Bitcoin-Automaten auf Vormarsch in den USA: So gelangen deutsche User an BTC

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 19.06.2020


Seit 2014 ist die Anzahl der Bitcoin-Automaten enorm gestiegen, vor allem in den USA. Mittlerweile gibt es in den zahlreichen Bundesstaaten mehr als 3.000 Automaten und es werden immer mehr. Weltweit sind im Vergleich dazu gerade einmal insgesamt 4.500 Bitcoin-Automaten verfügbar; ein verschwindend geringer Teil davon in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Es scheint fast so, als hätten die europäischen Länder den Anschluss an Bitcoin verpasst – und die User haben das Nachsehen. Doch es gibt Entwarnung: Auch hierzulande haben Nutzer die Möglichkeit, Bitcoin zu erwerben oder sogar mit der Kryptowährung zu handeln.

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USA an der Spitze bei Bitcoin-Automaten

Die Nachfrage nach Bitcoin-Automaten nimmt weltweit immer mehr zu. Die USA zeigen, wie es geht. In keinem anderen Land werden die Automaten gegenwärtig so gepusht wie dort. Mittlerweile gibt es über die einzelnen Bundesstaaten verteilt mehr als 3.000 Bitcoin-Automaten, Tendenz steigend. Zu den Städten mit den meisten Bitcoin-Automaten gehört Los Angeles, denn dort allein gibt es 250 dieser Terminals. Die übrigen Top Locations für die Automaten sind:

  • Chicago, Illinois: 166 Automaten
  • New York, New York: 143 Automaten
  • Atlanta, Georgia: 123 Automaten
  • Miami, Florida: 106 Automaten
  • Las Vegas, Nevada: ein 70 Automaten
  • Detroit, Michigan: 70 Automaten

Auch in Newark, New Jersey, gibt es zahlreiche Automaten; insgesamt 65 Stück. In Washington D. C. sind es immerhin 61 Bitcoin-Automaten, ebenso wie in Dallas, Texas.

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Kaum Bitcoin-Automaten in Deutschland

Wer in Deutschland eine Bitcoin-Automaten sucht, muss schon etwas länger danach schauen. Inzwischen gibt es zwar vor allem in einigen Großstädten solche Terminals, deren Verbreitung ist aber längst nicht so groß wie in den USA. Gegenwärtig werden in Berlin, München sowie Würzburg jeweils drei Bitcoin-Automaten zur Verfügung gestellt. In Städten wie Augsburg, Hamburg und Stuttgart gibt es je zwei Bitcoin-Automaten und in Frankfurt, Nürnberg, Lünen, Karlsruhe, Eschau, Ulm, Wiesbaden oder Wertheim am Main immerhin einen Bitcoin-Automaten. Die Stadt Köln hebt sich in dieser Liste hervor, denn sie führt mit acht Bitcoin-Automaten.

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Österreich mit über 200 Automaten

Österreich hat Deutschland hinsichtlich der Anzahl der Bitcoin-Automaten überholt und stellt mittlerweile an über 200 Örtlichkeiten den Kauf von Bitcoin zur Verfügung. In der Schweiz sind es mehr als 50 Locations. Zum Vergleich: In Deutschland sind es gegenwärtig über 30.

Was macht Bitcoin-Automaten so interessant?

Ein Bitcoin-Automat ermöglicht es Benutzern, Bitcoins gegen Bargeld zu kaufen und zu verkaufen. Allerdings zeigen die Erfahrungen, dass die Automaten teurer sein können als Online-Transaktionen, da die Infrastrukturkosten höher sind – für den Bau eines echten Geldautomaten und die Schritte, die tatsächlich erforderlich sind, um das Geld und Bitcoins zu überweisen. Der Vorteil besteht aber darin, dass die User ähnlich wie bei einem Bankterminal ganz komfortabel Bitcoin kaufen, tauschen oder verkaufen können.

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Dezentrale Transaktionen in Sekundenschnelle möglich

Die Bitcoin-Automaten haben einen weiteren Vorteil: Auch User ohne ein entsprechendes Bankkonto (beispielsweise beim Aufenthalt im Ausland) können durch den Automaten Zugang zu digitalen Währungen erhalten und am internationalen E-Commerce teilzunehmen.

