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Aktiendepot eröffnen: In wenigen Schritten zum eigenen Wertpapierdepot

Aktiendepot eröffnenWer Aktien erwerben möchte, benötigt dafür ein Aktiendepot. Viele Banken bieten mittlerweile spezielle Konditionen für Wertpapierdepots. Bevor Sie ein Aktiendepot eröffnen, sollten Sie die Konditionen mehrerer Anbieter vergleichen. Die Depots werden nicht wie normale Konten für den allgemeinen Zahlungsverkehr genutzt. Es werden darin ausschließlich Wertpapiere verwahrt und verwaltet. Kauft oder verkauft ein Anleger zum Beispiel Aktien, so bucht die depotführende Bank diese in das Kunden-Depot ein und bei einem Verkauf wieder aus. Wie Sie online in wenigen Schritten ein Wertpapierdepot eröffnen können und was dabei zu beachten ist, wird nachfolgend beschrieben.

  • Ein Aktiendepot bildet die Grundlage für den Kauf und Verkauf von Aktien.
  • Wertpapierdepots lassen sich schnell und einfach online anlegen.
  • Ein Vergleich der Konditionen mehrerer Anbieter ist ratsam.
  • Abgeltungssteuer: Freibeträge nutzen und Steuern sparen!
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Platz 1
ETF-Anbieter, Aktienhandel, Discountbroker, Futures, Daytrading, Zertifikate, Aktiendepot - mit Filter
Anbieterinformationen
Degiro
  • Order Inter­national: 0,50 €
  • Einlagen­sicherung: 20.000 €
Depot­gebühr
0,00 €
Order­gebühr Inland
2,08 €
Platz 2
CFD, Forex, ETF-Sparplan, ETF-Anbieter, Aktienhandel, Discountbroker, Daytrading, Zertifikate, Fonds, Aktiendepot - mit Filter, Forex - engl.
Anbieterinformationen
flatex
  • Order Inter­national: 9,90 €
  • Einlagen­sicherung: 100.000 €
Depot­gebühr
0,00 €
Order­gebühr Inland
5,90 €
Platz 3
Binäre Optionen, CFD, Forex, Social Trading, Aktienhandel, Discountbroker, Daytrading, STP, ECN, Krypto
Anbieterinformationen
XTB
  • Order Inter­national: min 4,99 €
  • Einlagen­sicherung: 20.000 €
Depot­gebühr
0 €
Order­gebühr Inland
min 3,99 €
Platz 4
CFD, ETF-Sparplan, ETF-Anbieter, Aktienhandel, Discountbroker, Futures, Daytrading, Zertifikate, Fonds, Aktiendepot - mit Filter
Anbieterinformationen
OnVista Bank
  • Order Inter­national: 12,50 €
  • Einlagen­sicherung: 4,1 Mio. €
Depot­gebühr
0,00 €
Order­gebühr Inland
6,50 €
Platz 5
CFD, Forex, Girokonto, Tagesgeld, Kreditkarte, ETF-Sparplan, ETF-Anbieter, Aktienhandel, Discountbroker, Futures, Daytrading, Zertifikate, Fonds, Kredite
Anbieterinformationen
Consorsbank
  • Order Inter­national: 24,95 €
  • Einlagen­sicherung: 120 Mio. €
Depot­gebühr
0,00 €
Order­gebühr Inland
3,95 €
Platz 6
CFD, Forex, ETF-Anbieter, Aktienhandel, Discountbroker, Futures, Daytrading, Zertifikate, ECN, Aktiendepot - mit Filter
Anbieterinformationen
Lynx Broker
  • Order Inter­national: 5 USD
  • Einlagen­sicherung: 30 Mio. USD
Depot­gebühr
0,00 €
Order­gebühr Inland
5,80 €
Platz 7
CFD, ETF-Sparplan, ETF-Anbieter, Aktienhandel, Discountbroker, Futures, Daytrading, Zertifikate, Fonds
Anbieterinformationen
SBroker
  • Order Inter­national: 24,47 €
  • Einlagen­sicherung: unbegrenzt
Depot­gebühr
0,00 €
Order­gebühr Inland
9,97 €
Platz 8
Girokonto, Festgeld, Tagesgeld, Kreditkarte, ETF-Sparplan, ETF-Anbieter, Aktienhandel, Discountbroker, Daytrading, Zertifikate, Fonds, Kredite
Anbieterinformationen
ING-DiBa
  • Order Inter­national: 22,40 €
  • Einlagen­sicherung: 1,04 Mrd. €
Depot­gebühr
0,00 €
Order­gebühr Inland
9,90 €
Platz 9
CFD, Forex, ETF-Anbieter, Aktienhandel, Discountbroker, Futures, Daytrading, Zertifikate, ECN, Aktiendepot - mit Filter
Anbieterinformationen
CapTrader
  • Order Inter­national: 2 USD
  • Einlagen­sicherung: 30 Mio. USD
