortung
  2. Regeln und Prozesse
  3. Kontrolle
  4. Anreizsysteme
  5. Beteiligung von Anspruchsgruppen
  6. Innovations- und Produktmanagement

Umwelt

  1. Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen
  2. Ressourcenmanagement
  3. Klimarelevante Emissionen

Gesellschaft

  1. Arbeitnehmerrechte
  2. Chancengerechtigkeit
  3. Qualifizierung
  4. Menschenrechte
  5. Gemeinwesen
  6. Politische Einflussnahme
  7. Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten
DNK Kriterien

Die Kriterien werden auf der Webseite des DNK übersichtlich dargestellt

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Was leistet der DNK Deutscher Nachhaltigkeitskodex?

Für Unternehmen bringt die Anwendung des Kodex es mit sich, dass die Organisation eine strategische Vision zur eigenen Nachhaltigkeit entwickeln muss. Zugleich ist der Kodex ein Leitfaden dazu, wie die für zahlreiche Unternehmen verbindlichen Nachhaltigkeitsberichte geordnet abgefasst werden können.

Besonders durch die Veröffentlichung der entsprechenden Berichte in der DNK-Datenbank werden praktische Beispiele dafür geschaffen, wie Nachhaltigkeit und CSR im Unternehmen in die Tat umgesetzt werden können. Dank der Prüfung der Berichte durch das Büro Deutscher Nachhaltigkeitskodex erhalten die berichtenden Unternehmen außerdem direkt konstruktives Feedback zu gelungenen und zu verbessernden Elementen. Und ein besonderer Vorteil für kleinere Firmen oder Kommunen: Der DNK ist kostenlos und das angeschlossene Büro unterstützt theoretisch und praktisch bei der Verwirklichung der Nachhaltigkeitsberichte!

Nachhaltigkeit auf dem Prüfstand – der Nutzen für Unternehmen

Unternehmen, die unabhängig von ihrer Größe transparent über die Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit berichten, können sich als nachhaltig, als grün, oder sozial bezeichnen. Wichtig ist weniger die Wortwahl als die gelebte Umsetzung der dahinter stehenden Ansprüche. Ein Nachhaltigkeitsbericht dokumentiert die ökologischen und sozialen Aktivitäten, die den Anspruch auf gewinnbringende Tätigkeit und die Wettbewerbsfähigkeit der eigenen Produkte ergänzen sollen. Nachhaltigkeitsberichte helfen Organisationen bei der Planung, Umsetzung und kontinuierlichen Verbesserung ihrer besonderen Anliegen. Natürlich sind nicht alle Unternehmen in ihren Bemühungen um (mehr) Nachhaltigkeit gleich erfolgreich oder gleich ausgerichtet. Regionale, betriebswirtschaftliche oder politische Faktoren bestimmen, wo sich ein Unternehmen besonders engagiert. Dabei ist der DNK jedoch als Richtlinie immer ein wertvolles Hilfsmittel, denn er definiert auch implizierte Ausschlusskriterien – für die berichtenden Unternehmen ist zwar kein ausdrückliches massives Engagement für Menschenrechte oder gegen Korruption verbindlich, erwartet wird jedoch, dass das Unternehmen dokumentieren kann, dass es Korruption nicht praktiziert und Menschenrechte zumindest in den eigenen Produktionsstätten oder Lieferketten schützt.

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Deutscher Nachhaltigkeitskodex: was nutzt es den Unternehmen?

Lange vorbei sind die Zeiten, als „grüne“ Ideen mit weltfremder Sozialromantik gleichgesetzt wurden. Die meisten Unternehmen haben längst erkannt, dass Nachhaltigkeit und CSR geschäftlich Sinn machen. Zum einen heben sie das Ansehen einer Marke in der öffentlichen Wahrnehmung, ein Faktor, der sich natürlich auch in den Umsätzen niederschlägt. Zum anderen ist gerade der nachhaltig Umgang mit natürlichen Ressourcen kaufmännisch vernünftig. Nachhaltigkeit, die im Unternehmen konsequent gelebt wird, regt zur Innovation und zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle an – und besonders nachhaltig agierende Organisationen investieren hier bis zu fünfmal so viel wie Firmen, die als unbesorgte „Eintagsfliegen“ der Ökologie wie gehabt weitermachen. Das sichert ihnen langfristig Wettbewerbsvorteile und hilft unter anderem dabei, qualifizierte Mitarbeiter anzuziehen und langfristig zu binden. In Zeiten des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels ein Trumpf, der sich auszahlt.

