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AMD Aktien: Weiterhin auf Erfolgskurs

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Advanced Micro Devices, kurz AMD, produziert seit 1969 im kalifornischen Sunnyvales Microchips. Seit 1979 ist das Unternehmen börsennotiert, zunächst an der NYSE, seit 2015 an der NASDAQ. Der Halbleiter-Konzern konnte sich mit leistungsstarken Speicherchips, Grafikkarten und Gaming-Technologien erfolgreich positionieren und gilt neben Intel als Marktführer. AMD Aktien gelten bereits seit Jahren als zuverlässige Zugpferde im Portfolio und erreichen seit 2018 neue Höchststände. Ist noch Luft nach oben bei der AMD Aktien Entwicklung und sollten Anleger angesichts der aktuellen Werte überhaupt AMD Aktien kaufen? Mehr dazu in unserem Artikel.

  • Weltweit aktiver Halbleiter-Konzern
  • Produktion von Speicherchips, Grafikkarten und Spiele-Lösungen
  • Expansion durch strategische Übernahmen und Partnerschaften
  • Aktienwert in den letzten Monaten fast verdoppelt
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AMD Aktien: Halbleitertechnologie aus Kalifornien

Seit 1969 entwickelt und produziert der US-amerikanische Konzern AMD Mikroprozessoren, Chipsätze, Grafikchips und System-on-Chip-Lösungen. Eingesetzt werden die Produkte sowohl in der IT als auch in der Kommunikationsbranche, auch dem Endverbraucher ist AMD geläufig. Schon wenige Jahre nach der Unternehmensgründung wurden erste Produktionsstätten außerhalb der Vereinigten Staaten eingerichtet, mittlerweile ist das Unternehmen weltweit aktiv, wenn auch nicht mehr direkt mit der Produktion von Chips befasst.

Während der ersten Jahre seines Bestehens produzierte AMD weitgehend in Lizenz Intel-Prozessoren, und erst mit der Aufkündigung der Lizenz und einem anschließenden Rechtsstreit mit Intel begann man bei AMD, eigene Chip-Architekturen zu entwickeln. Die technologischen Ressourcen für die Entwicklung erwarb AMD mit der Übernahme von NexGen in 1996 und kurz darauf von Alchemy. Nicht nur CPU-Hersteller übernahm der Konzern, in 2006 kam der Grafikkarten-Hersteller ATI Technologies hinzu.

Da beide Unternehmen im Markt keine Konkurrenten waren und in unterschiedlichen Entwicklungsgebieten forschten, betrachteten Branchenexperten besonders die Übernahme von ATI als bislang nicht dagewesenen strategischen Schachzug. Das Unternehmen konnte nunmehr Komplettlösungen in zuvor nicht dagewesenem Umfang anbieten und nahezu mit Intel gleichziehen. 2012 fügte AMD seinen erfolgreichen Übernahmen das Unternehmen SeaMicro hinzu. Mit dem Spezialanbieter für Microserver will man neue Potenziale im Servermarkt erschließen.

Neben den Übernahmen ging AMD schon früh in Joint Ventures, so ab 1993 mit Fujitsu für die Flash-Produktion. Das gemeinsam betriebene Projekt wurde allerdings aus finanziellen Gründen in 2005 in Form einer Aktiengesellschaft unter dem Firmennamen Spansion ausgegründet.

AMD Aktien Tipps

AMD Aktien Entwicklung: Warum fabless Vorteile hat

Nahezu vierzig Jahre lang produzierte AMD eigene Chips. Ab dem 8. September 2008 änderte der Konzern seine Strategie – denn der Betrieb eigener Produktionsstätten erwies sich eher als Hindernis denn als Vorteil. Mit der Ausgründung der Produktion konnte der Konzern nun auf verschiedene Partner in der Produktion zurückgreifen, Engpässe vermeiden und die Befriedigung der Nachfrage sichern. Mit der wirtschaftlichen Trennung von der Fertigung steht AMD nicht allein. Das Konzept macht in der gesamten Halbleiterbranche Schule, denn das Konzept der eigenen Herstellung wurde im Gegensatz zum „fabless“ Modell als Einengung der wirtschaftlichen Möglichkeiten wahrgenommen.

