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Beste Aktien: wie man die besten Aktien weltweit auswählt

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Aktienbesitz galt lange Zeit zumindest in Deutschland als Domäne der Privilegierten. Diese Auffassung ändert sich jedoch. Eine der Ursachen ist die anhaltende Niedrigzinsphase. Anleger können mit konventionellen Mitteln keine Renditen erzielen, die zumindest die Inflationsrate ausgleichen. Daher verlieren Tages- und Festgeldkonten an Beliebtheit, selbst eingefleischte Sparer orientieren sich vollkommen neu. Wem der kurzfristige Handel mit Forexpaaren und CFDs zu riskant ist und wer Kapital längerfristig anlegen kann und will, der entscheidet sich oft für ein Aktienportfolio. Nur: wer mit Unternehmensanteilen langfristig erfolgreich sein will, sollte beste Aktien weltweit oder beste deutsche Aktien kaufen. Für Einsteiger stellt sich die Frage, wie man eine gute Wahl trifft.

  • Beste Aktien gezielt auswählen
  • Aktienportfolio als Alternative zu konventionellen Sparmodellen
  • Beste Aktien weltweit und beste deutsche Aktien kaufen
  • Die erforderlichen Hintergrundinformationen sammeln
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Aktien: warum Unternehmensanteile attraktiv sind

Bevor die Frage beantwortet werden kann, wie Anleger „beste“ Aktien auswählen, zunächst ein Einstieg in den Aktienhandel und Aktien insgesamt. Was sind Aktien? Was grenzt sie von anderen Anlageformen ab? Warum emittieren Unternehmen Aktien, und was hat der Käufer davon? Wie sicher sind Aktien, und wer gewährleistet die Seriosität von Emittenten? All diese Punkte wollen geklärt und verstanden sein, damit ein Anleger eine erste Orientierungshilfe bei der Hand hat, wenn es darum geht, das eigene Portfolio zusammenzustellen.

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Kurz gesagt, sind Aktien Anteile an dem Unternehmen, das sie herausgibt. Für Unternehmen ist der Verkauf von Anteilen beim sogenannten Börsengang, englisch „initial public offering“ oder IPO, ein Mittel, um Fremdkapital aufzunehmen, ohne sich bei einem Finanzdienstleister zu verschulden. Das Geld der Aktionäre kann für Forschung und Entwicklung, Erweiterung der Geschäftstätigkeit, Umstrukturierungen oder auch alles zusammen eingesetzt werden. Vor dem Börsengang steht jedoch ein ausgeklügeltes Zulassungsverfahren, denn Börsen sind hoch regulierte Märkte.

  • Unternehmen können mithilfe von Aktien Kapital aufnehmen
  • Aktionäre erwerben Anteile am Konzern
  • Der erstmalige Börsengang ist streng reguliert
  • Die Börse ist der offizielle Markt für den Aktienhandel

Börsen gibt es bereits seit dem 17. Jahrhundert. Die erste Börse wurde 1640 in Antwerpen gegründet, zweihundert Jahre später hielt der Handel mit Wertpapieren auch in Deutschland Einzug. Zunächst waren Wertpapiere in der Tat aus Papier – auch Aktien. Sie wurden an der Präsenz- oder Parkettbörse gehandelt, wo sogenannte Börsenmakler, also autorisierte Händler, tatsächlich anwesend waren, um Transaktionen auszuführen. Das hat sich durch die Digitalisierung geändert. Zwar gibt es noch immer Präsenzbörsen, aber sie werden zunehmend durch elektronische Handelsplätze abgelöst, darunter die Xetra oder Tradegate in Deutschland.

Beste Aktien: umfangreiche Prüfung vor dem Börsengang

Um Aktien ausgeben zu können, müssen private Unternehmen zunächst umfangreiche Maßnahmen  treffen. Der Weg zur Aktiengesellschaft oder einer vergleichbaren Rechtsform beinhaltet die Konformität mit einer Reihe von Anforderungen, die durch die Börse vorgegeben werden, die als Standort gewünscht ist. Die Prüfung zur Ermittlung der sogenannten „Börsenreife“ umfasst unter anderem den genauen Blick auf Kennzahlen und interne Unternehmensdaten. Analysiert werden auch die Produkte oder Services, die Branche insgesamt und die Position des Unternehmens innerhalb der Industrie. Auch eine Wettbewerbsanalyse darf nicht fehlen, ebenso wenig wie der Vergleich mit bereits börsennotierten Konkurrenten aus demselben Umfeld, eine SWOT-Analyse und die Berücksichtigung von nationalen und globalen Trends.