Wie der Rat für Nachhaltige Entwicklung betont, geht es bei den Nachhaltigkeitsberichten allerdings keineswegs darum, ein perfektes Image des Unternehmens zu präsentieren. Im Gegenteil, die transparente Darstellung von Hindernissen und Konflikten werden als besonders wertvoll erachtet, liefern sie doch Anregungen zur Weiterentwicklung nachhaltiger Geschäftspraktiken. Überdies soll der DNK den Wettbewerb fördern und um weitere Facetten ergänzen. Und nicht zuletzt bei der Finanzierung werden DNK-konforme Unternehmen zunehmend bevorzugt behandelt.

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Deutscher Nachhaltigkeitskodex – Haftung für Aufsichtsrat und Unternehmensleitung

Neu und weithin begrüßt ist die Auflage, die der Geschäftsführung die Verantwortung für die Schlüssigkeit der nichtfinanziellen Berichterstattung überträgt. Auch der Aufsichtsrat haftet nun mit. Er ist gehalten, den Nachhaltigkeitsbericht ebenso sorgsam zu prüfen wie den Lagebericht und den Jahresabschlussbericht. Die Bedeutung einer glaubwürdigen Berichterstattung auch für Investoren wird besonders herausgestellt. Damit ist die nichtfinanzielle Berichterstattung auch rechtlich und handelsrechtlich endlich auf denselben Status gehoben wie die finanziellen Berichte zur Situation des Unternehmens. Interne Kontrollen im Unternehmen müssen unter anderem gewährleisten, dass keine falschen Angaben in die nichtfinanziellen Erklärungen einfließen. Damit ist Nachhaltigkeit nun endgültig zur Chefsache geworden.

Auch auf eine lokale Begrenzung können sich Organisationen nicht länger berufen. Besonders global agierende Unternehmen müssen ihre gesamten Produktions- und Lieferketten in die Nachhaltigkeitsdokumentation einbeziehen und Verantwortung für Zulieferer und Partner am anderen Ende der Welt übernehmen. Hier wird die unternehmerische Verantwortung über Grenzen hinweg als Grundlage für nachhaltige Entwicklung ausdrücklich angemahnt.

Deutscher Nachhaltigkeitskodex als Leitfaden für Investoren

Wie bereits erwähnt, wird die Handhabung nachhaltiger Geschäftspraktiken zunehmend auch für Investoren bedeutsam. Denn letztlich gibt eine korrekte nichtfinanzielle Berichterstattung auch Aufschluss darüber, wie ein Unternehmen seine Geschäftsfelder in der Praxis handhabt. Langfristig, das hat sich bereits gezeigt, schaffen sich nachhaltig agierende Organisationen entscheidende Wettbewerbsvorteile, unter anderem durch Innovation. Außerdem ist es immer mehr Anlegern wichtig, ihr Kapital in Firmen zu investieren, die sich keine Menschenrechtsverletzungen oder Raubbau an der Umwelt zuschulden kommen lassen. Sich nur auf die Selbstdarstellung in der Werbung eines Unternehmens zu verlassen, ist natürlich kontraproduktiv. Wer auf der Suche nach Informationen zur Nachhaltigkeit bestimmter Firmen ist, wird in der Datenbank des DNK fündig und kann hier schwarz auf weiß prüfen, ob und in welcher Form das Unternehmen den Anforderungen von CSR und Nachhaltigkeit entspricht, ja sogar, welche Fortschritte es von Jahr zu Jahr bei der Umsetzung macht.

