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Commerzbank Girokonto Erfahrungen: Ab 0€ Kontoführungsgebühren!

Commerzbank Testergebnis
Bei der Commerzbank handelt es sich um eine Aktiengesellschaft mit Hauptsitz in Frankfurt am Main, die sowohl als Filialbank, als auch als Online-Anbieter auftritt. Sie hat zahlreiche Finanzprodukte im Angebot, die neben den klassischen Geldanlagen und Kreditfinanzierungen auch noch Wertpapierdepots bereithält. Das Girokonto der Commerzbank ist in verschiedenen Ausführungen verfügbar. In folgendem Testbericht von Aktiendepot.com wird das kostenlose Girokonto näher unter die Lupe genommen.

Die Vor- und Nachteile der Commerzbank

  • Mobile Banking für iOS und Android
  • photoTAN-App für sicheres Online-Banking
  • Telefon-Banking ist möglich
  • Bonuszahlungen möglich
  • Regulierung über BaFin und EZB
  • Einlagensicherung bis 100.000 Euro
  • Kostenlose Kontoführung ab 1.200 Euro
  • Monatliche Grundgebühr unter 1.200 Euro von 9,90 Euro
  • Dispozins von 10,75 Prozent
  • Überziehungszins von 16,75 Prozent

cta_aktiendepot_commerzbank

Der Commerzbank-Steckbrief

  • Art des Girokontos: kostenloses Girokonto
  • Kreditkarte/EC-Karte: kostenlose EC-Girokonto-Karte
  • Bargeld abheben: Kostenlos an 9.000 Geldautomaten
  • Zinsen aufs Guthaben: Nein
  • Dispokredit/Dispozins: 10,75 Prozent
  • Boni/Prämien: 50 Euro Startguthaben
  • Kosten & Gebühren: 9,90 Euro, wenn Mindesteinzahlung nicht erreicht wird.
  • Anforderung Antragsteller: Steuerinländer, Volljährigkeit
  • Weitere verfügbare Produkte: Sparen, Finanzieren und Versichern
  • Anzahl Filialen: 1.100 Stück

Ein objektiver Commerzbank-Testbericht zum Girokonto

Konditionen: Kostenlos gilt nicht für Jedermann!

BeratungDie Kontoführung ist bei dem kostenlosen Girokonto der Commerzbank ab einer monatlichen Einzahlungssumme von 1.200 Euro frei. Wird diese Summe jedoch nicht erreicht, fallen für den jeweiligen Monat Gebühren in Höhe von 9,90 Euro an. Alternativ steht dann auch noch das Aktiv-Konto zur Verfügung, welches später in diesem Commerzbank Testbericht beleuchtet wird.

Diese Konditionen sind nur bedingt als kundenfreundlich zu bezeichnen. Im Gegensatz zu dem Konkurrenten Audi Bank ist der Einzahlungsbetrag von 1.200 Euro immerhin nicht in einer Summe einzuzahlen, sondern wird tatsächlich als Einzahlungssaldo verstanden. Trotzdem gibt es mit Sicherheit viele Arbeitnehmer die diesen Betrag nicht erreichen werden. Hier ist eine monatliche Kontoführungsgebühr von 9,90 Euro ein enorm hoher Betrag und kann nicht mehr als branchenüblich bezeichnet werden. Viele Konkurrenten bieten bei gleichen Leistungen geringere bis gar keine Kontoführungsgebühren an.

Die EC-Karte wird kostenlos zur Verfügung gestellt. Dadurch ist es für den Kunden möglich an den 1.100 Filialen und an 9.000 Geldautomaten Bargeld abzuheben und zum anderen Kartenzahlungen durchführen zu können. Ausführungen von Inlands- und SEPA-Überweisungen werden kostenlos durchgeführt, genauso wie Daueraufträge. Dies zählt inzwischen jedoch nicht zu einem exklusiven Angebot, sondern zu selbstverständlichen Konditionen. Durch den hohen Wettbewerbsdruck sind die meisten Konkurrenten den Kunden bereits weitaus großzügiger entgegen gekommen, als die Commerzbank.

