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Leitfaden der CFTC für Derivate auf Kryptowährungen

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Hilfestellung für Kryptobörsen

Der Leitfaden der CFTC soll eine Hilfestellung für Kryptobörsen sein, die in den rechtskonformen Handel mit Krypto-Derivaten einsteigen wollen. Sie sollen auf diesem Weg mehr rechtliche Sicherheit bekommen. Der Leitfaden wurde gemeinsam von Mitarbeitern der Abteilung für Marktaufsicht (DMO) und der Abteilung für Clearing und Risiko (DCR) erarbeitet und könnte dazu führen, dass der Handel mit Kryptowährungen und Derivaten auf Kryptowährungen weiter am Finanzmarkt etabliert wird. Die CFTC spricht in ihrem Leitfaden einige Aspekte an, die sie als besonders kritisch erachtet. Man will damit jedoch Kryptobörsen und Clearinghäusern unterstützen.

Nach Bitcoin-Futures keine verleichbaren Handelsinstrumente genehmigt

Seit im Dezember 2017 an der CBOE und der CME Bitcoin-Futures gehandelt werden, wurden allen weiteren Anträge auf ähnliche Finanzinstrumente abgelehnt. Ein kürzlich erschienener Bericht der amerikanischen Notenbank bestätigt, dass die Bitcoin-Futures großen Anteil am Kursrückgang bei Kryptowährungen zu Jahresbeginn hatten. Anleger hatten erstmals die Gelegenheit auf fallende Kurse zu setzen und haben diese Möglichkeit auch ausgeschöpft. Die CFTC sieht ebenso wie die amerikanische Börsenaufsicht SEC vor allem ETFs auf Kryptowährungen, mit denen auch Privatanleger einen einfachen Zugang zum Krypto-Markt bekommen würden, skeptisch. Bislang wurden alle Anträge hierzu abgelehnt. Blockchain-ETFs wurden zwar erlaubt, allerdings erst, nachdem die Anbieter den Begriff „Blockchain“ aus dem von ihnen angebotenen Handelsinstrument gestrichen hatten. Kürzlich hatten sich unter anderem der Vorsitzende der CBOE und die Großbank Morgan Stanley für die Einführung von Bitcoin-ETFs ausgesprochen. Der Vorsitzende der CBOE hatte sich sogar in einem Schreiben direkt an die SEC gewandt.

Kritik an CFTC nach Einführung der Bitcoin-Futures

Die CFTC sah sich zudem Kritik ausgesetzt, sie hätte die Bitcoin-Futures im letzten Jahr nicht ausreichend geprüft sowie in der Folge nicht transparent genug Richtlinien für solche Handelsprodukte bekannt gegeben. Dieser Kritik möchten man nun mit den neuen Leitlinien wohl entgegentreten. Derzeit arbeiten nicht nur die beiden wichtigen US-Behörden CFTC und SEC daran, wie sie zukünftig mit Kryptowährungen umgehen wollen, sondern auch große Banken wie Goldman Sachs. Dort wartet man derzeit die Genehmigung der zuständigen Behörden ab, bevor man mit dem Handel mit Bitcoin-Futures beginnt. Auch der direkte Handel mit der Kryptowährung soll bald starten. Die SEC berät derzeit unter anderem die Frage, ob es sich bei Kryptowährungen um ein Wertpapier im Sinne der amerikanischen Gesetze handelt.

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SEC warnt mit Internetseite vor ICOs

Darüber hinaus stellte die Börsenaufsicht in der letzten Woche eine Webseite ins Internet, auf der ein ICO angeboten wurde. Bei diesem ICO handelt es sich zwar um einen Scherz, allerdings wollte die Behörde auf diesem Weg über Warnsignale von Betrügern bei ICOs aufklären. Nachdem die CFTC und die SEC im Februar zu einer gemeinsamen Anhörung im US-Senat zu Gast waren, kam man zu dem Schluss, dass man gemeinsam arbeiten müsse, um die Regulierung von Kryptowährungen auf den Weg zu bringen.

Vor allem für ICOs müssten aus Sicht beider Behörden schärfere Regeln gelten, während bei Kryptowährungen und Technologien wie der Blockchain mit Augenmaß gearbeitet werden muss, um technische Innovationen nicht zu blockieren. Vor einigen Tagen wurde auch bekannt, dass die amerikanischen und kanadischen Wertpapieraufsichtsbehörden derzeit an gemeinsamen Untersuchungen zu Betrug bei Investitionsprogrammen mit Kryptowährungen arbeiten.