AMD widmet sich seit 2008 dem Design und Vertrieb der Chips. Die vormals eigene Produktion wurde an die Globalfoundries übergeben. Die nunmehr selbstständige Fertigung war ein Projekt, das zusammen mit der Investitionsgesellschaft ATIC aus dem Golfemirat Abu Dhabi umgesetzt wurde. Der Investmentfonds von Abu Dhabi ist zugleich der größte Anteilseigner bei AMD Aktien.

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Wer hält die AMD Aktien?

Der Halbleiter-Konzern ist zu mehr als einem Drittel im Besitz von Investitionsgesellschaften. Der wichtigste Anteilseigner ist die Mubadala Development Company, eine Investment-Gesellschaft, die 2002 in Abu Dhabi gegründet wurde, mit dem ausdrücklichen Ziel, die Wirtschaft des Golfemirats zu diversifizieren. Mubadala hält mehr als 15 % der AMD Aktien. Ebenfalls beteiligt sind bekannte Investmentfirmen wie Vanguard und BlackRock. Die verbleibenden Aktien sind in Streubesitz. Die Aktionärsstruktur gestaltete sich in 2016 wie folgt:

  • Mubadala Development Company 15,9 %
  • Vanguard Group 7,2 %
  • BlackRock 6,0 %
  • OppenheimerFunds 3,8 %
  • Waddell & Reed Investment 3,0 %
  • State Street Global Advisors 2,5 %

Aktien Tipps Erfahrungen

Ergebnisse in 2018 und AMD Aktien Prognose

Ausgehend vom Geschäftsbericht 2018 konnte der Konzern das zweite Jahr in Folge eine signifikante Steigerung des Umsatzes verbuchen. Dank der speziellen Hochleistungsprodukte erzielte AMD überdies eine höhere Rentabilität und Bruttomarge und konnte seinen Marktanteil ausbauen. Die Lieferungen von EPYC-Prozessoren wurden mehr als verdoppelt und bei GPU-Rechenzentren konnten regelrechte Rekorde erzielt werden. In 2019 geht AMD mit dem umfangreichsten Produktportfolio seit der Gründung des Unternehmens an den Start und vertreibt 7nmRyzen-, Radeon- und EPYC-Produkte der nächsten Generation.

Das Jahresergebnis 2018 beinhaltet eine Umsatzsteigerung um 23 % im Jahresvergleich mit einem Gesamtumsatz von 6,48 Milliarden US-Dollar. Dabei wurden die stärksten Umsätze in den Bereichen Grafik und Computing gemacht. Die Bruttomarge konnte gegenüber dem Vorjahr um 4 % auf 38 % angehoben werden, auch hier erwiesen sich die neuen Produkte als Treiber der Entwicklung. Das operative Einkommen des Konzerns stieg auf 451 Millionen US-Dollar gegenüber 127 Millionen US-Dollar in 2017 und wurde damit mehr als verdreifacht. Der Nettogewinn in 2018 betrug dementsprechend 337 Millionen US-Dollar.

Für AMD Aktien bedeutete dies, dass der verwässerte Gewinn je Aktie in 2018 0,32 US-Dollar betrug, während in 2017 die Aktie einen Verlust von 0,03 USD gemacht hatte. In 2018 konnten Aktionäre mit Unternehmensanteilen von AMD also satte Gewinne einfahren. Doch wird das so bleiben? Welche Prognosen werden für die Entwicklung von AMD Aktien gestellt?

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Warum AMD Aktien nicht zu den Top-Anlagen gehören

AMD Aktien haben in der ersten Jahreshälfte 2019 selbst Analysten überrascht, die den Anteilen des Konzerns einen Aufwärtstrend vorhergesagt hatten. Zwar wurde schon zu Jahresbeginn ein Kursziel von 34 US Dollar pro Aktie formuliert, dass sich diese Prognose so schnell und dynamisch bewahrheitete, sorgte dennoch für Erstaunen. Immerhin hat sich der Wert von AMD Aktien im Jahresdurchschnitt inzwischen annähernd verdoppelt. Wie bei anderen Unternehmen aus der Halbleiterindustrie gelten auch diese Aktien als zuverlässige, wenn auch nicht ganz risikolose Anlage.

