Deutsche E-Autobauer holen auf

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 18.08.2021


Mit Blick auf die weltweiten Neuzulassungen zeigt sich, dass die E-Autobauer aus Deutschland aufholen und ihre Position auf dem Weltmarkt verbessern. Weiter hat international allerdings Tesla klar die Nase vor, doch VW konnte zuletzt aufholen. Aktien internationaler Autobauer sind, laut unserer XTB Depot Erfahrungen, auch bei XTB handelbar.

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Immer mehr E-Autos unterwegs

In aller Welt sind immer mehr Elektroautos auf den Straßen unterwegs. Ende letzten Jahres waren es fast elf Millionen Elektroautos und Plug-in-Hybride. Dies waren laut einer Studie des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) etwa drei Millionen mehr als noch ein Jahr zuvor. Das ZSW hat sich die Zahlen der 19 größten Märkte für Elektroautos und Plug-in-Hybride genauer angeschaut.

Deutschland liegt derzeit international auf dem dritten Platz. China liegt weiter unangefochten mit großem Abstand in Führung. Dort gibt es bereits fünf Millionen E-Autos. Danach folgen die USA mit 1,77 Millionen elektrischen Fahrzeugen. In Deutschland sind immerhin 570.000 E-Autos auf der Straße unterwegs.

Dies sind jedoch weiter geringe Zahlen im Vergleich zu Fahrzeugen mit traditionellen Antrieben. In Deutschland waren am 1. Januar etwa 48,25 Millionen Fahrzeuge zugelassen, was ein Rekordwert ist. Bei den Autobauern ist Tesla weiter an der Spitze, aber der Abstand zur Konkurrenz wird geringer. 2020 wurden fast 500.000 Tesla-Fahrzeuge neu zugelassen.

Deutsche E-Autobauer holen auf

VW holt weiter auf

Die ZSW hat sich zudem genauer die Rolle der deutschen Autobauer beim internationalen Wachstum der Elektromobilität angeschaut. Dabei wurde deutlich, dass VW aufholt und vom sechsten auf den zweiten Rang vordringen konnte. Im letzten Jahr wurden etwa 422.000 Elektroautos und Plug-in-Hybride neu zugelassen.

Danach folgt der chinesische Autobauer SAIC, der vor allem auf dem heimischen Markt aktiv ist. SAIC verzeichnete 254.300 Neuzulassungen. Die SAIC Motor Corporation Limited war schon 2010 der größte chinesische Hersteller für Autos, Motorräder und Autoteile und ist ein Kooperationspartner von General Motors und Volkswagen. Schon 2015 stellte SAIC fast sechs Millionen Fahrzeuge her.

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BYD weiteres erfolgreiches Unternehmen aus China

Aktiendepot.com Icon UmzugNach SAIC liegt BMW mit 193.000 verkauften E-Autos auf dem vierten Platz. Danach folgt mit BYD ein weiteres chinesisches Unternehmen. Die BYD Company Limited ist ein Mischkonzern, der in erster Linie für Akkus für Mobiltelefone bekannt ist. Das Tochterunternehmen BYD ebus (ach BYD elektric bus genannt) begann 2010 mit der Produktion von Elektrobussen. Bis April 2019 wurden bereits mehr als 50.000 Elektrobusse hergestellt. Damit ist dies der meistverkaufte Elektrobus, der seit einigen Jahren auch als Doppeldeckerbus in London unterwegs ist. Hinter BYD ebus steht einer der größten chinesischen Automobilproduzenten. Das 2003 gegründete Tochterunternehmen BYD Auto aus Shenzhen war 2015 international führend beim Verkauf von Fahrzeugen, die elektrisch aufgeladen werden können.

Mit Blick auf die letzten Jahre ist der Vorsprung von Tesla mit über 1,38 Millionen Elektroauto aber weiter groß. Danach folgt BYD mit 916.400 Autos. VW kann aber mittlerweile den dritten Platz mit 778.300 Autos behaupten. Die deutschen Autobauer könnten damit auf dem richtigen Weg sein, doch um international mithalten zu können, sind noch viele Anstrengungen nötig.

E-Autos News

Deutschland holt bei Neuzulassungen auf

Bei den Neuzulassungen im letzten Jahr überholte Deutschland aber die USA. Die Zahl der Neuzulassungen stieg von 108.530 im Jahr 2019 auf 394.632 im letzten Jahr. Der Zuwachs lag damit bei 264 Prozent. Dies ist die höchste Wachstumsrate der Welt. Deutschland belegt damit den zweiten Platz nach China bei den Neuzulassungen und überholte die USA.

Der Trend geht wohl auch auf höhere Förderungen für Elektrofahrzeuge zurück, die Teil der Konjunkturpakete im Rahmen der Corona-Hilfen waren. Dazu kamen Effekte durch die zeitweise reduzierte Mehrwertsteuer. Die Bundesregierung hat das Ziel ausgegeben, dass es bis 2030 sieben bis zehn Millionen Elektroautos in Deutschland geben soll. Um dieses Ziel zu erreichten, müssten aber eine Million Elektroautos im Jahr verkauft werden.

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Norwegen Vorreiter bei Elektromobilität

Aktiendepot.com Icon KündigungVorreiter bei E-Autos ist Norwegen. Dort bewirkten staatliche Förderungen, dass im letzten Jahr erstmals mehr Elektroautos als Verbrenner verkauft wurden. Auch in Norwegen profitierten deutsche Autobauer von der Entwicklung. Die Elektroauto-Quote in Norwegen liegt mittlerweile über 50 Prozent. Damit ist das skandinavische Land das erste, das dieses Wert erreichen konnte.

