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DAX fällt unter 10.000 Punkte – Alle Hintergründe zum Einbruch

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Das erste Mal seit Januar ist der DAX wieder „vierstellig“. Heute zu Handelsstart begann der deutsche Leitindex direkt deutlich unter der Marke von 10.000 Punkten. Und das war angesichts der heutigen Vorgaben aus dem asiatischen Aktienhandel auch keineswegs überraschend. Hier der Blick auf die Details.

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Beginnen wir mit dem Chart des DAX, denn dieser spricht für sich:

Chart deutscher Leitindex DAX

DAX fällt unter 10.000 Punkte!

Quelle: Finanzen100

Wie Sie sehen können, hat der DAX seit April über 2.000 Punkte verloren. Ich habe aber bewusst einen längeren Zeitraum = Mehrjahreschart gewählt, damit die aktuellen Rückschläge auch in Relation gesehen werden können. Denn sooo schlimm ist es gar nicht, wenn wir uns einen längeren Zeitraum anschauen. Und auf Sicht von 12 Monaten steht der DAX auch mit dem heutigen Kursverlust dennoch insgesamt bei rund +7,7% im Plus. Es gibt wahrlich schlechtere 12-Monats-Zeiträume für den DAX.

Was war nun der Grund oder Anlass für die jüngsten massiven Kursverluste des DAX? Sie werden es wahrscheinlich mitbekommen haben: Immer wieder wird auf „China“ verwiesen!

Und in der Tat: Heute gab es in Shanghai – erneut – einen regelrechten Crash bei chinesischen Aktien. Der dortige Index der Aktienkategorie „B-Aktien“ verlor über 9%. Mehr als 9% Verlust auf Index-Ebene an einem einzigen Tag – da lässt sich durchaus von Crash sprechen. Andererseits sollten wir nicht vergessen, dass sich die Kurse in Shanghai zuvor auch sehr sehr bullish entwickelt hatten, es zeigten sich Anzeichen einer Spekulationsblase. Das „Anzeichen einer“ könnte ich auch durch „eine“ ersetzen. Jedenfalls ist es nach solchen starken Kurszuwächsen durchaus normal, dass es dann eine Korrektur gibt.

Und an „Emerging Markets“ wie es eben auch China einer ist fallen solche Korrekturen dann auch gerne einmal heftig aus. Geschürt wurde dieser Korrektur-Modus übrigens auch dadurch, dass China zuletzt den Yuan etwas abgewertet hatte. Das war eigentlich keine große Sache – wurde von vielen Marktteilnehmern aber so aufgefasst: Wenn China es schon nötig habe, seine Währung abzuwerten, um den Export dadurch etwas anzufachen – dann sei dies ein Zeichen dafür, dass es der chinesischen Wirtschaft in Wahrheit noch viel schlechter gehen würde, als offiziell dargestellt wird.

Ob das zutrifft, kann ich von Mitteleuropa aus nicht beurteilen. Was ich aber weiß: Wenn derzeit darauf verwiesen wird, dass das offizielle chinesische Wirtschaftswachstum „so niedrig wie seit 25 Jahren nicht mehr“ liegt, dann kann ich dazu sagen:

China: Seit 25 Jahren sattes Wirtschaftswachstum

Ich könnte es auch anders formulieren. Und zwar so: Seit 25 Jahren hat China Jahr für Jahr ein Wirtschaftswachstum von offiziell mindestens 7% vorweisen können! Das nenne ich ein Wirtschaftswunder!

Und jedem Statistiker ist klar, dass alleine aufgrund des Basiseffektes die nominalen Wachstumsraten sinken müssen. 7% von 1.000 sind immer noch mehr Wachstum in absoluten Zahlen als z.B. 9% von 200. Klare Sache. Insofern sehe ich diesen Rückgang beim chinesischen Wirtschaftswachstum durchaus gelassen.

Eine andere Sache ist der Kursverlust beim DAX. Wegen der relativ hohen Exportabhängigkeit deutscher Unternehmen sind deren Aktienkurse gerade hart getroffen. Das tut weh beim Blick aufs eigene Depot. Andererseits: In solchen Zeiten bieten sich natürlich auch gerade die Chancen für später. Auch Qualitätsaktien können schließlich gerade günstig eingesammelt werden.

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Klarstellung

Ich weise darauf hin, dass ich in Aktien von SMA Solar investiert habe. Und auch hier gilt: Dies ist meine rein subjektive Einschätzung und keine Aufforderung an Sie, mit diesem Basiswert zu handeln. Betrachten Sie meine Zeilen als Gedankenanstoß, nicht mehr und nicht weniger. Es geht um Ihr Geld – verantwortlich dafür sind Sie ganz alleine. Wir recherchieren nach bestem Wissen und Gewissen, übernehmen aber keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

 

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