Alphabet nimmt Anleihen auf

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 20.08.2021


Alphabet, der Mutterkonzern von Google, nimmt zehn Milliarden Dollar über Anleihen auf. Die Aktie wurde dadurch aber nicht gestärkt, sondern zeigt sich eher volatil. Üblicherweise gehen Unternehmen einen solchen Schritt, wenn sie mehr Kapital benötigen. Dies ist bei Alphabet sicher nicht der Fall. Vielmehr möchte der Konzern mit der Ausgabe von Anleihen in Milliardenhöhe von niedrigen Zinsen profitieren. Die Aktie von Alphabet bzw. Google ist auch Teil des Angebots von XTB, wo US-Aktien provisionsfrei und auch in Bruchteilen erworben werden können.

Jetzt zum Testsieger XTB!CFD Service - 77% verlieren Geld

Schuldverschreibungen mit langer Laufzeit

Wie am Dienstag bekannt wurde, verfügt Alphabet nun über zehn Milliarden Dollar über Schuldverschreibungen mit einer Laufzeit von fünf bis 40 Jahren. Laut Finanzchefin Ruth Porat ist Alphabet über die hohe Nachfrage von Investoren erfreut. Die Anleihen seien klar überzeichnet gewesen.

Laut dem Finanzdienstleister Bloomberg wurden teilweise Gebote von über 38 Milliarden Dollar abgegeben. Die Anleihen mit einer Laufzeit von sieben bis 40 Jahren wurden mit Rekordniedrigzinsen von 0,8 bzw. 2,25 Prozent ausgegeben. Das Papier mit einer Laufzeit von zehn Jahren wirft 1,1 Prozent ab. Alphabet plant, 5,75 Milliarden Dollar der Erlöse für nachhaltige und soziale Zwecke sowie gute Unternehmensführung zu verwenden.

Alphabet nimmt Anleihen auf

Von günstigen Zinsen profitieren

Alphabet geht diesen Weg sicher nicht, um neue Mittel zu generieren, denn das Unternehmen verfügt bereits über Cash-Reserven von über 120 Milliarden Dollar. Damit ist der Konzern eines der liquidesten Unternehmen der Welt. Allerdings sind die Zinsen in Europa wie auch in den USA weiter niedrig, was die Verlockung erhöht, zu günstigen Preisen frisches Geld aufzunehmen. Daher geht der Trend dahin, dass auch Unternehmen, die kein zusätzliches Kapital benötigen, an den Kapitalmärkten aktiv werden.

Unternehmen haben verschiedene Möglichkeiten, um frisches Kapital aufzunehmen. Natürlich können sie direkt zu einer Bank gehen und um einen Kredit bitten. In vielen Fällen ist dies jedoch nicht die beste Lösung. Unter anderem können Unternehmen auch mit der Ausgabe von Anleihen Geld aufnehmen.

Oftmals entscheiden sich Unternehmen mit schlechter Bonität, die womöglich keinen Kredit gewährt bekommen, für diesen Weg. Privatanleger finden darin eine interessante Investitionsmöglichkeit, da Unternehmensanleihen als relativ sicher gelten, aber dennoch eine stabile Rendite abwerfen.

Jetzt zum Testsieger XTB!CFD Service - 77% verlieren Geld

Unternehmensanleihen Alternative

Oftmals sind die Zinsen, die Unternehmen bei einem Kredit ihrer Bank zahlen müssten, zudem recht hoch. Auch hier sind Unternehmensanleihen eine Alternative. Kleinanleger können hier oftmals in den Genuss von Renditen von drei bis zehn Prozent im Jahr kommen. Das Unternehmen tritt dabei als Emittent, also Herausgeber der Anleihe, auf und bestimmt damit auch die Konditionen. Diese sind ähnlich wie bei Krediten und umfassen unter anderem

  • Laufzeit
  • Verzinsung und
  • Rückzahlungsmodalitäten.