Depot­gebühr
0,00 €
Order­gebühr Inland
4,00 €
Platz 10
CFD, Girokonto, Kreditkarte, ETF-Sparplan, ETF-Anbieter, Aktienhandel, Discountbroker, Daytrading, Zertifikate, Fonds, Kredite
Anbieterinformationen
comdirect
  • Order Inter­national: 12,90 €
  • Einlagen­sicherung: 81 Mio. €
Depot­gebühr
0,00 €
Order­gebühr Inland
9,90 €
Platz 11
Girokonto, Tagesgeld, Kreditkarte, ETF-Sparplan, ETF-Anbieter, Aktienhandel, Discountbroker, Daytrading, Zertifikate, Fonds, Kredite
Anbieterinformationen
1822direkt
  • Order Inter­national: 49,95 €
  • Einlagen­sicherung: unbegrenzt
Depot­gebühr
0,00 €
Order­gebühr Inland
9,90 €
Platz 12
Girokonto, Tagesgeld, Kreditkarte, ETF-Sparplan, ETF-Anbieter, Aktienhandel, Discountbroker, Daytrading, Zertifikate, Fonds, Kredite
Anbieterinformationen
DKB
  • Order Inter­national: 75,00 €
  • Einlagen­sicherung: unbegrenzt
Depot­gebühr
0,00 €
Order­gebühr Inland
10,00 €
Platz 13
Girokonto, Festgeld, Tagesgeld, Kreditkarte, ETF-Sparplan, ETF-Anbieter, Aktienhandel, Discountbroker, Daytrading, Zertifikate, Fonds, Kredite
Anbieterinformationen
TARGOBANK
  • Order Inter­national: -
  • Einlagen­sicherung: 279 Mio. €
Depot­gebühr
30,00 €
Order­gebühr Inland
8,90 €
Platz 14
Girokonto, Festgeld, Tagesgeld, Kreditkarte, ETF-Sparplan, ETF-Anbieter, Aktienhandel, Discountbroker, Daytrading, Zertifikate, Fonds
Anbieterinformationen
Wüstenrot
  • Order Inter­national: 24,90 €
  • Einlagen­sicherung: 92 Mio. €
Depot­gebühr
0,00 €
Order­gebühr Inland
9,90 €
Platz 15
ETF-Anbieter, Aktienhandel, Krypto Börse
Anbieterinformationen
ccTrader
  • Order Inter­national: 9,99 €
  • Einlagen­sicherung: 20.000 €
Depot­gebühr
0,00 €
Order­gebühr Inland
9,99 €
Platz 16
Girokonto, Festgeld, Tagesgeld, Kreditkarte, Kredite
Anbieterinformationen
norisbank
  • Order Inter­national: 15,00 €
  • Einlagen­sicherung: 12 Mrd. €
Depot­gebühr
0 €
Order­gebühr Inland
ab 8,90 €
Platz 17
CFD, Forex, ETF-Anbieter, Aktienhandel, Discountbroker, Futures, Daytrading, Zertifikate, ECN, Fonds
Anbieterinformationen
Interactive Brokers
  • Order Inter­national: 1 USD
  • Einlagen­sicherung: 30 Mio. USD
Depot­gebühr
0,00 €
Order­gebühr Inland
4,00 €
Platz 18
Girokonto, Tagesgeld, Kreditkarte, Kredite
Anbieterinformationen
netbank
  • Order Inter­national: 25,00 €
  • Einlagen­sicherung: 5,46 Mio. €
Depot­gebühr
11,90 €
Order­gebühr Inland
9,95 €
Platz 19
ETF-Sparplan, ETF-Anbieter, Aktienhandel, Discountbroker, Daytrading, Zertifikate, Fonds
Anbieterinformationen
DB maxblue
  • Order Inter­national: 15,00 €
  • Einlagen­sicherung: 12 Mrd. €
Depot­gebühr
0,00 €
Order­gebühr Inland
8,90 €
Platz 20
CFD, Forex, ETF-Sparplan, ETF-Anbieter, Aktienhandel, Discountbroker, Daytrading, Zertifikate, Fonds
Anbieterinformationen
Brokerport
  • Order Inter­national: 9,99 €
  • Einlagen­sicherung: 100.000 €
Depot­gebühr
0,00 €
Order­gebühr Inland
6,49 €
Platz 21
ETF-Anbieter, Aktienhandel, Discountbroker, Futures, Daytrading, Zertifikate, Fonds
Anbieterinformationen
BANX Brokerage
  • Order Inter­national: 3 USD
  • Einlagen­sicherung: 30 Mio. USD
Depot­gebühr
0,00 €
Order­gebühr Inland
3,90 €
Platz 22
ETF-Anbieter
Anbieterinformationen
ceros24
  • Order Inter­national: 0,017 USD je Aktie
  • Einlagen­sicherung: 30 Mio. USD
Depot­gebühr
0,00 €
Order­gebühr Inland
5,40 €
Platz 23
CFD, Forex, ETF-Anbieter, Aktienhandel, Discountbroker, Daytrading
Anbieterinformationen
CFX Broker
  • Order Inter­national: 15 USD
  • Einlagen­sicherung: 100.000 €
Depot­gebühr
0,00 €
Order­gebühr Inland
5,00 €
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Was ist ein Aktiendepot?

