Bestes Girokonto für Familien – Alle Informationen und wichtige Details zum Familienkonto!

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 09.04.2020


Familien benötigen ein Girokonto, um alle Ausgaben und Einnahmen zu bündeln. Miete, Essen, Versicherungen gehören auf ein oder maximal zwei Konten. Natürlich müssen beide Elternpaare gleichberechtigt auf das Konto zugreifen können.

Damit ist das Gemeinschaftskonto das Girokonto, das auch für Familien am besten geeignet ist. Spezielle Familienkonten gibt es hingegen kaum. Wir informieren Sie darüber, worauf Sie bei der Wahl des optimalen Kontos achten müssen, um nicht bald wieder wechseln zu müssen.

  • Kaum extra-Familienkonten
  • Gebühren von kostenlos bis monatlich zweistellige Gebühren
  • Karten für alle Kontoinhaber wichtig
  • Services nicht außer Acht lassen

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Extra-Familienkonto bei den wenigsten Banken

Die meisten Geldinstitute bieten kein spezielles Familienkonto an. Wer als Familie ein gemeinsames Konto nutzen möchte, hat diese Möglichkeit vor allem im Rahmen der üblichen Gemeinschaftskonten. Und selbst diese sind üblicherweise nicht mit ungewöhnliche Konditionen ausgestattet, sondern bieten die gleichen Bedingungen wie die Einzelkonten.

Nutzer müssen zudem üblicherweise bei der Beantragung auch nicht nachweisen, dass sie tatsächlich eine Familie sind. Schließlich können auch Vertrauensgemeinschaften wie WGs ein solches Konto nutzen. Manche Banken bieten allerdings nur dann ein Gemeinschaftskonto an, wenn die Nutzer die gleiche Meldeadresse aufweisen. Dieses Hindernis sollte für die meisten Familien allerdings irrelevant sein.

Unter den Anbietern für Gemeinschaftskonten für Familien gibt es teilweise deutliche Unterschiede. Grundsätzlich können Filialbanken und Direktbanken als typische Pole definiert werden. Filialbanken setzen auch heute noch auf Präsenz vor Ort und eine persönliche Beratung. Hier ist es auch am wahrscheinlichsten, dass zusätzliche Kinderkonten angeboten werden, die von den Kleinen auch sinnvoll genutzt werden können.

Auf der anderen Seite gibt es Direktbanken. Sie:

  • betreiben kein großes Filialnetz
  • vertreiben ihre Produkte über Internet und Telefon
  • sind meist deutlich günstiger

Bestes Girokonto für Familien

Die Entscheidung für oder gegen die Filialbank vor Ort fällt in der Regel nach diesen Gesichtspunkten. Viele Kunden sehen nicht ein, dass die Kontoführung so gebührenintensiv geworden ist und verzichten im Gegenzug auf den persönlichen Service – oder sie schätzen ihn so sehr, dass sie Kontoführungsgebühren gerne in Kauf nehmen.

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Welche Voraussetzungen müssen Kunden erfüllen?

Wie gesagt gibt es kaum spezielle Familienkonten. Dementsprechend gilt auch, dass für ein Familienkonto die gleichen Voraussetzungen notwendig sind, wie für ein Einzelkonto. Nutzer müssen also die üblichen Bedingungen erfüllen, die für die Eröffnung eines Kontos notwendig sind.

Dazu zählt natürlich die Volljährigkeit. Es gibt auch die Option, spezielle Minderjährigenkonten zu eröffnen. Es ist jedoch nicht möglich, dass Volljährige und Minderjährige gemeinsam ein Konto nutzen. Da Minderjährige eingeschränkt geschäftsfähig sind und Geldinstitute bei Gemeinschaftskonten nur gleichberechtigte Partner vorsehen, ist diese Möglichkeit ausgeschlossen.

Außerdem ist auch eine ausreichende Bonität Voraussetzung für die Bewilligung des Kontoantrags. Bei vielen Banken reicht es bereits aus, wenn keine SCHUFA-Einträge existieren, damit Kunden ein Konto nutzen können. Mit SCHUFA-Eintrag bleibt bei vielen Banken nur ein sogenanntes Basiskonto. Dieses wird in der Regel mit sehr hohen Gebühren angeboten. Deswegen kann es sinnvoller sein, wenn erst der solventere Partner ein Einzelkonto eröffnet und dieses später zu einem gemeinsamen Familienkonto umgewandelt wird.