Im Verlauf der letzten zehn Jahre erzielten AMD Aktien durchschnittliche Kurszuwächse von 18,5 % jährlich. Ein Anleger, der 2009 Unternehmensanteile erwarb, hätte sein Kapital inzwischen auf fast das Sechsfache steigern können. Andererseits weisen die Aktien eine hohe Verlustratio von 5,09 auf. Diese Ratio ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, die in der Performance-Analyse von Aktien zum Einsatz kommt. Man erhält sie, wenn man den gewichteten Durchschnittsverlust des Wertpapiers mit der Häufigkeit von Kursverlusten multipliziert. Die AMD Aktien Entwicklung weist über zehn oder fünf Jahre deutliche Schwankungen auf, trotz der insgesamt sehr hohen Kursgewinne gehören die Unternehmensanteile also nicht zu den Werten, die mit konstanten Zunahmen glänzen können.

Dies ist wenig verwunderlich – wie viele andere Tech-Segmenten lebt auch die Halbleiterindustrie von stetiger Innovation und immer neuen Produkten oder Konzepten. Mit dem Launch einer neuen Produktserie gewinnen Unternehmen in diesem Bereich Marktsegmente und steigern ihren Umsatz deutlich, bis eine gewisse Sättigung erreicht ist und andere Anbieter die innovative Lösung kopieren, oder darauf basierend eigene Weiterentwicklungen anbieten. Nach dem Kursgewinn ist also ein Abflachen der Entwicklung oder sogar ein Einbrechen der Kurse nicht ungewöhnlich – bis zum nächsten erfolgreichen Launch.

Aufgrund dessen gibt es Finanzexperten, die AMD Aktien sogar als „Depotbremser“ bezeichnen, trotz immer wieder vorkommender Höhenflüge.

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Was bringt die Zukunft für AMD?

In der Halbleiterindustrie wird um Marktanteile gekämpft. Das bevorzugte strategische Mittel sind derzeit Übernahmen. Sowohl Infineon als auch Intel machen es vor und übernehmen Konkurrenten bzw. erfolgversprechende Startups. AMD wiederum will künftig enger mit Microsoft und Samsung zusammenarbeiten. So sollen ab 2020 die Xbox-Geräte von Microsoft mit eigens dafür entwickelten Chips von AMD ausgestattet werden. Die Hochleistungs-Chips von AMD erlauben es Gamern, Spiele zu mobilen Endgeräten zu streamen, und zwar mit nie dagewesener Geschwindigkeit. So will sich AMD einen substanziellen Anteil im Markt für hochwertige Gaming- und Grafiklösungen sichern. Eine zukunftsträchtige Entscheidung, denn in der Gaming-Industrie sind noch Umsatzsteigerungen möglich.

In Parterschaft mit Samsung will der kalifornische Konzern Radeon-Technologie auf das Smartphone bringen und die neuesten Modelle von Samsung auf diese Weise mit Grafiklösungen ausstatten, die Nutzer bislang nur vom PC kannten. Überdies will der Konzern in der zweiten Jahreshälfte 2019 noch bessere und leistungsstärkere Chips für Computer, Server und Grafikkarten lancieren, von denen sich der Konzern ebenfalls starkes Wachstum für das laufende Geschäftsjahr verspricht. Die Zeichen stehen also gar nicht schlecht für AMD Aktien, und daher ist es nicht verwunderlich, dass sogar erklärte Kritiker von AMD, wie die Großbank Morgan Stanley, ihre Einschätzung der Aktie korrigieren und bisherige Vorbehalte beiseite legen. Die meisten Analysten sprechen trotz des Höhenflugs der Unternehmensanteile noch immer Kaufempfehlungen aus – bei AMD werden noch Potenziale gesehen. Wer dennoch zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht einsteigen will, findet jedoch einige Alternativen vor.

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Wo können Anleger anstelle von AMD investieren?

Angesichts des Kurshochstandes werden manche Anleger dennoch zögern und nicht unbedingt sofort AMD Aktien kaufen – immerhin ist nach der spektakulären Entwicklung der letzte Monate nicht garantiert, dass die Aktie weitere Zuwächse verzeichnet. Daher lohnt sich ein Blick auf die Alternativen – sowohl in der Peer Group als auch auf nationaler bzw. internationaler Ebene.

