Amazon profitiert weiter von Krise

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 04.05.2021


Der Trend geht weiter zum Online-Shopping, was für Amazon einen Rekordgewinn bedeutet. Das Unternehmen erreichte im ersten Quartal den höchsten Milliardengewinn in der Geschichte des Unternehmens und ist damit weiter der große Gewinner der Pandemie, denn immer mehr Menschen kaufen im Internet ein. Die Amazon-Aktie kann, laut unseren XTB Depot Erfahrungen, auch bei XTB gehandelt werden.

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Acht Milliarden Dollar Einnahmen

Aktiendepot.com Icon GebührenIm ersten Quartal verdiente Amazon gut acht Milliarden Dollar. Dies war mehr als dreimal so viel wie vor einem Jahr. Damals lag der Gewinn bei 2,5 Milliarden Dollar. Zum ersten Mal lag der Umsatz in einem Jahresauftaktquartal bei mehr als 100 Milliarden Dollar. Die Erlöse stiegen um 44 Prozent und lagen bei 108,5 Milliarden Dollar. Lediglich im Vorquartal und damit rund um Weihnachte 2020 erreichte Amazon einen noch höheren Umsatz.

In den USA ist die Situation für Amazon gerade besonders gut, denn die von der Regierung verteilten Gratis-Schecks kurbeln dort den Konsum deutlich an. Darüber hinaus läuft das Geschäft mit Cloud-Diensten für Amazon weiter sehr erfolgreich. Bei AWS stieg der Umsatz zuletzt um fast ein Drittel auf 13,5 Milliarden Dollar. Die Zahl der Unternehmen, die ihre IT-Dienste und Online-Daten in Clouds speichern, wächst weiter. Viele Unternehmen nutzen dafür die Angebote von Amazon Web Services. Der Betriebsgewinn der Cloud-Sparte wuchs um über 35 Prozent auf 4,2 Milliarden Dollar. Nur die Sparte der Online-Werbung wies ein noch stärkeres Wachstum auf.

Amazon profitiert weiter von Krise

Erwartungen klar übertroffen

Die guten Zahlen aus dem ersten Quartal übertrafen die Erwartungen der Analysten deutlich. Der Kurs der Amazon-Aktie stieg im nachbörslichen Handel um rund fünf Prozent. Das Vermögen von Noch-Chef Jeff Bezos dürfte damit weiter wachsen. Er hält viele Anteile an dem Unternehmen. Laut des Bloomberg Billionaires Indexes wird das Vermögen von Bezos auf 195 Milliarden Dollar geschätzt. Damit ist Bezos der reichste Mensch der Welt.

Geplant ist, dass Bezos im dritten Quartal 2021 seinen Posten an Andy Jassy abgibt. Jassy ist aktuell noch für die erfolgreiche Cloud-Sparte verantwortlich. Bezos will sich zwar auf andere Projekte konzentrieren, aber auch weiter Verwaltungsratsvorsitzender bei Amazon bleiben. Damit wird der Einfluss von Bezos auf das Unternehmen weiter groß bleiben.

Bis zum Führungswechsel ist es nicht mehr lang. Amazon blickt dennoch positiv auf den weiteren Jahresverlauf. Der Betriebsgewinn könnte in diesem Jahr auf bis zu acht Milliarden Euro steigen. Mit Blick auf die Erlöse könnte der Umsatz um 24 bis 30 Prozent auf bis zu 116 Milliarden Dollar steigern. Allerdings rechnet Amazon auch mit pandemiebedingten Sonderkosten in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar.

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Auch Amazon Prime weiter erfolgreich

Aktiendepot.com Icon UmzugBei Amazon Prime wurde kürzlich die Marke von 200 Millionen Kunden, und damit ein weiterer Meilenstein, erreicht. Amazon Prime verbindet kostenlose Versandmöglichkeiten und den Streaming-Dienst des Unternehmens. Anfang letzten Jahres lag die Kundenzahl nur bei 150 Millionen Euro.