Wollen Kunden allerdings einen Dispokredit beantragen, müssen sie hingegen eine ausreichende Bonität aufweisen. Dafür reicht bei den meisten Banken jedoch aus, wenn regelmäßige Geldeingänge auf dem Konto zu verzeichnen sind. Ist das Geldinstitut also bei der Beantragung noch nicht bereit, einen Überziehungsrahmen zu gewähren, so ist dies oftmals anders, wenn der Kunde durch regelmäßige Geldeingänge nachgewiesen hat, dass er ausreichend solvent ist.

Mit welchen Karten können die Nutzer zahlen und Bargeld abheben?

Gemeinschaftskonten sind auch deswegen so beliebt, weil beide Kontoinhaber eine eigene Karte erhalten. In der Regel erhalten Kunden dafür vor allem EC-Karten von Maestro. Mit diesen können sie an den Geldautoamten des Geldinstituts kostenfrei oder gegen geringe Gebühren über Bargeld verfügen oder bei Einkäufen über das EC-Kartenlesegerät bezahlen. Natürlich erhält jeder Nutzer dafür eine eigene PIN zur Karte, sodass die Zahlungen eindeutig zugeordnet werden können.

Hier versteckt sich einiges der wichtigsten Qualitätskriterien für das beste Familienkonto: Eigene Automaten oder Kooperationen führen dazu, dass Nutzer überall Bargeld erhalten. Auf der anderen Seite ist die Bargeldversorgung von kleineren Banken oder Direktbanken oft deutlich schlechter und vor allem auf dem Land unzureichend. Nutzer und Banken, die offen für andere Möglichkeiten sind, werden jedoch Alternativen finden:

  • Auszahlungen an der Supermarktkasse
  • Bargeldverfügungen mit Kreditkarte (oftmals beschränkt)
  • Nutzung von Automatennetzen anderer Banken

wie Bargeldverfügungen an der Supermarktkasse oder Abhebungen durch Kreditkarten sind, werden jedoch bei den meisten Lösungen Alternativen finden.

Das beste Girokonto für Familien

Darüber hinaus besteht bei vielen Banken auch die Möglichkeit, dass Kunden eine oder mehrere Kreditkarten nutzen können. Einige Geldinstitute arbeiten dafür mit VISA zusammen, andere mit Mastercard. Auch die Gebührenmodelle können unterschiedlich sein. Oft ist die Partnerkarte im Gemeinschaftskonto kostenfrei, gelegentlich müssen Kontoinhaber hierfür jedoch auch Zusatzgebühren einkalkulieren. Dies kann ein ursprünglich als kostenfreies Konto beworbenes Angebot deutlich verteuern.

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Familienkonto: Nur zwei Kontoinhaber möglich

Eine der Einschränkungen, die bei einem Familienkonto vorkommen können, ist die Tatsache, dass Konten üblicherweise auf zwei Kontoinhabern beschränkt ist. Sollen also beispielsweise Sohn und Tochter oder Schwiegermutter und Schwiegervater zusätzlich Nutzer des Kontos werden, so ist dies nicht möglich.

Grund dafür ist aufseiten der Bank, dass das Risiko für den Kunden dabei größer wird. Je mehr Personen an einem Gemeinschaftskonto beteiligt sind, umso größer ist auch das Risiko.

Natürlich wäre es prinzipiell möglich, eine EC-Karte mit mehreren Mitgliedern gemeinsam zu nutzen. Jedes Geldinstitut untersagt jedoch die Weitergabe der PIN an Dritte, auch wenn es sich dabei um Familienmitglieder oder Ehepartner handelt. Auf keinen Fall sollten diese zudem die Unterschrift des anderen nachahmen. Sonst können sie sich der Urkundenfälschung strafbar machen. In vielen Fällen wird die Bank natürlich nicht einmal mitbekommen, dass ein weiterer Nutzer die EC-Karte nutzt. Dennoch kann dies zu unnötigen Problemen führen und sogar rechtliche Konsequenzen haben. In jedem Fall leidet die Geschäftsbeziehung zum Geldinstitut.

Eine Alternative zum Konto für drei oder vier Personen ist die Vollmacht. Die Kontoinhaber können sie speziell für das Konto erteilen. Nutzer sollten beachten, dass diese nicht von der Haftung betroffen sind. Hier ist also letztlich ein noch besseres Vertrauensverhältnis notwendig als bei einem reinen Gemeinschaftskonto.

Service als wichtiger Faktor für viele Kunden

Heute teilt sich die Bankenlandschaft weitestgehend in zwei unterschiedliche Arten von Banken: Filialbanken und Direktbanken.

