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Der Dollar hat seit 1971 über 80% Kaufkraft verloren

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April 2016: Die Europäische Zentralbank hat ein „Inflationsziel“ von 2%. Derzeit sei die Inflation „zu niedrig“. Doch ist es wirklich „erstrebenswert", eine höhere Inflation zu haben? Ist die Entwicklung beim Dollar wirklich ein Vorbild? Der Dollar hat seit 1971 bis heute über 80% an Kaufkraft verloren! Hier weitere Details zu dieser Thematik:

80% Kaufkraftverlust in einigen Jahrzehnten – der Goldpolitik sei „Dank“. Zum Vergleich: Ich verweise auf die athenische Drachme. Diese war eine im Umlauf befindliche Silbermünze, welche exakt 4,34 Gramm Feinsilber enthielt und ca. 600 v. Chr. eingeführt wurde. Selbst nachdem Griechenland später vom Römischen Reich annektiert worden war, fiel der Wert der Drachme nicht stark. Als die athenische Drachme schließlich fast sechs Jahrhunderte später an ihr Lebensende kam, war ihre Kaufkraft um weniger als 10% gefallen. Nur sehr wenige Währungen haben ihren Wert über einen so langen Zeitraum erhalten können.

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USA: Preisniveau von 1930 auf dem Niveau von 1800

Wir brauchen gar nicht so weit in der Geschichte zurückzugehen wie im Fall der athenischen Drachme, um auf Währungen zu stoßen, die die Kaufkraft mehr oder weniger erhalten konnten. Ein Beispiel: Im Fall der USA war das Preisniveau im Jahr 1930 in etwa dasselbe wie im Jahr 1800. Auch damals gab es in den USA bereits die Währung „Dollar“. Doch anders als 1971 bis 2016 war der Dollar in didesem Zeitraum durch Edelmetalle (Gold und/oder Silber) gedeckt. Also: Preisniveau von 1930 auf dem Niveau von 1800. 1933 wurde die Golddeckung des Dollar gelöst. Was passierte danach? Die Großhandelspreise stiegen von 1933 bis 1982 um rund 760 %. Ebenfalls trotz oder vielleicht wegen einer aktiven Zentralbank. Und nochmal zum Vergleich: Seit 1971 hat der Dollar rund 80% seiner Kaufkraft verloren. Ob diese Entwicklung gegenüber der vorigen (= Preisniveau von 1930 auf dem Niveau von 1800) ein Fortschritt war, möge jeder für sich selbst entscheiden.

Inflation: Beispiel Großbritannien

Und noch ein Beispiel: Großbritannien. Als Großbritannien im Jahr 1930 den Goldstandard endgültig aufgab, lag das Preisniveau auf demselben Niveau wie im Jahr 1717 (als das Land den Goldstandard eingeführt hatte).. Nachdem Großbritannien den Goldstandard verlassen hatte, stieg das Preisniveau von 1931 bis 1981 um rund 2.000 %. Trotz oder vielleicht wegen einer aktiven Zentralbank. Preisstabilität durch Goldstandard – und das ohne Zentralbanken und Offenmarktpolitik und Leitzinsanpassungen und sonstige geldpolitische Maßnahmen der

heutigen Zeit. Es ging also durchaus auch „ohne“ diese heute als unbedingt notwendig dargestellten geldpolitischen Maßnahmen.

Goldstandard verhinderte hohe und längerfristige Defizite in der Handelsbilanz

Eine Deckung einer Währung mit Edelmetallen hat Nachteile, keine Frage. Aber sie hat eben auch Vorteile, wie die oben genannten Zahlen zeigen. Und diese Ära des klassischen Goldstandards hatte noch eine weitere schöne Eigenschaft: Kein Land konnte lange über seine Verhältnisse leben. Die Importe eines Landes konnten seine Exporte nicht über einen längeren Zeitraum übersteigen. Ganz einfach deshalb, weil das Land nicht genug Gold hätte, um dafür zu zahlen.

Dieses Thema und andere aus der Geldgeschichte haben mein Co-Autor Vivek Kaul und meine Wenigkeit in unserem vor wenigen Tagen erschienenen Buch behandelt:

Vivek Kaul und Michael Vaupel: „Die Geschichte(n) des Geldes“ – lieferbar seit dem 15. April 2016

Klarstellung

Und auch hier gilt: Dies ist meine rein subjektive Einschätzung und keine Aufforderung an Sie, diese Aktien zu handeln. Betrachten Sie meine Zeilen als Gedankenanstoß, nicht mehr und nicht weniger. Es geht um Ihr Geld – verantwortlich dafür sind Sie ganz alleine. Wir recherchieren nach bestem Wissen und Gewissen, übernehmen aber keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

 

 

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