Der zukünftig börsennotierte Konzern muss nicht nur den Eignungstest der Börse bestehen. Auch eine oder mehrere Banken für die Emission der Aktien müssen ausgewählt und durch Marktanalyse der Preis für den Erstverkauf ermittelt werden. All dies wird durch die nationalen Regulierungsbehörden kontinuierlich überwacht. In Deutschland verfolgt nicht nur die betreffende Börse, sondern auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz BaFin, die Vorbereitung für den Börsengang.

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Wie Aktienpreise zustande kommen

Wer beste Aktien weltweit in Betracht ziehen will, orientiert sich unter anderem an der Performance von Unternehmensanteilen. Dies heißt nichts anderes, als dass die Wertentwicklung der Aktie geprüft wird. Sie spiegelt die Wertentwicklung des Konzerns, aber auch die subjektive Einschätzung der Anleger wider. Beim ersten Börsengang wird – unter anderem durch den Vergleich mit ähnlichen Emittenten – ein Erstverkaufspreis ermittelt. Das Unternehmen X bietet also seine Aktien beim IPO für beispielsweise 10,00 Euro an. Bereits nach wenigen Minuten greifen hier die Gesetze des freien Marktes, nämlich von Angebot und Nachfrage. Schon kurz nach dem Börsengang wird die Aktie Bestandteil eines orientalischen Marktes, auf dem die Verfügbarkeit der Wertpapiere dem Kaufwunsch der Anleger gegenübersteht.

Übersteigt die Nachfrage das Angebot, steigt der Preis. Bei geringem Interesse fällt er. Warten Käufer mit Spannung auf einen Börsengang, kann man in vielen Fällen eine rasante Wertsteigerung beobachten, während andere Wertpapiere langfristig dahin dümpeln oder sogar an Wert einbüßen. Doch beste Aktien erkennt man nicht ausschließlich am Preis, denn hier sind kurzfristige Hypes mit anschließenden Kurseinbrüchen nicht selten.

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Beste Aktien weltweit können stabile Entwicklungen vorweisen

Beste Aktien sind nicht diejenigen, die rasch an Wert gewinnen. Das zeigt der Blick auf den Chart. Hier handelt es sich um die grafische Darstellung des Kursverlaufes über eine festgelegte Periode, die nur wenige Minuten, aber auch Monate oder Jahre betragen kann. Schnell wird deutlich, dass Aktien börsentäglich fluktuierende Preis aufweisen. Denn nicht nur die Qualität der Erzeugnisse eines Unternehmens und die aktuellen Absatzzahlen bestimmen den Kursverlauf. Auch geopolitische Kriterien haben starken Einfluss. Mindern Naturereignisse oder Kriege die Verfügbarkeit benötigter Rohstoffe, hat dies unmittelbaren Einfluss auf die Zukunft des Unternehmens. Auch der Wegfall eines Marktes hat ähnlich Folgen – und zwar lange, bevor das Ereignis tatsächlich eintritt. Oft genügen Gerüchte, um den Kurs einer Aktie zu steigern oder zu senken.

Allerdings haben Konzerne mit einem erfolgreichen Geschäftsmodell und einer kompetenten Geschäftsführung langfristig gute Aussichten, Engpässe oder Talsohlen zu meistern und dennoch den Umsatz zu steigern.

Aktionäre binden ihr Kapital langfristig

Da Aktien, ebenso wie die dahinter stehenden Unternehmen, auf langfristige Wertsteigerung ausgelegt sind, benötigen auch die Aktieneigner einen langen Atem. Das angelegte Kapital sollte über fünf bis zehn Jahre entbehrt werden können. Wer gezwungen ist, seine Aktien abzustoßen, weil das Geld anderweitig benötigt wird, macht oft ein Verlustgeschäft.

