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Aktienanalyse Lufthansa

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Am Dienstag ging es für die Aktie der Lufthansa um fast drei Prozent nach oben, am Montag war die Aktie mit einem Anstieg von 2,7 Prozent sogar der Gewinner im DAX. In den Folgetagen erholte sich die Aktie weiter und gewann auch am Mittwoch leicht. Auf lange Sicht könnte die Lufthansa-Aktie sich wieder gut entwickeln, auch wenn nun zunächst Gewinnmitnahmen einiger Anleger möglich sind.

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Positive Signale bei Lufthansa-Aktie

Die Aktie der Lufthansa lag in dieser Woche über der 21-Tage-Linie, was als positives Zeichen gewertet wird. Zudem erhöhte das Analysehaus Kepler Cheuvreux ihr Kursziel für die Aktie auf 16,50 Euro und stufte die Aktie mit der Bewertung „kaufen“ ein. Diese Nachricht stützte die Aktien, die in den letzten Monaten an Wert verlor, weiter.

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Teilweise erreichte die Lufthansa-Aktie in dieser Woche ein Tageshoch von 14,10 Euro, konnte dieses Niveau aber nicht halten. Derzeit ist die Aktie rund 13,85 Euro wert und liegt damit in etwa auf der 21-Tage-Linie. Diese Linie stellt damit wohl einen hartnäckigen Widerstand dar, den die Aktie derzeit nicht dauerhaft überwinden kann. Schon Anfang August biss sich die Aktie an diesem Wert die Zähne aus. Überwindet die Aktie diesen Widerstand und blickt in Richtung 14 Euro, könnte der Aktienkurs weiter steigen.

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Erholung nach Jahrestief

Dennoch konnte sich die Lufthansa-Aktie in dieser Woche von ihrem Jahrestief von 12,58 Euro, dem schwächsten Wert seit Februar 2017, erholten und kletterte teilweise um zwölf Prozent. Allerdings zeigt das Chartbild zur Lufthansa-Aktie, dass der langfristige Abwärtstrend noch immer intakt ist. Der Wert der Aktie liegt noch immer 24 Prozent unter dem 200-Tage-Durchschnitt. Dies spricht für eine überkaufte Marktsituation. Zudem entwickelt sich das Jahrestief bei 12,58 Euro zu einer starken Unterstützung.

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Eine nachhaltige Erholung der Lufthansa-Aktie ist dennoch denkbar. Der Aufwärtstrend könnte bis 16,12 Euro nach oben gehen. An diesem Punkt liegt womöglich ein mittelfristiges Kursziel. Auf dem Weg dahin könnte die Lufthansa-Aktie zunächst jedoch den Höchstwert vom Dienstag bei 14,10 Euro wieder in den Blick nehmen. Steigt der Kurs über diesen Wert, könnte dies ein kurzfristiges Kaufsignal bedeuten.

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Auch im Branchenvergleich hohe Verluste

Kaum eine Aktie, die im DAX vertreten ist, musste in den letzten zwölf Monaten so hohe Verluste hinnehmen, wie die Lufthansa-Aktie. In den letzteren 52 Wochen verlor die Aktie fast 43 Prozent. Damit ist die Aktie der drittschlechteste Wert im DAX. Lediglich ThyssenKrupp und Covestro schnitten noch schlechter ab.

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Auch mit Blick auf andere Unternehmen aus der gleichen Branche tut sich die Lufthansa-Aktie seit Monaten schwer. Die Aktie verzeichnete im letzten Jahr eine Rendite von -41,08 Prozent. Der Durchschnitt aller Aktien aus dem Bereich Industrie lag im gleichen Zeitraum bei 0,49 Prozent. Damit liegt die Rendite der Lufthansa-Aktie hier 40,6 Prozent unter dem Mittelwert.

Aktien von Fluggesellschaften konnten im letzten Jahr ein mittlere jährliche Rendite von -0,84 Prozent erzielen. Auch hier liegt die Lufthansa damit 40,24 Prozent unter dem Durchschnitt. Diese Zahlen zeigen eine Underperformance der Lufthansa-Aktie im Branchenvergleich.

Im Branchenvergleich steht die Lufthansa jedoch bei der Dividendenrendite vergleichsweise gut da. Derzeit beträgt die Dividendenrendite 6,07 Prozent und damit höher als der Branchendurchschnitt von 2,86 Prozent.