Filialbanken sind die „klassischen Banken“ wie Sparkasse, Volksbanken aber auch die Deutsche Bank. Sie setzen auf Betreuung und Beratung vor Ort. Der klassische Bankberater, der schon die Mutter kannte und jetzt die eigene Familie betreut, ist für viele Kunden immer noch der Inbegriff für Seriosität und Vertrauenswürdigkeit. Ein großer Vorteil ist zudem die Verfügbarkeit von Bargeld und unkomplizierten Einzahlungen. Zudem ist es im Optimalfall so, dass sich eine Geschäftsbeziehung entwickelt, die von beiderseitigem Vorteil ist. Kulanz und gute Beratung auf der einen Seite, vergleichsweise hohe Gebühren auf der anderen Seite machen dann die win-win-Situation beider Parteien aus.

Direktbanken setzen hingegen vor allem auf günstige Gebühren. Sie vertreiben ihre Produkte per Internet und Telefon. Der persönliche Kontakt ist dafür nicht entscheiden. Oft ist außer den Gebühren entscheidend, dass die Bank als seriös wahrgenommen wird. Möglich sind die geringen Gebühren, weil die Direktbanken kein Filialnetz betreiben und oftmals sogar vollständig auf Beratung verzichten. Zudem sind sie bei der Bargeldverfügbarkeit auf die Geldautomaten anderer Betreiber angewesen.

Das beste Girokonto für Familien

Beide Geschäftsmodelle beweisen auch heute noch, dass sie ihre Daseinsberechtigung haben. Es ist vor allem eine Frage der eigenen Vorlieben und Ansprüche, ob sich die Mehrkosten deswegen lohnen.

Immer wichtiger wird für viele Kunden auch das mobile Banking per App und das Online Banking im Browser. Beide Möglichkeiten sollten benutzer- und einsteigerfreundlich sein, ausreichend Sicherheit und alle notwendigen Funktionen bieten.

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Gebühren und Kosten

Für viele Kunden sind die Kosten der entscheidende Faktor bei der Suche nach dem besten Girokonto für Familien. Dabei müssen Nutzer Fixkosten und Kosten bei der Nutzung beachten:

  • Depotführungskosten
  • Gebühren für beleghafte Buchungen oder alle Kontobewegungen
  • Gebühren für Bargeldverfügungen
  • Kosten für weitere Services

Vor allem dann, wenn Bargeldverfügungen Geld kosten und auch Buchungen gesondert gezahlt werden müssen, können Konten sehr schnell teuer werden. Die Einschränkungen sind dann so groß, dass das Konto nicht mehr in einem bequemen Umfang genutzt werden kann.

Hierin liegt auch oftmals der tatsächliche Kostenfaktor, der den großen Unterschied zwischen teuren und kostenfreien Girokonten ausmacht. Viele Anbieter lösen dieses Problem jedoch auch fair. So gibt es Banken, bei denen eine gewisse Anzahl an Bankbewegungen kostenfrei ist, bei anderen sind alle im Kontoführungsentgelt enthalten. Geldinstitute, die die Gesamtkosten nicht begrenzen, sind preislich hingegen oftmals erheblich teurer als viele Nutzer auf den ersten Blick glauben würden.

Ein weiterer unterschätzter Kostenfaktor kann zudem der Dispozins sein. Leider gelingt den meisten Kunden es oft deutlich langsamer, den Überziehungsrahmen dauerhaft nicht mehr nutzen zu müssen. Grund dafür sind auch die hohen Zinsen, die für diese Flexibilität fällig werden. Wer weiß, dass er eine Tendenz zur Kontoüberziehung hat, sollte den Sollzinsen deswegen mehr Beachtung schenken als den Kontoführungsgebühren.

Ein Kinderkonto eröffnen

Ein eigenes Girokonto ist aus pädagogischen Gründen sehr sinnvoll. Lange Zeit wurden Kinderkonten vor allem von Filialbanken angeboten. Heute bieten auch viele Direktbanken Minderjährigenkonten an. Filialbanken haben jedoch immer noch große Vorteile. Kinder können dort oft verhältnismäßig günstig Geld einzahlen und auch am Schalter abheben. Auf diese Weise ist es für sie deutlich bequemer, Geldgeschenke oder das Sparschwein einzuzahlen. Der Vorgang ist zudem nicht so abstrakt wie bei einem Einzahlungsautomaten oder wenn sie das Geld ihren Eltern geben, die es dann überweisen.