Aktionäre profitieren aber nicht nur vom Wertzuwachs ihrer Unternehmensanteile. Je nachdem, welche Art von Aktien sie halten, fallen ihnen Gewinnausschüttungen, sogenannte Dividenden, zu. Und mit sogenannten Stammaktien hält der Aktionär sogar ein Stimmrecht bei der jährlichen Hauptversammlung des Unternehmens. Die Frage, welche Aktien als beste Aktien weltweit oder beste deutsche Aktien qualifizieren, lässt sich also nicht nur anhand der Kursentwicklung beantworten. Auch die Strategie des Aktionärs spielt eine Rolle – und natürlich die Art der angebotenen Aktien. Der durchschnittliche Anleger hat in der Regel die Möglichkeit, „normale“ Aktien ohne Stimmbeteiligung zu erwerben, die entweder Dividenden ausschütten oder nicht. Sofern eine Dividende gezahlt wird, ist auch die Entwicklung der Dividenden ein Kriterium, um die Wertentwicklung der Aktie gut einschätzen zu können.

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Beste Aktien definieren: Welche Branchen liegen vorn?

Lange Zeit galten als besonders lukrativ solche Aktien, die in sogenannten Leitindizes zusammengefasst sind. In Deutschland ist dies der DAX 30, der die Entwicklung von Aktien der führenden börsennotierten Konzerne in Deutschland summiert. Naturgemäß finden sich in den Leitindizes Konzerne von globaler Bedeutung, große Banken und vergleichbare Unternehmen. Aber den Platzhirschen der Aktienlandschaft ist längst Konkurrenz erwachsen. Das liegt daran, dass sich politische und geografische Bedingungen ändern, dass Innovation neue Produkte und Dienstleistungen schafft, die ihrerseits ein vollkommen verändertes Konsumverhalten bedienen und fördern.

  • Bestimmte Branchen wie IT sind führend
  • Schwellenländer entwickeln sich zu lohnenden Märkten
  • Innovation prägt die globale Wirtschaft
  • Politische Faktoren müssen berücksichtigt werden

Und nicht nur das. Während Industrie und Handel in den vergangenen Jahrzehnten einen deutlichen Schwerpunkt auf westlichen Staaten aufwiesen, holen nun Schwellenländer auf. Eine zunehmende Industrialisierung und bessere Ausbildung schaffen eine neue Mittelschicht, die Bedürfnisse entwickelt und Märkte treibt. Dies ist der Fall in einigen Staaten des Nahen Ostens, in Indien oder China, aber auch in Afrika. Neben bestehende Börsen treten neue Handelsplätze mit eindeutigem Fokus auf dem Tech-Sektor.

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IT und Tech liegen bei den besten Aktien eindeutig vorn

Die Digitalisierung verändert nicht nur in hochentwickelten Industrieländern die Arbeitswelt und die Produktion, sondern betrifft Unternehmen weltweit. Während sich die konventionelle Fertigung und herkömmliche Dienstleistungen vielfach mit der Umstellung schwer tun, greifen sich Startups beträchtliche Anteile am Markt. Viele dieser Gründer scheitern, andere werden nach einem erfolgreichen Start von größeren Anbietern übernommen. In vielen Fällen lohnt sich die Investition für die Aktionäre, und zwar schon recht bald. Dies gilt für Unternehmen, die von Plattform-Konzepten profitieren. Nicht nur Uber oder AirBnB, sondern zahlreiche kleinere Firmen setzen meist branchenspezifische Lösungen um, und das durchaus erfolgreich. Auch IT-Firmen, die den Sprung von der downloadbaren Software zur Software-as-a-Service, kurz SaaS, vollziehen, liegen bei einem Börsengang gut im Rennen, ebenso wie Konzerne, die die benötigten technologischen Komponenten für die digitale Transformation liefern.

Aktien aus China unter den attraktiven Unternehmensanteilen

Anleger auf der Suche nach den besten Aktien weltweit ziehen natürlich beste deutsche Aktien ebenso in Betracht wie europäische und nordamerikanische Werte. Zunehmend werden jedoch auch chinesische Aktien interessant. Trotz aller Schwierigkeiten verfügt China nach den USA über den zweitgrößten Markt weltweit. Das Land ist längst nicht mehr im selben Maß auf Importe angewiesen wie noch vor zehn und zwanzig Jahren, sondern produziert selbst. Dabei können sich chinesische Produkte und Services mit der internationalen Konkurrenz messen.

Anleger haben bislang allerdings noch eine gewisse Scheu vor der Investition in chinesische Aktien, wohl auch, weil Hintergrundinformationen zu Politik und Wirtschaft weniger leicht einzuholen sind.

