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Nike-Aktie weiter im Aufwärtstrend

Degiro ErfahrungenVor wenigen Tagen ging in Russland die Fußball-WM zu Ende. Der Ausgang war auch für den Sportartikelhersteller Nike ein Grund zur Freude. Beide Teams im Finale, Kroatien und Frankreich, wurden von Nike ausgestattet. Doch nicht nur das gute Abschneiden der von Nike unterstützten Teams bei der Fußball-WM ist für das US-Unternehmen derzeit ein Grund zur Freude, auch die aktuellen Geschäftszahlen lassen für die Aktie und die weitere Entwicklung des Unternehmens positive Aussichten vermuten. Für die Konkurrenz von Adidas lief die Fußball-WM im Übrigen weniger erfreulich. Das von Adidas ausgerüstete deutsche Team schied bereits in der Vorrunde aus. Immerhin konnte sich die Mannschaft aus Belgien, die Adidas als Ausrüster hat, über den dritten Platz freuen.

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Inhaltsverzeichnis
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    Unternehmenszahlen werden veröffentlicht

    In den USA und Deutschland veröffentlichen gerade zahlreiche Unternehmen ihre aktuellen Geschäftszahlen. Diese könnten durchaus für Bewegung an den Märkten sorgen. Darüber hinaus lässt sich aus den Zahlen für das zweite Quartal womöglich ablesen, wie Unternehmen diesseits und jenseits des Atlantiks den Handelskonflikt mit den USA verkraften. Derzeit herrscht an den Märkten wieder Ruhe, nachdem die letzten Wochen mit immer neuen Drohungen der Handelskonflikt weiter angeheizt wurde.

    Großereignisse wichtiger Bestandteil des Marketings

    Für Nike endete mit dem abgelaufenen Quartal allerdings auch sein Geschäftsjahr. Daher geben die frischen Zahlen einen Eindruck vom gesamten Geschäftsjahr 2017/18. Dennoch war für Nike und andere Sportartikelhersteller die Fußball-WM wohl das große Thema der letzten Wochen. Allerdings macht das Fußball-Geschäft bei Nike nur etwa sechs Prozent des gesamten Umsatzes aus. Im Marketing können die Unternehmen hier jedoch oftmals einen großen Werbeeffekt erzielen und viel für ihr Image tun. Daher sind solche sportlichen Großereignisse für das Marketing sehr wichtig. Ein besonderer Blick liegt hier auf den Trikots der Mannschaften, auf denen oftmals das Logo der Hersteller zu sehen ist. So ist beispielsweise auf dem Trikot der französischen Mannschaft der bekannte Haken von Nike deutlich zu erkennen.

    Nike stattete zehn WM-Teilnehmer aus

    Nike war sicher neben der Gewinnermannschaft aus Frankreich einer der großen Gewinner dieser WM. Zehn der teilnehmenden Mannschaften standen mit Schuhen oder Trikots von Nike auf dem Feld. Besonders der neue französische Star, der erst 19 Jahre alte Kylian Mbappé, der nach dem Finale vom Fußball-Weltverband als bester Nachwuchsspieler der WM ausgezeichnet wurde, erhielt auch von Nike ein großes Lob. Das Unternehmen schrieb dazu auf Twitter: „A star is born“. Nach dem Finale widmete man zudem der siegreichen französischen Mannschaft ein Video und konnte auf diesem Weg ebenfalls am Sieg der Franzosen teilhaben.

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    Einer der größten Sportartikelhersteller der Welt

    Nike ist seit Jahren einer der bekanntesten und größten Sportartikelhersteller der Welt. Die Marktkapitalisierung beträgt rund 110 Milliarden Dollar und der Umsatz liegt bei über 36 Milliarden Dollar. Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte man sich damit klar vor Konkurrenten wie Adidas und Puma positionieren. Im Vergleich zum Vorjahr konnte Nike seinen Umsatz nochmals um sechs Prozent steigern. Allein zwei Drittel des Umsatzes erzielte das Unternehmen aus dem Verkauf von Schuhen; Sportgeräte und Ausrüstung folgen dahinter. Diese positiven Zahlen aus dem Hause Nike ließ auch die Aktie des Sportartikelherstellers steigen.

