DAX erstmals über 14.000 Punkten

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 11.01.2021


Der DAX stieg erstmals über 14.000 Punkte. An der Wall Street stiegen ebenfalls die Kurse und der japanische Nikkei erreichte sogar ein 30-Jahres-Hoch. Die Börsen erreichten damit trotz der Unruhen in Washington neue Höchststände und der DAX folgte den internationalen Indizes. Damit geht auch hierzulande trotz hoher Corona-Zahlen die Kursrally weiter. Echte Aktien können bei XTB über die Plattform des Brokers gehandelt werden.

Jetzt zum Testsieger XTB!CFD Service - 77% verlieren Geld

Bestmarken an vielen Börsen

Aktiendepot.com Icon VerbrauchertippsErstmals in der Geschichte des DAX erreichte der deutsche Leitindex einen Stand von über 14.000 Punkten. Nach einigen Versuchen durchbrach der DAX die Marke und kletterte auf 14.007 Punkte. In der Spitze erreichte der Index sogar 14.100 Punkte. Danach ging es für den DAX wieder leicht zurück. Am Ende des Tages stand der DAX bei 13.968 Punkten und lag damit mit 0,6 Prozent solide im Plus. Auch der Dow Jones, der Nasdaq und der S&P 500 erreichten neue Bestwerte.

Hintergrund für die steigenden Kurse in den USA sind Hoffnung auf eine Verbesserung der Konjunktur, nachdem die Demokraten die Nachwahlen im US-Bundesstaat Georgia für sich entscheiden konnten. Im Senat herrscht damit in Zukunft ein Patt zwischen den Demokraten und den Republikanern, den jedoch die zukünftige Vize-Präsidentin Karmala Harris mit ihrer Stimme zugunsten der Demokraten brechen kann.

Im Repräsentantenhaus behielten die Demokraten nach der Wahl im November die Mehrheit. Damit werden nun beide Kammern des US-Kongresses in den kommenden beiden Jahren von den Demokraten geführt. Diese Konstellation könnte zu Maßnahmen führen, die die Fiskalpolitik ankurbeln könnten. Beispielsweise sind schon in den nächsten Wochen neue Corona-Hilfen denkbar, beispielsweise in Form von weiteren Zahlungen an die US-Bürger.

Januar Dax News

Viele europäische Indizes im Plus

An der Börse in Frankfurt erreichen auch der MDax und der SDax neue Rekordwerte. Der MDax schloss mit 0,3 Prozent im Plus und der SDax stieg sogar um 1,1 Prozent. Europäische Indizes wie der EuroStoxx 50 und der FTSE 100 aus Großbritannien stiegen ebenso an. Ein weiterer Grund für die guten Indexstände ist das schnellere Wachstum der amerikanischen Dienstleister. Der Einkaufsmanager-Index stieg in den USA im Dezember überraschend auf 57,2 Punkte, was insbesondere mit Blick auf die hohen Corona-Neuinfektionen positiv zu sehen ist.

In Europa kam zudem Rückenwind durch die Zulassung des Moderna-Impfstoffs. Damit sind in der EU nun zwei Impfstoffe erlaubt. Allerdings bestehen weiter viele Unsicherheiten, die sich auf die Märkte auswirken können. Investoren setzten zuletzt verstärkt auf Wertpapiere aus dem Bereich Infrastruktur. Der europäische Index für diese Branche lag zuletzt auf einem Elf-Monats-Hoch.

Mit Blick auf die Infrastruktur könnte die Wahl Joe Bidens einen Unterschied machen. Der neue US-Präsident könnte ein nachhaltiges und auf grüne Energien ausgelegtes Infrastrukturprogramm auf den Weg bringen, dass mehrere Billionen Dollar umfassen könnte. Zudem hofft man in den USA auf eine stabilere Politik nach der Amtseinführung Joe Bidens.

Jetzt zum Testsieger XTB!CFD Service - 77% verlieren Geld

Kursanstiege trotz Unruhen in den USA

Überraschend ist durchaus, dass die internationalen Finanzmärkte in einer Zeit deutlich ansteigen, in denen in den USA große Unruhe herrscht und die US-Demokratie in Gefahr ist. Der Angriff auf das Kapitol in Washington wird von vielen Beobachtern als weiterer Angriff auf die Demokratie des Landes gewertet. Die Bilder aus Washington lösten in aller Welt Entsetzen aus. Dennoch reagierten die Finanzmärkte gelassen.