Sehr gut bewertet werden derzeit Aktien von HP, Fujitsu und Samsung, aber auch Unternehmensanteile des US-amerikanischen Konzerns Applied Materials Inco. Der Anbieter hat sich nicht nur mit Halbleiter-Lösungen einen Namen gemacht, sondern auch mit Displays und Solarpaneelen. Weniger positiv ist der Ausblick für Intel, S&T und Texas Instruments, obwohl auch diese Unternehmen in Frage kämen. Die Halbleiterindustrie hat noch Wachstumspotenzial, dies zeigt auch der Branchenindex. Der Philadelphia Semiconductor-Index weist in 2019 bis dato eine Kurssteigerung von mehr als 20 % auf. Weitere Alternativen sind US-amerikanische Unternehmen, die nicht unbedingt aus dem Halbleiter-Sektor stammen müssen, wie der Versicherer Allstate Corp., oder aus der gleichen Branche die Lattice Semiconductor Corp.  Anleger, die sich nicht scheuen, ihr Aktienportfolio mit „Exoten“ abzurunden, könnten die japanische Ibiden Company Ltd. in Betracht ziehen oder nach erfolgversprechenden Startups in Schwellenländern Ausschau halten.

Wer hingegen lieber in deutsche Aktien investiert, kann Infineon-Aktien erwerben. Der bayrische Konzern ist eine Ausgründung von Siemens für das Segment Halbleiter, LED und Sensoren und hat sich in den zwanzig Jahren seines Bestehens sehr gut am Markt positioniert.

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Tokens für Gaming-Lösungen als attraktive Investition

Wie ein Überblick über die Geschäftsbereiche bei AMD und anderen Halbleiter-Anbietern zeigt, liegt ein Schwerpunkt auf dem Angebot für Gamer. Hochwertige (und hochauflösende) Grafiken bei enormer Geschwindigkeit sind die technischen Voraussetzungen für Computerspiele der Zukunft. Auch andere Angebote zielen auf den Gaming-Sektor. Dazu gehören Plattformen, die die Basis für den Austausch von Entwicklern und Gamern bieten wollen. Viele dieser ambitionierten Projekte nutzen die Blockchain, um den Handel mit Gaming Assets und Spielen einfacher und sicherer zu machen.

Denn mithilfe der Blockchain lassen sich Zahlungen durch Krypto-Tokens international in Echtzeit abwickeln und zugleich mit den sogenannten Smart Contracts absichern. Ideal für den Schutz und den Gewinn der Entwickler, aber auch für Gamer, die so direkten Zugang zu Spielzubehör zu günstigen Konditionen erhalten. Die Gaming-Industrie hat bereits jetzt einen außerordentlich hohen Marktanteil, und das durchaus nicht nur in den westlichen Industriestaaten, sondern auch in Schwellenländern. So nimmt es nicht Wunder, dass in Indien, China oder Südostasien Kryptowährungen mit Potenzial entstehen, die das Potenzial des globalen Spielemarktes nutzen wollen. Anleger, die sich in die Besonderheiten dieser Finanzinstrumente einarbeiten, können hier noch gute Gewinne mitnehmen.

In jedem Fall sind sich Finanzexperten darin einig, dass eine möglichst breite Verteilung der eigenen Anlage, über Industrien und Länder oder Kontinente hinweg, am besten dazu geeignet ist, Konjunktureinbrüche einzelner Bereich, und daraus resultierende Verluste, zu begrenzen.

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Finanzinstrumente kennen und verstehen

Generell lässt sich konstatieren, dass die Entscheidung für eine bestimmte Anlage immer gute Vorinformationen erfordert. Aus dem Bauch heraus sollten Käufe keinesfalls getätigt werden, und auch die Bewertungen von Analysten, so erfahren diese auch sind, ersetzen nicht die eigene Lektüre. Vor der Investition in AMD Aktien sollten Anleger das Geschäftsmodell des Konzerns verstanden haben, die Strategie der Geschäftsführung nachvollziehen können und die Performance der vergangenen Jahre geprüft haben.

