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Der aktuelle geldpolitische Kurs der SNB

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Die Schweizerischen Nationalbank (SNB) = die Schweizer Zentralbank stand zuletzt durchaus in der Kritik. Bei ihrer letzten Sitzung hatte sie die Höhe der Zinsen unverändert gelassen. Das bescherte ihr diverse Kritik – von so unterschiedlichen Stellen wie einer Großbank und einer Gewerkschaft. Nun, wer so unter Kritik steht, der macht vielleicht doch das Richtige? Schauen wir einmal auf die Details:

Die SNB fährt – wie ihre großen Pendants, die EZB und die Fed und auch die Bank of Japan – derzeit eine „Politik des leichten Geldes“. Man muss sich das einmal vorstellen: Erklärtes Ziel der SNB ist es, die eigene Währung zu schwächen. Wenn ich mir vorstelle, dass so etwas früher einmal die Bundesbank in Bezug auf die DM geäußert hätte, was da los gewesen wäre. Doch heutzutage wird das allgemein akzeptiert – und höhere Inflation und Schwäche der eigenen Währung werden als erstrebenswertes Ziel bezeichnet. Merkwürdige Welt. So ist es also erfreulich, wenn die eigene Währung nicht an Wert zulegt. Ich zitiere dazu wörtlich den Präsidenten der SNB, der zuletzt öffentlich äußerte: „"Es ist erfreulich, dass sich der Franken trotz der Zunahme der geopolitischen Risiken gerade gegen den Dollar nicht aufgewertet hat“. Quelle: Cash Wirtschafts- und Finanzinfo

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Keine Untergrenze für CHF geplant

Interessant für Devisen-Trader könnte folgende Aussage des SNB-Präsidenten sein: „Wir haben keine interne Kursuntergrenze, aber wir haben immer gesagt, dass wir bereit sind, am Devisenmarkt falls nötig zu intervenieren.“ (Quelle: Siehe oben). Also Abstand von der früher einmal (letztlich erfolglos) genannten Untergrenze für den Schweizer Franken. Untergrenze, das bedeutet: Der Franken darf gegenüber Euro und/oder US-Dollar nicht über eine bestimmte Grenze hinaus aufwerten. Denn hier gilt es um die Ecke zu denken: Wenn der Franken zum Beispiel gegenüber Euro aufwertet, dann sind weniger Franken notwendig, um einen Euro zu kaufen. Das Währungspaar EUR/CHF hat dann einen fallenden Chart vorzuweisen. Insofern ist „Untergrenze“ der korrekte Begriff.

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Interventionen möglich – aber bis auf weiteres keine Untergrenze

Anders als Interventionen zur Stützung der eigenen Währung sind Interventionen zur Schwächung der eigenen Währung für eine Zentralbank leichter durchzuführen. Denn während sie im ersten Fall Devisen benötigt, kann sie im zweiten Fall „einfach“ ihre eigene Währung verkaufen. Und die kann sie im Zweifel selber drucken. Der Nachteil einer solchen Strategie ist allerdings, dass die Zentralbank dann massiv Devisen hortet, wie es im Fall des Euro geschehen war (deswegen wurde auch der Versuch mit einer Untergrenze des Schweizer Franken das letzte Mal aufgegeben).

Schweiz: Weiter negative Leitzinsen

Die Leitzinsen bleiben in der Schweiz weiter negativ. Und die SNB zeigte keine Signale dafür, dass sie das zu ändern gedenkt. Im Gegenteil: Die Leitzinsen könnten sogar noch weiter in den negativen Bereich gesenkt werden. Es gebe für die Höhe der negativen Zinsen „in dem Sinn keine Obergrenze“, so der SNB-Präsident laut obiger Quelle. Übrigens: Die Credit Suisse zeigte sich von der SNB enttäuscht. Diese hätte die Zinsen weiter senken können, um zu zeigen, dass sie den Franken weiter schwächen wolle. Kein Witz. Früher hätte man sich angesichts solcher Aussagen verwundert die Augen gerieben. Heute gilt dies als „normal“ und wird kaum hinterfragt.

Klarstellung

Und auch hier gilt: Dies ist meine rein subjektive Einschätzung und keine Aufforderung an Sie, diese Aktien zu handeln. Betrachten Sie meine Zeilen als Gedankenanstoß, nicht mehr und nicht weniger. Es geht um Ihr Geld – verantwortlich dafür sind Sie ganz alleine. Wir recherchieren nach bestem Wissen und Gewissen, übernehmen aber keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

 

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