Dennoch lässt sich bereits jetzt konstatieren, dass China sich von der Staatswirtschaft in weiten Teilen gelöst hat und ein aktives, erfolgreiches Unternehmertum entstanden ist. Dabei profitieren chinesische Firmen zunächst von dem großen Binnenmarkt und können eine gute Wertentwicklung vorweisen, bevor sie überhaupt an die Börse gehen. Dank der Rückversicherung durch den heimischen Markt sind chinesische Konzerne überdies weniger abhängig von den wirtschaftlichen Wechselwirkungen, die ein Unternehmen in der westlichen Welt beeinträchtigen können.  Daher sind Aktien, die schon beim „Heimspiel“ gute Resultate vorweisen konnten, auch für Investoren aus dem Westen durchaus in Erwägung zu ziehen. China öffnet seine Börsen zunehmend für ausländische Anleger. Daher können Anteile an chinesischen Unternehmen an den Börsen von Shenzhen oder Hong Kong auch von Ausländern mit Hong Kong Dollar gehandelt werden.

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Gesetzliche Lockerung und Innovation: Cannabis Aktien

Der Konsum von Cannabis wird in Europa, den Vereinigten Staaten und Kanada zunehmend legalisiert. Streng genommen fällt Marihuana, das legal angebaut wird, unter die Rohstoffe.  Tatsächlich gibt es allerdings Cannabis Aktien in dem Sinn, dass man Anteile von Unternehmen erwerben oder handeln kann, die zur verarbeitenden Industrie gehören. Und das sind weit mehr, als man auf den ersten Blick vermuten würde.

Natürlich wird Marihuana als Genussmittel verarbeitet, vertrieben und konsumiert, nunmehr legal und mit teilweise guten Absatzzahlen. Mindestens ebenso lohnend ist der Blick auf die Pharmaindustrie, die von der medizinischen Anwendung des Wirkstoffes THC profitieren will. Legales Cannabis wird bereits seit Jahren auf seine Anwendbarkeit als Schmerzmittel getestet. Sollte sich herausstellen, dass es eine praktikable Alternative zu Opioiden darstellt, dürften die Umsatzzahlen der beteiligten Pharmakonzerne deutlich zulegen – und damit auch der Wert der Aktien. Allerdings ist dies ein Sektor, in den aufgrund der ausgezeichneten Gewinnaussichten zahlreiche Startups drängen. Nicht alle diese Neugründungen werden langfristig am Markt bestehen können, und einen Rückblick auf langjährige historische Performance haben Aktionäre in diesem Fall auch nicht zur Hand. Die Anlage kann sich lohnen – sofern sich der Anleger mit den Informationen zum Markt und zum Unternehmen intensiv auseinandersetzt, bevor eine Kaufentscheidung fällt.

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Aktien mit Potenzial: die Karten werden weltweit neu gemischt

Beste Aktien der neunziger Jahre waren in den meisten westlichen Ländern die großen Konzerne, die es in die Leitindizes schafften. In vielen Fällen konnten sich Aktionäre über Jahre oder sogar Jahrzehnte an stabilen Kursentwicklungen und attraktiven Renditen freuen. Die Vorzeichen haben sich allerdings längst geändert und sind noch immer im Fluss. Analysten gehen heute davon aus, dass unter den weltweit besten Aktien zwei Drittel aus Schwellenländern kommen. Eine jüngere Bevölkerung mit zunehmender Kaufkraft, aber auch eine geringere Staatsverschuldung machen deshalb globale Top-Aktien aus Indien, China oder Thailand auch für Aktionäre aus Deutschland zunehmend interessanter.

Die einstigen Überflieger der heimischen Aktienmärkte hingegen müssen Verluste hinnehmen. Großbanken beispielsweise, die über lange Jahre ihren Aktionären gute Dividenden ausschütten konnten, haben den Einstieg in die Digitalisierung vielfach zu lange aufgeschoben und verlieren Umsatz an FinTech-Unternehmen, die den gesamten Sektor mit innovativen Geschäftsmodellen umkrempeln. Hier werden komplette Branchen in Zukunft umgestaltet. Zu den Gewinnern dürften Unternehmen gehören, die neue Arbeitsmodelle und Technologien für die digitale Transformation anbieten, etwa im Bereich der Industrie 4.0. Aber auch die Pharmaindustrie wird sich dank einer alternden Gesellschaft in den kommenden Jahren und Jahrzehnten gut behaupten. Und neue Mobilitätsmodelle und -lösungen sind ebenso gefordert wie ein innovativer Umgang mit Energieerzeugung, -verteilung und -verbrauch.