Aus rechtlicher Sicht haben Unternehmen recht freie Hand bei der Gestaltung der Konditionen für ihre Anleihen sowie über das Volumen der Anleihe. Die Rendite ist dabei abhängig von der Bonität des Unternehmens und der aktuellen Zinshöhe. Ist ein Unternehmen sehr solvent, desto weniger Zinsen muss das Unternehmen zahlen, um weiteres Geld zu erhalten. Bei finanziell unsicherer aufgestellten Unternehmen ist die Rendite meist höher.

Alphabet nimmt Anleihen auf

Mittel- oder langfristige Finanzierung über Anleihen

Oftmals entscheiden sich Unternehmen für diesen Weg bei einer mittel- oder langfristigen Finanzierung, oftmals mit einem Horizont von vier bis zwölf Jahren. Auch die Verzinsung kann sehr unterschiedlich sein und ebenso gut zwei Prozent, aber auch zehn Prozent betragen. Der Zins wird einmal im Jahr an einem festen Datum ausgezahlt.

Anhand der Rendite sehen Anleger bei Unternehmensanleihen oft recht gut, wie es um die Bonität eines Unternehmens bestellt ist. Ist die Zinsrate sehr hoch, kann dies auf Risiken hindeuteten. Bei großen Unternehmen wird der Zins eher gering sein, allerdings ist hier auch eine Insolvenz eher unwahrscheinlich.

Das Volumen von Unternehmensanleihen kann sehr unterschiedlich sein. Bei großen Unternehmen ist ein Volumen von einer Milliarde Euro nicht ungewöhnlich, während bei kleineren Unternehmen das Volumen auch nur weniger als eine Million betragen kann. Bei kleineren Anleihen handelt es sich meist um Privatanleihen, die meist erst gar nicht über die Börse emittiert werden.

Jetzt zum Testsieger XTB!CFD Service - 77% verlieren Geld

Emissionen von über zehn Millionen Euro nicht unüblich

Bei einer Emission über die Börse ist ein Volumen von mindestens zehn Millionen Euro bei Mittelstandsanleihen nicht ungewöhnlich. Der Zins kann über die gesamte Laufzeit stabil bleiben oder im Zeitverlauf schwanken. Anleihen sind für Anleger oftmals eine als sicherer geltende Alternative zu Aktien, werden für langfristige Anlagen eingesetzt oder zur Diversifikation des Portfolios. Bei einigen Anleihen ist auch eine Umwandlung in Aktien zu einem späteren Zeitpunkt möglich.

Bis vor einigen Jahren galten Staatsanleihen als besonders sicher, da man nicht von einer Insolvenz eines Staates ausging. Unternehmensanleihen gelten als weniger sicher als Staatsanleihen. Anleger sollten sich daher bei einer geplanten Investition in Anleihen genauso wie bei Aktien gut überlegen, ob ein Investment für sie denkbar ist. Dabei sollten Anleger einen genauen Blick auf das Unternehmen und seine Geschäftszahlen, aber auch auf die wirtschaftliche Situation werfen. Abzuraten ist daher von einem Investment in eine Anleihe, bei der zu befürchten ist, dass das Unternehmen vor Ablauf der Laufzeit Insolvenz anmelden muss.

News: Alphabet nimmt Anleihen auf

Anleihen als Alternative in unsicheren Börsenzeiten

Insbesondere in unsicheren Börsenzeiten können Anleihen durchaus eine Alternative zu anderen Anlagen sein. Vor allem eher risikoscheuere Anleger sollten sich allerdings für ein stabiles Unternehmen mit guter Bonität entscheiden. Dies ist bei Alphabet sicher der Fall. Der Konzern ging aus Google LLC hervor. Google LLC ist heute ein Tochterunternehmen von Alphabet. Alphabet hat seinen Sitz in Mountain View im Silicon Valley und wird von Sundar Pichai geführt.

Der Umsatz des Unternehmens lag Ende 2019 bei 162 Milliarden Dollar. Der Gewinn betrug im letzten Jahr 34,3 Milliarden Dollar. Mit einem Marktwert von über 863 Milliarden Dollar lag der Konzern 2019 auf Platz 17 der größten internationalen Unternehmen nach der Forbes Global 2000-Liste.