Tatsächlich ist es bei Marktführern oft so, dass sich die Preise der Aktien und die Kursentwicklung verfestigt haben – für den Anleger bedeutet dies, dass solche Unternehmen zuverlässig Gewinne erzielen, selten Verluste machen, die Rendite aber nicht wirklich spektakulär ausfällt. Beispiele dafür sind Konzerne, die es in Leitindizes wie den deutschen DAX 30 schaffen. Sie haben sich ihre Marktanteile bereits gesichert, große Kursgewinne durch Innovation sind (leider) in diesem Bereich nicht die Regel, obwohl die Marke selbst bekannt und meist vertrauenerweckend ist.

Besser sieht es aus bei Neugründungen oder ausgewiesen innovativen Firmen, die sich bereits mit disruptiven Konzepten erfolgreich am Markt platzieren konnten. In der IT- und Tech-Branche nimmt AMD dank der Offenheit der Geschäftsführung für Innovation einen hohen Rang ein. Der Konzern gehörte zu den ersten, die den Schritt wagten, „fabless“ zu werden und sich auf das Design und die Vermarktung zu konzentrieren. Auch die strategischen Partnerschaften und Übernahmen von AMD fielen und fallen kreativ aus.

Anleger, die weniger bekannte Konzerne für ihr Aktienportfolio unter die Lupe nehmen, sollten immerhin die Grundlagen prüfen und die Position des Unternehmens in den internationalen Finanzmärkten verstehen können. Außerdem hilft es sehr, auf dem neuesten Stand der weltpolitischen und wirtschaftlichen Entwicklungen zu bleiben und Meinungen von Analysten zusätzlich zu berücksichtigen. Eine weitere Hilfe sind Kennzahlen.

Aktien Tipps

Wie Kennzahlen bei der Investitionsentscheidung helfen

Betriebswirtschaftliche Kennzahlen werden von vielen Analysten zur Überprüfung und Untermauerung ihrer Einschätzungen verwendet und sind auch für Anleger eine wesentliche Hilfe. Dabei sollte man vor den wertvollen Tools keine Scheu haben, denn ermitteln lassen sich die wichtigsten Werte recht unkompliziert. Überdies sind viele Kennzahlen faktisch und damit vergleichsweise zuverlässig. Zu den wichtigsten Kennzahlen gehören

  • Kurs-Gewinn-Verhältnis
  • Kurs-Buchwert-Verhältnis
  • Dividendenentwicklung

Teilt man den Tageskurs eines Wertpapiers durch den erwarteten Jahresgewinn, erhält man das Kurs-Gewinn-Verhältnis. Da der Gewinn eines laufenden Geschäftsjahres nur prognostiziert wird, hängt dieser Kennzahl etwas Spekulatives an. Man sollte nicht allzu optimistisch sein und außerdem die Werte vergangener Jahre berechnen, um die eigene Prognose zu untermauern.  Nützlich für die Bewertung einer Aktie ist der KBV. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis wird berechnet, indem der aktuelle Kurs durch den Buchwert geteilt wird. Fällt der so erhaltene Wert geringer als Eins aus, ist dies ein sicheres Zeichen dafür, dass die Aktie derzeit unterbewertet ist. Die meisten Analysten nehmen dies als Kaufempfehlung. Der KBV basiert auf Zahlen, die nicht spekulativ sind, und ist daher eine sehr verlässliche Kennzahl.

Sofern ein in Frage kommendes Unternehmen auch Dividenden ausschüttet, gilt eine kontinuierliche Zunahme in diesem Bereich ebenfalls als Indikator für eine durchdachte Unternehmensstrategie.

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AMD Aktien und andere Werte sichern durch CFDs

Anleger sollten indes nicht nur den regulierten Aktienhandel an der Börse kennen und nutzen. Auch außerbörslich gehandelte Finanzprodukte sind durchaus lohnend. Dank ihrer Besonderheiten können sie nämlich nicht nur das eigene Portfolio abrunden, sondern eignen sich auch für das „Hedging“. Die Bezeichnung lässt sich am besten mit „schützen“ übersetzen und hat nichts mit den wenig positiv bewerteten Hedgefonds gemeinsam.

Denn wenn der Kurs einer Aktie auf Talfahrt geht, können gut informierte Anleger noch immer Gewinne machen. Besonders geeignet für derartige Hedging-Strategien sind Differenzkontrakte. Die „contracts for difference“, kurz CFDs, sind ein speziell britisches Finanzprodukt, das ursprünglich dabei helfen sollte, die in Großbritannien übliche Stempelsteuer zu umgehen, die auf den Kauf oder Verkauf von Aktien erhoben wird. Inzwischen werden CFDs weltweit und auf verschiedene Anlageklassen gehandelt.