So arbeitet ein Bitcoin-Automat

Zunächst identifizieren sich die Nutzer am Bitcoin Automaten und übertragen Guthaben, um aus ihrer Wallet einen QR-Code zu generieren. Dann sendet der Benutzer die Bitcoins an die angegebene Adresse. Einige Geldautomaten erzeugen eine Papier-Wallet oder Offline-Wallet – im Wesentlichen ein Trägerinstrument der Bitcoins.

Hinweis: Typischerweise liegen die Gebühren im Bereich von 5 Prozent und die notierten Preise werden von großen Börsen live übernommen. Wie hoch die Gebühren genau sind, können die User vor der eigentlichen Transaktion über die Informationen am Automaten direkt erfahren. Auch hier gibt es Parallelen zum klassischen Bankautomaten.

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Alternativen zu Bitcoin-Automaten: Handel der Internetwährung

Wer keinen Bitcoin-Automat in seiner Nähe hat oder schlicht diese Art des Transfers nicht nutzen möchte, kann sich auch bei einer Exchange anmelden und dort Bitcoin und andere Internetwährungen handeln. Die Kosten sind im Vergleich zu den Transaktionen am Bitcoin-Automaten erfahrungsgemäß etwas niedriger, wenngleich auch hierfür eine Wallet benötigt wird. Außerdem ist es empfehlenswert, dass die User vor der Handelsaktivität an der Börse die Konditionen und vor allem Kursangebote miteinander vergleichen, da es hier deutliche Unterschiede geben kann.

CFDs als Geheimtipp für kurzfristige Anlage

Anleger, die auf kurzfristige Trades setzen und die Coins nicht besitzen wollen, finden in Differenzkontrakten eine interessante Alternative zu Bitcoin-Automaten oder dem Handel an einer Exchange. Die CFDs gehören zwar zu den risikoreichen Derivaten, bieten aber auch viele Chancen; vor allem bei der Volatilität der Internetwährungen. Seitwärtstrends und selbst Abwärtstrends lassen sich mit den richtigen CFD-Positionen optimal nutzen und können für einen Gewinn sorgen. Wer sich für ein CFD-Investment entscheidet, kauft die Coins nicht tatsächlich, sondern nutzt nur die Kursbewegungen, bestenfalls zu seinem Vorteil. Dafür werden Long- (bei steigenden Preisen) oder Short-Positionen (bei fallenden Preisen) eröffnet. Damit die Verluste bei den einzelnen Trades begrenzt werden, ist eine automatische Stop-Loss-Position empfehlenswert.

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Hebel beim CFD-Trading nutzen

Ein wesentlicher Vorteil beim CFD-Handel ist der nutzbare Hebel. Private Anleger können zwar mit einem geringeren Hebel arbeiten als institutionelle Investoren, dennoch kann selbst ein kleiner Hebel einen vielfachen Gewinn ausmachen. Bitcoin-CFDs lassen sich mit maximal 1:2 für private Anleger hebeln. Das bedeutet, dass die Händler deutlich weniger Kapital benötigen und dennoch mit einem hohen Anteil am Markt investieren können. Dies ist zwar im Gewinnfall äußerst positiv für die Anleger, aber der Hebel funktioniert in beide Richtungen und kann deshalb auch deutlich höhere Verluste mit sich bringen.

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Tipp: zunächst CFD-Trading Schritt für Schritt lernen

Für konservativer Anleger, die eine niedrige Risikobereitschaft mitbringen, sind CFDs kaum geeignet. Wer hingegen risikobereiter ist und sein Portfolio beispielsweise besser diversifizieren möchte, der findet in CFDs eine echte Chance. Voraussetzung ist allerdings, dass die Verluste begrenzt werden und das Risikomanagement konsequent umgesetzt wird. Vor allem für angehende Trader ist dies aufgrund der fehlenden Erfahrung am Anfang kaum möglich.

Deshalb empfehlen wir, mit dem Handel über ein Demokonto zu beginnen. Dieses wird von vielen Brokern in Kombination mit virtuellem Guthaben zur Verfügung gestellt und ermöglicht den risikolosen Einstieg in den CFD-Handel. Auch die Kombination von Demokonto mit Live-Konto ist in vielen Fällen problemlos möglich, sodass die Anleger zunächst mit virtuellem Guthaben „spielend“ investieren und bei einemTrading-Erfolg ihre Strategie auf dem Live-Konto einsetzen können.

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