Deutsche Wirtschaft bricht ein

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 27.08.2021


Die aktuellen Wirtschaftszahlen zeigen, wie stark die deutsche Wirtschaft unter den Folgen der Corona-Krise leidet. Die Wirtschaft in Deutschland brach 2020 um fünf Prozent ein. Dies ist allerdings weniger als während der Finanzkrise 2009. Allerdings geht beispielsweise Wirtschaftsminister Peter Altmaier von einem Aufschwung in diesem Jahr aus. XTB bietet seinen Tradern nicht nur zahlreiche Aktien, sondern auch viele Analysemöglichkeiten und -tools an.

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Rezession durch Corona-Pandemie

Aktiendepot.com Icon MustervorlageDurch die Corona-Pandemie und ihre Folge ist die Wirtschaft in Deutschland dennoch in eine Rezession gekommen. Laut einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamts lag der Einbruch kalenderbereinigt sogar bei 5,3 Prozent. In der Finanzkrise 2008 sank das Bruttoinlandsprodukt um 5,7 Prozent. Dennoch ist der aktuelle Einbruch der zweithöchste der Nachkriegszeit.

Damit bestätigt das Statistische Bundesamt auch, was schon seit dem letzten Frühling befürchtet wurden. Nachdem im März und April letzten Jahres ein großer Teil der Wirtschaft stillstand, gingen viele Experten bereits von einem wirtschaftlichen Einbruch aus. Auch andere Länder mussten wirtschaftliche Rückgänge hinnehmen. Dazu kamen Grenzschließungen und die Unterbrechung von Lieferketten.

Deutsche Wirtschaft bricht ein

Leichte Erholung im Sommer 2020

Im Sommer erholte sich die Wirtschaft zwar wieder, allerdings kam es im Herbst 2020 aufgrund steigender Coronazahlen wieder zu neuen Einschränkungen im alltäglichen und wirtschaftlichen Leben. Im Unterschied zum Frühjahr gab es jedoch keine Grenzschließungen. Dennoch musste Deutschland mit Blick auf das gesamte Jahr erstmals seit 2011 wieder ein Haushaltsdefizit verzeichnen. Laut dem Statistischen Bundesamt lagen die Ausgaben von Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen 2020 rund 158 Milliarden Euro über den Einnahmen.

Die gesamte Wirtschaftsleistung sank um 4,8 Prozent, was das zweithöchste Defizit seit der Wiedervereinigung bedeutete. Nur 1995, nachdem die Schulden der Treuhand, deren Aufgabe es war, die Volkseigenen Betriebe der ehemaligen DDR zu privatisieren, in den Staatshaushalt übertragen wurden, was das Defizit größer.

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Einbruch nicht so dramatisch wie befürchtet

Aktiendepot.com Icon VerbrauchertippsBundeswirtschaftsminister Peter Altmaier bezeichnete den jüngsten Wirtschaftseinbruch als „dramatisch hohe Zahl“. Dass der Einbruch geringer ausfiel als zeitweise befürchtet, ist für ihn nur ein schwacher Trost. Laut Altmaier sei es der Widerstandskraft der deutschen Wirtschaft sowie den Hilfen der Bundesregierung in Milliardenhöhe zu verdanken, dass das Minus nicht höher ausfiel.

Altmaier betonte zudem, dass die Bundesregierung auch weiter Mittel zur Verfügung stellen wird, um die Wirtschaft vor substanziellem Schaden zu bewahren und zeigte sich zuversichtlich, dass die Wirtschaft im Jahr 2021 wieder wachsen werde. Das deutsche Wirtschafts Wachstum werde „deutlich und spürbar“ sein. Allerdings nannte Altmaier noch keine Prognose. Noch im Herbst ging er von einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2021 von 4,4 Prozent aus.

Deutsche Wirtschaft schrumpft

Erholung im zweiten und dritten Quartal denkbar

Ökonomen erwarten jedoch, dass sich die Wirtschaft in Deutschland und anderen Ländern in Europa aufgrund der aktuellen Lockdowns erst im zweiten und dritten Quartal 2021 wieder erholen wird. Dann könnte sich die aufgestaute Nachfrage auflösen und die Hilfspaketen der Regierungen und der EZB wirken. Das Jahr könnte dann mit einem starken Wachstum zu Ende gehen. Allerdings könnte dabei die gesamtwirtschaftliche Aktivität erst gegen Jahresende wird auf dem Niveau von vor der Krise liegen. Übrigens haben kleine Läden überraschenderweise auch von der Pandemie profitiert.