Ein Aktiendepot bildet die Basis für den Aktien-Handel. Über das Depot werden der Kauf und der Verkauf von Wertpapieren abgewickelt. Dabei werden keine Geldbeträge, sondern Wertpapier-Bestände verbucht. Ergänzend zum Aktiendepot wird ein sogenanntes „Verrechnungskonto“ bei der entsprechenden Bank geführt. Auf diesem schreibt die Bank die Zu- und Abflüsse aus dem Aktien-Handel gut. Das Verrechnungskonto, das zu einem Aktiendepot gehört, ist jedoch nicht mit einem Girokonto vergleichbar, auch wenn die Funktionsweise ähnlich ist. Es beinhaltet keine Girofunktion. Somit ist es nicht möglich, Überweisungen zu einem externen Konto vorzunehmen. Der Zahlungsverkehr ist lediglich hin zu einem bei der Aktiendepot-Eröffnung angegebenen Girokonto (Referenzkonto) möglich. Damit lässt sich das Verrechnungskonto eher mit einem Tagesgeldkonto vergleichen. Es dient ausschließlich der Abwicklung der Wertpapiergeschäfte.

Wie wird ein Aktiendepot angelegt?

Vormals war es der klassische Weg, zu seiner Hausbank zu gehen, um über den persönlichen Finanzberater ein Aktiendepot eröffnen zu können. Diese Möglichkeit gibt es nach wie vor. In der Zeit des World Wide Web geht es jedoch auch autonomer, schneller und einfacher. So lässt sich ein Wertpapierdepot heute problemlos bei einem Online-Broker eröffnen.

Welche Kosten entstehen für ein Aktiendepot?

Anders als viele Girokonten sind Aktiendepots häufig kostenlos. Das bedeutet, dass Anleger für die Nutzung keine Gebühren zahlen müssen. Kosten entstehen meist nur dann, wenn auch tatsächlich eine Order getätigt wird, also wenn der Anleger Wertpapiere kauft. Auch die dazugehörigen Verrechnungskonten werden in der Regel kostenlos zur Verfügung gestellt.

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Das richtige Aktiendepot: Welches Depot passt zu mir?

Weil das passende Aktiendepot von dem persönlichen Investitionsplan abhängig ist, ist es kaum möglich, pauschal einen Broker zu empfehlen. Anleger, die beispielsweise einen ETF-Sparplan langfristig aufbauen möchten und nicht mit Einzelaktien handeln wollen, sollten darauf achten, dass die Kosten für den Sparplan möglichst niedrig sind oder dieser sogar kostenlos angeboten wird.

Das richtige Depot für die eigenen Bedürfnisse wählen

Anleger, die regelmäßig kleinere Summen investieren möchten, sollten einen Broker wählen, bei dem die Order-Kosten möglichst niedrig sind. Beispiel: Wenn von den 100,00 Euro, die ein Anleger möglicherweise pro Monat in Aktien investieren möchte, Order-Kosten in Höhe von jeweils 5,00 Euro abgezogen werden, betragen die Kosten nach zehn Jahren insgesamt 600 Euro. Werden von einem Anbieter jedoch nur 2,00 Euro pro Order verlangt, so beläuft sich der Gesamtbetrag nach zehn Jahren nur 200 Euro. Für einige Anleger mag dies kaum eine Rolle spielen. Für Privatanleger, die langfristig ein Vermögen aufbauen wollen, ist dies jedoch mitunter viel Geld. Ein Anbieter-Vergleich lohnt sich somit immer.