Die politische Situation in den USA ist ohnehin spätestens seit der Wahl im November angespannt und das Land ist durchaus gespalten. Donald Trump erhielt bei der Wahl 74 Millionen Stimmen – mehr als noch vor vier Jahren. Dennoch hat auch 2020 – wie schon 2016 – der demokratische Kandidat mehr Stimmen erhalten als Trump. Biden entschied die Wahl mit 81 Millionen Stimmen für sich.

DAX Börsen News Januar

Angespannte Lage in den USA Gefahr für die Märkte

Aktiendepot.com Icon GebührenDie angespannte Situation und die Spaltung des Landes werden als Gefahr für die internationalen Aktienmärkte gewertet. Nach den Unruhen in Washington sacken die Kurse an der Wall Street kurzzeitig ab, zu einem dramatischen Kursabfall kam es jedoch nicht. Der japanische Nikkei-Index kletterte in der Nacht nach den drastischen Vorfällen um 1,6 Prozent und lag zwischenzeitlich auf dem höchsten Wert seit 1990. In Asien hoffen die Anleger auf bessere wirtschaftliche Beziehungen zu den USA nach der Amtsübergabe. Übrigens stiegen zuletzt nicht nur die klassischen Indizes, auch der Bitcoin erreicht einen Rekord nach dem anderen. Zuletzt wurde ein Preis von über 40.000 Dollar gemeldet.

Die Finanzmärkte reagierten allerdings nicht wie sonst allzu oft mit einem Crash auf eine derart dramatische Situation. Sicher waren viele Anleger von den Bildern aus Washington geschockt, doch die Sicherheit, dass bald ein neuer US-Präsident die Amtsgeschäfte übernimmt, überwiegt. Insbesondere mit Blick auf die demokratische Mehrheit im Kongress könnte sich die amerikanische Demokratie mit ihrem System von Checks and Balances bald wieder erholen und die turbulenten und unsicheren Zeiten der Amtszeit von Donald Trump sind bald Geschichte.

Jetzt zum Testsieger XTB!CFD Service - 77% verlieren Geld

Fundamentalzahlen geben Hoffnung

Ein weiterer Grund für die hohen Kurse ist wohl auch, dass Anleger von den Kurssteigerungen profitieren und keine Gewinne verpassen wollen. Damit folgt Kurssteigerung auf Kurssteigerung. Dies ist durchaus ein bekanntes Phänomen an den Börsen, was beispielsweise um das Jahr 2000 am sogenannten Neuen Markt zu beobachten war.

Allerdings sind die Kursanstiege nicht aus der Luft gegriffen, denn auch fundamentale Zahlen geben Hoffnung. So fielen beispielsweise die letzten Exportzahlen und Daten zur Industrieproduktion in Deutschland besser aus, als erwartet worden war. Damit scheint der aktuelle Lockdown die Industrie nur wenig zu beeinträchtigen. Im November konnten die Industrieproduktion und die Exporte ihre positive Entwicklung fortsetzen.

DAX erstmals über 14.000 Punkte

Exportanstieg im November

Aktiendepot.com Icon KündigungDie Exporte deutscher Unternehmen sind im November zum siebten Mal in Folge gewachsen, dennoch wird mit Blick auf das gesamte Jahr 2020 weiter mit einem deutlichen Rückgang der Exportzahlen gerechnet. Exporte sind im November überraschend um 2,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat gestiegen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Dies ist ein weiteres Anzeichen für die Erholung der deutschen Wirtschaft.

Vor allem die Exporte nach China fielen im November sehr stark aus. Dort sind vor allem Autos aus Deutschland und die Produkte von Maschinenbauern gefragt. Dennoch sind die aktuellen Zahlen weit von den Werten vor der Krise entfernt. Die Exporte lagen auch im November noch 4,7 Prozent unter den Zahlen von Februar 2020. Laut dem Branchenverband BGA könnte der Exportrückgang für das Gesamtjahr mindestens zwölf Prozent betragen. 2019 exportierte Deutschland noch Waren mit einem Gesamtwert von 1,3 Billionen Euro.

