Pharma Aktien – empfehlenswerte Wertpapiere aus der Biotech- und Pharmaindustrie

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 03.06.2020


In Zeiten gesundheitlicher Krisen hoffen die Menschen auf die Pharmaindustrie. Daher verwundert es nicht, dass Aktionäre während der Corona-Krise fleißig in Pharma Aktien investieren. Bei den ersten Medikamenten und Impfstoffen gegen die Krankheiten beginnen die klinischen Tests. Obgleich es unsicher bleibt, ob Corona-Medikamente auf den Markt kommen, verzeichnen Wertpapiere von Pharmaunternehmen Kursanstiege. Beispielsweise kletterte die Aktie des japanischen Konzerns Fujifilm Anfang Mai 2020 um 33 Prozent. Der Grund: Das Unternehmen produziert ein Medikament, auf das Japan im Kampf gegen Covid-19 große Hoffnungen setzt. Des Weiteren zeigen BioNTech News, dass das in Deutschland ansässige Biotechnologie-Unternehmen an einem Impfstoff arbeitet. Dessen Produktion plant der Konzern in der Stadt Mainz.

  • Seit Beginn der Corona-Krise steigen die Kurse zahlreicher Pharma Aktien.
  • Vorrangig Branchenvertreter aus den USA profitieren von einem starken Wachstum, da ihr Heimatmarkt der weltweit größte ist.
  • Wertpapiere von Pharma- und Biotechnologie-Unternehmen, die an Medikamenten und Impfstoffen gegen Covid-19 forschen, weisen Kursanstiege von bis zu 40 Prozent auf.
  • Zwischen dem 20. Und 24. April stieg der Aktienkurs von BioNTech und anderen Pharma-Wertpapieren.

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Warum steht die Biotech-Branche vor einem Aufschwung?

In den letzten Jahren verzeichneten mehrere Wertpapiere aus der Pharmaindustrie und der Biotech-Branche steigende Kurse. Aktien aus diesen Bereichen gelten als zukunftsorientiert.

Die Weltbevölkerung nimmt zu – ebenso deren Lebenserwartung. Weltweit sind eine Milliarde Menschen älter als 60 Jahre. Prognosen zufolge bevölkern im Jahr 2050 9,2 Milliarden Menschen die Erde. Davon gehören zwei Milliarden zu den über Sechzigjährigen.

Obgleich sich viele Menschen ein hohes Alter wünschen, geht es ab dem 60. Lebensjahr mit der Gesundheit bergab.

Rund ein Viertel der 65-Jährigen leidet an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Bei den 85-Jährigen steigt der Anteil auf 50 Prozent.

Mit zunehmendem Alter treten gesundheitliche Komplikationen wie Arthritis, Alzheimer und Krebs auf.

Pharma Aktien

Zusätzlich nehmen die Belastungen durch die Umwelt zu. Vorrangig in Industrieländern neigen die Einwohner zu einer ungesunden, fetthaltigen Ernährung.

Aufgrund dieser Entwicklung rechnet die OECD – Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung – bis 2050 mit einem Anstieg der Gesundheitskosten. Diese erhöhen sich laut Schätzungen in den OECD-Staaten von sechs Prozent des Bruttoinlandsprodukts auf über neun Prozent.

Um die Gesundheit der Menschen zu erhalten, braucht es Medikamente und Therapien gegen häufige Erkrankungen. Unternehmen aus der Pharma- und Biotech-Branche beschäftigen sich mit deren Entwicklung.

Aus dem Grund verwundert es nicht, dass Anleger in den entsprechenden Aktien eine gute Investitionsmöglichkeit sehen.

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Biotech- und Pharma Aktien: renditeträchtige Wertpapiere

Bei Aktien von Biotechnologie-Unternehmen erhoffen sich Anleger, obgleich hoher Risiken beim Handel, gute Renditen.

Die Biotech-Aktien stammen von zahlreichen Unternehmen. Diese fokussieren sich auf die Forschung und Entwicklung von Behandlungen chronischer und tödlicher Erkrankungen wie:

  • Krebs,
  • Aids,
  • Diabetes.

Des Weiteren entwickeln sie Therapiemöglichkeiten für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und neurologische Krankheiten.