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Bodenbildung möglich

Nun scheint jedoch eine Stabilisierung und Bodenbildung möglich und die Aktie könnte sich dauerhaft erholen. Rund um die Lufthansa wurden in den letzten Tagen zudem einige positive Nachrichten bekannt. So einigten sich die Deutsche Bahn und die Lufthansa im Streit um zu hohe Zuschläge für Kerosin und Sicherheit bei der Luftfracht auf einen Vergleich. Die Höhe des zu zahlenden Schadenersatzes an die Deutsche Bahn wurde nicht bekannt. Beide unternehmen stritten sich seit 2013 in einem Zivilprozess vor dem Landgericht Köln.

Im Kern ging es dabei um wirtschaftliche Folgen von Preisabsprachen, die die Lufthansa mit anderen internationalen Airlines getroffen hatte. Die Deutsche Bahn musste daher nach eigenen Angaben zwischen 1999 und 2006 überhöhte Zuschläge zahlen und forderte daher Schadenersatz in Höhe von 1,76 Milliarden Euro.

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Da es sich bei den Preisabsprachen der Lufthansa um illegale Preisabsprachen in einem Kartell handelte, verhängte in diesem Zusammenhang auch die EU-Kommission Geldstrafen gegen elf Airlines. Die Lufthansa war davon jedoch nicht betroffen, da sie das Verfahren auf den Weg gebracht hatte. Dennoch muss auch die Lufthansa Schadenersatzforderungen begleichen.

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Lufthansa will Gewinne erhöhen

Zudem kündigte die Lufthansa an, dass sie ihre Gewinne in Zukunft deutlich steigern will. Laut einem Bericht des „Manager Magazin“ in der Vorwoche, erarbeitet die Airline gerade einen Plan, um da operative Ergebnis in naher Zukunft auf drei Milliarden Euro oder sogar mehr zu erhöhen. Bislang strebte die Lufthansa einen Gewinn von Steuern von über zwei Milliarden Euro an. 2018 betrug der Gewinn vor Steuern rund 1,8 Milliarden Euro.

Der Umsatz lag bei fast 16 Milliarden Dollar. Die Lufthansa gehört seit Jahrzehnten zu den wichtigsten deutschen Unternehmen. Die Airlines beförderte im letzten Jahr über 70 Millionen Fluggäste. Auch die Mitarbeiterzahl von fast 35.000 Menschen und einer Flottenstärke von rund 350 Flugzeugen macht die Lufthansa zur größten deutschen Airline.

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Fazit: Bodenbildung bei Lufthansa-Aktie möglich

In den letzten zwölf Monaten gehörte die Lufthansa-Aktie zu den drei schwächsten Werten im DAX. Auch weiterhin ist der übergeordnete Abwärtstrend im Chart erkennbar, doch in dieser Woche erholte sich die Aktie leicht. Nach Gewinnen von 2,7 Prozent am Montag ging es am Dienstag sogar um drei Prozent nach oben. Die Lufthansa-Aktie gehörte damit zu den Gewinnern im DAX.

Nun könnte eine nachhaltige Erholung möglich sein, insbesondere wenn sich die Aktie dauerhaft an Werten über 14 Euro orientiert. In dieser Woche gelang der Aktie zwischenzeitlich der Anstieg auf ein Tageshoch von 14,10 Euro. Derzeit ist die Aktie rund 13,85 Euro wert und bewegt sich damit in etwa auf der 21-Tage-Linie, die sich wohl als hartnäckiger Widerstand erweist. Einige positive Nachrichten wie die Ankündigung, dass die Airline höhere Gewinne anstrebt und eine positive Bewertung eines Analysehauses stützten die Lufthansa-Aktie.

Schon Anfang August schien eine Erholung möglich, dann folge jedoch der Sturz auf das Jahrestief von 12,58 Euro. Dies war der schwächste Wert seit Februar 2017. Von diesem Tief konnte sich die Aktie jedoch nun wieder erholen und legte teilweise um zwölf Prozent zu. Laut Aktienanalyse der Lufthansa halten Analysten bei einer nachhaltigen Erholung  einen Anstieg auf 16,12 Euro für möglich.

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