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Massiver Kurseinbruch bei Bitcoin

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Der aktuelle Kurseinbruch bei Bitcoin und anderen Kryptowährungen beunruhigt die Anleger. Am Mittwoch fiel der Kurs des Bitcoins erstmals seit vielen Wochen wieder unter 10.000 Dollar. Die Ursache für den Kurssturz sind wohl die Meldungen, die derzeit aus Asien zu hören sind. China und Südkorea wollen wohl den Handel mit Kryptowährungen einschränken. In China soll aufgrund von Stromeinsparungen auch das Mining verboten werden. Weltweit befürchtet man, dass es verstärkt zu einer Regulierung von Kryptowährungen kommen wird. Diese Nachrichten verunsichern die Anleger, darunter auch viele unerfahrene, private Kleinanleger. Die asiatischen Märkte gelten als besonders wichtig für Kryptowährungen. Daher reagieren die Kurse stark auf Meldungen aus diesem Teil der Welt.

Inhaltsverzeichnis
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    Bitcoin weniger als 10.000 Dollar wert

    Auf der bekannten Handelsplattform Bitstamp lag der Bitcoin-Kurs am Mittwochnachmittag erstmals seit langem wieder unter 10.000 Dollar. Nach einem Kurseinbruch am Dienstag erholten sich die Kurse am Mittwoch zunächst wieder, gingen dann jedoch deutlich in den Keller. Neben Bitcoin erlitten auch andere Kryptowährungen herbe Verluste. Während der Bitcoin mehr als 17 Prozent verlor, musste Etherum über 20 Prozent Verlust hinnehmen, Ripple sogar mehr als 30 Prozent. Für Bitcoin ging es zuletzt im September des vergangenen Jahres vergleichbar nach unten. Unter dem massiven Kurseinbruch litt auch die Marktkapitalisierung von Kryptowährungen. Nach Angaben der Informationswebseite Coinmarketkap verloren alle Kryptowährungen zusammen hinsichtlich der Marktkapitalisierung am Mittwoch zeitweise knapp 100 Milliarden Dollar.

    Bitcoin 2017 stark gewachsten

    Noch im Dezember war ein Bitcoin zeitweise fast 20.000 Dollar wert. 2017 erlebte Bitcoin damit eine Preissteigerung von 2.000 Prozent. Im Schatten von Bitcoin konnten auch andere Kryptowährungen gewinnen. Bei Ripple war das Plus prozentual sogar höher als bei Bitcoin. Trotzdem sind Kryptowährungen stark umstritten. Kritiker warnen vor den Gefahren, die von Kryptowährungen ausgehen. Neben den starken Kursschwankungen wird vor allem vor der Möglichkeit, dass Kryptowährungen von Kriminellen missbraucht werden können, gewarnt.

    Spekulation über Verbot von Kryptowährungen in Südkorea

    Derzeit wird viel über Verbote und Regulierungen von Bitcoin und anderen Kryptowährungen spekuliert. Dies ist wohl auch der Hauptgrund für den Kursverfall. In Südkorea wird derzeit über ein mögliches Verbot des Handels mit Bitcoins spekuliert. Dort soll ein entsprechendes Gesetz auf den Weg gebracht werden. Kim Dong-yeon, der Finanzminister Südkoreas, bestätigte mittlerweile die Pläne, Handelsplattformen in Südkorea zu schließen und den Handel mit Kryptowährungen zu untersagen. Bislang gibt es jedoch noch keine endgültige Entscheidung.

    China verschärft Vorgehensweise

    Zudem will wohl China seine Vorgehensweise deutlich verschärfen. Nachdem dort bereits sogenannte ICOs verboten wurden, wurde nun das Mining von Bitcoins verboten, da hierfür viel Strom benötigt wird. Zudem soll den Chinesen verboten werden, über Online-Dienste und Smartphone-Apps auf ausländische Handelsplattformen zuzugreifen. Neben Kryptowährungen selbst sind in China somit auch Unternehmen und Personen die Dienstleistungen mit Bitcoins anbieten, in das Blickfeld der Behörden geraten. Zudem wird in China die Anonymität hinter Kryptowährungen kritisiert. Man befürchtet, dass diese Gegnern der Regierung und Geldwäscher in die Hände spielt.

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    Mining-Verbot in China

    In China wird derzeit das sogenannte Mining, also die Herstellung neuer Bitcoins, stark diskutiert. Da Bitcoins nur mit Rechnerleistung erzeugt werden, wird dafür viel Strom benötigt. Aus diesem Grund strebt die Regierung in Peking über eine Stromregulierung an und ordnete Verbote für Miner an.

    Aus einer Studie von Morgan Stanley geht hervor, dass das Schürfen von Bitcoins auf der ganzen Welt so viel Strom benötigt wie das gesamte Land Argentinien. In diesem Jahr könnten die Mining-Prozesse weltweit bis zu 140 Terawattstunden Strom, also 0,6 Prozent des weltweiten Stromverbrauchs, verbrauchen.