Die Vielzahl der Firmen spezialisiert sich auf die Geweberegeneration und die Stammzellenforschung. Zusätzlich entstehen durch die Betriebe Medikamente gegen virale Infektionen und immunologische Erkrankungen.

Kommt es bei einem Forschungsprojekt zu einem Erfolg, verbessern sich im besten Fall die weltweiten Lebensstandards.

Diese Entwicklung wirkt sich positiv auf den Kurs der Pharma Aktien aus.

BioNTech Pharma Aktie

Welche Aktien von Biotechnologie-Unternehmen lohnen sich?

Mehrere Merkmale weisen auf eine Erfolg versprechende Biotechnologie-Firma hin. Diese zeichnet sich durch ein vorhandenes Netzwerk und die daraus resultierende Unterstützung starker Partner aus.

Das Unternehmen BioNTech aus Mainz weist diesen internationalen Rückhalt auf. Im Zuge der Impfstoffentwicklung gegen Covid-19 ging es Partnerschaften mit Branchengrößen aus China und den USA ein.

Die vernetzten Unternehmen profitieren von einer finanziellen und logistischen Stabilität.

Vorrangig lohnen sich Wertpapiere von Biotechnologie-Unternehmen, die am Ende ihrer Forschungsarbeit stehen. Die Firmen warten auf die Zulassung ihrer Arzneien oder Medizintechnik durch die entsprechende Regulierungsbehörde.

Scheitern klinische Studien, oder die Behörde verweigert die Zulassung, wirkt sich dies negativ auf den Aktienkurs des betroffenen Unternehmens aus.

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Gesundes Portfolio durch Pharma Aktien

Neben Wertpapieren von Biotechnologie-Unternehmen interessieren sich zahlreiche Anleger für Anteilsscheine von Pharmakonzernen. Die Mehrzahl der Arzneimittelhersteller konzentriert sich auf over-the-counter und verschreibungspflichtige Medikamente.

Im Gegensatz zu den Biotechaktien sind Wertpapiere großer Pharmaunternehmen risikoärmer.

Die Firmen nutzen den Löwenanteil der Einnahmen für weitere Forschung und Arzneimittelentwicklung. Das Ziel besteht in einer innovativen Behandlung von häufigen Erkrankungen.

Steht der Markteintritt eines neuen Medikaments mit einem hohen Ertragspotenzial bevor, steigt der Aktienkurs des Entwicklers.

Wertpapiere aus der Biotech- und Pharmaindustrie

Stellen sich Investoren die Frage „Welche Pharma Aktien sind zu empfehlen?“, lohnen sich Unternehmen aus dem Bereich „Big Pharma“.

In diese Kategorie zählen die Arzneimittelhersteller mit der höchsten Marktkapitalisierung.

Bevor die Anleger die Investition planen, informieren sie sich über folgende Faktoren:

  • Wie zeigt sich die Bandbreite der neuen Arzneien?
  • Wie viele Menschen leiden unter der Krankheit, die das neue Medikament behandelt?
  • Zeigen sich Generika oder Alternativen der Konkurrenz verfügbar?
  • Wie steht es um die Medikamentenpatente?
  • Wie sind die Eigentums- und Urheberrechte beim Herstellungsprozess?
  • Existieren Profit- und Renditeabkommen mit anderen Firmen?

Klinische Studien, die vor der Marktzulassung eines Arzneimittels stattfinden, beeinflussen den Aktienkurs der Anteilsscheine zuständiger Konzerne.

Positive Entwicklungen führen zu einem Kursanstieg. Negative Resultate ziehen teilweise starke Kurseinbrüche nach sich.

Dementsprechend kommen Anleger, die in Wertpapiere von Pharmaunternehmen investieren, nicht um eine stetige aktive Analyse herum.

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Was spricht für oder gegen die BioNTech Aktie?

Hinter BioNTech verbirgt sich ein Biotechnologie-Unternehmen. Dieses spezialisiert sich auf die Entwicklung und Herstellung von aktiven Immuntherapien. Sie kommen beim patientenspezifischen Krebsbehandlungen und anderen schweren Erkrankungen zum Einsatz.