Im Rahmen der Präsentation des Geschäftsberichts kündigte Amazon zudem an, dass der Prime Day in diesem Jahr im zweiten Quartal stattfinden soll. Die Online-Rabattschlacht findet normalerweise erst etwas später im Jahr statt. Laut Amazon-Finanzchef Bran Olsavsky soll der Termin in diesem Jahr auf ein Datum fallen, bei dem Amazon davon ausgeht, dass es mehr Aufmerksamkeit von Kunden und Verkäufern geben wird.

Im letzten Jahr fand die Veranstaltung im Juli statt. Amazon befürchtet aber, dass in diesem Jahr viele Menschen im Juli verreisen werden. Zudem sind für den gleichen Monat die Olympischen Spiele in Tokio geplant. Daher hat sich Amazon in diesem Jahr für den Juni entschieden und beginnt schon jetzt mit der Werbung für den Prime Day. Der genaue Termin steht aber noch nicht fest. Alexa kann Nutzer aber über den Tag informieren. Der Prime Day geht aber normalerweise länger als einen Tag. Im letzten Jahr konnten Prime-Mitglieder 48 Stunden lang Schnäppchen bekommen.

Amazon profitiert von Krise

Spekulationen um Aktiensplit

Darüber hinaus gibt es derzeit Gerüchte um einen Aktiensplit, der von vielen Anlegern schon seit Jahren erwartet wird. Ein Aktiensplit könnte den Kurs der Amazon-Aktie aber weiter nach oben treiben. Die Aktie würde jedoch auch für Kleinanleger wieder attraktiver bzw. besser handelbar. Derzeit kostet die Aktie über 3.500 Dollar und ist eine der teuersten Aktien der Welt. Für Kleinanleger die Aktie damit kaum erschwinglich.

Nach einem Aktiensplit würde die Aktie optisch günstiger. Allerdings führen oft schon Gerüchte über einen Aktiensplit zu steigenden Kurse. Morgan Stanley untersuchte dieses Phänomen kürzlich und analysierte 450 Aktiensplit aus den letzten 20 Jahren bei Aktien, die im S&P 500 notiert sind. Die Investmentbank kam zu dem Ergebnis, dass sich die Aktienkurse während der Ankündigung und dem letztendlichen Aktiensplit im Durchschnitt 2,4 Prozent besser performten als der Markt.

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Wichtige Aktiensplits 2020

Aktiendepot.com Icon KündigungIm letzten Jahr gab es einige aufsehenerregende Aktiensplits, beispielsweise bei Apple und Tesla. Tesla hatte sich nach einem monatelangen Anstieg des Aktienkurses dafür entschieden. Dabei reagierten die Aktienkurse im Vorfeld noch stärker. Die Apple-Aktie stieg innerhalb von fünf Wochen um 35 Prozent und die Nvidia-Aktie sogar um 90 Prozent innerhalb von fünf Wochen. Die Tesla-Aktie brauchte keine vier Wochen, um 80 Prozent zu steigern.

Käme es bei Amazon zu einem Aktiensplit, könnte die Aktie nicht nur neue Käufer gewinnen, sondern auch ein Anwärter für den Dow Jones werden. Bei den Aufnahmekriterien spielt vor allem der Preis der Aktie eine große Rolle, da der Index preisgewichtet ist. Weitere Kriterien wie die Marktkapitalisierung spielen eine eher untergeordnete Rolle. Würde die Amazon-Aktie Teil des Dow Jones, müssten viele Fonds und ETFs auf diesen Index die Aktie von Amazon kaufen, was den Preis nochmals steigen lassen könnte.

Amazon mit guten Quartalszahlen

Aktie bisher zu teuer für den Dow Jones

Der aktuelle Aktienkurs könnte für den Dow Jones deutlich zu hoch sein, da das Unternehmen den Index in diesem Fall mehr als dominieren würde. Auch Schwankungen der Aktie könnten hier zu starke Auswirkungen haben. Wäre die Amazon-Aktie aber deutlich günstiger, würden diese Risiken gesenkt.