    Weiter Länder könnten folgen

    In anderen Ländern könnten weitere Regulierungen folgen. Kürzlich sagte Joachim Wuermeling, Mitglied im Vorstand der Bundesbank, dass es über kurz oder lang zu Regulierungen kommen werde. Seiner Ansicht nach soll der Staat schützenswerte Interessen des Einzelnen und des Gemeinwohls bewahren. Verbraucherschutz- und Steuerfragen werden wohl bald eine Regulierung notwendig machen.

    Diese könne aber nur durch internationale Zusammenarbeit erfolgen, da Kryptowährungen nicht von nationalen Gesetzen und Grenzen abhängig sind. Die EU beschäftigte sich schon im Dezember mit den ersten Schritten hin zu einer Regulierung. Eine neue Geldwäscherichtlinie sieht vor, dass Anleger in Zukunft nicht mehr anonym Kryptowährungen in andere Währungen tauschen dürfen. Derzeit sind die Regulierungsbestrebungen in Asien jedoch sehr stark.

    Anleger regieren verunsichert

    Anleger reagieren auf diese Meldungen zurzeit sehr verunsichert. An den Märkten kommt Nervosität auf, was vor allem unerfahrene Kleinanleger beunruhigen wird. Viele davon sind in den letzten Monaten aufgrund des starken Preisanstiegs und des Hypes rund um Kryptowährungen auf den Zug aufgesprungen.

    Neben Bitcoin gab es auf dem Krypto-Markt in der letzten Zeit einige überraschende Kursbewegungen, unter anderem bei Etherum Classic. Eine Kryptowährung dominiert plötzlich für einige Tage den Markt. Danach stagniert der Preis oder fällt massiv. Dieses Phänomen wird „Pumping“ genannt.

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    Mehrere Hunderttausend Transaktionen am Tag

    Wie aus Daten der Bundesbank hervorgeht, erfolgen in aller Welt jeden Tag 350.000 Transaktionen mit Kryptowährungen, was im Vergleich zu etablierten Währungen allerdings sehr wenig ist. In Deutschland werden täglich 77 Millionen Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen durchgeführt. Vor allem in Ländern mit Kapitalverkehrskontrollen hat sich Bitcoin dennoch auch als Alternativwährung durchgesetzt. Auch China gehört zu den Ländern mit Kapitalverkehrskontrollen. Dies macht Bitcoins dort daher wohl sehr beliebt.

    Auch die vielen neuen Nutzer belasten die Technik. Zudem werden notwendige Erneuerungen noch schwieriger. Die Community muss sich bei Bitcoins untereinander einigen. Schon im letzten Jahr wurde über Updates und technische Änderungen stark diskutiert. Die Folge waren die Abspaltung von Bitcoin Gold und Bitcoin Cash.

    Bitcoin-Hype vorbei?

    Die Höhenflüge des Bitcoins scheinen vorerst vorbei zu sein. Dennoch könnten Kryptowährungen die Zukunft der Finanzwelt sein. Einige Experten sehen in Etherum, das jedoch auch massiv von dem jüngsten Kursverfall betroffen war, eine interessante Alternative zu Bitcoins.

    Im Gegensatz zu Bitcoin ist mit Vitalik Buterin der Gründer der Währung bekannt. Zudem hat die Etherum Foundation ihren Sitz in der Schweiz. Die Kryptowährung gilt als deutlich flexibler und technisch besser zugänglich als Bitcoin. Aus diesem Grund erfolgen Transaktionen wesentlich schneller als bei Bitcoin. Die Technik hinter Etherum gilt als besonders innovativ und wird auch für Unternehmen immer interessanter. Damit können Transaktionen mit sogenannten Smart Contracts (digitalen Verträgen) verbunden werden. Vor dem Kurseinbruch lag die Marktkapitalisierung von Etherum bei 128 Milliarden Dollar. Etherum konnte im letzten Jahr ebenfalls deutliche Zuwächse verzeichnen.

    Altcoins besser als Bitcoins?

    Altcoins gelten ebenfalls als Alternative zu Bitcoins. Dies deutete bereits der Name an. Alt ist die Abkürzung für Alternative und coin ist das englische Wort für Münze. Von den derzeit über 100 Altcoins gehören Litecoin, Peercoin und Novacoin zu den bekanntesten. Altcoins basieren auf einer ähnlichen Technik wie Bitcoins. Für Transaktionen werden kryptografische Verfahren genutzt. Zudem bauen sie auf einem dezentralen Netzwerk auf und werden durch Mining hergestellt. Dennoch verbrauchen einige Altcoins bei der Herstellung weniger Strom. Die Transaktionen sind häufig schneller und die Nutzer dieser Netzwerke sind besser geschützt.

