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Aktiendepot übertragen – was Trader beachten sollten

MSCI World ETFUm ein Aktiendepot zu übertragen, kann es mehrere Gründe geben. Trader, die ihr Depot noch bei einer Filialbank führen, können künftig Depotgebühren sparen, wenn sie zu einem Online-Broker wechseln. Die geringeren Depotgebühren wirken sich indirekt positiv auf die Rendite aus. Wer sein Aktiendepot aus Altersgründen nicht mehr betreiben will, kann es auf eine andere Person übertragen. Möchten Sie einer anderen Person eine Freude bereiten, können Sie dieser Person das Depot schenken und es übertragen. Die Banken dürfen für den Depotwechsel keine Gebühren erheben. Die Übertragung des Aktiendepots sollte ohne viel Aufwand möglich sein. Trader müssen allerdings beim Wechsel einiges beachten.

  • Für die Übertragung des Aktiendepots sollten keine Gebühren erhoben werden.
  • Mit Übertragung des Depots auf eine andere Person können Trader Abgeltungssteuer sparen.
  • Eine Übertragung des Depots sollte ohne großen Aufwand möglich sein.
  • Einige Broker gewähren für den Depotumzug eine Wechselprämie.
Inhaltsverzeichnis
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    Gründe für die Übertragung des Aktiendepots

    Bei den Filialbanken kann ein Aktiendepot mit hohen Gebühren verbunden sein. Einerseits erheben die Banken eine Depotgebühr, andererseits fällt für die Kauf- und Verkaufsorder eine Gebühr an. Diese Gebühr ist bei den Filialbanken höher als bei den Online-Brokern. Sie wirkt sich indirekt auf die Rendite aus. Bevor Sie mit Ihrem Aktiendepot zu einem Online-Broker wechseln, sollten Sie den Brokervergleich vornehmen, um einen geeigneten Broker zu finden. Bei einigen Online-Brokern wird keine Depotgebühr erhoben. Einige Online-Broker begrüßen neue Kunden mit einem kleinen Guthaben oder einem anderen Anreiz.
    Mit einem Depotwechsel in Form einer Schenkung können Sie die Abgeltungssteuer sparen. Ein Depotübertrag stellt einen Verkauf der Aktien dar und wird mit 25 Prozent besteuert. Schenken Sie das Depot Ihrem Ehepartner oder Ihrem Kind, können Sie diese Abgeltungssteuer sparen. Das ist interessant für Depots, die ab 2009 eröffnet wurden. Bestand das Depot bereits vor 2009, wird auf die damit erzielten Gewinne keine Abgeltungssteuer erhoben.
    Wer kein Interesse mehr am Aktienhandel hat, kann das Aktiendepot auf eine andere Person übertragen. Bietet der vorhandene Broker gute Konditionen, kann das Depot bei diesem Broker verbleiben. Es wird lediglich auf eine andere Person übertragen. Mit der Übertragung des Depots auf eine andere Person kann allerdings auch ein Wechsel zu einem anderen Broker sinnvoll sein. Möchten Sie das Depot im Rahmen einer Schenkung auf eine andere Person übertragen, sollten Sie das beim Broker anmelden. Das zuständige Finanzamt kann Sie über eine eventuell anfallende Schenkungssteuer informieren.