Das besondere an diesem Finanzprodukt: Der Inhaber des CFDs kauft nicht die Aktie oder welchen Basiswert auch immer. Statt dessen berechtigt der Differenzkontrakt zur Teilhabe an der Kursentwicklung zwischen dem Zeitpunkt des Kaufs und dem Zeitpunkt des Verkaufs. CFDs nutzen vor allem kurzfristige Kursschwankungen und werden daher oft innerhalb weniger Minuten oder Stunden gehandelt.

Dank des sogenannten Hebels kann mit einem Differenzkontrakt viel mehr Kapital bewegt werden, als tatsächlich hinterlegt ist – bei Aktien-CFDs das Fünffache. Auch die Gewinne werden entsprechend vervielfacht, doch dasselbe gilt für Verluste. Die sehr volatilen Finanzinstrumente eignen sich daher nicht für Einsteiger, sondern erfordern ein gutes Risikomanagement und  Kenntnis der Märkte. Ihre Beliebtheit für das Hedging verdanken CFDs der Tatsache, dass man mit ihnen auch auf fallende Kursentwicklungen spekulieren kann. So macht eine „short position“ eines Differenzkontraktes auf AMD Aktien Gewinne, wenn die Aktie selbst Verluste macht – natürlich ist auch das Gegenteil möglich und steigert so die Gewinne des Aktionärs noch zusätzlich. Wer sich die Mühe macht, die Vielfalt der Angebote auf den Finanzmärkten zu studieren und bestenfalls zu testen, lernt auf diese Weise hinzu und kann seine eigene Investition besser absichern.

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Demokonten nutzen für den Einstieg in den Wertpapierhandel

Aktionäre agieren eher langfristig, während Daytrader, die mit CFDs und anderen Finanzinstrumenten handeln, oft im Minuten- oder Sekundentakt handeln. Für beide gilt jedoch, dass eine gute Vorbereitung und eine gewisse Erfahrung wesentlich dazu beitragen, dass die eigenen Investition nicht zum Fiasko gerät. Nur – wie erwirbt man als Einsteiger die Grundkenntnisse und ein Minimum an Erfahrung, bevor die Entscheidung für eine Aktie oder ähnliche Anlagen fällt? Nicht jeder private Anleger kann mit Kenntnissen der Betriebswirtschaft glänzen. Glücklicherweise stehen dank digitaler Technologien neue Möglichkeiten offen, sich mit dem Wertpapierhandel vertraut zu machen, und dies ohne Risiko für das eigene Geld.

Immer mehr Online-Broker stellen nämlich ihren Nutzern kostenfrei und unbefristet Demokonten zur Verfügung, die mit virtuellem Geld kapitalisiert sind. Der Sinn und Zweck eines solchen Musterdepots ist vielschichtig. Für Einsteiger bietet die Demo eine ideale Möglichkeit, wirklich alle Aspekte des Tradings kennenzulernen. Die Einrichtung eines Demokontos ist meist in weniger als fünf Minute erledigt, meist werden nur der Name und eine E-Mail-Adresse verlangt, manche Broker möchten auch eine Mobiltelefon-Nummer.

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Handelt es sich um ein hochwertiges Angebot, erhält der Nutzer oft mit der Demo vollen Zugang zu den Informationsangeboten und Bildungsressourcen des Brokers. Dabei handelt es sich mitunter nur um Marktnachrichten, Analysen und Wirtschaftskalender, in manchen Fällen werden jedoch qualitativ überzeugende Videoschulungen oder regelrechte Kurse, ja sogar Webinare angeboten. Optimal ist das Angebot dann, wenn die Inhalte gestuft sind für Anfänger, fortgeschrittene und bereits sehr erfahrene Trader. Auf diese Weise kann wirklich jedes Segment der Zielgruppe noch etwas Wertvolles dazulernen, und die Inhalte der Kurse können anschließend gleich mit dem Demokonto in die Praxis umgesetzt werden.