Die Erfahrung mit der Commerzbank zeigt auf, dass das kostenlose Girokonto nicht für alle kostenlos ist. Die inkludierten Zusatzleistungen entsprechen zudem dem Branchenstandard, weshalb die Konditionen nicht als besonders kundenfreundlich bewertet werden können.

Kontoeröffnungsprozess in drei Schritten, Boni nur bei aktiver Nutzung des Girokontos

kontoeroeffnungDer Kontoeröffnungsprozess bedarf bei der Commerzbank genauso wenig Zeit, wie bei anderen Banken auch. Hier müssen lediglich ein paar Angaben zur eigenen Person hinsichtlich Name, Geburtstag, Wohnort und Beschäftigungsverhältnis gemacht werden. Da bei dem kostenlosen Girokonto ein Dispositionskredit integriert ist, wird die Commerzbank mit Hilfe dieser Angaben eine Bonitätsprüfung durchführen. Auf dieser Grundlage wird dann die Höhe des einzuräumenden Dispositionskredits bestimmt. Die Angaben müssen durch den Antragsteller nur noch bestätigt und der Antrag fertiggestellt werden. Steht einer Kontoeröffnung nichts im Wege, werden die Kontodaten und die EC-Karte dem Kontoinhaber per Post zugesandt. Mit Erhalt der Daten kann auch ein Online-Banking durchgeführt werden.

Die Anmeldemaske von der Commerzbank

Der Antrag für das Girokonto ist in drei Schritten gestellt

Für die Kontoeröffnung wirbt die Commerzbank mit einem Startguthaben von 50 Euro. Die Erfahrungen mit Commerzbank zeigen jedoch, dass dieses erst nach einer dreimonatigen Kontonutzung gutgeschrieben wird. Dies ist auch nur dann der Fall, wenn mindestens fünf monatliche Buchungen stattgefunden haben, welche jeweils den Betrag von 25 Euro überschritten haben. Zudem erfolgt die Gutschrift nur dann, wenn in den letzten 24 Monaten zuvor kein Zahlungsverkehrskonto bei der Commerzbank bestanden hat. Ein Wechsel vom Aktiv-Konto zum kostenlosen Girokonto ermöglicht also keine Bonusgutschrift.

Gemäß der Commerzbank Girokonto Erfahrungen ist es auch generell möglich bei Nicht-Gefallen die gebotenen 50 Euro zu erhalten. Doch auch diese Zahlung ist wieder an Bedingungen geknüpft. So muss das Girokonto bereits zwölf Monate geführt werden, darf aber einen Zeitraum von fünfzehn Monaten nicht überschreiten. Innerhalb des Verwendungszeitraums müssen ebenso viele Buchungen stattgefunden haben, wie bei dem Startguthaben. Konnten diese fünf monatlichen Buchungen über 25 Euro nicht nachgewiesen werden, entfällt der Anspruch auf die 50 Euro bei Nichtgefallen. Hierbei handelt es sich um harte Bedingungen.

Die Antragstellung kann bei der Commerzbank innerhalb von fünf Minuten erfolgen. Boni werden von der Commerzbank in Form von 50 Euro Startguthaben ausgezahlt. Bei Nichtgefallen erhält der Kunde ebenfalls eine Entschädigung von 50 Euro. Die Bedingungen um die Zahlungen zu erhalten sind jedoch relativ hart.
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Die Commerzbank Girokonto Erfahrungen zu den Anforderungen an den Antragsteller

GebuehrenBevor ein Girokonto bei der Commerzbank eröffnet werden kann, sollte man sich darüber im Klaren sein, welche Personen überhaupt ein Girokonto bei der Commerzbank führen dürfen. Laut Commerzbank Girokonto Erfahrung, dürfen nur Personen, die die Volljährigkeit erreicht haben und sogenannte Steuerinländer sind, bei der Commerzbank ein Konto eröffnen. Steuerinländer müssen in Deutschland wohnen und arbeiten um auch alle steuerlichen Abgaben in Deutschland leisten zu müssen. Grenzgänger zahlen die Sozialabgaben in dem „Arbeitsland“ und Einkommenssteuer im „Wohnland“. Bei der Commerzbank müssen beide Steuern in Deutschland gezahlt werden um Anspruch auf ein kostenloses Girokonto zu haben.