Tipp: Immer, wenn es sich um ‚regelmäßige‘ Ausgaben handelt, ist es ratsam, nie nur einen einzelnen Betrag zu betrachten. Besser ist es, Beträge langfristig hochzurechnen. Denn in der Regel wird ein Aktiendepot nicht nur wenige Wochen, Monate oder ein Jahr gehalten, sondern über zehn, 20 oder 30 Jahre. Anleger sollten in diesem Zusammenhang darüber nachdenken, welche Gebühren sie bereit sind, in dem entsprechenden Zeitraum zu zahlen.

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Die Anmeldung in fünf Schritten

Die Eröffnung eines Wertpapierdepots lässt sich in der Regel innerhalb kurzer Zeit vornehmen.

In fünf einfachen Schritten zum Aktiendepot:

  1. Die Auswahl: Im ersten Schritt sollten interessierte Anleger verschiedene Angebote miteinander vergleichen, um den für sich passenden Anbieter eines Aktiendepots zu finden.
  2. Das Eröffnungsformular: Um ein Aktiendepot zu eröffnen, ist es erforderlich, das entsprechende Formular auf der Webseite des gewählten Brokers auszufüllen. Gegebenenfalls ist es auch möglich, die Adressdaten zu hinterlegen und sich die Eröffnungsdokumente per Post zusenden zu lassen.
  3. Die Verifizierung: Alle Banken sind gesetzlich dazu verpflichtet, eine Identifikationsprüfung durchzuführen. Diese erfolgt zumeist per Post-Ident- oder Video-Ident-Verfahren.
  4. Die Bestätigung: Nachdem der neue Depot-Inhaber alle Unterlagen ausgefüllt und unterschrieben an den Anbieter zurückgeschickt hat und diese erfolgreich geprüft wurden, erhält er nach wenigen Tagen per Post alle wichtigen Unterlagen und Passwörter.
  5. Die Ersteinzahlung: Nach der Freischaltung des Depots kann der Aktiendepot-Inhaber eine erste Einzahlung von seinem Girokonto auf das Depotkonto vornehmen und mit der Investition in Aktien beginnen.

Wer einen unverbindlichen Aktienbroker-Vergleich durchgeführt hat, jedoch noch unsicher ist, welcher Anbieter und welches Produkt auf die persönlichen Bedürfnisse am besten zugeschnitten ist, kann auch einzelne Kriterien noch einmal gezielt gegenüberstellen. Dabei kann es sich zum Beispiel um die Konditionen oder um die verfügbaren Aktien, aber auch um den Kundenservice handeln.

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Die Kontoeröffnung bei DEGIRO nimmt nur wenige Minuten in Anspruch

Abgeltungssteuer sparen: Freistellungsauftrag erteilen!

Wer ein Aktiendepot eröffnen möchte, sollte auch die Abgeltungssteuer beachten. Im Normalfall werden 25 Prozent der erzielten Gewinne an das Finanzamt abgeführt. Beispiel: Kauft ein Anleger Aktien für 100,00 Euro und verkauft diese später für 200,00 Euro, so hat er einen Gewinn von 100,00 Euro erzielt. Davon gehen dann 25,00 Euro (25 Prozent) an das Finanzamt. Darin enthalten sind der Solidaritätszuschlag und, falls zutreffend, die Kirchensteuer. Das Abführen der Steuer an das Finanzamt übernimmt die Bank, der entsprechende Betrag wird direkt abgezogen.

Allerdings gibt es einen Freibetrag, der sich bei Alleinstehenden auf 801,00 Euro beläuft. Bei Ehepaaren verdoppelt sich die Summe auf 1.602,00 Euro (Jahr 2018). Steuern müssen demnach erst dann gezahlt werden, wenn im Jahr mehr Gewinn erzielt wird. Um den Freibetrag nutzen zu können, müssen Anleger einen Freistellungsauftrag ausfüllen und einreichen. Einige Banken erinnern ihre Kunden freundlicherweise auch daran.

