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Aktienanalyse Zalando – Deshalb verlor die Zalando-Aktie zehn Prozent ihres Werts!

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Die Aktie von Zalando verlor am Dienstag um zehn Prozent. Die Anleger reagierten zunächst verunsichert, doch langfristig könnte sich die Aktie wieder erholen und ein attraktives Investment bleiben. Der hohe Kursrückgang lag am Verkauf eines großen Aktienpakets. Dennoch bleibt der langfristige Aufwärtstrend weiter bestehen.

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Leichte Erholung am Mittwoch

Schon am Mittwoch erholte sich die Aktie wieder leicht und gewann gleich zur Markteröffnung wieder 0,6 Prozent hinzu. Diese leichten Gewinne konnte die Aktie zwar zunächst nicht halten, doch die Aktie versuchte sich nach den Verlusten am Vortag direkt an einer Stabilisierung. In der Nacht zum Dienstag verkaufte der schwedische Großinvestor Kinnevik einen großen Teil seines Aktienpakets. Der Bruttoerlös soll bei 558 Millionen Euro liegen.

Der Investor trennte sich von insgesamt 13,12 Millionen Zalando-Aktien. Für Kinnevik bedeutete der Verkauf damit einen großen Gewinn, während kleinere Anleger zumindest kurzfristig Verluste hinnehmen mussten. Der Kurs, zu dem Kinnevik seine Anteile verkaufen konnte, lag bei 42,50 Euro. Auf etwa diesen Wert fiel zunächst auch die Aktie. Der schwedische Investor platzierte seine Anteile bei den Investmentbanken Goldman Sachs und Credit Suisse, die diese dann veräußerten.

Aktienanalyse Zalando

Gewinn für Großinvestor

Bei seinem Einstieg 2010 bei Zalando hatte Kinnevik wohl deutlich weniger bezahlt. Zalando ging erst 2014 an die Börse. Bei dem Initial Public Offering (IPO=) 2010 konnte Kinnevik die Aktien zu einem Preis von 21,50 Euro erwerben. Kinnevik bleibt aber an Zalando beteiligt und reduzierte seine Anteile lediglich von 31 auf 25,8 Prozent. Zudem bleibt der Investor der größte Aktionär von Zalando.

Die Beteiligungsgesellschaft will mit dem Verkauf des Aktienpakets wohl das eigene Portfolio weiter diversifizieren. Zalando sei in der letzten Zeit zum größten Posten im Portfolio geworden. Das Unternehmen will laut seinem Chef Georgi Ganev sein Portfolio verstärkt in nicht-börsennotierte Unternehmen weiterentwickeln. Zudem wolle man mit der Trennung von einigen Zalando-Aktien sicherstellen, dass das Unternehmen sein Investitionstempo aufrechterhalten kann.

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Große Gewinne bei Zalando

Zalando ist derzeit im MDAX gelistet und legte dort eine große Aufholjagd hin. Dies ist auch der Grund, dass Zalando in den letzten Monaten zum größten Posten im Kinnevik-Portfolio wurde. Seit Jahresbeginn stieg der Preis von etwa 22 auf zuletzt über 45 Euro. Die Erfolge der Zalando-Aktie wurden durch eine überraschend gute Geschäftsentwicklung im aktuellen Geschäftsjahr gestützt.

Allein von April bis Juni erhöhte sich die Anzahl der aktiven Kunden um rund 15 Prozent und lag damit im Juni bei über 28 Millionen. Die Anzahl der Bestellungen erhöhte sich um fast ein Viertel auf rund 36 Millionen. Zudem konnte Zalando sein bereinigtes operatives Ergebnis im zweiten Quartal von 94 auf 101,7 Millionen Euro erhöhen. Dieses Ergebnis lag weit über den Erwartungen von Analysten.

Aktienanalyse Zalando

Weitere Großinvestoren bei Zalando

Nach Kinnvevik bleibt der dänische Unternehmer und Milliardär Holch Povlsen der zweitgrößte Einzelaktionär bei Zalando. Er besitzt 10,15 aller Anteile. Povlsen ist an zahlreichen bekannten Unternehmen beteiligt, darunter der Bekleidungshersteller Jack & Jones und der Zahlungsdienstleister Klarna aus Schweden.

Darüber hinaus halten weitere Großinvestoren Anteile an Zalando. Dazu gehören die britische Gesellschaft Baillie Gifford, die amerikanische Fondsgesellschaft Vanguard und Allianz Global Investors. Nur noch 3,62 Prozent der Aktien werden von den Gründern von Zalando gehalten. David Schneider und Robert Gentz hatten das Unternehmen 2008 gegründet. Auch der ehemalige Mutterkonzern Rocket Internet der Samwer-Brüder ist mit der Gesellschaft Zerena noch mit fast fünf Prozent an Zalando beteiligt.

