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Anleihen ETFs im Dezember stark gefragt

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Die neuen Zahlen zum europäischen ETF-Markt sind da – für den Monat Dezember 2015. Insgesamt gab es der Statistik zufolge erneut hohe Netto-Zuflüsse in europäische ETFs. Das ist an sich schon einmal interessant, denn es spricht dafür, dass die europäischen Anleger(innen) grundsätzlich positiv in Bezug auf die Finanzmärkte gestimmt sind. Denn in Zeiten mit „Krisenstimmung“ überwiegen traditionell die Netto-Abflüsse (sprich, ETFs werden verkauft und Cash „gebunkert“). Wenn nun aber im Dezember fleißig weitere ETFs gekauft worden sind, spricht das für ein generell bullishes Sentiment (= Stimmungslage). Ob das aber auch im Januar so bleiben wird? Schließlich gab es diesen Monat bekanntlich herbe Kursverluste. Doch eins nach dem anderen. In diesem Beitrag möchte ich mir anschauen, wie sich der Markt für europäische ETFs in Bezug auf die einzelnen Kategorien entwickelt hat. Hier die Details:

Mir ist aufgefallen, dass es im Bereich der ETFs auf Anleihen im Dezember einen starken Anstieg der Netto-Zuflüsse gab. Quelle für die Zahlen dieses Beitrags ist Lyxor ETF. Zunächst diese Anmerkung zum Verständnis – die Netto-Zuflüsse setzen sich so zusammen: Brutto-Zuflüsse minus Brutto-Abflüsse. Wenn dann ein positiver Saldo bleibt, sprechen wir von „Netto-Zuflüssen“. Bei einem negativen Saldo sind es analog „Netto-Abflüsse“. Bei Anleihen ETFs waren es den Zahlen zufolge im Dezember rund 1,7 Mrd. Euro Netto-Zuflüsse.

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Stark gestiegene Netto-Zuflüsse in Anleihen ETFs

Interessant sind natürlich nicht nur die absoluten Zahlen, sondern deren Entwicklung. So lassen sich Trends erkennen (auch wenn es manchmal nur irreleitende „einmalige Sprünge“ gibt). Konkret in Bezug auf die Anleihen ETFs: Die 1,7 Mrd. Euro Netto-Zuflüsse im Dezember lagen erheblich über den Netto-Zuflüsse von November, welche rund 930 Mio. Euro betragen hatten. Innerhalb der Anleihen ETFs gab es auch sehr interessante Differenzierungen. Konkret:

Netto-Abflüsse bei ETFs auf Staatsanleihen entwickelter Staaten

Bei den ETFs auf Staatsanleihen entwickelter Staaten gab es auch im Dezember (wie im November) erneut Netto-Abflüsse. Im Dezember lagen diese bei 220 Mio. Euro. Bedeutet: Es flossen rund 220 Mio. Euro mehr aus dieser Anlagekategorie hinaus als hinein. Das wundert mich überhaupt nicht. Es hatte mich vielmehr vorher gewundert, was für hohe Beträge in Anleihen ETFs dieser Kategorie geflossen waren – bekanntlich können z.B. mit deutschen Staatsanleihen weniger als 1% pro Jahr erzielt werden. Dann noch Gebühren und Steuern abziehen, was bleibt da schon? Achja, wenn Sie die Inflation noch berücksichtigen, liegt der reale Ertrag teilweise sogar im Minus. Apropos Inflation.

Nischenkategorie „inflationsgebundene Anleihen“-ETFs gefragt

Die Nischenkategorie der inflationsgebundenen Anleihen schaffte es auf Netto-Zuflüsse in Höhe von 470 Mio. Euro. Das finde ich höchst interessant! Aus ETFs auf „normale“ Staatsanleihen entwickelter Länder fließen netto 200 Mio. Euro ab, und in ETFs auf inflationsgebundene Anleihen fließen netto rund 470 Mio. Euro hinein. Bei solchen inflationsgebundenen Anleihen wird der Nominalwert entsprechend angepasst, wenn es Inflation gibt. Es kommt natürlich auf die Details an, aber angenommen es gäbe 100% Inflation, dann würde hier bei inflationsgeschützten Anleihen vereinfacht gesagt auch der Nominalwert erhöht (wie gesagt, unter Vorbehalt der jeweiligen Details). Auf diese Weise soll sichergestellt sein, dass die Besitzer(innen) solcher Anleihen auch in Zeiten hoher Inflation ihr Vermögen erhalten können.

Klarstellung

Und auch hier gilt: Dies ist meine rein subjektive Einschätzung und keine Aufforderung an Sie, diese Aktien zu handeln. Betrachten Sie meine Zeilen als Gedankenanstoß, nicht mehr und nicht weniger. Es geht um Ihr Geld – verantwortlich dafür sind Sie ganz alleine. Wir recherchieren nach bestem Wissen und Gewissen, übernehmen aber keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

 

 

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