    Gebühren für die Übertragung des Aktiendepots

    Wechseln Sie mit Ihrem Aktiendepot von einer Filialbank zu einem Online-Broker, dürfen weder die Bank noch der künftige Online-Broker eine Gebühr erheben. Gemäß einem Urteil des BGH ist ein Depotumzug ein standardisierter Geschäftsvorgang. Bei einigen Online-Brokern werden neue Kunden sogar für den Wechsel belohnt. Als Belohnung kann ein Tagesgeldkonto mit einer attraktiven Verzinsung oder ein Startguthaben gewährt werden. Wie hoch der Anreiz ausfällt, kann davon abhängen, welcher Betrag sich auf dem Depot befindet.
    Möchten Sie das Aktiendepot auf eine andere Person übertragen, erheben die meisten Banken und Broker dafür keine Gebühren. Die Übertragung auf die andere Person kann kostenfrei stattfinden. Allerdings müssen Sie die Abgeltungssteuer zahlen, wenn es sich bei der Übertragung nicht um eine Schenkung an Ihren Ehepartner oder Ihr Kind handelt.
    Zusätzlich zur Abgeltungssteuer können für die Übertragung des Aktiendepots auf eine andere Person Spesen anfallen, wenn keine Schenkung vorliegt. In diesem Fall handelt es sich um ein Verkaufsgeschäft, für das Gebühren anfallen können.
    Um einen geeigneten Broker zu finden, sollten Sie den kostenlosen Brokervergleich nutzen, der über die Konditionen bei den verschiedenen Brokern informiert. Der Brokervergleich informiert nicht nur über die Depotgebühren und über die Gebühren bei den Transaktionen, sondern auch über die verschiedenen Anreize für Neukunden, die bei den Brokern gewährt werden können.

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    Was Sie beim Umzug mit dem Aktiendepot zu einem anderen Broker beachten sollten

    Haben Sie für Ihr Aktiendepot einen günstigeren Broker gefunden, zu dem Sie wechseln möchten, ist der Umzug nicht schwer. Sie sollten allerdings einige Aspekte beachten:

    • Handelssperre: Die Übertragung des Aktiendepots von einem Broker zum anderen kann mehrere Tage oder Wochen dauern. Innerhalb dieses Zeitraums kann der Trader nicht auf seine Wertpapiere zugreifen. – — Bei Kurseinbrüchen dieser Wertpapiere kann es zu Verlusten kommen. Vor dem Wechsel sollten risikoreiche Aktien (Hot Stocks) verkauft werden.
    • Bestandsschutz: Für vor dem 1. Januar 2009 gekaufte Wertpapiere müssen keine Steuern auf Kursgewinne gezahlt werden. Dieser Bestandsschutz gilt auch bei einem Wechsel zu einem anderen Broker. Sie sollten bei einem Wechsel auf eine korrekte Übertragung des Kaufzeitpunktes für diese Aktien achten.
    • Verlustübertrag: Um die Abgeltungssteuer zu sparen, können Trader Verluste verrechnen und dafür einen Verlustübertrag bei der alten Bank beantragen.
    • Bruchstücke: Die Banken sind zur Übertragung sämtliche Wertpapiere an den neuen Broker verpflichtet. Das gilt nicht für sogenannte Bruchstücke, bei denen es sich um Fondsanteile handelt. Diese Bruchstücke können Trader ohne Zusatzkosten an die Fondsgesellschaft verkaufen.

    Ein Problem kann die Handelssperre darstellen, besonders dann, wenn der Wechsel einige Wochen in Anspruch nimmt. Innerhalb dieser Zeit kann viel passieren. Treten starke Kursverluste ein, kann das Depot dadurch empfindlich geschädigt werden. Trader, die mit ihrem Aktiendepot umziehen möchten, sollten die darauf befindlichen Aktien genau unter die Lupe nehmen und sich auch über die Aktiengesellschaften informieren. Zeichnet sich eine ungünstige Entwicklung ab, sollten die entsprechenden Aktien verkauft werden.

    Wie erfolgt die Übertragung des Depots zu einem anderen Broker?