    Verkaufszahlen in den USA stiegen im Frühjahr

    Vor allem in den USA konnte man im ersten Halbjahr 2018 die Verkäufe steigern. In einer Rangliste der meistverkauften Sneakers belegte man die ersten zehn Ränge. 2017 wurden in den USA Nike-Schuhe mit einem Gesamtwert von 21,1 Milliarden Dollar verkauft. Dies bedeutete den Spitzenplatz vor Adidas mit Schuhen im Wert von 14,9 Milliarden Dollar und Puma mit einem Umsatz von drei Milliarden Dollar.

    Diese hohen Verkaufszahlen hängen möglicherweise auch mit der derzeit besonders niedrigen Arbeitslosenquote in den USA zusammen. Mit der niedrigsten Arbeitslosenquote seit 50 Jahren nahm die Konsumfreude der Amerikaner zu. Auch die asiatischen Verbraucher zeigten sich sehr konsumfreudig. Daher konnte Nike auf dem asiatischen Markt einen Gewinn im zweistelligen Milliardenbereich erzielen.

    Herausforderung Onlinehandel

    Nike hatte wie andere Hersteller – nicht nur aus der Sportartikelbranche – in den letzten Jahren durchaus mit der Umstellung auf den Onlinehandel zu kämpfen. Immer mehr Verbraucher ziehen das Shoppen im Internet dem Einkaufsbummel in den Fußgängerzonen vor. Viele Unternehmen haben daher in den letzten Jahren eigene Onlineshops aufgebaut oder mit großen Marktplätzen wie Amazon oder Zalando kooperiert. Nike geht nun davon aus, dass man in den USA die Umstellung auf das Online-Shopping geschafft hat. In Zukunft will man weltweit die Hälfte des Gesamtumsatzes über Verkäufe im Internet erzielen.

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    Umsatz höher als erwartet

    Der US-Sportartikelhersteller konnte im zweiten Quartal 2018 seinen Umsatz auf rund 9,8 Milliarden Dollar erhöhen. Dies waren 400 Millionen Dollar mehr als zuvor erwartet. Der Gewinn erhöhte sich um fast 13 Prozent auf 1,14 Milliarden Dollar. Dieser hohe Gewinn ging zum Teil auch auf die Steuersenkungen in den USA zurück.

    Besonders erfreut zeigte man sich bei Nike, dass man auch auf dem amerikanischen Heimatmarkt die Umsätze um drei Prozent auf fast 3,9 Milliarden Dollar steigern konnte. In den drei Quartalen zuvor musste man in den USA, dem wichtigsten Sportartikelmarkt der Welt, stets Verluste zur Kenntnis nehmen. Nike schaffte damit in den USA die Umsatzwende. Das zweite Quartal 2018 war für Nike zugleich das letzte Quartal seines Geschäftsjahres.

    Nike steuert auf weltweites Wachstum zu

    Diese positiven Zahlen erfreute auch die Anleger. Mit Blick auf die aktuellen Quartalszahlen geht man davon aus, dass Nike nun wieder auf ein weltweites Wachstum zusteuert. Die Zahlen von Nike gingen deutlich über die Erwartungen von Anlegern und Analysten hinaus und legen nahe, dass das Wachstum auf einem sicheren Fundament steht. Die Nike-Aktie stiegt nach der Veröffentlichung der Geschäftszahlen zeitweise um mehr als zwölf Prozent und lag zwischenzeitlich auf einem Rekordwert von 81 Dollar. Möglicherweise könnte der Aktienkurs weiter nach oben gehen.

    Innovationen und Ausweitung des Onlinehandels als Gründe

    Als Gründe für die aktuellen Erfolge gelten die Ausweitung des Verkaufs im Internet sowie Innovationen bei den „Nike Air“-Sportschuhen. Auch der chinesische Markt trug mit einem Einnahmenplus von 35 Prozent enorm zum Wachstum bei. Die positiven Zahlen stimmten auch für das gerade begonnene Geschäftsjahr 2019 positiv. Nike möchten in den nächsten zwölf Monaten seinen Umsatz um einen Prozentwert im hohen einstelligen Bereich steigern. Bisher sprach man lediglich von anvisierten Umsatzsteigerungen im mittleren bis hohen einstelligen Bereich. Nike gab zudem bekannt, dass man ein neues Programm zum Rückkauf von Aktien mit einem Volumen von 15 Milliarden Dollar beginnen wird.