Die Entscheidung für Aktien weltweit, raten Analysten, sollte auf dem Umsatzpotenzial basieren. Denn das reale Umsatzwachstum gilt als solide Basis für die Kursentwicklung des Unternehmens. Bei innovativen Konzernen oder Emittenten aus Schwellenländern ist hier noch Luft nach oben. Konventionelle Spitzenreiter in westlichen Industriestaaten werden hingegen in vielen Fällen anhand von Gewinnmarge, Dividende oder Schuldenabbau ausgewählt, Werten, die von vornherein kein unbegrenztes Steigerungspotenzial aufweisen.

Beste deutsche Aktien: Unternehmenslandschaft im Wandel

Auch bei den rein deutschen Unternehmensanteilen ändert sich einiges. Bei den DAX 30 Konzernen lässt sich bereits jetzt feststellen, dass die Aktien bei ausländischen Anlegern beliebter sind als bei deutschen. Ausländische Investoren gehen offenbar davon aus, dass sie mit dem Ankauf von DAX 30 Aktien einen guten Kauf machen. Dem ist aber nicht so, denn der DAX hat längst mit dem MDAX oder TechDAX sehenswerte Konkurrenz bekommen.

Dabei schneiden mittelständische Unternehmen aus dem MDAX, was die Performance angeht, in vielen Fällen sehr viel besser ab als die hoch dotierten Blue Chips.

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Deutsche Aktien: Ankauf nach Bekanntheitsgrad

Die Prominenz der DAX 30 Konzerne führt dazu, dass diese Repräsentanten deutschen Wirtschaftswachstums auch im Ausland bekannt sind. Internationale Anleger setzen also auf diese DAX-Konzerne, so wie ein deutscher Investor auf dem US-amerikanischen Markt zunächst Aktien von Apple oder Microsoft in Erwägung ziehen würde. Dabei profitieren die Blue Chips natürlich einerseits auch von einer sehr hohen Liquidität und andererseits vom erstklassigen Informationsfluss, denn sie unterliegen der ständigen Beobachtung durch Finanzexperten und Analysten. Dabei kommt gerade der geringere Bekanntheitsgrad von Unternehmensanteilen aus dem MDAX oder SDAX den Aktionären zugute. Diese überlassen das Feld bei den Großkonzernen ausländischen Investoren, nicht zuletzt deshalb, weil der Preis der Einzelaktie meist hoch liegt und dies einer Streuung des Portfolios im Weg steht, wenn die eigenen Mittel begrenzt sind.

Beste deutsche Aktien: Nicht nur auf den DAX schauen

Mittelständische Firmen und Startups aus den Indizes der „zweiten“ oder „dritten“ Liga emittieren erschwingliche Aktien und bieten zum Teil interessante Geschäftsmodelle an. In diesem Bereich findet sich ein deutlich reduziertes Engagement von Banken und anderen Geldgebern, zugunsten etwa von Beteiligungsgesellschaften. Dazu kommt, dass nicht die Großkonzerne, sondern der Mittelstand in Deutschland der Motor der Wirtschaft sind. Viele mittelständische Unternehmen sind nach wie vor in Familienbesitz, reinvestieren und wirtschaften nachhaltig. In diesem Segment ist daher das größte Entwicklungspotenzial für den Sprung in die digitale Transformation zu finden.

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Beste Aktien nach Kennzahlen einschätzen

Wie sich herausgestellt hat, ist die Anlage in Aktien und die Auswahl der besten internationalen und deutschen Unternehmensanteile ein Prozess, der von vielschichtigen Informationen abhängig ist. Darüber hinaus gibt es jedoch rein rechnerische Anhaltspunkte: Kennzahlen, die eine Einschätzung der Aktie erleichtern.