Sinnvoll ist ein Kinderkonto spätestens dann, wenn das Kind eigenes Taschengeld erhält. Auch bei größeren Geldgeschenken ist es sinnvoll, wenn das Geld auf einem eigenen Konto aufbewahrt wird. Eltern sind nämlich grundsätzlich dazu verpflichtet, es mündelsicher zu lagern. Das bedeutet, dass es eindeutig dem Kind zugerechnet werden muss und nicht in der Haushaltskasse verschwinden darf.

beste Girokonto für Familien

Ein Sparkonto lässt sich im Namen des Kindes schon ab der Geburt anlegen. Wirklich interessant werden Konten für die kleinen Kunden jedoch ab sieben Jahren. Sie sind dann beschränkt geschäftsfähig und können sogar eine eigene Geldkarte erhalten. Die Erziehungsberechtigten müssen den Kontoantrag natürlich dennoch unterschreiben.

Für Banken haben Konten für Kinder natürlich den Vorteil, dass sie schon früh Kunden gewinnen und oft auch an sich binden können. Oft lässt sich das Kinderkonto im Anschluss an ein kostenfreies Konto umwandeln, das während Ausbildung und Studium kostenfrei bleibt.

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Weitere Services, Produkte und Boni als Entscheidungshilfe

Im Rahmen eines Girokontos können einige weitere Dienstleistungen wichtig werden. Wer ein Girokonto für die Familie sucht, profitiert beispielsweise davon, wenn er zugleich auch ein automatisches Haushaltsbuch führen kann. Hier können Ausgaben automatisch oder manuell bestimmten Bereichen zugeordnet werden. Au diese Weise ist es deutlich leichter, die Übersicht über Einnahmen und Ausgaben zu behalten und Einsparmöglichkeiten zu entdecken.

Sinnvoll ist zudem natürlich auch der Anschluss eines Tagesgeldkontos. Kunden können dies gut nutzen, um Rücklagen anzulegen, auf die sie dann flexibel zugreifen können. Gerade für Familien sind derartige Sicherheitspuffer wichtig. Größere Ausgaben können so problemlos getätigt werden, ohne finanzielle Engpässe zu befürchten.

Viele Girokonten bieten zudem Prämien, wenn ein Kunde sich für sie entscheidet. Bei solchen Angeboten sollten Interessenten die Bedingungen genau überprüfen. Teil der Bedingungen ist oft, dass Neukunden das Konto zum Gehaltskonto machen. Die Anzahl der Geldeingänge ist jedoch oft nur schwierig innerhalb der vorgegebenen Zeitraums zu erreichen. Andere gewähren die Prämie nur dann, wenn sie im Vorfeld per E-Mail angefordert wird. Es ist also nicht immer leicht, tatsächlich von solchen Angeboten zu profitieren.

Derartige Startguthaben sollten ohnehin nicht überbewertet werden. Es ist deutlich sinnvoller, wenn Kunden vor allem darauf achten, dass sie insgesamt geringe Gebühren zahlen und dafür die Services nutzen können, die sie benötigen.

Fazit: Bestes Girokonto für Familien finden

Das Beste Girokonto für Familien muss letztlich alle Anforderungen erfüllen, die auch ein herkömmliches Girokonto gestellt werden. Das bedeutet also, dass es entweder möglichst günstig sein sollte oder möglichst viele zusätzliche Services bieten sollte. Nutzer müssen vor allem bei Direktbanken darauf achten, dass die Bargeldverfügbarkeit für ihre Zwecke ausreichend ist. Als wichtigster Faktor gilt natürlich die Seriosität des Unternehmens.

Viele Nutzer achten primär auf die Gebühren des Kontos. Dies kann sinnvoll sein, wenn keine Services des Anbieters in Anspruch genommen werden und die Bargeldverfügbarkeit ausreicht. Für langjährige Geschäftsbeziehungen ist für viele die Bank vor Ort jedoch immer noch unersetzlich.

Zudem reicht es für Interessenten aus, nach Gemeinschaftskonten zu suchen, da dezidierte Familienkonten eigentlich von keinem Anbieter angeboten werden. So lässt sich auch die Anzahl der möglichen Kontoinhaber nicht steigern, sie ist immer auf zwei begrenzt. Wer seiner ganzen Familie Zugriff auf das Konto gewähren möchte, muss also Vollmachten ausstellen. Es gibt jedoch in der Regel keinen Grund, dieses Risiko einzugehen. Wenn Eltern und Kinder jeweils ihr eigenes Girokonto benutzen, lässt sich schließlich innerhalb kurzer Zeit Geld sicher transferieren.