So ganz nebenbei erlaubt eine Demo es dem Neukunden, die Handelssoftware auszuprobieren, die der Broker anbietet, denn der Erfolg beim Trading hängt natürlich teilweise auch von der Ausführungsgeschwindigkeit und Stabilität der Plattform ab. Auch die Handhabung von Indikatoren und Zeichenwerkzeugen, von Charts und anderen Tools wird so erlernt, ohne dass Fehler sofort richtig Geld kosten. Und auch das eigene Risikoverhalten wird deutlich – so dass erste individuelle Strategien erarbeitet und getestet werden können. Zu diesem Zweck nutzen auch alte Hasen gern ein Demokonto.

Für den Broker ist das Angebot natürlich mit Aufwand und Kosten verbunden – letztlich profitiert er jedoch ebenfalls vom Erfolg seiner Trader, nicht nur durch Spreads und Provisionen, sondern auch durch das Handelsvolumen und mögliche Empfehlungen.

Ein Demokonto hat also eine Menge Vorteile, die Einsteiger nutzen sollten, bevor überhaupt AMD Aktien bzw. andere Wertpapiere oder Finanzinstrumente gekauft werden.

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Fazit: Weiterhin günstige Vorzeichen für die AMD Aktien Entwicklung

AMD hat sich mit der Aktienperformance während der vergangenen Monate im wahrsten Sinne selbst übertroffen, das von Analysten gesetzte Kursziel von 34 US Dollar erreichte die Aktie bereits Anfang Juni 2019. Wer sich nun fragt, ob nach dem Höhenflug ein Abwärtstrend zu befürchten ist, dürfte bei einem Blick auf die Zukunftspläne des Konzerns beruhigt sein. AMD hat sich mit strategischen Allianzen mit Microsoft und Samsung im Gaming Sektor und mit Grafiklösungen für Smartphones bereits gut an den Start gebracht und rechnet auch für die nächsten sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres noch mit einer Umsatzsteigerung. Dies spiegelt die Entwicklung in der Halbleiterbranche insgesamt. Durch Übernahmen und Fusionen findet derzeit eine Art von Marktbereinigung statt, bei der die Großen der Branche ihre Kernkompetenzen erweitern und ihre Tätigkeitsfelder abstecken. Auch die Aktien von Intel konnten in 2018 erhebliche Kursgewinne verbuchen.

Angesichts des hohen Potenzials bei mobilen Endgeräten – Radeon-Technologie auf dem Smartphone ist etwas völlig Neues – und dem noch ausbaufähigen Markt der Gaming-Lösungen dürfte AMD mit den eigenen Unternehmenszielen nicht sehr weit daneben liegen.

Dazu trägt bei, dass der Konzern schon vor zehn Jahren den Fabrikationsteil über Bord geworfen oder besser gesagt ausgegründet hat. Die Trennung von Entwicklung/Vertrieb und Foundry, also der Chipherstellung, erlaubt wesentlich effektivere Flüsse für beide Bereiche und bedeutet für AMD eine Rückbesinnung auf das Wesentliche, nämlich Chipdesign, ohne Ablenkung durch die Produktion.

Bislang scheint die Unternehmensstrategie aufzugehen. Zwar verbuchen AMD Aktien immer wieder Ausreißer nach unten bei den Kursen, insgesamt ist der Wert der Unternehmensanteile in den vergangenen zehn Jahren dennoch auf fast das Sechsfache gestiegen. Obwohl es Analysten gibt, die dem Unternehmen einen hohen Risikowert bescheinigen, finden sich derartige Kursverläufe bei fast allen Anbietern, die mit hohem Innovationspotenzial arbeiten, und zwar zwischen zwei neuen Ideen oder Konzepten. Dabei konnte im langjährigen Mittel noch fast immer ein Kursgewinn erzielt werden.

Die Investition in AMD Aktien ist daher nichts für kurzfristig denkende Anleger – damit steht die Aktie aber nicht allein. Darüber hinaus ist der Tech-Sektor, wie die Kurszuwächse des Halbleiter-Branchenindex zeigen, für Anleger noch immer eine attraktive Investition. Wer sich nicht mit AMD anfreunden kann, findet in der Peer Group, bei anderen US-amerikanischen Konzernen, aber auch bei deutschen Halbleiter-Herstellern durchaus lohnende Alternativen.

Bildquelle: www.shutterstock.com

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