Laut dem Informationsrat für Straßenverkehr in Oslo hatten 54,3 Prozent aller im letzten Jahr neu angemeldeten Fahrzeuge einen Elektroantrieb. Im Jahr zuvor lag der Wert bei 42,4 Prozent. Neben Fahrzeugen von Tesla und VW wurden auch zahlreiche E-Autos von Nissan in Norwegen verkauft. Zu den am meisten verkauften Modellen gehören der e-tron von Audi, das Model 3 aus dem Hause Tesla, der ID.3 von VW sowie der Nissan Leaf. Allesamt sind reine Elektroautos. Der in Norwegen am meisten verkauft Hybridwagen ist der VW-Golf in der Hybrid-Version. Dieser liegt auf dem 5. Platz der Liste.

Deutsche E-Autobauer holen auf

Norwegischer Staat fördert Elektromobilität

In Norwegen fördert der Staat massiv die Elektromobilität und will möglichst schnell das Zeitalter der Verbrennungsmotoren hinter sich lassen. Schon 2016 wurde das Ziel, die Verkäufe von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor bis 2025 auf null zu senken, ausgegeben. E-Autos sind in Norwegen fast vollständig steuerbefreit. Daher liegen die Kosten auf einem ähnlichen Niveau wie Benziner oder Dieselautos.

Beim Kauf eines Autos mit Verbrennungsmotors in Norwegen kann die Steuer je nach Größe und Gewicht des Autos bei bis zu 10.000 Euro liegen. Zudem erzeugt Norwegen den Strom für E-Autos fast ausschließlich über Wasserkraft. Fahrer von Elektroautos werden auch im Alltag bevorzugt. Beispielsweise ist es teilweise erlaubt, mit Elektroautos auf städtischen Parkplätzen kostenlos zu parken. Die Fahrer dürfen auch Busspuren benutzen, können ihre Autos kostenlos auf Fähren transportieren müssen keine Mautgebühren bezahlen.

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Deutschland weit hinter Norwegen

Aktiendepot.com Icon MustervorlageDeutschland liegt bei der Elektroauto-Quote weit hinter Norwegen, obwohl immer mehr Elektroautos und Wagen mit Hybrid-Motoren zugelassen werden. Der Anteil dieser Fahrzeuge am Straßenverkehr ist aber noch immer gering. Laut dem Center of Automotive Management (CAM) machten die Neuzulassungen für Elektroautos und Hybrid-Modelle im letzten Jahr 12,6 Prozent aller Neuzulassungen aus.

Von den insgesamt rund 360.000 verkauften E-Autos waren nur knapp die Hälfte Wagen mit reinem Elektroantrieb. Laut einer Studie des Center of Automotive Management könnte der Anteil der Neuzulassungen 2025 bei 27 Prozent liegen. Wie zuvor erwähnt, soll 2025 in Norwegen bereits kein Auto mit Verbrennungsmotor verkauft werden. Dieser Vergleich zeigt, wie groß der Nachholbedarf in Deutschland noch immer ist.

Wachstum bei E-Autos

Aktien vieler Branchen bei XTB

Aktien vieler Branchen, darunter auch die Automobilbranche, sind bei XTB handelbar. Die Tesla-Aktie ist weiter besonders beliebt. Bis zu einer monatlichen Handelssumme von 100.000 Euro entfallen dabei die Kommissionen. Gehen die Transaktionen über diese Summe hinaus, müssen Trader eine Kommission von 0,2 Prozent zahlen. XTB verspricht eine schnelle Orderausführung über die hauseigene Handelsplattform. Alternativ können sich Trader auch für den Handel mit CFDs entscheiden, wo auch Aktien als Basiswerte angeboten werden.

XTB hat seinen Sitz in Polen und ist dort seit etwa fünf Jahren auch selbst an der Börse notiert. Das Deutschland-Büro befindet sich seit 2008 in Frankfurt am Main. Die Mitarbeiter dort verantworten nicht nur den Kundenservice, sondern bereiten auch Webinare und Schulungsmaterialien vor. Weiter Informationen erhalten Trader über Marktnachrichten und Analysen.

Dazu kommen Tools und Indikatoren auf der Handelsplattform sowie Werkzeuge wie ein Aktien-Scanner, der bei der Auswahl der passenden Anlage hilft. Auf der Handelsplattform stehen zudem kostenlose Kurse von 16 internationalen Börsen zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem die Börsen in Frankfurt und New York. Einen ersten Überblick über das Angebot gibt das Demokonto von XTB. Entscheiden sich Trader für ein Live-Konto, gibt der Broker keine Mindesteinlage vor.

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Fazit: VW holt im internationalen Vergleich auf

Aktiendepot.com Icon FazitDeutsche Autobauer, allen voran VW, holen bei E-Autos im internationalen Vergleich auf. Weiter hat jedoch Tesla die Nase deutlich vorn. Im letzten Jahr wurden hierzulande fast 400.000 Elektroautos oder Plug-in-Hybride neu zugelassen. Von Norwegen, wo die Elektroauto-Quote bei über 50 Prozent liegt, ist Deutschland aber noch weit entfernt.

Aktien vieler Branchen können bis zu einer Summe von 100.000 Euro im Monat kommissionsfrei bei XTB gehandelt werden. Eine Alternative sind Aktien-CFDs. Passende Anlagen finden Trader über einen Aktien-Scanner. Alle Transaktionen erfolgen über die hauseigene Plattform des Brokers, auf der auch zahlreiche Tools und Indikatoren zu finden sind.

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