Unterschied zwischen Aktienkurs und Unternehmenswert

Nicht immer stellt der Aktienwert auch den Unternehmenswert dar. Kommt es etwa wegen einer negativen Berichterstattung unter den Aktionären zu einer Panik, sind diese nicht selten geneigt, ihre Unternehmensaktien schnell zu verkaufen. Der Wert der Aktie sinkt somit. Dies gilt aber nicht für den Wert des Unternehmens, dieser bleibt unverändert. Aber auch das Gegenteil kann eintreten. Wenn über ein Unternehmen in den Medien positiv berichtet wird, werden viele Menschen darauf aufmerksam und kaufen Unternehmensaktien. In der Folge steigt der Aktienkurs, weil die Aktie gefragt ist.

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Was ist eigentlich unter „Aktien“ zu verstehen?

Wer sich mit dem Thema „Aktien“ bislang nicht beschäftigt hat, hält diese häufig für langweilig oder undurchschaubar. Schließlich bestehen sie aus Zahlen und Diagrammen, die ohnehin niemand versteht. Aber ist das wirklich so? Wer einen genaueren Blick auf die Aktien wirft, wird feststellen, dass sie alles andere als langweilig sind. Bei Aktien handelt es sich um Wertpapiere, die einen Anleger an einem Unternehmen bzw. an dessen Entwicklung beteiligen. Sollte sich das gewählte Unternehmen positiv entwickeln, weil es beispielsweise große Gewinne erzielen konnte, steigt damit auch der Wert der Unternehmensaktie.

Die Funktionsweise von Aktien

Mit dem Aktienkauf erwarten Anleger folgende Ereignisse:

1. Ausschüttung einer jährlichen Dividende

Der Anleger ist damit am Unternehmensgewinn direkt beteiligt und erhält je nach Aktienmenge den entsprechenden Anteil ausgeschüttet.

2. Verkauf der Aktien zu einem höheren Preis

Angebot und Nachfrage orientieren sich immer auch an dem Aktienkurs. Angenommen, ein Anleger besitzt 20 Aktien eines Unternehmens, die er vor einem Jahr für 25,00 Euro je Aktie erworben hat. Das Unternehmen hat sich seither positiv entwickelt. Mit der daraus resultierenden zunehmenden Nachfrage steigt auch der Preis der Aktie. Wenn diese zum Beispiel innerhalb des letzten Jahres im Wert um 50 Prozent gestiegen ist, so hat sich auch das Geld des Anlegers entsprechend vervielfacht. Ergebnis: Würde der Anleger seine Aktien nun verkaufen, so hätte er aus dem investierten Betrag von vormals 500 Euro stolze 750 Euro gemacht. Bei einem Verkauf würde sich sein Gewinn demnach auf 250 Euro belaufen.

DEGIRO Handelsplattformen

DEGIRO bietet den Aktienhandel auch von unterwegs via App an

Wichtige Begriffe aus der Aktien-Welt: Small Caps, Mid Caps und Blue Chips

1. Small Caps

Als „Small Caps“ werden kleine Unternehmen bezeichnet, die einen vergleichsweise niedrigen Kapitalwert aufweisen. Zusammen mit den „Mid Caps“ bilden sie die Nebenwerte. Für Anleger ist es empfehlenswert, später nicht ausschließlich auf große Unternehmen zu setzen, sondern auch die kleinen Firmen einzubeziehen. Denn junge und kleine Unternehmen haben womöglich viel Potenzial, sich zu entwickeln und im Wert zu steigen.

2. Mid Caps

Die sogenannten „Mid Caps“ sind Unternehmen, die die deutsche Wirtschaft weniger stark bestimmen als zum Beispiel die 30 DAX-Unternehmen. Aber auch diese Firmen werden in einem Index, dem MDAX, zusammengefasst. In diesem sind 50 mittelgroße Firmen enthalten, die in Deutschland ansässig und tätig sind.

3. Blue Chips

Zuletzt gibt es die „Blue Chips“. Dabei handelt es sich um die größten und umsatzstärksten Unternehmen Deutschlands und somit um die „Schwergewichte“ im Aktiengeschäft. Die Unternehmen, die auch als Standardwerte bezeichnet werden, sind zumeist auch in den großen Leit-Indizes enthalten. Der Deutsche Aktienindex (DAX) ist in Deutschland der größte Leitindex. In diesem sind die 30 umsatzstärksten und größten deutschen Unternehmen vertreten.