Im Jahr 2008 gründete sich die Firma, die erst 2019 an die Börse ging. Langfristig plant BioNTech eine Stellung als weltweit führendes Biotechnologie-Unternehmen für die individualisierte Krebsmedizin.

Im ersten Quartal 2020 machte der Betrieb nicht mit Krebsmedikamenten auf sich aufmerksam. Es gelang ihm, vier Impfstoffkandidaten gegen die Lungenerkrankung Covid-19 zu entwickeln.

Kurze Zeit später begannen die klinischen Studien. Für diese erteilte das Paul-Ehrlich-Institut die benötigte Zulassung. Ende April 2020 fiel der Startschuss für erste klinische Untersuchungen.

Bei der Impfstoffentwicklung arbeitet BioNTech mit zwei Partnerunternehmen zusammen. Der Konzern Pfizer aus den USA erlangte Bekanntheit durch die Entwicklung von Viagra. Er führt ebenfalls klinische Studien mit den möglichen Corona-Impfstoffen durch.

Pharma Aktien

Die ersten Studienergebnisse könnten im Juni 2020 vorliegen. Fallen sie positiv aus, folgen bis Jahresende groß angelegte Untersuchungen an mehreren Tausend Probanden.

Des Weiteren kooperiert BioNTech mit einem chinesischen Unternehmen namens Fosun Pharma.

Dieser Zusammenschluss ermöglicht eine schnelle Massenfertigung, wenn ein Impfstoff bei der Corona-Behandlung Erfolge verzeichnet.

INFO: Die Impfstoffentwicklung erfolgt nicht außer Konkurrenz. Bei der WHO meldeten im April 2020 unterschiedliche Firmen fünf klinische Tests an. In den vorklinischen Studien befinden sich mehr als 71 Impfstoffe.

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Finanzieller Erfolg möglicherweise geringer als erwartet

Von Mitte Dezember 2019 bis Ende April 2020 stieg der BioNTech Aktienkurs um 41 Prozent. Der Aufschwung und die Nachrichten der Impfstoffforschung weckten das Interesse der Anleger.

Diese bedenken, dass zahlreiche Impfstoffentwickler den hohen Erwartungen nicht entsprechen können.

Die internationale Impfallianz Gavi fordert, erfolgreiche Corona-Impfstoffe als öffentliches Gut anzuerkennen.

Dementsprechend überwiegen gesundheitliche Bedürfnisse. Der finanzielle Erfolg rückt in den Hintergrund.

Ein mögliches Szenario: Die Regierungen deckeln den Verkaufspreis des Impfstoffs.

Des Weiteren forschen mehrere Unternehmen an Impfstoffen gegen Covid-19. Mit der Zeit erscheinen diverse Vakzine auf dem Markt.

Durch diese Masse sinken die Preise und Gewinnmargen der Firmen.

BioNTech Pharma Aktie

Welche anderen Betriebe forschen an einem Corona-Impfstoff?

International existierten im April 2020 mehr als 97 Impfstoffprojekte. Die Vielzahl der Institute und Firmen, die sich an Forschung und Entwicklung beteiligen, ist nicht an der Börse notiert.

Zu diesen Unternehmen gehört ein in Tübingen ansässiger Betrieb namens Prime Vector. Andere Beispiele stellen Viravaxx aus Wien und Alpha-O Peptides aus der Schweiz dar.

Interessieren sich Anleger für eine Chance, sich an der Entwicklung zu beteiligen, ohne große Risiken einzugehen, halten sie sich an die Branchenriesen. Zu diesen zählen GlaxoSmithKline, Sanofi oder Johnson&Johnson.

Die Impfstoffentwicklung nimmt normal zwischen 15 und 20 Jahre in Anspruch. Einen Corona-Impfstoff innerhalb von ein bis zwei Jahren auf den Markt zu bringen, stellt einen Drahtseilakt dar.

Der Vorteil für die Forscher: Sie bauen auf verwandten Virenprojekten auf. Das beschleunigt die Entwicklung eines Vakzins gegen Covid-19.

Bevor dieses auf den Markt kommt, durchläuft es sechs Entwicklungsstufen:

  1. Virusanalyse
  2. Design des Impfstoffs
  3. Erprobung an Tieren
  4. Versuche an Freiwilligen
  5. Zulassungsverfahren
  6. Massenproduktion.

