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China-Aktien: Erholung – doch für wie lange?

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Heute ging es mit den chinesischen Aktienkursen wieder etwas nach oben – nachdem es am Montag einen regelrechten Crash gegeben hatte, mit einem Minus von mehr als 8% auf Index-Ebene. Es gab mehrere Einzeltitel (Aktien), bei denen der Handel eingestellt worden war – weil der Tagesverlust den maximal zulässigen Wert erreicht hatte! Hier ein näherer Blick auf den chinesischen Aktienmarkt.

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Gesamtmarkt im Blick

Schauen wir zunächst einmal auf den Gesamtmarkt. Dazu einige Hintergrundinformationen. A-Aktien werden die Aktien chinesischer Unternehmen mit Sitz und hauptsächlichem Geschäftsfeld in „Festlandchina“ (um dieses von Hongkong zu unterscheiden) genannt. Diese sind üblicherweise in Shanghai oder Shenzen gelistet. Seit dem August 2008 wird für diese Aktien ein Index errechnet, der „CSI 300“. CSI steht dabei für „China Securities Index“. Dieser Index begann – wie der DAX bei seiner Gründung – mit 1.000 Punkten, per 31.12.2004. Der CSI 300 umfasst (wie der Name schon sagt) die 300 größten Aktien unter den A-Aktien. Die Berechnung erfolgt wenn ich das richtig verstanden habe gemäß der Marktkapitalisierung des Freefloats der entsprechenden Unternehmen.

Der CSI 300 ist nicht gerade im Rampenlicht der Anleger(innen) hierzulande, so mein Eindruck. Hier der Chart eines ETFs, der sich auf den CSI 300 bezieht und damit dessen Entwicklung ganz gut wiedergibt:

YXOR UCITS ETF CSI 300 A-SHARE C-USD

China-Aktien

Quelle: Finanzen100

Dieser ETF ist keine Empfehlung von mir! Er soll nur bildlich darstellen, wie sich die A-Aktien in den letzten Jahren entwickelt haben. So sehen Sie nämlich relativ leicht, dass dort die Volatilität in den letzten Monaten wirklich sehr hoch war. Mal eben 5% rauf oder runter, das war nahezu keine Besonderheit. Von Anfang Juni bis Anfang Juli ging es um 25% nach unten. Davon war ein Teil wieder gutgemacht worden – bevor es dann am Montag den erneuten Durchsacker gab.

Die Korrektur einer Übertreibung

Der Chart zeigt aber auch, dass die A-Aktien vor der Korrekturphase regelrecht explodiert sind. Gerade von März bis Juni ging es sehr stark bergauf. Diese Gewinne sind nun größtenteils aufgefressen worden – und damit stehen die A-Aktien in etwa auf dem Niveau vom Frühlingsbeginn.

Das mag für die Käufer, die kurz vor dem Crash eingestiegen sind, natürlich ärgerlich sein. Aber ich finde, das ist gewiss keine Katastrophe – sondern die Korrektur einer zuvor zu schnell erfolgten Hausse.

Und solange sich der Kursverlust nicht in der Realwirtschaft wiederspiegelt, sollten auch Anleger z.B. in Europa gelassen bleiben. Ich verweise auf den von Westpac-MNI China berechneten Index des chinesischen Verbrauchervertrauens. Dieser Index STIEG für Juli um 1,9% auf 114,5 Punkte. Von einer harten Rezession also nichts zu spüren. Und solange das so bleibt, empfehle ich Gelassenheit, auch wenn die chinesischen A-Aktien mal wieder stärker fallen sollten. Es sei denn natürlich, Sie sind selber in A-Aktien investiert!

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Klarstellung

Und auch hier gilt: Dies ist meine rein subjektive Einschätzung und keine Aufforderung an Sie, diese Aktien zu handeln. Betrachten Sie meine Zeilen als Gedankenanstoß, nicht mehr und nicht weniger. Es geht um Ihr Geld – verantwortlich dafür sind Sie ganz alleine. Wir recherchieren nach bestem Wissen und Gewissen, übernehmen aber keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

 

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