Außerdem dürfen die Kontoinhaber nur im eigenen wirtschaftlichen Interesse und auf eigenen Namen handeln. Daher ist es nicht möglich das kostenlose Girokonto als Geschäftskonto zu nutzen. Damit werden Gewerbetreibende und Freiberufler von der Nutzung ausgeschlossen. Kurzum ist das kostenlose Girokonto für Berufstätige über 18 Jahre in einem Angestelltenverhältnis mit einem monatlichen Einkommen von mindestens 1.200 Euro verfügbar. Alle anderen müssen entweder andere Finanzprodukte der Commerzbank in Anspruch nehmen oder ein Girokonto bei einem anderen Anbieter eröffnen.

Die Commerzbank Girokonto Erfahrung zeigt, dass für die Eröffnung eines Girokontos mehr als nur die Volljährigkeit erforderlich ist. Zum einen muss der Kontoinhaber zugleich Steuerinländer sein und zum anderen darf er nur im eigenen wirtschaftlichen Interesse handeln. Freiberufler und Gewerbetreibende sind damit ausgeschlossen.

Das Mobile Banking im Commerzbank Test: Für Smartphones, Tablets und Apple Watch

Bei der Commerzbank wird dem Kunden Mobile Banking gleich in vier Varianten angeboten. Diese sind

  • die Kontostand-App,
  • die Banking & Services-App für Smartphones
  • die Banking mit der Tablet-App und
  • die photoTAN-App

Die Kontostand-App ist, wie der Name schon sagt dafür gedacht den Kontostand jederzeit und von überall abzufragen. Hier kann auch ein Kontoalarm eingerichtet werden. Danach erhält der Kontoinhaber ab einem gewissen Auszahlungsbetrag eine Benachrichtigung. Diesen Betrag kann der Kunde selber festlegen. Die App ist für die Betriebssysteme von iOS und Android geeignet. Zudem kann die Kontostand-App auch über die Apple-Watch genutzt werden, welches den Umgang weiter vereinfacht.

Die Banking & Service-App wird sowohl für Smartphones als auch für Tablets angeboten. Dabei werden die Betriebssysteme von iOS und Android unterstützt. Mit dieser App ist sowohl die aktive, als auch die passive Kontoverwaltung möglich. Überweisungen können angewiesen werden und Kontostände überwacht. Fotoüberweisungen sind mit beiden Ausführungen möglich. Auch andere Konten oder Wertpapierdepots bei der Commerzbank können mittels der App verwaltet werden.

Das Mobile-Angebot von der Commerzbank

Das Mobile Banking funktioniert mit iOS- und Android-Betriebssystemen

Die photoTAN-App ist Teil des Online-Bankings. Auf dem PC oder Tablet wird ein farbiger Barcode angezeigt. Dieser wird dann über das Smartphone abgelesen, indem dieses an den Bildschirm gehalten wird. So kann der Barcode innerhalb von Sekunden in eine TAN umgewandelt werden. Diese Methode des Online-Bankings bietet sogar doppelte Sicherheit, da der Barcode nur über den Kunden-Account generiert und nur über das eigene Smartphone im passenden Kunden-Account auf der App gelesen werden kann.

Die Commerzbank Girokonto Erfahrungen haben gezeigt, dass die Commerzbank bereits viele Mühen in das Mobile Banking investiert haben. Auch die Integration der Apple Watch spricht für die innovativen Ideen und das Bemühen um Aktualität. Mit dem phoneTAN gewähren sie zudem ein erhöhtes Maß an Sicherheit.

Online-Banking und Telefon-Banking: Passive und aktive Kontoverwaltung zu jederzeit

DemoOnline-Banking ist genau wie das Telefon-Banking in das Commerzbank Angebot des kostenlosen Girokontos integriert. So können jederzeit unabhängig von den Öffnungszeiten der Filialbanken Informationen abgefragt und Transaktionen angewiesen werden. So können beim Online-Banking nicht nur die Kontostände abgefragt, sondern auch Überweisungen angewiesen und Daueraufträge eingerichtet werden. Neben dem Girokonto können auch auf die Kreditkarte und auf Wertpapierdepots zugegriffen werden. Die Kontoauszüge sind über das Online-Banking im Postfach abrufbar.