Mehrere Projekte befinden sich in der vierten Phase. Ein Problem sehen Experten in einer schnellen Massenproduktion des möglichen Impfstoffs. Um der Dringlichkeit des Bedarfs zu entsprechen, beginnt die Produktion teilweise während der klinischen Studien.

Über die finanziellen Mittel für dieses Vorgehen verfügen hauptsächlich Großkonzerne. Viele kleine Firmen, darunter BioNTech, schließen Kooperationen.

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Aufschwung innerhalb kurzer Zeit: BioNTech als Börsenstar

Die in Mainz gegründete Firma BioNTech besitzt Standorte in:

  • Idar-Oberstein,
  • Martinsried und Neuried bei München,
  • Berlin und
  • San Diego.

Das Unternehmen zeigt sich mit einer breiten Aufstellung. Durch die innovativen therapeutischen Ansätze beobachten Investoren die Aktie mit Spannung.

Seit dem IPO an der NASDAQ in New York besteht die Chance, das Wertpapier in Deutschland zu handeln. Das gelingt über die Börse Stuttgart oder auf Tradegate.

Experten bewerten das Potenzial von BioNTech überdurchschnittlich. Die Forschung an einem Impfstoff gegen Covid-19 wirken sich positiv auf das Marktinteresse aus.

Obgleich nach dem Börsenstart Kursverluste auftraten, verzeichnete der BioNTech Aktienkurs schnell einen steilen Aufstieg.

Innerhalb von drei Monaten verdreifachte sich der Kurs. Wie er sich in den kommenden Monaten und Jahren entwickelt, ist nicht abzusehen.

Wertpapiere aus der Biotech- und Pharmaindustrie

Führen Impfstofftests zum nächsten Boom der BioNTech Aktie?

Das kleine Biotechnologie-Unternehmen BioNTech aus Mainz und der Pharmariese Pfizer starten die klinische Prüfung des Impfstoffkandidaten BNT162.

Diesen entwickelten die Firmen gegen die von Coronaviren ausgelöste Lungenkrankheit Covid-19. In Deutschland erhielten zwölf Studienteilnehmer eine Impfung.

Beide Unternehmen bestätigten, dass das die erste Dosierungskohorte abschließt.

Bereits nach den ersten Meldungen von Corona-Infektionen in Europa suchten Anleger nach der Aktie des Unternehmens BioNTech an der US-Börse NASDAQ. Bei dieser handelt es sich um die größte internationale Handelsbörse.

Der Grund für das steigende Interesse: Investoren wittern bei einem Corona-Impfstoff ein gutes Geschäft. Ob sich die Hoffnung erfüllt, zeigt die Zukunft.

Der Wirtschaftsdienst Bloomberg listet zehn Analysten, die den Anteilsschein des Mainzer Betriebs beobachten. Vier der Experten raten zum Kauf des Wertpapiers.

Sechs Analysten empfehlen, die Aktie zu halten.

Obgleich keiner der Experten zum Verkauf rät, hält sich ihrer Ansicht nach das Potenzial bei dem Wertpapier in Grenzen. Sie prognostizierten innerhalb eines Jahres ein Kursziel von 44 US-Dollar.

Dementsprechend bliebe der Wert auf dem Niveau vor der Corona-Krise. Dafür spricht die scheinbar stagnierende Wertentwicklung im Mai 2020.

Führt der entwickelte Impfstoff des Unternehmens zum Erfolg, könnte dennoch ein Aktien-Boom auftreten.

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Die Charts zur Aktie von BioNTech im Überblick

Beim Kurs der Aktie von BioNTech bleibt es für die Anleger auch im Mai 2020 spannend. Mitte Mai verzeichnete das Wertpapier einen Kursrückgang auf 45,08 US-Dollar.

Kurze Zeit später erholte sich der Kurs. Dieser Umstand stellt eine charttechnisch wichtige Entwicklung dar. Die Aktie setzte sich aus der Zone übergeordneter Aufwärtstrends, weiter nach oben ab.

Am 18. Mai 2020 stieg der Aktienkurs im Tagesverlauf auf bis zu 60,43 US-Dollar. Mit einem Plus von 21,58 Prozent ging das Wertpapier aus dem Handel.