    Die Übertragung des Aktiendepots zu einem anderen Broker ist in wenigen Schritten erledigt. Mit der Wahl des richtigen Brokers können Trader ihre Rendite indirekt erhöhen, indem sie geringere Gebühren zahlen müssen. Zunächst muss der richtige Broker über den Brokervergleich ausgewählt werden. Ein Wechsel lohnt sich nur, wenn die Gebühren bei diesem Broker geringer sind als beim alten Broker. Auch eine bessere Auswahl an Aktien, eine leichter bedienbare Tradingsoftware und ein besserer Service können für einen Wechsel sprechen. Haben Sie einen geeigneten Broker gefunden, müssen Sie dort zunächst ein Handelskonto eröffnen und die Legitimation vornehmen. Je nach Broker kann die Legitimation per PostIdent oder VideoIdent erfolgen.
    Bei der alten Bank muss der Trader oft keinen Antrag auf die Depotübertragung stellen. Viele Online-Broker übernehmen für ihre Neukunden den kompletten Umzug und stellen dafür spezielle Übertragungsformulare zur Verfügung. Der neue Broker wird mit diesen Formularen berechtigt, den Umzug vom alten Broker vorzunehmen.
    Möchten Sie das Aktiendepot übertragen und zu einem anderen Broker wechseln, löscht der neue Broker das bestehende Depot bei der alten Bank nicht. Um die Löschung zu veranlassen, genügt zumeist ein formloses Schreiben an die alte Bank. Erfolgt diese Löschung nicht, kann die alte Bank weiterhin Depotgebühren erheben.
    Haben Sie alle diese Schritte erledigt, müssen Sie auf die Übertragung der Wertpapiere warten. Das sollte nicht länger als vier bis sechs Wochen dauern. Müssen Sie länger warten, sollten Sie den neuen Broker kontaktieren.

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    Rechtliche Regelungen für die Übertragung des Aktiendepots

    Eine Übertragung des Aktiendepots zu einem anderen Broker ist lediglich dann sinnvoll, wenn alles reibungslos abläuft. Der Gesetzgeber legt in Deutschland Wert auf den Verbraucherschutz und auf die Förderung des Wettbewerbs durch einfache Rahmenbedingungen für einen Wechsel. Möchten Sie mit Ihrem Aktiendepot zu einem anderen Broker wechseln, sollten Sie die rechtlichen Regelungen beachten:

    • Kündigung: Das Konto muss schriftlich gekündigt werden. Eine Kündigung des alten Depots per E-Mail wird jedoch bei den meisten Brokern anerkannt. Für die Kündigung reicht ein formloses Schreiben aus. Fristen muss der Trader für die Kündigung nicht beachten.
    • Kosten: Die Übertragung des Depots von einem Broker zum anderen muss für den Trader kostenfrei stattfinden. Nach einem Urteil des BGH von 2004 ist der Broker zur Verwahrung und zur anschließenden Freigabe der Wertpapiere verpflichtet.
    • Dauer: Es bestehen keine gesetzlichen Regelungen, wie lange die Übertragung der Aktien zum neuen Broker dauern darf.
    • Steuern: Wechseln Sie mit Ihrem Depot von einem Broker zum anderen, werden dabei auch die Steuerdaten übermittelt. Sie sollten sich erkundigen, ob Sie einen Freistellungsauftrag beim alten Broker widerrufen und beim neuen Broker einen neuen Freistellungsauftrag stellen müssen.

    Trader, die mit ihrem Depot zu einem anderen Broker wechseln müssen, werden vom Gesetzgeber geschützt. Das Kündigungsrecht ist einfach gestaltet. Trader müssen keine Gebühren zahlen.

    Aktiendepot übertragen auf eine andere Person – das müssen Sie beachten

    Die Übertragung eines Aktiendepots auf eine andere Person gestaltet sich ähnlich einfach wie die Übertragung des eigenen Depots zu einem anderen Broker. Soll der Broker bei der Übertragung des Depots auf eine andere Person nicht gewechselt werden, müssen die Daten des Kontoinhabers geändert werden. Sie müssen dafür abhängig vom Broker ein Formular ausfüllen oder ein Schreiben an den Broker richten. Sie teilen dem Broker mit, dass Ihr Depot auf eine andere Person übertragen werden soll. Damit die Übertragung schnell und problemlos erfolgen kann, sollten Sie die Daten des neuen Kontoinhabers direkt angeben.
    Handelt es sich bei der Übertragung des Depots an eine andere Person um eine Schenkung oder eine Erbschaft, ist dafür ein entsprechender Nachweis erforderlich. Wichtig sind hierfür das Geburtsdatum sowie die steuerliche Identifikationsnummer. Der Broker fragt bei einer Schenkung oder Erbschaft auch Anschriften und Finanzämter ab. Bei einer Schenkung oder Erbschaft muss auch das Verwandtschaftsverhältnis des bisherigen Depoteigentümers zum neuen Depoteigentümer angegeben werden. Wird dieses Verwandtschaftsverhältnis nicht angeführt, müssen Sie als bisheriger Eigentümer die Abgeltungssteuer von 25 Prozent bezahlen, wenn das Depot nach dem 1. Januar 2009 eröffnet wurde.
    Möchten Sie den bisherigen Broker nicht beibehalten, sollten Sie zusammen mit der Person, auf die Sie das Depot übertragen möchten, über den Brokervergleich einen geeigneten Broker auswählen. Bei diesem Broker eröffnen Sie für den neuen Depotinhaber ein Handelskonto und informieren diesen Broker, dass Sie Ihr bisheriges Depot auf eine andere Person übertragen möchten. Die Löschung des alten Depots darf nicht vergessen werden.