Deutscher Aktienindex

Der Deutsche Aktienindex, kurz: DAX, listet die 30 größten und umsatzkräftigsten deutschen Unternehmen, die an der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet sind. Bei dem DAX handelt es sich um eine Marke der Deutsche Börse AG. Bereits seit 1988 ist er das Spiegelbild für die deutsche Wirtschaft. Er gilt als Leitindex für den deutschen Aktienmarkt. Am 1. Juli 2018 wurde der DAX 30 Jahre alt.

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Drei Unternehmenskennzahlen, die Anleger kennen sollten

Beim Erwerb von Aktien ist es unumgänglich, dass sich Anleger mit einigen wichtigen Kennzahlen auseinandersetzen, um nicht unüberlegt Aktien zu kaufen. Vorweg sei gesagt: Niemand kann exakt vorhersagen, wie sich ein Aktienkurs entwickelt. Dennoch ist es für einen Anleger wichtig, die folgenden drei Unternehmenskennzahlen zu kennen und zu verstehen.

1. Der Gewinn

Einfach ausgedrückt, ist der Gewinn die Summe, die bei einer Gewinn- und Verlustrechnung übrig bleibt – der Jahresüberschuss. Aktiengesellschaften sparen zunächst fünf Prozent des erwirtschafteten Gewinns für schlechte Zeiten an, bilden also Rücklagen. Dies wird so lange umgesetzt, bis diese mindestens zehn Prozent des Grundkapitals erreicht haben. Die verbleibende Gewinnsumme kann in das nächste Jahr übernommen werden. Oder aber das Geld wird an die Aktionäre des Unternehmens ausgeschüttet – die Dividende.

DEGIRO Auszeichnungen

DEGIRO wurde bereits mehrfach ausgezeichnet

2. Die Eigenkapital-Quote

Mit der Eigenkapital-Quote wird der Grad der Verschuldung von Unternehmen angegeben. Die Quote zeigt auf, wie hoch der Anteil des Eigenkapitals am gesamten Kapital einer Aktiengesellschaft (AG) ist. Hier gilt: Je höher die Eigenkapital-Quote, desto geringer der Verschuldungsgrad eines Unternehmens. Je geringer die Eigenkapital-Quote, desto niedriger die Bonität der Firma.

3. Der Cashflow

Cashflow lässt sich mit „Fluss des Geldes“ übersetzen: Wie viel Geld wird eingenommen und wie viel ausgeben? Wer beispielsweise pro Monat 2.000,00 Euro netto (der Gewinn) verdient und davon 1.700,00 Euro für Kleidung, Miete und Nebenkosten aufwendet, erhält einen positiven Cashflow von 300,00 Euro. Die Kennzahl gibt also an, wie viel Geld ein Unternehmen erwirtschaftet hat und in welcher finanziellen Lage es sich befindet.

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Fazit: Online schnell und einfach ein Aktiendepot eröffnen

Vor der Eröffnung eines Aktiendepots ist es zunächst empfehlenswert, einen Online-Broker Vergleich durchzuführen. Die anschließende Depot-Anmeldung nimmt in der Regel nur wenig Zeit in Anspruch und lässt sich ganz einfach online durchführen. Daneben gibt es auch noch die Möglichkeit, ein Aktiendepot in der Filiale zu eröffnen. Neben persönlichen Daten wie Name und Anschrift werden in der Regel auch Angaben zu den bisherigen Handelserfahrungen sowie zu den eigenen Vermögens- und Einkommensverhältnissen abgefragt. Die Broker benötigen diese Angaben, um die Kunden in eine entsprechende Risikoklasse einzustufen. Darüber hinaus muss jeder neue Aktiendepot-Kunde die gesetzlich vorgeschriebene Identifikationsprüfung durchlaufen. Diese kann je nach Broker mittels PostIdent-Verfahren oder VideoIdent-Verfahren durchgeführt werden. Je nach gewählter Methode erhält der neue Aktiendepot-Inhaber seine Zugangsdaten innerhalb weniger Tage zugeschickt. Sodann kann er eine erste Einzahlung vornehmen und Aktien erwerben.

Und womit sollten sich Anleger beschäftigen, bevor sie ein Aktiendepot eröffnen? Wer ein Wertpapierdepot eröffnen möchte, sollte wissen, wie Aktien überhaupt funktionieren und in welche Kategorien sie eingeteilt werden. Weiterhin sollten sie über die wichtigsten Aktien-Kennzahlen und Unternehmenskennzahlen Bescheid wissen.

Aktiendepot eröffnen