Durch den Anstieg zeigen sich relevante horizontale Widerstandsmarken im Chart des Anteilsscheins.

BioNTech Pharma Aktie

Wann sollten Anleger die Pharma Aktien kaufen?

Befindet sich eine Aktie auf ihrem bisherigen Jahreshoch, erweist sich der Einkauf als nachteilig. Die Anleger geben in der Erwartung einer weiteren Kurssteigerung viel Geld aus.

Erfüllt sich die Hoffnung nicht, drohen finanzielle Verluste. Speziell beim Wertpapier von BioNTech besteht die Chance auf kurzfristige Kursanstiege.

Während der Entwicklungsphase eines Impfstoffs setzen viele Investoren ihre Hoffnungen in das Unternehmen. Ihr Interesse führt zum Kursboom.

Zeigen die klinischen Studien, dass der Impfstoffkandidat einen Fehlschlag darstellt, könnte der Kurs des Wertpapiers schnell einbrechen.

Ein guter Einstiegspreis für den Aktienkauf stellt ein gleichbleibender Kurs auf einem niedrigen Niveau dar.

Im März erlebte der Aktienmarkt einen gravierenden Kursabfall, den erfahrene Anleger als Einstiegschance wahrnahmen.

Interessieren Sie sich für den Anteilsschein von BioNTech, sollte der Kaufpreis unter 40 Euro liegen. Da sich das Kursniveau laut Expertenschätzungen auf 44 US-Dollar einpegelt, besteht die Chance auf kleine Gewinne.

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Welche Pharma Aktien sind zu empfehlen?

Neben BioNTech existieren weitere Biotech- und Pharma Aktien, die das Interesse der Aktionäre wecken. Ein Beispiel stellt der Biotech-Weltmarktführer AMGen dar.

Das Unternehmen entstand 1980 in den USA und gilt als einer der Vorreiter in der Branche.

Seit dem Jahr 1983 hält es sich mit einer Marktkapitalisierung von über 125 Milliarden US-Dollar als größtes Biotech-Unternehmen weltweit an der NASDAQ.

Zu den Forschungsschwerpunkten des Konzerns zählen:

  • Blut- und Knochenkrankheiten,
  • Krebs,
  • Diabetes,
  • Rheumatologie,
  • Leber- und Nierenkrankheiten,
  • Zelltherapie sowie
  • Neurologie.

Neben der Identifikation eines möglichen Wirkstoffs kümmert sich die Firma um die Erforschung und Arzneimittelentwicklung. Gleichzeitig übernimmt sie die Herstellung und den Vertrieb.

Pharma Aktien

Moderna, Inovio und BioNTech: Aktienkurs der Virus-Profiteure

85 Prozent des Biotech-Sektors dominieren Unternehmen aus den USA. Die Mehrzahl der Firmen profitiert von einer wachsenden Mittelschicht. Diese zeigt sich finanziell in der Lage, in Heil- und Hilfsmittel für die Gesundheit zu investieren.

Für die meisten Biotech-Unternehmen stellt die Forschung in den Bereichen Gentherapie und Krebs einen relevanten Markt dar.

Erfahrene Aktionäre wissen um das Risiko, das mit dem Trading von Biotechaktien einhergeht. Gleichzeitig können diese sich als rentabel erweisen. Produkt-Pipelines und Firmenintegrationen führen zu einem Aufschwung der Branche.

Ein gutes Beispiel stellt das Unternehmen Endocyte dar. Dessen Aktienkurs stieg innerhalb eines Jahres um 400 Prozent.

In Zeiten von Corona kommt es ebenfalls zu einem steigenden Interesse an Biotech- und Pharma Aktien. Das beweist der Aktienkurs von BioNTech.

Das Unternehmen erhielt als erste Firma vom Paul-Ehrlich-Institut die Genehmigung, den neu entwickelten Impfstoff BNT162 in Deutschland zu testen.

Zeitweilig verdoppelte sich der Wert der Aktie an der Börse.