Bessere Marktbeobachtung von Anbietern gefordert

Amir Zaidi, der Direktor der Abteilung für Marktübersicht (DMO) leitete bei der CFTC das Beratungskomitee, dass die Aufgabe hatte, die neuen Leitlinien zu erarbeiten. Er sagte, dass Kryptobörsen, die Derivate mit Kryptowährungen auf den Markt bringen wollen, dazu in der Lage sein müssen, die zugrunde liegenden Märkte im Blick zu haben. Außerdem müssen die Kryptobörsen zukünftig einen Plan vorlegen, wie sie mit staatlichen Aufsichtsbehörden zusammenarbeiten wollen. Dies meldet das Wall Street Journal. Zaidi sagte, die Mitarbeiter seiner Behörde wollten soviel Klarheit wie möglich schaffen, aber auch Marktteilnehmer unterstützen, mit Innovationen Schritt zu halten. Darüber hinaus soll gewährleistet werden, dass die Vorgaben der CFTC umgesetzt werden.

Besseres Risikomanagement durch Anbieter

Sein Kollege Brian Bussey, der Direktor der Abteilung für Clearing und Risko (DCR) der CFTC, ergänzte, die CFTC stelle nun diese Informationen zur Verfügung, um Marktteilnehmer bei der Erstellung von Programmen zum Risikomanagement zu unterstützen. Der Leitfaden soll zudem dabei helfen, dass Marktteilnehmer auf den Aufbau von Governance-Prozessen achten, wenn sie ein neues Handelsprodukt mit Kryptowährungen auf den Markt bringen.

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Unsicherheiten bei Kryptowährungen

Im Dezember 2017 kamen die ersten Bitcoin-Futures auf den Markt. Seitdem hat sich auf dem Krypto-Markt einiges verändert. Bis Jahresende stiegen die Kurse von Kryptowährungen scheinbar unaufhaltsam. Ein Bitcoin war damals rund 20.000 Dollar wert. Danach folgte in den ersten Wochen des neuen Jahres jedoch ein dramatischer Absturz. Allein der Bitcoin-Kurs fiel um mehr als 50 Prozent.

Neben der Volatilität von Kryptowährungen und Hackerangriffen führt auch die mangelnde Transparenz einiger Handelsplattformen zu Unsicherheit bei Anlegern und Behörden. Auch die Futures Industry Association (FIA) nahm diese Faktoren zum Anlass, um vonseiten der CFTC strengere Vorgaben für Krypto-Derivate einzufordern. Die FIA ist eine amerikanische Handelsorganisation, in der sich Futures-Händler, letztendlich also Broker, zusammengeschlossen haben. Die Händler nehmen Orders an und führen sie aus.

Zahlreiche Vorgaben für Anbieter

Die CFTC stellt nun einen ganzen Katalog an Vorgaben und Richtlinien für Kryptobörsen und Clearinghäuser auf. Sie müssen neue Krypto-Derviate auflisten und eine bessere Überwachung des Marktes sicherstellen. Darüber hinaus müssen die Anbieter eng mit der CFTC zusammenarbeiten. Wichtig ist zudem ein umfangreiches Trader-Reporting. Die Anbieter sollen andere Marktteilnehmer kontaktieren und ein Risikomanagement nach den Vorgaben einer Derivate Clearing Organisation (DCO) erfüllen.

Eine Derivate Clearing Organisation (DCO) kann bei der CFTC registriert werden. Dafür muss das Clearinghaus, dass die Abwicklung von Finanzgeschäften anbietet, jedoch mehrere Kriterien erfüllen. Neben einem sicheren Risikomanagement muss der Anbieter unter anderem Governance-Richtlinien beachten.

Bitcoins mit Rohstoffen vergleichbar

Schon seit 2015 klassifiziert die CFTC Bitcoins aus regulatorischer Sicht als Ware bzw. Rohstoffe. Auf der Grundlage dieser Klassifizierung kann die CFTC Kryptowährungen regulieren. Seitdem ging die Behörde nicht gegen registrierte Börsen, die Futures auf Kryptowährungen anbieten, vor. Die Behörde schlug neben Richtlinien für den Derivate-Markt auch Reglungen für den Spotmarkt, an dem Angebot und Nachfrage für den direkten Handel mit Kryptowährungen aufeinandertreffen, vor. Die Behörde warnt zudem regelmäßig vor Gefahren rund um den Handel mit Kryptowährungen wie deren Schwankungsanfälligkeit, unseriösen Bewertungen und Betrug bzw. Geldwäsche.