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Lohnt sich die Anlage in Unternehmen, die sich dem DNK verpflichten?

Unter den Unternehmen, die ihre Jahresberichte in der Database des Büros Deutscher Nachhaltigkeitscodex öffentlich machen, sind unter anderem einige DAX-Konzerne. Dies beantwortet die Frage, ob die Anlage in nachweislich nachhaltige Firmen überhaupt lohnend ist. Eine Investition in Wertpapiere oder Fonds, die nach dem Kriterium der Nachhaltigkeit erfolgt, kann also gute Renditen erzielen. Auch hier gilt jedoch, dass nachhaltige Unternehmen einfach mal ein schlechtes Jahr haben können, kaufmännische Fehlentscheidungen treffen oder sogar scheitern können. Garantien gibt es nicht. Neben der Prüfung der Berichte in der DNK-Datenbank sollten interessierte Anleger also unter anderem die langfristige Performance der Unternehmensaktien und die Entwicklung der entsprechenden Branchen und Märkte studieren. Eine umfassende Information vor der Geldanlage darf auch bei nachhaltigen Unternehmen nicht vernachlässigt werden. Zur finanziellen Rendite kommt bei einer Anlage in die Teilnehmer der DNK-Datenbank die Förderung des Engagements für Menschen und Umwelt.

Wenn dann die Geldanlage tatsächlich getätigt wird, ist natürlich auch zu beachten, dass Wertpapiere in jedem Fall über einen seriösen Anbieter erworben bzw. gehandelt werden sollten. Egal, ob man sich für eine Bank, Direktbank oder einen Online-Broker entscheidet, der Anbieter sollte durch eine verlässliche europäische Aufsichtsbehörde reguliert sein und seine Kosten und Konditionen transparent zur Verfügung stellen. Auch eine übersichtliche Präsentation der angebotenen Produkte und Leistungen, Informationsmöglichkeiten und ein kompetenter Kundendienst runden das Angebot eines empfehlenswerten Anbieters ab.

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Fazit DNK Deutscher Nachhaltigkeitskodex – der Nutzen für Anleger

Anleger auf der Suche nach alternativen Investitionen tun sich nicht immer leicht mit der Entscheidung für eine Anlageform. Vielen ist eine Geldanlage, die sich sozialen und ökologischen Ansprüchen verpflichtet, wichtig, sie wollen mit ihrem Kapital natürlich eine Rendite erzielen, aber nicht um jeden Preis. Im Gegenteil, nach Möglichkeit soll investiert werden in Organisationen oder Unternehmen, die sich aktiv für Nachhaltigkeit und CSR einsetzen. Letzteres lässt sich allerdings nicht aus der Performance von Unternehmensaktien ablesen. Hier schließt der DNK eine Informationslücke. Die Database, die auf der Website des Büros Deutscher Nachhaltigkeitskodex abrufbar ist, enthält die öffentlich gemachten nichtfinanziellen Berichte von Unternehmen, die – freiwillig oder aufgrund ihrer Größe verbindlich – die Compliance mit Nachhaltigkeit in zwanzig Kriterien belegen. Das erleichtert die Entscheidung für ein oder mehrere Unternehmen, die beim Erwerb von Wertpapieren bevorzugt werden sollen. Wer darüber hinaus besonders hohe Ansprüche an eine alternative Geldanlage stellt, kann bei der Wahl des Brokers oder der Bank auf Anbieter zurückgreifen, die sich in hohem Maß ethischen Standards verpflichten, bestenfalls für alle Geschäftsbereiche, wie es beispielsweise Ethikbanken tun. Denkbar ist auch die Zusammenstellung von Wertpapieren als Korb in einem „grünen“ Fonds. In allen Fällen können Anleger, die sich zuvor umfassend zur den finanziellen und nichtfinanziellen Aspekten informieren, durchaus gute Renditen erzielen – mit gutem Gewissen.

Bilderquelle:

  • https://www.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de/