2015 entschied sich Google für eine Neustrukturierung. Damals wurde Alphabet als neue Dachgesellschaft gegründet. Alle Google-Aktien wurden damals im Verhältnis 1-1 automatisch in Alphabet-Aktien umgewandelt. Seit Oktober 2015 trägt das Unternehmen den Namen Alphabet Inc. Das Kerngeschäft des Unternehmens ist aber weiter unter dem Namen Google bekannt.

Jetzt zum Testsieger XTB!CFD Service - 77% verlieren Geld

Google-Aktie provisionsfrei bei XTB

Die Aktie von Google ist auch bei XTB handelbar. Trader haben hier den großen Vorteil, dass bei US-Aktien keine Provision gezahlt werden muss. Das Eröffnen und Schließen einer Position an einer amerikanischen Börse ist damit nicht mit Zusatzkosten verbunden. Dies gilt jedoch nicht, wenn Trader mit CFDs seine Short-Position eingehen wollen oder Hebel einsetzen.

Allerdings fallen auch bei XTB weitere Gebühren an, beispielsweise auf Auszahlungen unter 200 Euro. Übernachtfinanzierungsgebühren entfallen aber ebenso wie Managementgebühren. Aus diesem Grund können Anleger eine Aktie auch langfristig halten.

Alphabet Anleihen

Weitere Gebühren entfallen

XTB bietet den Aktienhandel mit null Prozent Provision, also ohne Zusatzkosten an. Bei vielen Broker werden Aufschläge, Verwaltungs- oder Managementgebühren erhoben, was bei XTB ebenfalls nicht der Fall ist. Auch Finanztransaktionssteuern oder Stempelabgaben werden häufig von XTB übernommen. Trader können sich daher bei XTB darauf einstellen, dass die eigentlichen Kaufgebühren für eine Aktie den größten Teil der Kosten ausmachen.

Der erste Schritt, um bei XTB zu investieren, ist eine kostenlose Kontoeröffnung. Hierbei fordert der Broker auch keine Mindesteinzahlung. Danach können Trader ihre Wunschaktie an ihrer Wunschbörse auswählen und die erste Transaktion tätigen.

Jetzt zum Testsieger XTB!CFD Service - 77% verlieren Geld

Professionelle Tools und Analysen

Bei der Auswahl passender Aktien werden Trader mit professionellen Charttools und Marktanalysen unterstützt. Der Broker hat sich zum Ziele gesetzt, das Investieren an den internationalen Märkten für Privatanleger leichter zu machen. Neben niedrigen Kosten und Mindesteinlagen ist eine benutzerfreundliche Plattform ein weiterer Schritt auf diesem Weg.

Kaufen Trader eine Aktie bei XTB, so werden sie zum Besitzer des Wertpapiers und können damit auch Dividenden erhalten. Für jeden Trade ist eine Mindestanlage von 100 Dollar vorgesehen. Nach oben gibt es aber kein Limit. Im direkten Aktienhandel finden Trader über 2.000 Aktien von verschiedenen internationalen Börsen. XTB ist seit vielen Jahren im Aktienhandel aktiv und gibt seine Erfahrungen an seine Trader weiter.

Alphabet nimmt Anleihen auf

Fazit: Anleihen von Alphabet ausgegeben

Alphabet gab in dieser Woche bekannt, dass das Unternehmen zehn Milliarden Dollar über Anleihen aufgenommen hat. Diesen Schritt gehen Unternehmen üblicherweise, um frisches Kapital zu erhalten. Alphabet gilt jedoch als eines der liquidesten Unternehmen der Welt. Die niedrigen Zinsen sind allerdings dennoch verlockend, um auf günstigem Weg frisches Kapital zu erhalten.

Alphabet ist zwar seit nunmehr fünf Jahren der Mutterkonzern von Google, dennoch sind viele Angebote weiter unter dem Namen Google bekannt. Die Aktie von Google bzw. Alphabet ist derzeit rund 1.257 Euro wert, was sicher ein stolzer Preis ist. Günstige Gebühren sind hierbei ein Pluspunkt. Unter anderem entfallen bei US-Aktien Provisionen.

Bilderquelle:

  • shutterstock.com