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Bitcoins mit Elementen mehrerer Anlageklassen

In den USA arbeiten die Behörden ebenso wie in anderen Ländern noch immer daran, den richten Weg im Umgang mit Kryptowährungen zu finden. Vor einigen Wochen war J. Christopher Giancarlo, der Vorsitzende der CFTC, zu Gast bei „Fast Money“ beim amerikanischen TV-Sender CNBC. Dort ging es auch um die Frage, wie man Bitcoins definieren könnte und in welche Anlageklasse man sie kategorisieren könnte. Giancarlo sieht in Bitcoins teilweise ein Wertpapier, teilweise eine digitale Münze. Aus seiner Sicht weisen Bitcoins Elemente unterschiedlicher Anlageklassen auf.

Einheitliche Definition von Kryptowährungen schwierig

Bei „Fast Money“ gab Giancarlo zu, dass es durchaus kompliziert sei, Kryptowährungen nach den üblichen Kriterien zu definieren, die in den USA in der Regel angewendet werden. In den USA bezieht man sich bei der Bestimmung von Vermögenswerten oft noch auf Definitionen aus den 1930er Jahren. Das Finden einer passenden Definition kann daher durchaus eine Herausforderung sein, vor allem wenn man den technischen Hintergrund von Kryptowährungen in die Definition miteinbeziehen will. Vor diesem Problem steht derzeit wohl auch die SEC. Auch die Definition, was ein Wertpapier nach amerikanischen Recht ist, stammt aus den 1930er Jahren. Derzeit versucht die Börsenaufsicht zu klären, ob es sich bei Kryptowährungen um ein Wertpapier handelt.

Kryptowährungen eher Vermögensspeicher als Zahlungsmittel

Giancarlo verglich in der TV-Sendung Bitcoins kurz mit Gold. Gold besteht jedoch nicht nur virtuell. Der CFTC-Vorsitzende ist darüber hinaus der Ansicht, dass sich Kryptowährungen langfristig eher als Vermögensspeicher und weniger als Zahlungsmittel bewähren werden. Da es derzeit noch schwierig ist, allein eine allgemein gültige, einheitliche Definition von Kryptowährungen aufzustellen, könnte es laut Giancarlo noch eine ganze Weile dauern, bis endgültige Antworten auf die Frage der Regulierung gefunden werden.

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Fazit: Leitfaden der CFTC für Anbieter von Krypto-Derivaten

Die Abteilung für Marktaufsicht der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat gemeinsam mit der Abteilung für Clearing und Risiko neue Richtlinien für Krypto-Derivate veröffentlicht. Diese gelten für Kryptobörsen und Clearinghäuser und sollen den Anbietern helfen, einen rechtskonformen Handel mit Krypto-Derivaten anzubieten.

Damit reagiert die Behörde wohl auch auf Kritik an ihrem Vorgehen hinsichtlich der seit Dezember handelbaren Bitcoin-Futures. Der CFTC wurde vorgeworfen, das neue Handelsinstrument nicht ausreichend überprüft und Regelungen nicht transparent kommuniziert zu haben. Auch die Futures Industry Association (FIA) forderte strengere Vorgaben für Krypto-Derivate. Diesen Forderungen kommt die CFTC nun wohl nach.

Anbieter von Krypto-Derivaten sollen von nun an unter anderem eine bessere Marktüberwachung umsetzen und enger mit den Aufsichtsbehörden kooperieren. Die Anbieter müssen zudem ihr Risikomanagement verbessern. Noch immer sorgen die Volatilität von Kryptowährungen, Hackerangriffe und mangelnde Transparenz einiger Anbieter bei Anlegern und Behörden für Unsicherheit.

Für die zuständigen Behörden ist zudem eine einheitliche Definition von Kryptowährungen eine Herausforderung, wie J. Christopher Giancarlo, der Vorsitzende der CFTC, kürzlich im US-TV zugab. In den USA arbeitet man noch vor allem mit Definitionen aus den 1930er Jahren, um Vermögenswerte zu beschreiben. Giancarlo sieht in Bitcoins zum Teil ein Wertpapier, zum Teil eine digitale Münze. Damit weiten Kryptowährungen aus seiner Sicht Aspekte mehrerer Anlageklassen auf.

 

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