    Die aktuellen Zahlen sind so positiv wie langen nicht für Nike. Die Kooperation mit Amazon und die Innovationen bei Sportschuhen trugen wohl ihren Teil dazu bei. Vor allem in den USA litt Nike lange unter einer Umsatzflaute. Nun kann man sich auf dem Heimatmarkt wohl wieder stabilisieren. Erstmals seit einem Jahr gingen die Verkaufszahlen dort wieder nach oben. In den letzten zwölf Monaten holten Konkurrenten wie Adidas oder Under Armour deutlich auf den Marktführer auf.

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    Schon im März positive Aussichten

    Als das Unternehmen im März die Zahlen für das erste Quartal 2018 bekannt gab, zeigte sich Mark Parker, der CEO von Nike, bereits optimistisch, dass die Umsatzflaute in den USA bald zu Ende sein könnte. Damals musste man zwar auch für das dritte Quartal des Geschäftsjahres sinkende Verkaufszahlen aus den USA vermelden, konnte aber bereits einen guten Start des vierten Quartals verkünden. Schon damals führten diese Aussagen zu einem Anstieg des Aktienkurses, obwohl zu diesem Zeitpunkt die Stimmung an den Märkten eher pessimistisch war.

    Positive Entwicklung der Nike-Aktie

    Das Jahr 2018 könnte für die Nike-Aktie ein sehr erfolgreiches werden, wie ein Blick auf die bisherige Performance in diesem Jahr zeigt. Im ersten Halbjahr gewann die Aktie deutlich hinzu und der Trendverlauf deutet an, dass es in den kommenden Monaten ähnlich erfolgreich weitergehen könnte. Der Aufwärtstrend der Nike-Aktie hält nun seit November 2017 an.

    Dabei betrug der Gewinn je Aktie im laufenden Quartal 0,96 Dollar und überstieg damit ebenfalls die Erwartungen, die lediglich bei 0,64 Dollar lagen. Analysten sagen, dass sich der Kurs der Nike-Aktie weiter überdurchschnittlich entwickeln könnte. Diese Prognose wird vom aktuellen Quartalsbericht gestützt. Nach der Bekanntgabe der Quartalszahlen kletterte die Nike-Aktie nochmals um zehn Prozent und lag Ende Juni auf einem Jahreshoch.

    Bester Wert im Dow Jones

    Im Dow Jones ist die Nike-Aktie mit einem Gewinn von 22 Prozent der beste Wert des Jahres. Allerdings liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) bei 29. Damit ist die Aktie nicht unbedingt billig für Anleger. Dieser Trend könnte sich ebenfalls fortsetzten. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis gehört zu den wichtigsten Kennzahlen bei der Beurteilung von Aktien und gibt den Kurs einer Aktie im Verhältnis zum Gewinn, der in einem bestimmten Zeitraum bestimmt oder erwartet wird, an.

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    Bekannter Sportartikelhersteller

    Nike ist einer der bekanntesten Sportartikelhersteller der Welt und stellt neben Schuhen auch Sportbekleidung, Sportgeräte und Sportausrüstung her. Das Unternehmen wurde 1964 zunächst unter dem Namen Blue Ribbon Sports von Bill Bowerman, einem ehemaligen Leichtathletiktrainer, und Phil Knight, einem ehemaligen Mittelstreckenläufer, gegründet. Phil Knight ist bis heute im Vorstand von Nike. Bowerman und Knight hatten damals den Wunsch, die Laufschuhe ihrer Zeit zu verbessern.

    Erste eigene Modelle nicht erfolgreich

    Dennoch waren die ersten eigenen Modell noch wenig erfolgreich in den USA. Aus diesem Grund importierte man zunächst Schuhe aus Japan. 1971 kam man zu dem Schluss, die Schuhe unter dem Namen Nike, dem Namen der griechischen Göttin des Sieges, zu vertreiben. 1972 entwickelte man die erste eigene Kollektion und seit 1978 sind Nike-Sportschuhe auch in Europa erhältlich. Dennoch dauerte es noch bis Ende der 1980er Jahre, bis das Unternehmen den endgültigen internationalen Durchbruch feiern konnte. Dazu trug auch der damals noch unbekannte Basketballspieler Michael Jordan bei.