Zu diesen Kennzahlen gehört die Relation des künftigen Jahresgewinns zum Kurs. Zuverlässig ist der Wert nicht, denn der zu erwartende Gewinn kann lediglich geschätzt werden. Bei einer allzu optimistischen Prognose werden die Renditen überschätzt und später nach unten korrigiert. Ein Vergleich mit einer entsprechenden Ratio auf der Basis des letzten bekannten Jahresgewinns hilft, die Erwartungen am Boden zu halten.

Ein weiterer beliebter Indikator geht auf den US-amerikanischen Investor Warren Buffet zurück. Dieser teilt angeblich den gesamten Marktwert der börsennotierten Unternehmen eines Landes durch dessen Bruttoinlandsprodukt und vergleicht das Ergebnis mit den entsprechenden Werten vergangener Jahre. Entwickelt sich der Wert nach oben, verteuert sich der Aktienmarkt. Da die Kennzahl auf bekannten und nicht auf spekulativen Zahlen beruht, ist sie verhältnismäßig exakt und wenig anfällig für Schwankungen.

Analysten ziehen außerdem gern das Kurs-Buchwert-Verhältnis von Aktien heran. Hier handelt es sich um den Kurs des Wertpapiers, geteilt durch dessen Buchwert. Ein niedriger KBV steht für eine günstige Aktie. Um ein Beispiel zu nennen: während der Finanzkrise im Jahr 2009 rutschten sogar die Aktien der deutschen DAX Konzerne zum Teil unter einen KBV von 1, ihr Börsenwert sank also unter den Substanzwert des Unternehmens.

Wer den Dividenden Aufmerksamkeit schenkt, kann nachlesen, dass auch diese ein Indikator für die Einschätzung einer Aktie sind. So gilt eine hohe Rendite durch Dividenden als Anzeichen, dass eine Aktie (noch) unterbewertet ist. Bei der Bewertung anhand der Dividendenrenditen sollten Anleger allerdings im Hinterkopf behalten, dass künftige Dividenden nicht bekannt sind. Dividendenzahlungen sind freiwillig, orientieren sich am künftigen Profit und können lediglich geschätzt werden.

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Kennzahlung und Hintergrundinformationen kombinieren

Wie sich zeigt, ist die Investition in Aktien kein unbegrenztes Heilsversprechen. Da der Anleger mit seinem Kauf einen Anteil am Unternehmen erwirbt, macht er nur dann Gewinne, wenn auch das Unternehmen Gewinne macht. Entwickelt sich das Unternehmen nicht den Erwartungen entsprechend, kann ein Investor eine lange Durststrecke durchmachen oder sogar Verluste erleiden. Selbst die Methoden, die von Experten und Analysten verwendet werden, um die Potenziale von Aktien zu ermitteln, liefern bestenfalls Schätzwerte. Beste Aktien zu benennen ist daher vor allem dann erfolgversprechend, wenn solides politisches und ökonomisches Wissen mit der souveränen Handhabung von Kennzahlen kombiniert werden können.

Auf keinen Fall sollte sich ein Anleger auf Allgemeinplätze verlassen – teure Märkte nehmen keinesfalls immer fallende Kursentwicklungen vorweg und umgekehrt. Selbst bei Aktien, die in verhältnismäßig kurzer Zeit stark zugelegt haben, ist nicht gesagt, dass der Markt demnächst kippen muss. Das Potenzial von Unternehmensanteilen hängt von vielen anderen Faktoren ab.

Chart-Analysten wissen längst, dass die Entwicklung von Aktienmärkten lange Wellenbewegungen vollzieht. Aufwärtstrends sind dabei oft die Folge politischer Ereignisse, demografischer Entwicklungen oder technologischer Innovation. Dies lässt sich gegenwärtig vor allem bei Unternehmen aus der Unterhaltungs- und Informationstechnologie-Branche beobachten, die mit jedem neuen Produktlaunch einen Zugewinn bei den Aktien verbuchen können.