Damit stellt die Commerzbank seinen Kunden das gleiche Angebot zur Verfügung, wie ein Großteil seiner Konkurrenten auch. Dies erklärt auch, weshalb Grundgebühren für die Verwaltung von Girokonten immer fragwürdiger werden. Immerhin übernehmen die Kunden selber das Einrichten und anweisen von Überweisungen oder Daueraufträgen. Der Rest läuft Vollautomatisiert im Hintergrund der Bankensysteme ab. Dadurch wird der notwendige Einsatz von Service-Personal immer geringer. Als zusätzliches Angebot kann die digitale Haushaltsführung angesehen werden. Auf Wunsch kategorisiert das System die Ausgaben des Kontoinhabers nach verschiedenen Ausgabegründen.

Ein weiteres Angebot ist das Telefon-Banking. Dies wird unabhängig vom Online-Banking angeboten, aber ebenfalls kostenlos beim Girokonto zur Verfügung gestellt. Das Telefon-Banking muss in der Filiale oder über ein Formular beantragt werden. Für das Telefon-Banking erhält der Kontoinhaber extra Zugangsdaten. Im Commerzbank Test konnten über das Telefon-Banking 24 Stunden am Tag an sieben Tagen die Woche Transaktionen angewiesen oder Kontoinformationen abgefragt werden. Dieser Service kann auch aus dem Ausland genutzt werden. Selbst die Änderung der Telefon-Banking-Geheimzahl ist über das Telefonbanking möglich.

Die Commerzbank ermöglicht seinen Kunden sowohl das Online-, als auch das Telefon-Banking zu nutzen. Die beiden Verfahren sind unabhängig voneinander und greifen auf unterschiedliche Zugangsdaten zurück. Mit beiden Verfahren ist eine aktive, sowie passive Verwaltung aller Commerzbank-Konten möglich.

Zusatzleistungen: Dispo und Überziehungskredit gegen sehr hohe Zinsen

geldboerseDas Girokonto der Commerzbank verfügt zudem über einen Dispositionskredit. Die Zinsen hierfür belaufen sich auf 10,75 Prozent, welches beim derzeitig niedrigen Marktzins viel zu hoch ist. Da haben bereits zahlreiche Konkurrenten bessere Angebote unterbreiten können. Die Rückzahlung des Dispositionskredits kann allerdings flexibel gestaltet werden oder auch in einen Ratenkredit umgewandelt werden. Dies ist der Commerzbank wiederum positiv anzurechnen.

Außerdem können die Kontoinhaber auch einen Überziehungskredit in Anspruch nehmen. Ein Überziehungskredit greift genau dann, wenn die Ausgaben nicht nur die Einnahmen, sondern auch noch den eingeräumten Dispositionskredit übersteigen. Viele Anbieter haben in der Vergangenheit dazu geneigt, die ohnehin sehr hohen Dispositionszinsen mit dem Überziehungskredit noch zu übertreffen. Bei der Commerzbank belaufen sich die Zinssätze des Überziehungskredits für ein kostenloses Girokonto auf 16,25 Prozent.

Der Produktvergleich von Girokonten der Commerzbank

Die hohen Dispozinsen finden sich auch bei anderen Girokonto-Angeboten wieder

Wie die oben anstehende Tabelle verdeutlicht, handelt es sich bei den ziemlich hoch angesetzten Zinssätzen nicht um ein Phänomen des kostenlosen Girokontos, sondern um ein Phänomen der Commerzbank. Auch die anderen Girokonten werden mit derartig hohen Zinsen belastet. Einzig beim PremiumKonto belaufen sich die Dispositionszinsen auf 8,75 Prozent und bei dem Überziehungszins auf 14,25 Prozent. Dafür beläuft sich die monatliche Grundgebühr fest und unweigerlich auf 9,90 Euro.