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Zusätzlich werfen die Anleger einen Blick auf folgende Unternehmen:

Moderna

Bei der Suche nach einem Impfstoff gegen Covid-19 brach ein globales Rennen aus. Zu den Unternehmen, die bei diesem die Nase vorn haben, gehört Moderna.

Der Konzern aus den USA ist an der Börse mit knapp 27 Milliarden Euro bewertet.

Der Kurs der Aktie verdreifachte sich seit Mitte Februar 2020 bis zum April.

Das Unternehmen startete Mitte März 2020 eine klinische Studie zum RNA-Impfstoff „mRNA-1273“. Zwei Monate später erschienen die ersten positiven Zwischenergebnisse.

In einer Phase-1-Studie zeigte sich der Impfstoff gegen die neuartige Lungenkrankheit laut Unternehmensangaben gut verträglich.

Die Testkandidaten wiesen frühe Anzeigen der Immunantwort auf. Im Frühsommer 2020 beginnt die abschließende dritte Phase der Studie.

Kritiker zogen die bisherigen Ergebnisse der Impfstoffentwicklung in Zweifel. Beispielsweise gibt das US-Gesundheitsnachrichtenportal Stat zu bedenken, dass bei den vorgelegten Zwischenergebnissen kritische Daten fehlen. Diese seien relevant für die Bewertung der Wirksamkeit des Impfstoffs.

Führt die dritte Studienphase zum Erfolg, könnte die Massenproduktion des Impfstoffs beginnen. Zu dem Zweck kooperiert Moderna mit einem Pharmazulieferer aus der Schweiz. Dieser nennt sich Lonza.

in Pharma Aktien investieren

CanSino Biological

Welche Pharma Aktien sind zu empfehlen? Zahlreiche Investoren hoffen bei den Wertpapieren der „Virus-Profiteure“ auf Kursanstiege.

Ein weiteres Unternehmen aus diesem Bereich heißt CanSino Biological und stammt aus Hongkong. Bei dem Konzern zeigen sich die Impfstoffforschungen im internationalen Vergleich am weitesten fortgeschritten.

Der Konzern testet den entwickelten Impfstoffkandidaten bereits in der klinischen Studienphase Zwei.

Die klinische Studie begann Mitte März 2020 in Wuhan, dem Ausgangspunkt der Corona-Pandemie. 108 Personen nahmen an der Untersuchung teil.

CanSino kooperiert mit dem in Peking ansässigen Institut für Biotechnologie.

Seit Beginn des Jahres 2020 vervierfachte sich der Aktienkurs des Pharmaunternehmens.

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Inovio

Eine weitere Firma, die seit der Corona-Krise von steigenden Aktienkursen profitiert, nennt sich Inovio. Bei ihr handelt es sich um einen Biotech-Konzern aus den Vereinigten Staaten.

Seit Ende Februar 2020 vervierfachte sich der Wert des Anteilsscheins. Der von Inovio entwickelte Impfstoff gegen Covid-19 ging im April in die klinische Prüfung.

Ein Grund für das wachsende Interesse der Anleger besteht in der Förderung des Projekts durch die Cepi. Das Kürzel steht für die Coalition for Epidemic Preparedness Innovations.

AstraZeneca

Der nächste Hoffnungsträger für einen Corona-Impfstoff stammt aus Großbritannien.

Der Pharmakonzern AstraZeneca äußerte Ende April 2020 die Absicht, einen Impfstoff gegen die Lungenkrankheit an der Oxford University entwickeln zu wollen.

Diese Nachricht sorgte an der Börse für Aufruhr. Die Aktie des britischen Unternehmens erreichte mit 102 Euro ein Rekordhoch.

BioNTech News

Die Aussichten in der Biotechnologiebranche

Verschiedene Marktaspekte beeinflussen die Biotechaktien. Zu ihnen gehören Unsicherheiten in der Gesundheitspolitik oder Preisanstiege bei verschreibungspflichtigen Medikamenten.

Des Weiteren nehmen steigende Steuersätze Einfluss auf den Aktienmarkt. Wie die Anleger reagieren, zeigt der stark volatile Biotech-Börsenmarkt.

Von der Entwicklungsphase bis zum eigentlichen Verkauf der Produkte, dauert es in der Biotechnologie lange Zeit. Unter Umständen verlieren die Anleger in diesem Zeitraum das Interesse am jeweiligen Unternehmen.