Um in den Dow Jones aufgenommen zu werden, könnte bei aktuellem Kurs aber ein Split im Verhältnis 1:10 nicht ausreichen. Im Dow Jones ist aktuell nur United Health mit einem Kurs von rund 400 Dollar optisch mehr wert. Im Vorfeld der Bekanntgabe der Geschäftszahlen wurde erneut auf die Ankündigung eines Aktiensplits spekuliert. Beim US-Fernsehsender Fox Business wurden die Gerüchte angeheizt. Der Journalist Charles Gasparino sprach zudem auf Twitter von entsprechenden Gerüchten.

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Internationale Aktien bei XTB handeln

Aktiendepot.com Icon AnfängerDie Amazon-Aktie ist auch bei XTB beliebt. Trader können bei dem polnischen Broker Aktien direkt oder über CFDs handeln. Beim direkten Aktienhandel können Trader bis zu einer monatlichen Handelssumme von 100.000 Euro kommissionsfrei handeln. Der Handel erfolgt über die selbst entwickelte xStation 5. Die Plattform wird regelmäßig optimiert und verfügt über zahlreiche Indikatoren und Charts. Dazu kommen die Kurse aller 16 angebotenen Börsen sowie ein Aktien-Scanner, der bei der Wahl der passenden Aktie hilft.

CFDs und ETFs werden über das gleiche Konto gehandelt wie Aktien. Dies ermöglicht viele Handelsstrategien und Hedging. Bei der Kontoeröffnung gibt der Broker keine Mindesteinzahlung vor. Zudem sind viele Einzahlungswege kostenlos. Auszahlungen sind bis zu einer bestimmten Summe mit Gebühren verbunden. Das gesamte Angebot des Brokers kann 30 Tage lang kostenlos über ein XTB Demokonto getestet werden.

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Viele Marktinformationen bei XTB

Der Broker informiert seine Kunden zudem über die aktuellen Entwicklungen an den Märkten, beispielsweise über Marktnachrichten und Analysen. Dazu kommen Features wie ein Wirtschaftskalender oder ein Trading-Rechner. Der Kundenservice des Brokers ist unter der Woche rund um die Uhr erreichbar. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Frankfurt am Main sind auch für die Bildungsangebote des Brokers verantwortlich. In der Trading Academy finden Anfänger und erfahrene Trader Schulungsmaterialien. Dazu kommen regelmäßig aktuelle Webinare. Für diese ist eine kostenlose Anmeldung mit wenigen Klicks auf der Webseite von XTB möglich.

XTB ist seit über 15 Jahren am Markt und hat seit 2008 auch in Deutschland ein Büro. Über 275.000 Trader sind bei XTB aktiv. In den letzten Jahren expandierte XTB in viele europäische Staaten und wird daher von mehreren Finanzaufsichtsbehörden reguliert. In Warschau ist XTB seit 2016 an der Börse notiert. Damit ist XTB einer der größten börsennotierten Broker in Europa.

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Fazit: Amazon mit starkem Auftaktquartal

Aktiendepot.com Icon FazitAmazon ist einer der Gewinner der Corona-Pandemie und legte für das erste Quartal ein sehr gutes Ergebnis vor. Zudem blickt das Unternehmen mehr als optimistisch auf den weiteren Jahresverlauf. Auch die Aktie präsentiert sich gut, was neben den erfolgreichen Quartalszahlen auch auf Gerüchte über einen möglichen Aktiensplit zurückzuführen ist.

XTB hat die Amazon-Aktie ebenfalls im Anbot. Dazu kommen rund 2.500 weitere Aktien von 16 Börsen. Auf der Handelsplattform des Brokers finden Trader aktuelle Kurse und zahlreiche hilfreiche Tools. Neben echten Aktien können Trader bei XTB auch CFDs oder ETFs handeln. Der Handel erfolgt dabei über nur ein Konto.

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