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    Risiken wie bei Bitcoins

    Möglicherweise sind Altcoins sogar besser als Bitcoins. Doch auch sie sind sehr schwankungsanfällig, besonders in der derzeitigen Situation. Zudem werden im Laufe der Zeit einige Altcoins auch wieder von der Bildfläche verschwinden. Die Risiken beim Handel mit Altcoins sind ähnlich wie bei Bitcoins. Auch ein Totalverlust ist möglich. Einige Experten raten jedoch davon ab, nun von Bitcoins zu eher unbekannteren Kryptowährungen zu wechseln. Preisanstiege wie bei Bitcoin sind dort wohl nicht zu erwarten.

    In den vergangenen Tagen war Neo die beliebteste Währung bei den Altcoins. Neo ist die Nummer zehn unter den Kryptowährungen. Ihr Kurs stieg vor einigen Tagen von 100 auf 198 Dollar. Der Crash führte nur zu einem Verlust von acht Prozent. Nach einem Rückgang auf 120 Dollar konnte sich Neo nun wieder bei etwa 160 einpendeln. Auch andere Kryptowährungen sind wieder stabiler.

    Community wegen Regulierung besorgt

    Innerhalb der Bitcoin-Community sorgt wohl eine zunehmende Regulierung wohl auch deshalb für Unruhe, weil damit die Unabhängigkeit von staatlichem Einfluss endgültig gescheitert wäre. Dieser war einer der Gründe, warum Bitcoins 2009 aufkamen. Das Ziel war es, eine Währung zu schaffen, die frei von Einflüssen von Regierungen und Zentralbanken ist.

    Doch schon heute werden Bitcoins nicht wirklich frei gehandelt. Wie der Informationsdienstleister Bloomberg berichtet, sind 40 Prozent aller Bitcoins in den Händen von noch nicht einmal 1.000 Nutzern. Ein großer Teil aller Bitcoins ist damit auf nur relativ wenige Nutzer verteilt. Der Bitcoin-Markt ist sehr eng und reagiert stark auf Schwankungen. Daher kann bereits ein einziger großer Verkauf zu einem Kurseinbruch führen. Betrüger können außerdem mit gezielten Manipulationen den Preis nach oben treiben.

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    Handel nur über wenige Plattformen

    Der Handel mit Bitcoins findet auf nur wenigen Börsen statt. Auch dies birgt Risiken, beispielsweise da diese durch Hackerangriffe, technische Schwierigkeiten oder Insolvenzen ihre Arbeit kurzfristig oder dauerhaft einstellen müssen. Diese wenigen Handelsbörsen sind zudem, wie nun in Asien deutlich wird, anfällig für staatliche Eingriffe. Die im Herbst in China geschlossenen Handelsplattformen sind nach Hongkong umgezogen. Wenn Handelsplattformen geschlossen werden, kann auch dies sinkende Preise zur Folge haben.

    Stabilität durch Regulierung

    Auf der anderen Seite kann eine gute Regulierung für Stabilität sorgen, die bei Kryptowährungen derzeit nicht gegeben ist. Aktuell haben alle Kryptowährungen mit Problemen zu kämpfen. Auch beim G20-Gipfel im März werden strengere Regeln für den Handel wohl Thema sein. Weitere Regulierungen könnten jedoch zu neuen Schwankungen führen.

    Platzen einer Blase?

    Handelt es sich bei dem derzeitigen Kurseinbruch um das Platzen der Bitcoin-Blase, wie es einige Experten befürchtet haben? Wie es nun weitergeht, bleibt abzuwarten. Möglicherweise schrumpft sich der Markt gesund und pendelt sich bei einem niedrigeren Preis wieder ein. Dies könnte für Bitcoins und andere Kryptowährungen ein Vorteil sein. Der derzeit überhitze Markt, in den auch viele unerfahrene Kleinanleger eingestiegen ist, könnte sich also wieder erholen.

    2017 stieg der Bitcoin-Kurs um 2.000 Prozent – eigentlich eine sehr unrealistische Preissteigerung. An der Börse geht es normalerweise nicht unendlich nach oben. Außerdem steigen bei jedem neuen Hoch häufig Anleger der ersten Stunde aus. Dies ist kürzlich auch in China passiert. Eine neue Preissteigerung von 2.000 Prozent ist wohl nicht realistisch. Möglicherweise ist der aktuelle Kurseinbruch eine Art Warnsignal.

    Derzeit steigen viele Anleger aus Bitcoin aus. Für langfristig orientierte Anleger könnte die aktuelle Situation jedoch ein Vorteil sein, wenn sie in der aktuellen Situation die Nerven behalten. Einige Beobachter gehen weiterhin von steigenden Kursen aus. Kursrückgänge und Kursschwankungen gehören ein Stück weit wohl auch dazu, wenn sich eine neue Anlageklasse etabliert.

    Fazit

    Erstmals seit Wochen fiel der Bitcoin-Kurs wieder unter die 10.000-Dollar-Marke. Der Grund für den massiven Kurseinbruch sind Meldungen aus Südkorea und China, wo man den Handel mit Kronenwährungen weiter einschränken will. In Südkorea wird ein Verbot diskutiert, in China wurde das Mining aus Stromspargründen verboten. Auch in anderen Ländern gibt es Bestrebungen, Bitcoins zu regulieren.

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