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Verdopplung des Aktienkurses in diesem Jahr

Der Aktienkurs von Zalando verdoppelte sich seit Januar fast. Daher wiegen die zehn Prozent Verlust weniger schwer, wie es auf den ersten Blick erscheint. Die Korrektur begann sehr nahe beim  Allzeithoch der Aktie bei 50,34 Euro. Die Marktsituation schien ohnehin überkauft. Diese Situation klärte sich mit dem hohen Kursrückgang, dennoch liegt die Aktie noch immer etwa 7,7 Prozent über ihrem durchschnittlichen Kurs in den letzten 200 Handelstagen.

Derzeit ist die Zalando-Aktie etwa 41 Euro wert. Unter dem bisherigen Allzeithoch liegt ein Widerstand bei 48,31 Euro. Nach unten befindet sich bei 38,48 Euro eine Unterstützung.

Aktienanalyse Zalando news

Keine weiteren Verkäufe geplant

Bisher ist unklar, ob Kinnevik weitere Anteile verkaufen könnte. Dies könnte den Aktienkurs weiter nach unten ziehen. Allerdings sagte der Investor, dass er im nächsten halben Jahr keine weiteren Aktien verkaufen wolle. Zudem passe laut einem Sprecher Zalando weiter sehr gut ins Beteiligungsportfolio des Investors.

Die jüngsten Kursverluste sollten nicht überbewertet werden. Auch ein weiterer Kursrückgang sollte den langfristigen Aufwärtstrend nicht belasten. Auch das Allzeithoch von 50,34 Euro könnte bald wieder erreicht werden, was ein erneutes Kaufsignal darstellen würde. Die jetzige Situation könnte zudem ein interessanter Einstiegszeitpunkt für langfristig orientierte Anleger sein. Sie können die Aktie zu einem vergleichsweise günstigen Kurs kaufen, aber auf baldigen neue Kursanstiege hoffen.

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Größter Online-Modehändler in Europa

Seit 2008 entwickelt sich Zalando zum größte Mode-Onlinehändler in Deutschland und ist heute in ganz Europa aktiv. Schon 2014 vor dem Börsenstart wurde der Wert des Unternehmens auf fünf Milliarden Euro geschätzt. 2018 lagt der Börsenwert bei fast 13 Milliarden Dollar. 2018 konnte der Onlinehändler einen Umsatz von 5,4 Milliarden Euro sowie einen Gewinn von 173 Millionen Euro verzeichnen. Musste das Unternehmen bis 2013 noch Verluste hinnehmen, so lag das Unternehmen seit 2014 immer im Plus. Der Gewinn im Geschäftsjahr 2018 war jedoch bislang der höchste Gewinn.

Aktienkurs Zalando

 

Wer beim Börsengang im Oktober 2014 Aktien von Zalando erworben hatte und diese bis heute hält, konnte in den letzten knapp fünf Jahren Gewinne von 91 Prozent erzielen. Von 2014 bis zum Rekordhoch im Juli 2018 ging es ausschließlich nach oben. In der zweiten Jahreshälfte 2018 folgten dann erstmals Verluste.

Diese waren auch mit einer allgemeinen Schwächephase im Technologiesektor verbunden. Dazu kamen Bedenken hinsichtlich des weiteren Wachstums und der Gewinnmargen. Im Dezember letzten Jahres fiel die Aktie dann auf ein Tief von 21 Euro, setzte dann aber wieder zu einem Aufwärtstrend an, der bei rund 48 Euro vorläufig seinen Höhepunkt erreichte. Zalando gehört damit zu den besten Werten im MDAX. Auch das Hamburger Wirkstoffforschungsunternehmen Evotec, ist im MDAX gelistet und zeigt laut Evotec Aktienanalyse ebenfalls ein Aufwärtstrend, sowie positive Zeichen für die weitere Entwicklung der Aktie.

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Fazit: Kursrückgang bei Zalando wohl keine Gefahr für Aufwärtstrend

In dieser Woche verlor die Zalando-Aktie zehn Prozent ihres Werts. Der Grund war, dass sich der schwedische Großinvestor Kinnevik von etwa fünf Prozent seiner Anteile an Zalando trennte. Der Investor verkaufte insgesamt 13,12 Millionen Aktien und erzielte wohl eine Bruttoerlös von etwa einer halben Milliarde Euro.

Dennoch bleibt der langfristige Aufwärtstrend wohl intakt. Seit Jahresbeginn gewann die Zalando-Aktie fast das Doppelte hinzu, nachdem die Aktie im zweiten Halbjahr 2018 auf 21 Euro gefallen war. Der Grund für den enormen Kursanstieg sind auch derzeit überraschend gute Geschäftszahlen. Der aktuelle Kursrückgang könnte insbesondere für langfristig orientierte Anleger jedoch auch ein attraktiver Einstiegszeitpunkt sein, denn der Aktie wird durchaus langfristig wieder ein Anstieg in Richtung ihres Allzeithochs zugetraut.

Bilderquelle:

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