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Deutsche Post AG: Drohender Streik belastet!

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Bei insgesamt freundlicher Tendenz des Gesamtmarktes (der DAX steht zum Zeitpunkt des Verfassens des Beitrags mit rund 0,4% im Plus) schafft die Aktie der Deutschen Post es gerade einmal, den Vortagesstand zu halten. Das ist nicht verwunderlich, denn aktuell ist das Unternehmen negativ in den Schlagzeilen.

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Gewerkschaft ver.di droht mit Warnstreiks

Grund dafür ist ein Tarifkonflikt zwischen der Deutsche Post AG einerseits und der Gewerkschaft ver.di andererseits. Dabei werden verbal schwere Geschütze aufgefahren: ver.di spricht von „Vertragsbruch“ in Bezug auf die Vorgehensweise der Post. Diese möchte das Paketgeschäft umbauen – und als Ziel soll es, wen wundert es, Kosteneinsparungen geben.

Kosteneinsparungen, das bedeutet andererseits für die Beschäftigten weniger Einnahmen. Und so ist es geplant: Laut Handelsblatt sollen rund 140.000 Beschäftigte in der Paket- und Brief-Sparte des Unternehmens weniger arbeiten (und damit weniger verdienen).

Weniger arbeiten? Gerne – aber bei vollem Gehalt!

Die Gewerkschaft würde einer Verkürzung von derzeit vertraglichen 38,5 Wochen-Arbeitsstunden auf 36 Wochen-Arbeitsstunden durchaus zustimmen – fordert allerdings vollen Lohnausgleich. Damit wiederum sind die Arbeitgeber nicht einverstanden. Es sieht nach einem klassischen „Patt“ aus.

Nachdem heute eine zweite Verhandlungsrunde scheiterte, kündigte ver.di eben Warnstreiks an. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 27./28. April geplant. Diese Unsicherheit in Bezug auf geschäftsschädigende Streiks könnte die Aktie der Deutschen Post bis dahin (sofern keine Einigung erzielt wird) weiter unter Druck halten bzw. dafür sorgen, dass die Aktie nur unterdurchschnittlich (gemessen am Gesamtmarkt) abschneiden wird.

Aktie Deutsche Post AG: Moderate Bewertung

Es gilt allerdings die Kirche im Dorf zu lassen: Die Aktie der Deutschen Post ist auch nach dem Anstieg (+17,9% in den letzten 12 Monaten) noch keineswegs teuer. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt zwischen 15 und 17, die Dividendenrendite bei rund 3%. Der Buchwert pro Aktie ist mit unter 8 Euro im Verhältnis zum aktuellen Kurs allerdings relativ niedrig.

Klarstellung

Und auch hier gilt: Dies ist meine rein subjektive Einschätzung und keine Aufforderung an Sie, diese Aktien zu handeln. Betrachten Sie meine Zeilen als Gedankenanstoß, nicht mehr und nicht weniger. Es geht um Ihr Geld – verantwortlich dafür sind Sie ganz alleine. Wir recherchieren nach bestem Wissen und Gewissen, übernehmen aber keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

 

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