Es kommt vor, dass Medikamente oder Forschungspläne in den Genehmigungsphasen scheitern. Aus dem Grund handelt es sich beim Biotech-Markt um ein heikles Pflaster.

Aufgrund der hohen Volatilität fällt es schwer, eine konkrete Prognose aufzustellen. Allerdings zeigt die Corona-Krise, dass die Menschen in gesundheitlichen Krisen die Hoffnung auf die Biotechnologie setzen.

Der Umstand erklärt, dass die BioNTech Aktie am 18. März 2020 ihren Höchststand im ersten Quartal 2020 erreichte. Sie hielt einen Wert von 85 Euro.

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Biotechaktien: Innovationsschub durch neue Marktpotenziale

Die Corona-Krise stellt ein gutes Beispiel für den Innovationsschub der Biotechaktien dar. Unternehmen aus der Pharmaindustrie und der Biotechnologie entwickeln Medikamente und Impfstoffe gegen seltene und neue Erkrankungen.

Dementsprechend erschließen sich die Konzerne stetig neue Marktpotenziale.

Gegen über 1.000 seltene Krankheiten – beispielsweise Orphan Diseases – existieren bislang wenige oder keine Arzneimittel. Gleiches gilt für neue gesundheitliche Komplikationen wie Covid-19.

Der Grund für die wenigen Medikamente seltener Erkrankungen besteht in der Verteilung des Budgets. Die Forschungsgelder der Branchenriesen fließen vorrangig in häufige Krankheiten. Entsprechende Arzneimittel gelten aufgrund der großen Zielgruppe als lukrativ.

Daher verwundert es nicht, dass um Blockbuster-Medikamente, die ein Milliardenpotenzial aufweisen, ein Wettkampf ausbrach.

Aktienkurs von BioNTech

Seltene Krankheiten gerieten in der Vergangenheit aufgrund des mangelnden Umsatzpotenzials in den Hintergrund.

Das ändert sich durch die biotechnologischen Forschungsergebnisse aus der Genomentschlüsselung. Diese erlauben einen neuen Fokus auf weniger bekannte Krankheitsbilder.

Der Fondsmanager Harald Kober sieht in dieser Entwicklung einen Innovationsschub für die Branche.

Die Umsätze der Unternehmen könnten durch neue Arzneimittel-Entwicklungen zweistellig steigen.

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Fazit: Der Kauf von Pharma Aktien ist zu empfehlen

Die Aktien vieler Biotech- und Pharmaunternehmen verzeichneten in den letzten Monaten einen Kursanstieg. Anteilsscheine von Firmen, die an einem Corona-Impfstoff arbeiten, vervierfachten teilweise ihren Wert.

Zu den deutschen Biotechnologie-Unternehmen mit Wachstumspotenzial gehört BioNTech. Der in Mainz ansässige Betrieb schloss sich mit Branchenriesen aus China und den Vereinigten Staaten zusammen, um an einem Impfstoffkandidaten gegen Covid-19 zu arbeiten.

Ein vielversprechender Kandidat ist BNT162. Er erhielt die Genehmigung für die erste klinische Prüfung in Deutschland.

Nach Bekanntgabe der Erfolg versprechenden Impfstoffentwicklung suchten zahlreiche Anleger die Aktie von BioNTech an der NASDAQ.

Im Jahr 2019 ging der Konzern an die Börse. Nach einem ersten kurzen Kurseinbruch steigt der Aktienkurs.

Dennoch geht eine Investition in Biotechaktien mit Risiken einher. Im Fall von BioNTech führen negative Resultate in der klinischen Studie unter Umständen zu einem Kurseinbruch.

Neben BioNTech arbeiten zahlreiche Firmen weltweit an einem Impfstoff gegen die neuartige Lungenkrankheit, die ihren Ursprung in Wuhan nahm.

Im Laufe der Zeit könnten mehrere Impfstoffe auf den Markt strömen. Dies wirkt sich negativ auf die Preise und die Gewinnmargen aus. Gleichzeitig dämpft er den Kursanstieg betroffener Biotechnologie- und Pharmaunternehmen.

Bilderquelle:

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