Auch der Präsident des Statistischen Bundesamts, Georg Thiel, geht davon aus, dass die gestiegenen Staatsausgaben und die Bauwirtschaft dafür gesorgt haben, dass der Einbruch nicht noch deutlicher ausfiel. Die Staatsausgaben stiegen um 3,4 Prozent und die Bauwirtschaft wuchs um 1,5 Prozent.

Die Exporte sanken jedoch um fast zehn Prozent. Zudem investierten Unternehmen 12,5 Prozent weniger Geld. Die Verbraucher senkten ihre Ausgaben um sechs Prozent. Dagegen kam das verarbeitende Gewerbe deutlich besser als erwartet durch die Krise. Allerdings mussten einige Branchen, darunter die Luftfahrt, der Tourismus, wie zum Beispiel TUI, AirBnB, und das Gastgewerbe Einbrüche von bis zu 90 Prozent hinnehmen.

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Aktuelle Zahlen geben Hoffnung

Aktiendepot.com Icon ErfahrungenEinige aktuelle Zahlen geben jedoch Hoffnung. So konnte sich die Industrie in Deutschland nach dem massiven Einbruch im Frühjahr zuletzt gut erholen. Die Produktion stieg im November im Vergleich zum Vormonat um 1,2 Prozent und die Auftragsbücher sind derzeit gut gefüllt. Aufgrund der starken Nachfrage aus Länder außerhalb Europas liegen die Auftragszahlen sogar höher als vor der Krise. Insbesondere die Erholung der chinesischen Konjunktur wirkt sich dabei vorteilhaft auf die Industrie in Deutschland aus.

Die Industrie in Deutschland hat im Vergleich zu anderen europäischen Ländern einen recht hohen Anteil an der Wertschöpfung. Dieser lag 2019 bei 24 Prozent und damit fast doppelt so hoch wie in Frankreich und Großbritannien. In den beiden anderen großen europäischen Volkswirtschaften liegt der Anteil der Industrie nur bei je 13 Prozent. Länder mit einem großen Dienstleistungssektor sind damit in einer tieferen wirtschaftlichen Krise als Deutschland, da insbesondere der Dienstleistungssektor von den Einschränkungen durch Lockdowns betroffen war und ist.

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Leichter Einbruch zu Jahresbeginn erwartet

Ökonomen gehen jedoch davon aus, dass im ersten Quartal 2021 die Wirtschaftsleistung nochmals zurückgehen wird, allerdings nicht so deutlich wie im letzten Jahr. Diese Einschätzung gilt jedoch nur dann, wenn es nicht zur Unterbrechung von Lieferketten in der Industrie kommt. Auch wenn der aktuelle Lockdown noch länger als bis Ende Januar andauert, könnte sich die Wirtschaft im zweiten Quartal erholen und auf ein deutliches Wachstum im Gesamtjahr zusteuern.

Am Düsseldorfer Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) gehen die Experten um Direktor Sebastian Dullien davon aus, dass die Nachholeffekte bei Konsum, Ausrüstungsinvestitionen und Exporten hoch ausfallen könnten. Das IKM schätzt, dass die Verbraucher in Deutschland in den letzten zwölf Monaten rund 100 Milliarden Euro mehr gespart haben als üblich. Die Sparquote könnte 2021 wieder fallen, was Ansteige beim Konsum zur Folge hat. Das IMK geht daher von einem Wirtschaftswachstum von mehr als vier Prozent aus. Auch steigende Exporte nach China könnten die Wirtschaft wieder ankurbeln.

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Plus am Jahresende möglich

Aktiendepot.com Icon GebührenAuch beim Industrieverband BDI blickt man optimistisch auf das gerade begonnenen Jahr und hofft ebenfalls auf ein Wachstum von vier Prozent. Allerdings bleibt abzuwarten, wie die Impfungen vorankommen und ob es nach den Lockerungen der Corona-Beschränkungen zu weniger Unsicherheit bei Firmen und Privatpersonen kommt.

Ein deutliches Plus könnte sich in diesem Jahr vor allem in Bereichen und Branchen ergeben, die zuletzt sehr eingeschränkt waren. Dies betrifft beispielsweise Großveranstaltungen, Messen oder Freizeitmöglichkeiten und Unterhaltung. Auch diese Branchen könnten mithelfen, dass des BIP zum Jahresende wieder das Niveau von vor der Krise erreicht.