    Der Wertpapierhandel auf DEGIRO wird auch über mobile Endgeräte möglich

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    Die Wahl des richtigen Brokers für die Depotübertragung

    Sind Sie mit Ihrer bisherigen Bank oder Ihrem bisherigen Broker nicht zufrieden, sollten Sie den Brokervergleich nutzen. Um später keine bösen Überraschungen zu erleben, kommt es auf die Seriosität des Brokers an. Ein seriöser Broker besitzt eine Lizenz einer staatlichen Aufsichtsbehörde und wird von dieser Aufsichtsbehörde reguliert. Seriöse Broker gewähren eine Einlagensicherung für ihre Kunden, die abhängig davon ist, in welchem Land der Broker seinen Sitz hat. Deutsche Broker gewähren eine Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro pro Kunde und sind Mitglied in einem Einlagensicherungsfonds. Bei ausländischen Brokern kann diese Einlagensicherung geringer ausfallen. Bei einem seriösen Broker müssen Sie für einen Depotwechsel keine Gebühr bezahlen.
    Im Depotvergleich sollten Sie auch auf die Gebühren achten, die für das Depot und für die Transaktionen erhoben werden. Die Höhe der Transaktionsgebühren hängt von der Art der gehandelten Wertpapiere und vom Transaktionsvolumen ab. Sie sollten außerdem darauf achten, an welchen Börsen gehandelt wird, welche Aktien verfügbar und welche Ordertypen möglich sind. Neben den einfachen Ordern sollten zur Begrenzung des Risikos auch besondere Arten von Ordern verfügbar sein, beispielsweise Limit Orders, Stop Loss Orders oder Stop Limit Orders. Order können bei vielen Brokern tagesgültig sowie unbefristet gültig erstellt werden. Sie sollten vor einem Wechsel des Brokers auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen beachten.

    Fazit: Aktiendepot übertragen kann Vorteile bringen

    Die Übertragung des Aktiendepots zu einem anderen Broker oder auf eine andere Person kann sich lohnen. Übertragen Sie das Depot zu einem anderen Broker, können Sie auf Dauer Gebühren sparen. Bei einer Übertragung des Depots im Rahmen einer Schenkung auf ein Kind oder auf den Ehepartner können Sie Abgeltungssteuer sparen. Wichtig ist dabei, dass Sie das Verwandtschaftsverhältnis zu dieser Person angeben. Geschieht das nicht, müssen Sie die Abgeltungssteuer zahlen, da es sich um einen Verkauf handelt. Für die Übertragung des Depots zu einem anderen Broker darf keine Gebühr erhoben werden. Der neue Broker kann sich um die Formalitäten zur Übertragung des Depots kümmern. Sie sollten allerdings nicht vergessen, das Depot beim alten Broker zu löschen, da Sie anderenfalls weiterhin Depotgebühren bezahlen müssen. Die Übertragung des Aktiendepots zu einem anderen Broker sollte nicht länger als sechs Wochen dauern. Für diese Zeit gilt eine Handelssperre, in der Sie über Ihre Wertpapiere nicht verfügen können. Um Verluste zu vermeiden, sollten Sie die vorhandenen Aktien prüfen, bevor Sie das Aktiendepot übertragen.

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