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Bildungsangebote studieren vor dem Aktienkauf

Wer auf Nummer Sicher gehen will, kann beim Wertpapierhandel von den Bildungsangeboten seriöser Broker profitieren. Zahlreiche Anbieter ermöglichen es interessierten Kunden, vor der Einrichtung eines Aktiendepots zunächst ein Musterdepot zu nutzen – und in vielen Fällen nicht nur kostenlos, sondern zeitlich unbefristet. Mithilfe eines solchen Demokontos können Anleger die Handhabung der Hilfsmittel für den Wertpapierhandel kennenlernen. Da die Demo mit „Spielgeld“, also mit virtuellem Kapital, ausgestattet ist, muss kein eigenes Geld riskiert werden. Auf diese Weise lässt sich der Umgang mit der Handelssoftware lernen, die Nutzung von Charts und die Auswertung von Indikatoren. In einer echten Handelsumgebung, wenn auch mit virtuellem Geld, können Übungstrades vollzogen werden. Bei einigen Brokern werden überdies erläuternde Materialien zur Verfügung gestellt. Texte, Marktnachrichten, Schulungsvideos, mitunter sogar Webinare helfen dabei, die eigenen Kenntnisse der Finanzmärkte zu vertiefen. Das Gelernte kann im Musterdepot angewendet werden. So lassen sich die Abläufe des Aktienhandels einüben, und erste Erfahrungen mit Aktienportfolios machen, ohne dass der angehende Aktionär Verluste befürchten muss.

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Auch die besten Aktien sollten abgesichert werden

Ein weiterer großer Vorteil der kostenlosen Musterdepots: Anleger können auf diesem Weg auch andere Finanzinstrumente und Anlageklassen kennenlernen. Denn es gibt interessante Möglichkeiten, das eigene Aktienportfolio abzusichern. Dazu gehören beispielsweise Differenzkontrakte. Mit ihnen spekuliert der Anleger nur auf die Wertentwicklung eines Basiswertes, ohne diesen zu kaufen. Da man mit den CFDs sehr flexibel auch auf fallende Kurse setzen und auf die unterschiedlichsten Basiswerte zugreifen kann, eignen sich Aktien-CFDs, mit denen man „short“ geht, also einen fallenden Aktienkurs vorwegnimmt, zur Absicherung eben dieser Aktie im eigenen Portfolio für den Fall eines Kursverlustes. Der eine oder andere Interessent wird möglicherweise auf diesem Weg feststellen, dass er den außerbörslichen Handel mit Derivaten der Kapitalanlage in Aktien letztendlich vorzieht.

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Beste Aktien weltweit finden auf der Basis guter Information

Anleger, die bereits wirtschaftliche Vorkenntnisse mitbringen, vollziehen den Einstieg in den Aktienmarkt meist leichter als private Anleger, für die die Investition in Aktien vollkommenes Neuland ist. In jedem Fall sollten Anleger aber davon ausgehen, dass für erfolgreiche Kapitalbildung durch Aktien einige wichtige Voraussetzungen gegeben sein müssen.

Dazu gehört zunächst die Bereitschaft, sich mit den Mechanismen des Kapitalmarktes auseinander zu setzen. Wie der Wertpapierhandel funktioniert, was an der Börse und außerbörslich gehandelt wird, welche Kosten und Risiken mit dem Trading und der Investition einhergehen – all diese Themen sollte sich der zukünftige Aktionär aneignen. Anleger in Aktien müssen sich darüber hinaus im Klaren darüber sein, dass sie bei dieser Form der Investition erst mit längerfristiger Anlage stabile Gewinne erzielen können. Dies erfordert natürlich auch eine gewisse Gelassenheit. Wer beim geringsten Kursausschlag nach unten nervös wird, stößt seine Wertpapiere ab. In vielen Fällen geht dies mit Verlusten einher.

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Neben diesen Bedingungen muss ein Aktionär ein angemessenes Risikomanagement entwickeln. Die Anlage in Aktien von nur einem oder wenigen Unternehmen birgt naturgemäß mehr Unsicherheiten als eine breite Streuung des Kapitals auf verschiedene Unternehmen, möglicherweise aus unterschiedlichen Branchen und/oder Märkten. Dabei zeichnet sich bereits jetzt ab, dass Aktien aus innovativen Branchen und aus Schwellenländern von Anlegern nicht mehr ignoriert werden können, wenn das eigene Kapital möglichst optimal eingesetzt werden soll, auch wenn nach wie vor beste deutsche Aktien, etwa aus dem Mittelstand, empfehlenswert sind.

Solides Finanzwissen, gute Sicherungsstrategien und ein Grundkapital, das in der nächsten Zukunft nicht dringend benötigt wird, sind die idealen Voraussetzungen dafür, dass ein Investor tatsächlich beste Aktien weltweit auswählt.

Bilderquelle: www.shutterstock.com

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