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2.000 Aktien bei XTB

Für Trader ist die Entwicklung der Wirtschaft oftmals ein wichtiger Teil der Fundamentalanalyse. Insbesondere im Aktienhandel lassen mit wirtschaftlichen Kennzahlen Entwicklungen einschätzten. Aktien sind nicht nur an der Börse, sondern auch bei Brokern wie XTB handelbar. Der Broker mit polnischen Wurzeln bietet über 2.000 Aktien an, die an 16 internationalen Börsen gehandelt werden. Neben der Frankfurter Börse könnten Trader unter anderem auch an den Börsen in London und New York aktiv werden.

Der Broker bietet für den Aktienhandel die xStation 5 an, die auch einen Aktien-Scanner und kostenlose Echtzeitkurse umfasst. Trader finden auf der Handelsplattform auch Analysetools und Tools zum Risikomanagement. Nach der Kontoeröffnung ist eine erste Einzahlung notwendig, für die XTB allerdings keine Vorgaben bei der Höhe macht. Einzahlungen sind über mehrere kostenlose Wege möglich. Bei Zahlungen per Kreditkarte oder über Zahlungsdienstleister wird die Einzahlung direkt auf das Handelskonto gutgeschrieben.

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Zuverlässige und schnelle Transaktionen bei XTB

Transaktionen werden über die xStation 5 schnell und zuverlässig abgewickelt. Der Broker bietet seinen Tradern zudem zahlreiche aktuelle Nachrichten und Marktanalysen an. Auch ein Wirtschaftskalender, Marktalarme und ein Trading-Rechner gehören zum Angebot des Brokers. Darüber hinaus erfahren Trader in den Schulungsmaterialien der Trading Academy und in Webinaren mehr zum Trading. Weitere Fragen beantwortet der Kundenservice.

Im Aktienhandel zahlen Trader bei monatlichen Handelsumsätzen von bis zu 100.000 Euro keine Kommission. Liegen die monatlichen Umsätze über dieser Marke, müssen Trader eine Kommission von 0,2 Prozent (mindestens zehn Euro) zahlen. Der Handel mit Aktien erfolgt über das gleiche Handelskonto wie der CFD-Handel. Daher ist weder eine Anmeldung bei einer anderen Bank noch die Eröffnung eines weiteren Aktiendepots notwendig. Jede Transaktion über die Handelsplattform wird über eine der Partnerbanken von XTB abgewickelt. Insbesondere für Auszahlungen arbeitet der Broker mit der Commerzbank zusammen.

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Wahl zwischen echten Aktien und CFDs

Trader haben bei Aktien bei XTB die Wahl zwischen echten Aktien und CFDs. Dies eröffnet auch die Möglichkeit zum Hedgen. Sind sich Trader unsicher, ob der Kurs einer Aktie steigen oder fallen wird, können sie auf ein und dieselbe Aktie auch eine CFD-Position in entgegengesetzter Richtung eröffnen. Der Broker ist selbst an der Börse notiert und wird aufgrund mehrerer Niederlassungen in verschiedenen Länder von mehreren Finanzaufsichtsbehörden reguliert.

Die Kontoeröffnung bei XTB dauert über die Webseite nur wenige Minuten. Trader sollten jedoch alle wichtigen Dokumente, die online hochgeladen werden können, griffbereit haben. Dazu gehört auch die Steuer-Identifikationsnummer, die aus rechtlichen Gründen im Kundenkonto hinterlegt werden muss. Die Kontoeröffnung ist online rund um die Uhr möglich und auch die Legitimation gegenüber dem Broker kann per Video erfolgen.

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Fazit: Hoffnung auf Erholung der Wirtschaft in diesem Jahr

Aktiendepot.com Icon FazitDie deutsche Wirtschaft brach im letzten Jahr um fünf Prozent ein, was den zweithöchsten Einbruch der Nachkriegszeit bedeutete. Dass es nicht noch schlimmer kam, ist wohl auch den finanziellen Hilfen der Bundesregierung zu verdanken. Für 2021 sind die Aussichten allerdings deutlich positiver, da sich insbesondere die Industrie zuletzt deutlich erholte.

Trader blicken im Rahmen der Fundamentalanalyse immer wieder auf wirtschaftliche Kennzahlen. Auch XTB unterstützt seine Broker dabei mit aktuellen Nachrichten, Tools und Webinaren. Aktien könnten dabei direkt über CFDs gehandelt werden. Der Handel mit echten Aktien ist an 16 internationalen Börsen möglich.

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