Jetzt zum Testsieger XTB!CFD Service - 77% verlieren Geld

Industrieproduktion verbessert sich

Auch die Industrieproduktion steigt weiter. Alle Produktionen gingen laut dem Bundeswirtschaftsministerium im November um 0,9 Prozent im Vergleich zum Vormonat nach oben. Auf der anderen Seite trübte sich die Stimmung in der Industrie zuletzt aber wieder etwas ein. Laut dem Konjunkturbarometer des Ifo-Instituts sankt der Wert im Dezember von 5,6 auf 4,5 Punkte.

Damit stellen die aktuellen Konjunkturdaten ein Kaufsignal für Anleger dar, die auf einen Konjunkturaufschwung nach der Corona-Krise hoffen. Ähnliche Hoffnungen und Erwartungen gibt es auch an den internationalen Märkten. Begünstigt wird dies durch die Geldpolitik der Notenbanken. In dieser Woche werden nach den Zahlen aus der deutschen Industrie weitere Zahlen der US-Industrie sowie vom Arbeitsmarkt erwartet.

Des Weiteren können im Januar viele institutionelle Anleger über ein frisches Risikobudget verfügten, was oft ebenfalls zu höheren Aktienkursen beiträgt. Zudem hat sich die Euphorie zum Jahresende auf den Beginn des neuen Jahres übertragen. Dies macht die Finanzmärkte derzeit ein wenig unabhängiger von politischen Ereignissen.

DAX erstmals über 14.000 Punkte

Handel mit echten Aktien bei XTB

Aktiendepot.com Icon MustervorlageXTB bietet seinen Tradern neben CFDs auch den Handel mit echten Aktien an. Dies ist sogar mit einer Provision von null Prozent möglich. Insgesamt finden Trader bei XTB über 2.000 Aktien von 16 internationalen Börsen. Bei einem monatlichen Handelsvolumen von bis zu 100.000 müssen Trader keine Kommission zahlen. Tradet ein Anleger mehr, fallen 0,2 Prozent Kommission an.

XTB bietet seinen Tradern zudem kostenlose Echtzeitkurse an. Der Handel erfolgt über die xStation. Die Handelsplattform wurde von XTB selbst entwickelt und vor allem auf den Aktienhandel hin ausgelegt. Hier stehen zudem ein Aktien-Scanner, Marktkommentare, Live-Performance-Statistiken und ein Charting-Paket zur Verfügung. Über 168.000 Transaktionen am Tag werden über die Plattform durchgeführt.

Jetzt zum Testsieger XTB!CFD Service - 77% verlieren Geld

CFDs auf Aktien als Alternative

Eine Alternative für den Aktienhandel bei XTB sind CFDs, die über einen direkten Marktzugang gehandelt werden können. Hier könnten Trader Hebel von bis zu 1:10 einsetzen. Insgesamt finden Trader bei XTB über 4.000 Finanzinstrumente, darunter ETFs und CFDs auf Basiswerte wie Indizes oder Rohstoffe. Da Aktien über CFDs und im direkten Handel angeboten werden, ist das Hedgen von Positionen möglich. Der Handel mit sämtlichen Instrumenten erfolgt über ein Konto.

XTB ist ein Broker mit 15 Jahren Erfahrung, der nicht nur von mehreren Aufsichtsbehörden reguliert wird, sondern selbst an der Börse gelistet ist. Neben einem kompetenten Kundenservice bietet XTB auch viele Schulungsmaterialien und Webinare für Anfänger und Fortgeschrittene an.

DAX erstmals über 14.000 Punkte

Fazit: Märkte trotzen Unruhen in den USA

Aktiendepot.com Icon FazitUngeachtet der dramatischen Entwicklungen in den USA rund um den Angriff auf das Kapitol in Washington entwickelten sich in dieser Woche die internationalen Börsen sehr gut. Der DAX stieg erstmals auf über 14.000 Punkte, was auch von positiven Konjunkturzahlen sowie den guten Vorgaben der internationalen Börsen gestützt wurden.

Bei XTB sind über 2.000 Aktien handelbar. Der Broker bietet neben echten Aktien auch den CFD-Handel mit Aktien an, was Möglichkeiten zum Hedging gibt. Der Aktienhandel erfolgt über die eigene Plattform des Brokers, die mit vielen Tools wie einem Aktien-Scanner ausgestattet ist. Bis zu einem monatlichen Handelsvolumen von 100.000 Euro entfallen Kommissionen.

Bilderquelle:

  • shutterstock.com