    Eines der wertvollsten Unternehmen der Welt

    Heute gehört das Unternehmen mit Sitz in Beaverton im US-Bundesstaat Oregon zu den 100 wertvollsten Unternehmen der Welt. Der Erfolg von Nike war seit Michael Jordan immer eng mit erfolgreichen Sportlern aus den unterschiedlichsten Sportarten verbunden. Man stattete diese von Beginn an nicht nur mit Sportschuhen und -kleidung aus, sondern entwickelte auch gemeinsame Kollektionen wie die bekannte Marke „Air Jordan“. Allein die Zusammenarbeit mit Michael Jordan soll dem Unternehmen einen Umsatz von 2,6 Milliarden Dollar beschert haben. Weiter prominente Sportler, die bei Nike unter Vertrag sind oder waren, sind der Golfer Tiger Woods, Fußball-Star Christiano Ronaldo oder der Tennisspieler Rafael Nadal. Seit 2012 ist man auch Hauptsponsor der amerikanischen American-Football-Liga.

    Neben dem bekannten Logo wurde auch der Slogan „Just do it“ zu einem Markenzeichen. Neben Sportschuhen ergänzten im Laufe der Jahre Sportbekleidung, Accessoires und Sportzubehör das Sortiment.

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    Günstige Preise für Privatanleger bei Degiro

    Der niederländische Broker Degiro hebt sich mit besonders günstigen Preisen für Privatanleger von der Konkurrenz ab. Nachdem man sich in den ersten Jahren vor allem auf institutionelle Investoren spezialisiert hatte, richtet sich das Angebot heute an private Trader, die selbstständig auf den internationalen Märkten handeln möchten. Mehr als 150 Mitarbeiter sind für den Broker, der in 17 Länder aktiv ist, tätig.

    Handel an vielen internationalen Börsen

    Dazu bietet der Broker den Handel an deutschen Börsenplätzen wie XETRA oder der Frankfurter Börse sowie zahlreichen internationalen Börsen an. Allein in den USA können Trader an fünf Börsen handeln. Dabei bietet der Broker eine günstige Kostenstruktur an, bei der die Ordergebühren vom jeweiligen Transaktionsvolumen abhängen. Neben Aktien könnten Trader auch beispielsweise Fonds, Anleihen oder ETFs handeln.

    Degiro ist allerdings keine Bank, sondern eine Investmentgesellschaft. Auch hier sind Kundengelder bis zu einer Höhe von 20.000 Euro geschützt. Zudem werden Kundengelder auf getrennten Konten aufbewahrt. Darüber hinaus investiert Degiro die Gelder seiner Kunden allerdings in einen Cash-Fonds. Aus diesem Grund erhalten alle Kunden Zinsen hieraus.

    Fazit: Aufwärtstrend bei Nike geht weiter

    Nicht nur die Fußball-WM, bei der zwei von Nike ausgestattete Teams im Finale standen, war für den US-Sportartikelhersteller ein großer Erfolg. Nike stellte kürzlich seine aktuellen Unternehmenszahlen vor. Da das zweite Quartal 2018 zugleich der Abschluss des Geschäftsjahrs 2017/18 für Nike war, beziehen sich die jüngsten Daten auf die letzten zwölf Monate.

    Lange war vor allem der heimische US-Markt das Sorgenkind von Nike. Dort sanken drei Quartale in Folge die Verkaufszahlen. Das zweite Quartal 2018 brachte jedoch die Trendwende: Nike konnte ein Umsatzplus von drei Milliarden Dollar erzielen. Neben Innovationen bei seinen Sportschuhen war ein wichtiger Grund hierfür, dass Nike seine Präsenz im Onlinehandel unter anderem durch eine Kooperation mit Amazon ausbauen konnte. Auch in Asien stiegen die Geschäftszahlen.

    Insgesamt stieg der Gewinn im letzten Quartal um etwa 13 Prozent auf knapp zehn Milliarden Dollar. Diese übertraf die Erwartungen von Anlegern und Analysten deutlich. Die Bekanntgabe dieser erfolgreichen Zahlen ließ die Aktie nochmals um mehr als zwölf Prozent steigen. Damit setzt sich der Aufwärtstrend, der seit November 2017 anhält, fort. Ende Juni lag die Aktie auf einem Jahresrekordhoch von 81 Dollar. Dieser Trend könnte sich fortsetzen. Darüber hinaus geht Nike zuversichtlich ins gerade begonnene Geschäftsjahr 2019 und peilt dafür einen Gewinn im oberen einstelligen Prozentbereich an.

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