Das Girokonto ist mit einem Dispositionskredit und einem Überziehungskredit ausgestattet. Der Dispositionszins beläuft sich bei dem kostenlosen Girokonto auf 10,75 Prozent und der Überziehungszins schlägt mit 16,25 Prozent zu Buche. Da können viele Konkurrenten mit besseren Konditionen aufwarten.
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Einlagensicherung & Regulierung: BaFin und EZB bei 100.000 Euro Einlagensicherung

RegulierungNoch während des Anmeldeprozesses wird jeder Interessent durch diesen Informationsbogen für Einleger über die Höhe der Einlagensicherung informiert. Diese beläuft sich bei der Commerzbank auf 100.000 Euro. Damit hat sie ihren Pflichtteil laut den Richtlinien der Europäischen Union erfüllt. Eine freiwillige Einlagensicherung betreibt die Commerzbank nicht. Dies widerspricht zwar dem gängigen Verfahren deutscher Banken, aber da die Pflichteinlagen erfüllt sind, kann dies auch nicht als negativ gewertet werden.

Der Informationsbogen der Commerzbank

Die Höhe der Einlagensicherung wird jedem Antragsteller mitgeteilt

Reguliert wird die Commerzbank durch die EZB und durch die BaFin. Beides sind Regulierungsbehörden, die nach einem Kriterienkatalog die Seriosität der Banken und den verantwortungsvollen Umgang mit den Kundengeldern überwachen. Neben der Einhaltung der Auflagen zur Einlagensicherung werden auch die Auflagen zur Personenidentifikation kontrolliert. Weiterhing müssen nicht nur die Geschäftsabläufe, sondern auch die Geschäftsführer eine gewisse Qualität vorweisen. Die Commerzbank konnte beide Regulierungsbehörden überzeugen.

Die Commerzbank wird von der deutschen BaFin und der EZB reguliert. Diese kontrolliert auch die Einlagensicherung in Höhe von 100.000 Euro. Einer freiwilligen Einlagensicherung kommt die Commerzbank leider nicht nach.

Kundenservice: Viele Wege beantworten noch keine Frage

Daumen_hochMöchte man Kontakt mit der Commerzbank aufnehmen, so findet man unter dem Reiter Kontakt die vier verschiedenen Kategorien Terminvereinbarungen, Kontaktanfrage, Hotlines und Ihre Beschwerde – Ihr Lob. Termine können per Kontakt-Formular oder auch über eine telefonische Terminanfrage erfolgen. Hinter Kontaktanfrage verbergen sich unter anderem ein Kontaktformular und die Filialsuche. Zudem kann auf diesem Weg den Rückruf-Service kontaktieren oder auch ein Lob- und Beschwerdeformular ausfüllen. Gibt es Fragen zum Online-Banking findet man auch an dieser Stelle den technischen Support, welcher einem unmittelbar weiterhilft.

Die Hotlines werden in drei Kategorien unterteilt: Die Service-Hotlines, die Hilfe im Notfall und die Informations-Hotlines. Diese Kategorien werden wiederum in jeweils drei verschiedene Problembereiche unterteilt. Sollte man hingegen einfach nur sein Lob aussprechen wollen, kann man sich an die Zufriedenheitshotline wenden. Alles in Allem ist das Kontaktangebot dadurch ziemlich unübersichtlich und man benötigt als Kunde einige Zeit um den richtigen Kommunikationskanal oder die richtige Telefonnummer zu finden. Daher stellt sich an dieser Stelle die Frage, ob der Commerzbank wirklich der Kunde oder der Service-Mitarbeiter am Herzen liegt.

Der Kundenservice konnte im Commerzbank Test zwar zahlreiche Kanäle, aber leider auch ebenso viele Telefonnummern aufweisen. Um den geeigneten Weg zu finden, muss man vielen Pfaden folgen und kann dabei leicht den Überblick verlieren. Hier wäre eine Hotline, die den Kunden dann weiterverbindet vermutlich einfacher gewesen.

Meinungen der Fachexperten: Kompetente Beratung bei ausgezeichneten Filialen

EinlagensicherungFocus Money hat von Januar bis Dezember 2014 die Privatkunden-Beratung bei 516 Banken in ganz Deutschland unter die Lupe genommen. Dabei konnte sich die Commerzbank als deutschen Gesamtsieger auszeichnen lassen. Besonders beeindruckte dabei der 360° Blick des Commerzbank KundenKompass auf die Situation des Kunden in Sachen Finanzen, Beruf, Familie und gesamtwirtschaftliche Entwicklung.

Einen weiteren Sieg konnte die Commerzbank im €uro Test 05/2017 einfahren. Hier siegte die Commerzbank in der Kategorie beste Filialbank gegen 31 Konkurrenten. Hier wurden besonders die gute Beratung vor Ort, sowie der gute Internetauftritt hervorgehoben. Diese Auszeichnung erhielt die Commerzbank bereits das zweite Mal in Folge. Dabei wurde auch die Verbesserung einiger Konditionen mit berücksichtigt.

Die Commerzbank kann die Experten von ihrer guten Beratung überzeugen. Kundenpreise hat es bislang allerdings noch nicht gegeben. Die Auszeichnungen wurden auf Grundlage objektiver Faktoren vergeben und bezogen sich auf die beste Privatkunden-Beratung und die beste Filialbank.

Weitere Produkte: Investieren, Finanzieren und Sparen

Das Girokonto kann als das grundlegende Angebot angesehen werden mit welchem die Commerzbank die Weichen für eine Zusammenarbeit mit weiteren Finanzprodukten stellt. Neben dem kostenlosen Girokonto hat die Commerzbank auch noch das AktivKonto im Angebote. Dies gilt als Alternative zum kostenlosen Girokonto, für all diejenigen, die keine monatlichen Mindesteinlagen in Höhe von 1.200 Euro aufbringen können. Doch auch hier belaufen sich die monatlichen Grundgebühren auf 7,90 Euro. Hierbei handelt es sich in Anbetracht der standardmäßigen Leistungen immer noch um ziemlich hohe Gebühren. Andere Konkurrenten haben günstigere Konditionen zu bieten, wie die Consorsbank.

Das AktivKonto bei der Commerzbank

Das AktivKonto ist ein weiteres Girokonto bei der Commerzbank

Commerzbank Erfahrungen können aber auch noch mit den Sparanlageprodukten, Investitionsprodukten oder Finanzierungsprodukten gemacht werden. Die Commerzbank kann auf ein reichhaltiges Angebot an Wertpapieren, Krediten und Sparoptionen blicken. Hier ist neben den klassischen Fest- und Tagesgeldern auch noch die Möglichkeit des AusbildungsSparen gegeben. Für den Handel mit Wertpapieren werden verschiedene Depotmodelle zur Verfügung gestellt. Neben den typischen Ratenkrediten, gibt es auch noch Modernisierungskredite oder den KfW-Studienkredit. Somit hat die Commerzbank eine bunte Palette an Finanzprodukten im Angebot.

Die Commerzbank zeigt im Test, dass sie noch mehr als nur die Girokonten zu bieten hat. Zu ihren Finanzprodukten zählen Anlage-, Handel-, Finanzierungs- und Investitionsmöglichkeiten. Dabei werden immer gleich mehrere Produkte angeboten.

Fazit: Die Kostenlose Kontoführung ist an strenge Bedingungen geknüpft

FazitWirklich überzeugen kann das kostenlose Girokonto im Commerzbank Testbericht nicht. Voraussetzungen für ein Girokonto, wie der Steuerinländer oder der Ausschluss von Freiberuflern und Gewerbetreibenden sind dabei genauso irritierend, wie die Bedingung eines monatlichen Einzahlungsbetrages von 1.200 Euro. Ansonsten kommen auf die Kontoinhaber monatliche Grundgebühren in Höhe von 9,90 Euro zu.

Auch in Bezug auf Dispositions- und Überziehungskredit kann das kostenlose Girokonto nicht überzeugen. Immerhin handelt es sich hier um Zinssätze von 10,75 Prozent und 16,75 Prozent. Diese Konditionen ziehen sich allerdings durch das komplette Girokonto-Angebot der Commerzbank. Positiv ist die Funktionalität des Mobile Bankings und Online-Bankings zu bewerten. Außerdem ist auch das Telefon-Banking bei der Commerzbank möglich. Bei all der Kritik muss allerdings berücksichtigt werden, dass es sich bei der Commerzbank um eine Filialbank handelt, welche aufgrund höherer Personalkosten oftmals nicht mit den Konditionen ihrer Online-Konkurrenten mithalten können.

Commerzbank Testergebnis
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